Einkaufen mit Terminvereinbarung ab Montag in Kamen möglich

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Bohde0321CVUta Schulte dekoriert regelmäßig die Schaufenster von Eisenwaren Bohde. Am Freitag hat sie Hinweise angebracht, die auf die Öffnung ab Montag hinweisen. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Ein konkretes Datum für vollständige Öffnungen im Einzelhandel gibt es noch nicht, aber ab Montag können Geschäfte in Nordrhein-Westfalen wieder für eine begrenzte Personenanzahl öffnen. In Kamen erfolgt der Shopping-Start zunächst als „Click and Meet“, was das Einkaufen mit einem Termin ermöglicht.

„Click and Meet“ ist eine Weiterführung des bei vielen Geschäften in der Sesekestadt bereits angebotenen „Click and Collect“. Statt Produkte zunächst telefonisch oder im Internet zu bestellen und dann im Geschäft abzuholen, ist ab Montag wieder ein Besuch im Geschäft möglich, wenn vorher ein Termin ausgemacht worden ist.

Von den heimischen Händlern wird die neue Möglichkeit durchaus begrüßt. „Wir machen jetzt keine Freudensprünge, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn alles ist besser, als geschlossen zu haben“, sagt Uta Schulte. Für sie und die anderen Mitarbeiter von Eisenwaren Bohde ändert sich - zeitlich betrachtet - gar nichts, denn schon in den vergangenen Lockdown-Monaten konnten Kunden zu den bekannten Öffnungszeiten Waren kontaktlos im Hof abholen. „Jetzt können die Kunden anrufen und teilen uns mit, wann sie kommen möchten. Dann schauen wir, ob dann noch ein Termin frei ist, denn wir können natürlich nur eine begrenzte Zahl an Kunden auf einmal reinlassen“, erklärt Schulte.

Zunächst einmal werden für den Besuch des Eisenwarenhandels an der Bahnhofstraße 15-Minuten-Zeitfenster vergeben. Es gibt aber Ausnahmen, beispielsweise wenn der Kunde schon beim Telefonat ankündigt, dass eine größere Anschaffung, wie beispielsweise eine Kettensäge, geplant ist. „Für den Kunden ist die Regelung vielleicht etwas umständlich, weil eine Anmeldung nötig ist. Für uns ist es wiederum wichtig, dass die Kunden das Angebot annehmen, weil wir so das Überleben der Mitarbeiter und des ganzen Betriebs sichern“, bringt es Schulte auf den Punkt. Die Kontaktdaten der Kunden werden vor Ort am Eingang erfasst. Grundsätzlich ist eine Kontaktaufnahme zur Eisenwaren Bohde GmbH auch per Mail möglich, empfehlenswert ist allerdings ein Anruf, weil die Kunden dann sofort mitgeteilt bekommen, wann sie einkaufen können.

Brumberg 0321CVBeim expert-Elektrofachmarkt Brumberg an der Kämerstraße können ab 8. März wieder Kunden einkaufen, sofern diese vorab einen Termin vereinbaren.

Dieses Vorgehen bei der Anmeldung gilt ebenso beim expert-Elektrofachmarkt Brumberg an der Kämerstraße. Auch Matthias Brumberg hält die Öffnung für Kunden mit vorheriger Anmeldung für eine gute Hilfe. „Es ist schön, Kunden dann nicht nur virtuell beraten zu können“, sagt Brumberg, der sich freut, dass es bereits für jeden Tag der kommenden Woche Termine mit Kunden gibt. „Je nachdem, für was sich der Kunde interessiert, werden die Zeitfenster bemessen. Für einen Fernseher rechnen wir mit einer halben Stunde, wenn es um den Abschluss eines Handyvertrags geht, planen wir eine Stunde ein“, erklärt Brumberg. Selbst spontane Shopping-Besuche können ab Montag wieder möglich sein, dafür müssen die Kunden an der Theke im Eingangsbereich nach einem Termin fragen und mit eventuellen Wartezeiten rechnen, bis einer der 20 Berater zur Verfügung steht.

