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Faire Woche: Infostand auf dem Wochenmarkt

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Infostand: Fair ist besser!
 
Fairtrade Flagge921Kamen. Am Dienstag (21.09.2021) steht die Kamener Steuerungsgruppe "Fairtrade-Town" mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt - eine von mehreren Kamener Aktionen zur Fairen Woche. Am Stand gibt es ein Vielzahl fairer Produkte, angeboten vom ev. Jugendbüro: Kaffee, Tee, Schokoladen und sogar Fußbälle.  Die Umweltberaterin der Verbraucherzentrale hält Rezepthefte und faire Probiertütchen für MarktbesucherInnen bereit.
 
In der Fairen Woche werden seid zwanzig Jahren in jedem September Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Kinderarbeit in den "südlichen Produzentenländern" in den Fokus gestellt. Dabei geht es um den Anbau und die "Produktion" von Kakao, Kaffee, Tee, Baumwolle, Bällen, Bananen und anderen Südfrüchten.
 
Die Kamener Fairtrade-Gruppe besteht aus Engagierten der Stadt Kamen, der Verbraucherzentrale, der KIG, der ev.Jugend, der Kolpingfamilie und der "Fairtrade-School" (Gymnasium). Umweltberaterin Jutta Eickelpasch: "Neue MitstreiterInnen und Interessierte sind in unserer Runde herzlich willkommen. Wir würden uns sehr über Verstärkung freuen!"
#fairhandeln
 
Infostand "Fair ist besser!"  Dienstag, 21.09.21
9.00 - 12.30 Uhr auf dem Wochenmarkt, Schnittstelle Fußgängerzone/Willi-Brandt-Platz.

Jobcenter stellt Inklusion in den Fokus

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

JCUNBetriebsakquisateure921Die Betriebsakquisateure mit Spezialgebiet Reha/SB: (v.l.n.r.) Silvester Runde, Jaqueline Starushkin, Moritz Halupczok (Foto: Katja Mintel/Jobcenter Kreis Unna)

Kreis Unna. Drei Spezialisten auf dem Gebiet Rehabilitation und Schwerbehinderung beraten ab sofort Arbeitgeber im Kreis Unna – unverbindlich und kostenlos!

Dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Kreis Unna ortsansässige Arbeitgeber vor Ort in den Betrieben beraten, ist erst einmal nichts Neues. Neu ist aber das dreiköpfige Außendienstteam für spezielle Anliegen rund um Rehabilitation und Schwerbehinderung. Und genau dieses Themengebiet decken die sogenannten Betriebsakquisateure ab.

Die Drei gehören zu einem insgesamt 14-köpfigen Team für Rehabilitation und Schwerbehinderung (kurz: Reha/SB) im Jobcenter Kreis Unna. Hier werden Kundinnen und Kunden des Jobcenters mit gesundheitlichen Einschränkungen entsprechend beraten. Die drei Außendienstmitarbeiter/-innen sind dabei eine Art Bindeglied zum Arbeitsmarkt.

Ihre Aufgaben: Sie zeigen Unternehmen Förderleistungen oder Hilfestellungen für die Beschäftigung gesundheitlich eingeschränkter Menschen auf, stellen Kontakte zum Reha-Träger oder Integrationsfachdienst her oder beraten Arbeitgeber hinsichtlich einer kreativen Jobgestaltung für Menschen mit Behinderung. Arbeitgeber, die bisher noch keine oder wenig Erfahrung mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung haben, können sich auch ganz allgemein zum Thema beraten lassen und ihre persönlichen Fragen klären.

Beratung rund um inklusive Arbeitsplätze für den Kreis Unna:

Silvester Runde

zuständig für Bergkamen, Kamen und Werne

02303 2538-2931

Jaqueline Starushkin

zuständig für Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Schwerte und Unna

02303 2538-2937

Moritz Halupczok

zuständig für Lünen und Selm

02303 2538-2921

Kinder machen Heeren-Werve zum Weltkindertag ein bisschen bunter

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Weltkindertag4 921KBFotos: Katja Burgemeister für KamenWeb.de

von Katja Burgemeister

Kamen-Heeren-Werve. Mancher wollte eigentlich nur schnell Besorgungen machen und blieb fasziniert stehen. Erst fiel der staunende Blick auf die kleinen Kreidekunstwerke auf dem Pflaster. Dann ging die Hand zum einlaminierten Zettel. Überall im Heerener Dorfbild wiederholten sich die Szenen. Überall hingen die Rechte von Kindern zum Weltkindertag neben Luftballons an Bäumen, Pfählen, Pfosten. Und sie sorgten nicht nur für Staunen.

