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Kommunales Kino: Abschied von der Kohle

Kommunales Kino: Film dokumentiert den lange Abschied von der Kohle

Der Steinkohlenbergbau prägte über Jahrzehnte Arbeit und Leben in Kamen. Doch dies ist Geschichte: Der Ausstieg aus der Steinkohlenförderung ist in Deutschland seit Jahren beschlossen. Das Kommunale Kino Kamen widmet sich jetzt dem Thema – und zwar mit dem Film „Der lange Abschied von der Kohle“, der den langen, nicht einfachen Weg zu dieser politisch gewollten Entscheidung dokumentiert. Der Film wird am Mittwoch, 25. Januar, um 20 Uhr im Haus der Stadtgeschichte in der Bahnhofstraße 21 aufgeführt.

Im Fokus des Films von Werner Kuby stehen dabei die politische und soziale Kultur des Miteinanders, die sogenannte Sozialpartnerschaft,  die der Bergbau im Laufe seiner langen Entwicklung sich erarbeitet hat. Die schmerzhaften Auseinandersetzungen und Entscheidungen waren offensichtlich nicht einfach für die Bergleute. Es war viele Jahrzehnte ein Ringen um einen solidarischen und friedlichen Wandel, der die Bergbaufamilien geprägt hat. Zum Abschied nach 150 Jahren industrieller Kohleförderung in den Steinkohlenrevieren in Deutschland würdigt der Film die Leistungen des Bergbaus, die besonders in den letzten 70 Jahren im Ruhrgebiet erbracht worden sind.

Ein Schwerpunkt im Film bildet dabei auch die inzwischen große Wertschätzung des Erbes des Bergbaus – die Industriekultur, die Renaturierung, die Umnutzung der ehemaligen Zechenareale und die Ewigkeitsaufgaben, die der deutsche Bergbau über Generationen zu bewältigen hat. All das dokumentiert der Film zu einem umfassenden Bild einer bedeutenden Sozial- und Kulturgeschichte in Deutschland und Europa.

Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

Termin Eigenschaften

Datum, Uhrzeit 25.01.2023 - 20:00
Ort Haus der Stadtgeschichte

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