In den zurückliegenden Wochen hat das Elektrofachgeschäft Waren per „Click and Collect“ verkauft. Vor allen Dingen Computer sind dabei sehr gefragt gewesen, hinzu kam eine größere Nachfrage nach weniger beratungsintensiven Haushaltsgeräten wie Kühl- und Gefrierschränken. „Diese Verkäufe sind durchaus ein wichtiger Beitrag zur Sicherung unserer Existenz gewesen, auch weil Geschäfte wie Finanzierungen oder die Vermittlung von Handyverträgen fast komplett weggebrochen sind“, so Brumberg. Der Einkauf mit der reinen Abholung von Waren ist bei Brumberg übrigens auch weiterhin möglich.

Buchläden und Gartenmärkte zählen laut den jüngsten Beschlüssen zum Einzelhandel des täglichen Bedarfs, sodass diese Geschäfte bei entsprechenden Hygienekonzepten je zehn Quadratmetern Verkaufsfläche einen Kunden empfangen dürfen. Diese Regelung gilt für die ersten 800 Quadratmeter. Hier ist eine Anmeldung nicht nötig.

Jubiläumsfahrt im eigenen Bus

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vkunimmbus321Foto: Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH

Kamen. Ein bisschen sieht es aus, wie eine Torte, wenn man dem neu gestalteten VKU-Bus folgt. Fröhlich lacht einen das kleine blaue Maskottchen der VKU, der Nimbu an. Seit 10 Jahren gibt es das erfolgreiche Projekt des Kreises Unna und der VKU, das allen, die Hilfe benötigen, das Busfahren näherbringt. Anlässlich des 10jährigen Bestehens hat die VKU jetzt einen Bus nach einem Schüler-Wettbewerbsentwurf gestaltet.

Am 5. März war es endlich soweit, Kilian Sicken und Dilara Hayta konnten in ihren eigenen Bus einsteigen. Zusammen mit ihren 11 MitschülerInnen der Klasse BO2 der der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule haben sie den Gestaltungs-Wettbewerb zum 10jährigen Bestehen von „NimmBus“ gewonnen. Inzwischen sind aus den liebevollen Zeichnungen großflächige Folien entstanden und ein schlichter weißer VKU-Bus hat sich zum Jubiläumsbus gewandelt. „“Das ist schon ein klasse Gefühl, wenn man den jetzt in richtig groß sieht“, freut sich der 19-Jährige Kilian. Und Dilara hofft, dass sie bald mal damit zu ihrer Schule fährt.
„Es ist schön, dass ein so erfolgreiches kreisweites Angebot, wie NimmBus, jetzt auch sei-nen eigenen Bus hat, freut sich Landrat Mario Löhr.

Busfahren muss man lernen
Seit 10 Jahren vermittelt die VKU im Auftrag des Kreises Unna Kompetenz in Sachen Mo-bilität und ÖPNV. Hier wird unterschiedlichen Zielgruppen wie Grundschülern, Förderschülern, Menschen mit Beeinträchtigungen oder Senioren die individuelle Nutzung des ÖPNVs im Kreis Unna vermittelt. Besonders beliebt ist dabei die Busschule, die mittlerweile auf Wunsch der Schulleiter an allen Grundschulen im Kreis Unna etabliert ist.

So wurden in den vergangenen 10 Jahren schon 28.000 Schüler und Schülerinnen geschult.

Schüler gestalten ihren NimmBus-Bus
„Das war für uns Anlass einen ganz besonderen Wettbewerb im Kreis Unna zu starten“, erklärt Christiane Doll, VKU-Abteilungsleiterin Verkehrsmanagement. Über Plakate, Radiospots und auf Social Media waren alle Schulklassen aufgerufen, sich zu beteiligen. Mehr als ein Dutzend Vorschläge gingen im Herbst letzten Jahres bei der VKU ein. Eine Jury, bestehend aus Landrat Mario Löhr, VKU-Geschäftsführer André Pieperjohanns, dem ehemaligen VKU-Abteilungsleiter Verkehrsmanagement Andreas Feld, Julia Weber-Seysen von der Jugendkunstschule sowie Kinderschutzbund-Geschäftsführer Frank Zimmer hatten dann die Qual der Wahl.