Weltkindertag1 921KBDer eine oder andere mag auch sofort ein schlechtes Gewissen bekommen haben. Denn selbst in unserem Land sind unendlich viele Kinder auf der Flucht. Dass sie hier Schutz finden, ist ihr Recht. Dass manches T-Shirt in diesen spätsommerlichen Tagen schön günstig ist, liegt auch daran, dass Kinder in vielen Ländern das Recht auf Schutz vor Ausbeutung verwehrt wird. „Das wusste ich gar nicht“, schauten sich Eltern fragend an, als auf einem der zehn Zettel das Recht von Kindern auf Information und Beteiligung genauer erläutert war. Ob das auch in unserem Wohlstandsland immer eingehalten wird, dürfte zumindest hinterfragt werden.

Leon & Elias machten sich jedenfalls viele Gedanken zusammen mit ihren Eltern. Sie waren am Samstag die ersten, die sich ein „Weltkindertag“-Paket am Ev. Jugendheim abholten und die Rallye durch das Dorf starteten. Schon die erste Station am Fahrradständer sorgte für Staunen. „Kinder haben ein Recht auf einen Namen“, hieß es dort. Während Elias seinen Namen mit der Hilfe seines Vaters mit der Kreide auf den Asphalt malte, entstand schon die erste Diskussion in der Familie. Zu einem Namen gehört auch eine Geburtsurkunde mit Staatsangehörigkeit und damit auch ein großes Stück Identität. Für Leon, Elias und ihre Eltern ganz selbstverständlich. „Darüber denkt man tatsächlich gar nicht unbedingt nach, gerade weil es so selbstverständlich ist.“

Die Rechte von Kindern treffen sogar die Bundestagswahl mit einer topaktuellen Frage. Denn Kinder haben auch das Recht auf eine unversehrte und gesunde Umwelt. Gefragt werden sie allerdings an der Wahlurne nicht wirklich. Das Recht auf Gesundheit, auf Spiel und Freizeit, auf Bildung und elterliche Fürsorge oder auf Schutz bei einer Behinderung: Es lohnt sich, bei den Kinderrechten genauer hinzusehen und nachzudenken. Die Aktion wollte aber noch mehr erreichen. „Kinder erobert die Straße“ lautete das Motto, dass sich UNICEF für die Rallye ausgedacht hat. „Wir wollen unser Dorf damit auch ein kleines bisschen bunter machen“, schildert Initiatorin Christina Pfingsten. „Und wir wollen genauer hinschauen, was eigentlich zu jedem Kinderrecht gehört.“

Das haben die Kinder im Jugendheim in Heeren-Werve schon ein paar Tage vorher gemacht. Spielerisch machten sie sich mit einem Puzzle und den fehlenden Teilen dazu auf die Suche nach Kinderrechten. Über 50 zählt UNICEF auf. Die Rallye sollte auch das restliche Dorf animieren, sich auf die Suche zu machen und genauer hinzuschauen. Eine gute Alternative zu dem, was sonst am Weltkindertag stattfindet. Denn normalerweise gibt es ein großes Fest in Kamen, organisiert von vielen Vereinen und Gruppen, die sich im Stadtjugendring zusammengeschlossen haben. Corona macht solche großen Feste gerade schwierig. Für andere Alternativen fanden sich nicht genug Mitstreiter. Deshalb hat Christina Pfingsten für die Ev. Jugendarbeit kurzerhand etwas eigenes konzipiert, das auch kontaktlos umgesetzt werden kann. Und nicht zu übersehen ist.

