Buchtipp: „Angonoka“ – neuer Kriminalroman von Heinrich Peuckmann

Foto: Heinrich Peuckmann: Angonoka. Kriminalroman. Lychatz-Verlag LeipzigEin Unbekannter wird an einem Waldweg im Kurler Busch erschlagen. In der Nähe des Tatorts findet die Dortmunder Kripo zu ihrer Überraschung eine Schildkröte, die sie an ihren pensionierten Kollegen Bernhard Völkel weiterreicht. Völkel fragt nicht  nach den Hintergründen der Tat, mit Morden will er nichts mehr zu tun haben. Aber dann entdeckt er, dass sich hinter der Schildkröte ein unglaubliches Geheimnis verbirgt.

So beginnt Heinrich Peuckmanns neuer Kriminalroman „Angonoka“. Der ungewöhnliche Name deutet auf das Geheimnis hin, denn es ist keine normale Schildkröte, die Völkel in seiner Wohnung hält, sondern eine „Angonoka“. Eine vom Aussterben bedrohte Tierart, von der es nicht einmal mehr tausend Exemplare gibt. Jetzt erwacht in dem Tierfreund Völkel der alte kriminalistische Instinkt. Was hat die Schildkröte mit dem Mord zu tun, wie kommt so ein seltenes Tier in den Dortmunder Wald?
Schnell wird klar, dass hier eine skrupellose Tiermafia aktiv ist, die mit seltenen Tieren handelt. Und dass es ebenso skrupellose Menschen gibt, die bereit sind, viel Geld für solche Tiere zu bezahlen.
Auf die Idee zu diesem Krimi ist Peuckmann nach zahlreichen Diskussionen mit seinem Sohn Niklas gekommen, der sich viel Tierethik beschäftigt und darüber Aufsätze veröffentlicht hat. Oft haben Vater und Sohn über verantwortlichen Umgang der Menschen mit der Natur und speziell mit Tieren diskutiert, bis Vater Heinrich auffiel, dass dies ein Krimithema sein könnte. Die Wissenslücken, die er anfangs hatte, waren schnell geschlossen, denn Peuckmann ist mit dem Dortmunder Zoodirektor Brandstätter befreundet, der dem Zoll oft hilft, wenn dort Kisten mit seltenen Tieren ankommen. Brandstätter kennt sich bestens aus, er hat Peuckmann informiert und beim Schreiben beraten. So ist nicht nur ein äußerst spannender, sondern auch informativer Krimi entstanden, bei dem eine der Spuren bis nach Madagaskar führt. Ein tief verzweifelter Mann spielt dabei eine Rolle und eine Frau, für die Völkel mehr als nur Sympathie entwickelt und die am Ende den entscheidenden Tipp gibt. Ein erschreckendes Geheimnis offenbart sich, das den Tierfreund Völkel zutiefst empört.
Es ist Bernhard Völkels vierter Fall, den Heinrich Peuckmann da geschrieben hat. Langsam bekommt dieser Kommissar aus Dortmund Kultstatus, merkt er an den vielen Reaktionen, die ihn von Lesern und Zuhörern bei seinen Lesungen erreichen. Wie bei den drei Krimis zuvor wird Peuckmann auch diesen Roman bei einer Buchpremiere während der Leipziger Buchmesse Mitte März vorstellen. Das ist schon eine kleine Tradition geworden, dass er dort liest und so gibt es auch in Leipzig längst eine kleine Fangemeinde dieser Krimireihe.

 

KamenWeb.de Buchtipp:
Heinrich Peuckmann: Angonoka. Kriminalroman. Erschienen im Lychatz-Verlag Leipzig

Preis: 9.95 Euro, ISBN 978-3942929707
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Aktualisiert (Samstag, den 15. Februar 2014 um 13:53 Uhr)

 

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