„Die Klasse BO2 der Friedrich-von-Bodelschwingh-Förderschule konnte mit Botschaft und Kreativität überzeugen“, lobt André Pieperjohanns, Geschäftsführer der VKU, den Gewinnerentwurf. Davon kann sich ab sofort jeder im Kreis Unna überzeugen, denn der Bus wird in den nächsten Jahren im fröhlichen Design auf verschiedenen Linien unterwegs sein. Erst einmal ging es aber zu Jungfern- und Jubiläumsfahrt zum Kreishaus in Unna.

Wechselunterricht für weitere Jahrgänge ab dem 15. März

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Schule1120CVFoto: Christoph Volkmer / Archiv KamenWeb.de
 
Düsseldorf. Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Ab dem 15. März 2021 wird in einem weiteren Schritt der Präsenzunterricht auf alle Jahrgänge ausgeweitet. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Es ist eine sehr gute Nachricht für alle Schülerinnen und Schüler und sicher auch für die Eltern, dass wir die Schulen mit ausreichender Vorbereitungszeit ab dem 15. März für weitere Jahrgänge öffnen können. Für diese Schülerinnen und Schüler, die sich aufgrund der Pandemie seit Mitte Dezember 2020 durchgängig im Distanzunterricht befinden, ist die Rückkehr in den anteiligen Präsenzunterricht im Rahmen eines Wechselmodells ein wichtiges Signal auf dem Weg zu mehr schulischer Normalität. Es war mir sehr wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen nicht nahtlos von den Weihnachtsferien ohne ihre Schule wieder einmal von innen gesehen und erlebt zu haben in die Osterferien übergehen. Angesichts des weiterhin bestehenden Infektionsgeschehens ist es auch bei diesen weiteren Öffnungen des Schulbetriebs ab dem 15. März unverändert geboten, wachsam und sorgsam vorzugehen. Es gelten nach wie vor strenge Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben und durch den Wechselunterricht wird die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den Schulen und Klassen deutlich reduziert. Dennoch, wenn unsere Schülerinnen und Schüler sagen: ‚klasse, dass es wieder in die Schule geht!‘, ist das die schönste Botschaft des Tages.“

 
Die Regelungen für die Schulformen
 
Die Landesregierung beabsichtigt, über den bisherigen Schulbetrieb hinaus ab Montag, 15. März 2021, für die Schülerinnen und Schüler weiterer Jahrgangsstufen Phasen des Präsenzunterrichts zu ermöglichen.
Nach der langen Zeit des Distanzunterrichts für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge, die ab dem 15. März 2021 anteilig wieder neu in den Präsenzunterricht kommen werden, soll zunächst nicht die Leistungsüberprüfung im Mittelpunkt der ersten Präsenzunterrichtstage stehen, sondern die Aufarbeitung der Erfahrungen der vergangenen Wochen, die Fortführung des fachlichen Lernens und eine Vorbereitung auf einen zunehmenden Präsenzunterricht nach den Osterferien.
 
Im Rahmen der konkreten Möglichkeiten vor Ort organisieren die Schulen mit Sekundarstufe I und II ihren Unterricht so, dass der Unterricht in den Abschlussklassen bis zu den Osterferien in unverändertem Maße fortgesetzt und gleichzeitig für alle übrigen Schülerinnen und Schüler in größtmöglichem Umfang Präsenzunterricht angeboten werden kann. Mit dieser Regelung können schulspezifische Gegebenheiten und Herausforderungen Berücksichtigung finden, die sich vor allem daraus ergeben, dass Schulen mit Sekundarstufe I und Sekundarstufe II schon jetzt mehr Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen in Präsenz unterrichten.
 