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Benjamin Weiß gibt ausrangierten Gegenständen ein neues Leben

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Upcycling 01 921CVUpcycling ist eine Form der Wiederverwertung von Stoffen. Zuletzt hat Benjamin Weiß einen 6-Zylinder-Motorblock von 1940 zu einem Flaschenständer umgebaut. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Gegenstände, die nicht mehr gebraucht und benutzt werden, landen meist irgendwann auf dem Müll. Das ist schade, findet der Kamener Benjamin Weiß, der solche Dinge vor dem endgültigen Aus bewahrt, in dem er ihnen ein ganz neues Leben verleiht.

Upcycling 02 921CVSeit zehn Jahren ist der Kamener Benjamin Weiß aktiv, wenn es darum geht, alten Gegenständen ein neues Leben zu verschaffen. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deBenjamin Weiß hat es sich seit zehn Jahren zur Aufgabe gemacht, scheinbar nutzlose Abfallprodukte mithilfe von Upcycling in neuwertige Gegenstände umzuwandeln. Los ging es damals mit Möbeln aus Paletten, mittlerweile arbeitet er mit nahezu allen Materialien.

„Viele Sachen sind einfach viel zu schade, um weggeworfen zu werden“, sagt Weiß beim Ortstermin in seiner Werkstatt in Unna. Wer sich dort umguckt, stellt schnell fest, dass der Kamener in den vergangenen Jahren etliche Stücke beim Sperrmüll am Straßenrand oder über Bekannte erhalten hat. Eine Vorliebe für ein bestimmtes Material lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen. „Es ist egal, ob das Stück aus Holz, Metal, Glas oder Gummi oder etwas anderem ist“, erklärt Weiß - und wer sich seine Produkte genauer ansieht, bekommt eine Ahnung, warum das so ist.

Denn scheinbar alles, was in der Werkstatt landet, kann in einem neuen und zumeist völlig anderen Zusammenhang neu belebt werden. Da ist beispielsweise der 6-Zylinder-Motorblock aus einem Chevy von 1940, der künftig als von innen beleuchteter Flaschenständer in einer Bar benutzt wird.

Ein paar Meter weiter steht ein Klavier, dass bereits 170 Jahre auf dem Buckel hat. Hier wird Weiß das Innenleben entfernen und dann eine ganz besondere Hausbar daraus machen. Eine Idee, die beim ersten Mal so gut angekommen ist, dass nun schon das zweite Klavier beim ihm gelandet ist. „Das Klavier stand bei einer älteren Dame und war nur noch ein Staubfänger, so bekommt das Ganze nun noch mal ein neues Leben“, sagt der 44-Jährige.

Kuriose Dinge findet er nicht nur beim Sperrmüll oder bei Online-Kleinanzeigen-Portalen, denn längst hält auch der Freundeskreis die Augen nach geeigneten Stücken offen. Ganz konkrete Vorstellungen, wie das Endprodukt aussehen soll, haben die Interessenten, die ihm einen Gegenstand zur Bearbeitung bringen, vorher meist nicht. „Die sagen höchstens, du machst das schon“, schmunzelt Weiß.

Grundsätzlich hat der Macher vorher schon eine Idee im Kopf, was er mit dem jeweiligen Gegenstand anfangen möchte, teils aber wird dieser Plan im Laufe des Arbeitsprozesses noch einmal geändert, wenn sich ein noch besseres Ergebnis herstellen lässt. In der Regel arbeitet der Kamener zudem an mehreren Projekten gleichzeitig. Wenn es an der einen Ecke kreativ einmal nicht weiter geht, widmet er sich einem anderen Kunstwerk, welches auf Input wartet. „Ideen gibt es sicher auch im Internet, aber die Dinge, so wie ich sie mache, habe ich noch nirgends gesehen“, sagt der zweifache Vater.

Der gelernte Kraftfahrzeugmechaniker kann sich durchaus vorstellen, künftig noch mehr Zeit in sein liebstes Hobby zu investieren. Noch finanziert er seine Werkstatt und das benötigte Arbeitswerkzeug an vier Tagen in der Woche mit Arbeit in einer Caravan-Werkstatt. „Wenn das Upcycling künftig mal mein berufliches Standbein wird, habe ich nichts dagegen“, sagt Weiß.

Beispiele für bisherige Arbeiten sind unter https://www.instagram.com/wp_woodworx/ zu finden.

Upcycling 03 921CVSo kann ein altes Klavier nach der Bearbeitung durch den Kamener aussehen. Foto: WEiß

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