Regelungen für die weiterführenden allgemeinbildenden Schulen

  • Die Rahmenbedingungen für den Unterricht in den Abschlussklassen gelten unverändert fort.
  • Ab Montag, den 15. März 2021, kehren Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I sowie die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe und der entsprechenden Semester der Weiterbildungskollegs wieder in einen eingeschränkten Präsenzunterricht im Wechselmodell zurück.
  • Bei der Einführung des Wechselmodells sind aus Gründen der Kontaktreduzierung die Klassen beziehungsweise Kurse in der Regel in zwei Gruppen zu teilen, so dass es in den verbleibenden beiden Wochen bis zu den Osterferien zu einem Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht kommt. Bei kleinen Klassen und Kursen kann die Schulleitung entscheiden, auf eine Teilung zu verzichten.
  • Die Schülerinnen und Schüler aller Klassen und Jahrgangsstufen außerhalb der Abschlussklassen sollen in annährend gleichem Umfang im Rahmen der räumlichen und personellen Möglichkeiten der Schulen am Präsenzunterricht teilnehmen.
  • Keine Schülerin und kein Schüler soll länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht sein.
  • Die Schulleitung entscheidet über die konkrete Ausgestaltung des Wechselmodells. Bei der Entscheidung über die Einführung und Ausgestaltung des Wechselmodells sind die Schulmitwirkungsgremien beziehungsweise die Schulkonferenz im Rahmen der geltenden Regelungen einzubeziehen. 

Regelungen für die Grundschulen

  • Die derzeit geltenden Vorgaben für die Ausgestaltung des Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht werden unverändert bis zu den Osterferien 2021 fortgesetzt. 

Regelungen für die Förderschulen

  • Angesichts der Tatsache, dass die Schüler-/Lehrer-Relation insbesondere in den Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung, Körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation sowie Sehen die Bildung vergleichsweise kleiner Klassen erlaubt, ist durch die Schulleitungen zu prüfen, ob ein Präsenzunterricht auch in voller Klassenstärke erfolgen kann. Dies hat den Vorteil, dass auf die Notwendigkeit paralleler Betreuungsangebote verzichtet werden kann.
  • Bei entsprechenden räumlichen Voraussetzungen ist ein Präsenzunterricht in Klassenstärke auch in den Förderschulen der anderen Förderschwerpunkte grundsätzlich möglich.
  • Eltern, die aus begründeter Sorge vor einer Infektion ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen lassen wollen, können es unter Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests davon befreien lassen. 

Regelungen für die Berufskollegs
 
Ab dem 15. März 2021 gilt voraussichtlich bis zum Schuljahresende für alle Bildungsgänge und Jahrgangsstufen, dass Unterricht auch wieder in Präsenz aufgenommen wird.
 
Mit Blick auf den Infektionsschutz soll von der Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht Gebrauch gemacht werden. Der Distanzunterricht unterliegt hierbei den rechtlichen Vorgaben der Distanzlernverordnung.
 
Hinsichtlich eines möglichst großen Umfanges an Präsenzunterricht sind unter Berücksichtigung der frühestens anstehenden Prüfungen und Abschlüsse folgende Prioritäten zu setzen:
 

  1. Abschlussklassen vollzeit- und teilzeitschulischer Bildungsgänge (einschließlich Fachschulen des Sozialwesens im zweiten Jahr der konsekutiven Organisationsform) sowie der Fachklassen des dualen Systems, die Teile ihrer dezentralen oder zentralen Abschlussprüfungen beziehungweise Teile ihrer Berufsabschlussprüfung vor den zuständigen Stellen (Kammern) im April oder Mai 2021 ablegen.
  2. Alle anderen Abschlussklassen vollzeit- und teilzeitschulischer Bildungsgänge (einschließlich Fachschulen des Sozialwesens im zweiten Jahr der konsekutiven Organisationsform) sowie der Fachklassen des dualen Systems.
  3. Die Klassen 12 des Beruflichen Gymnasiums mit Blick auf die Leistungsfeststellungen innerhalb der Qualifikationsphase.
  4. Schülerinnen und Schüler in 3,5-jährigen oder 2,5-jährigen dualen Ausbildungsverhältnissen, die im Herbst 2021 Teile ihrer Berufsabschlussprüfungen vor den zuständigen Stellen (Kammern) ablegen.
  5. Schülerinnen und Schüler im 2. Jahr dreijähriger und im 1. Jahr zweijähriger dualer Ausbildungsberufe sowie diejenigen im 2. Jahr dreijähriger Bildungsgänge und im 1. Jahr zweijähriger Bildungsgänge mit Berufsabschluss nach Landesrecht sowie Studierende im 1. Jahr der Fachschulen in Vollzeit sowie im 2. und 3. Jahr in Teilzeit.
  6. Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums, im 1. Jahr drei- und 3,5-jähriger dualer Ausbildungsberufe und im 1. Jahr zweijähriger Bildungsgänge ohne Berufsabschluss nach Landesrecht sowie Studierende im 1. Jahr der Fachschulen in Teilzeit. 

Der Präsenzunterricht in Abschlussklassen des dualen Systems der Berufsausbildung ist drei Wochen vor dem Prüfungstermin zu beenden. Der Unterricht ist ab diesem Zeitpunkt in Distanzform weiterzuführen. Für alle anderen Abschlussklassen mit zentralen oder dezentralen Prüfungen kann von dieser Regelung ebenfalls Gebrauch gemacht werden.
 
Mit dieser maßvollen, aber sehr wichtigen Ausweitung des Präsenzunterrichts auf weitere Jahrgangsstufen in der Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzphasen wird unter angemessener Berücksichtigung des Infektionsgeschehens ab dem 15. März 2021 für alle Kinder und Jugendlichen anteilig wieder ein Unterricht in der Schule ermöglicht. Hiermit kann nicht nur dem erfolgreichen schulischen Lernen und der bestmöglichen Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, sondern auch den psychosozialen Bedürfnissen der Schülerinnen, Schüler und Familien stärker entsprochen werden.
 
„Ich habe mich in den letzten Wochen und Monaten intensiv für ein Mehr an Präsenzunterricht eingesetzt und freue mich, dass dies nun wieder verstärkt möglich ist. Schon der Wechselunterricht an den Grundschulen sowie für die Abschlussklassen an den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen und den Berufskollegs ist sehr gut gestartet. Es ist dem großen Engagement und Einsatz der Schulleitungen und ihrer Teams aus Lehrkräften und anderen am Schulleben Beteiligten zu verdanken, dass dieser pädagogische und organisatorische Kraftakt gelungen ist. Ich bin sicher, dass diese Öffnung des Schulbetriebs für weitere Jahrgänge in den weiterführenden Schulen und den Berufskollegs ebenso gut umgesetzt wird“, so Ministerin Gebauer.

Online-Vortrag über Hernien: Chefarzt im Klinikum Westfalen referiert live

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226572VDr. Björn SchmitzLünen / Kamen /Dortmund. Hernien, also Leisten- und Bauchwand oder sonstige Brüche können Schmerzen verursachen und Lebensqualität nehmen. Über Ursachen, Symptome, Risiken und Therapiemöglichkeiten informiert Dr. Björn Schmitz, Chefarzt der Viszeralchirurgie an der Klinik am Park Lünen am Donnerstag, 11. März, ab 18 Uhr live in einem Online-Vortrag. Wegen der Corona-Pandemie wird der Informationsabend als Online-Angebot organisiert. Per Klick kann der Vortrag im Internet live verfolgt werden. Auch Fragen an den Referenten sind in einem anschließenden Chat möglich. Nähere Informationen zu dieser und zu weiteren Online-Veranstaltungen des Klinikums Westfalen finden sich im Internet unter www.klinikum-westfalen.de. Dort wird auch beschrieben, wie die Online-Teilnahme an den Live-Vorträgen funktioniert und es gibt Links, die mit wenigen Klicks zu den Veranstaltungen führen. Die Teilnahme kann anonym erfolgen, benötigt werden nur ein PC oder Laptop, Tablet oder Smartphone.

Darmaktionstag mit Online-Angeboten

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Darmkrebs KamenWeb 500AnzeigeKamener Fachärzte klären auf über Risiken und Chancen

Kamen. Einen Monat lang werben Dr. Kai Wiemer, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie am Hellmig-Krankenhaus Kamen und Regionalbeauftragter für die Stiftung Lebensblicke, sowie weitere medizinische Experten für Darmkrebsvorsorge. Am Samstag, 6. März stellen sich ab 13.30 Uhr lokale Gesundheitsexperten der Fachklinik und aus örtlichen Arztpraxen in gleicher Weise zum Gespräch. Hier warten Online-Vorträge rund um das Thema Darmkrebs und Gelegenheiten zum Chat. Unterstützt wird Dr. Kai Wiemer von seinen Fachkollegen Oberarzt Bernd Weidmann, Viszeralchirurgie-Chefarzt Dr. Andreas Ludwig und dem Direktor der onkologischen Fachkliniken im Klinikum Westfalen, Dr. Peter Ritter, sowie den niedergelassenen Ärzten Dr. Dr. Robert Brägelmann und Dr. Jürgen Appeldorn.

Am Donnerstag, 18. März, stehen außerdem Experten ab 18 Uhr am Telefon Rede und Antwort zu Darmerkrankungen, Krebsgefahren und Behandlungschancen. Den ganzen März über werden Hellmig-Krankenhaus und Klinikum Westfalen weitere Informationsangebote im Internet und auf Social Media Kanälen anbieten. Videos und Mitschnitte von Vorträgen werden dazu veröffentlicht. Eine Ernährungswoche von Montag, 22., bis Sonntag, 28. März, verspricht viele Ernährungstipps und leckere Rezeptvorschläge.

"Der diesjährige Darmkrebsmonat steht noch stärker unter dem Einfluss der Corona-Pandemie als im Vorjahr. Deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen, auf die Wichtigkeit der Vorsorge aufmerksam zu machen", so Chefarzt Dr. Kai Wiemer. Detaillierte Informationen zu den Angeboten und den Teilnahmemöglichkeiten finden sich auf der Internetseite www.klinikum-westfalen.de und bei den Auftritten des Klinikums Westfalen auf Facebook und Instagram.

Specht Küchen: Neustart mit vorheriger Terminvergabe

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spechtkuechen21www.specht-kuechen.de Foto: Specht Küchen GmbH

Kamen-Heeren. Schon ab Montag, 8. März, darf der Einzelhandel wieder für Kunden öffnen, die zuvor einen Shopping-Termin mit dem Einzelhändler vereinbart haben. Unter dem neuen Motto „Click and Meet“ soll das Shopping-Erlebnis trotz Corona-Lockdown ermöglicht werden. Auch bei der Specht Küchen GmbH an der Märkische Straße öffnen die Türen dann wieder für angemeldete Kunden.

„Wir freuen uns, dass wir wieder vor Ort zusammen mit den Kunden planen können“, so Geschäftsführer Ralf Oelschläger-Specht. Die ersten Beratungstermine für die kommende Woche sind bereits am Donnerstag telefonisch vergeben worden. In den vergangenen Wochen hatte das Unternehmen Kunden eingeladen, die Wunschküche zusammen mit den kompetenten Küchenexperten telefonisch und digital von zu Hause zu planen. Ab Montag können Interessenten nun mögliche Traumküchen wieder persönlich in Augenschein sehen.

„Wir müssen uns an die geltenden Beschränkungen halten, daher können wir keine normale Laufkundschaft empfangen, sondern nur Kunden mit festem Termin“, unterstreicht Oelschläger-Specht. Platz für Beratungen mit Abstand gibt es in dem Küchenhaus reichlich. „Wir haben acht Berater. Wenn die jeweils zwei Terminkunden beraten, haben wir 24 Personen bei uns im Laden, die sich auf 3600 Quadratmetern verteilen“, rechnet der Küchenexperte vor.

Kunden, die lieber weiterhin aus der Ferne bei der Planung und Umsetzung ihrer individuellen Küche unterstützt werden möchten, können dies weiterhin in Anspruch nehmen. „Wir haben Verständnis dafür, dass einige Kunden erst geimpft sein möchten, bevor sie sich wieder normal bewegen, daher bleibt diese Beratungs-Option erhalten“, kündigt Oelschläger-Specht an.

Individuelle Beratungstermine bei Specht Küchen können unter der Nummer 02307 96860 vereinbart werden.

SPD und CDU streben Kooperationsvereinbarung an

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ratssaal2020KWKamen. SPD und CDU bestätigen, dass sie planen, eine konkrete Kooperationsvereinbarung bis 2025 einzugehen. „Seit der Kommunalwahl haben wir uns in regelmäßigen Abständen getroffen“, betätigen Daniel Heidler und Ralf Eisenhardt als Verhandlungsführer der jeweiligen Sondierungskommission.

„Wir sind dabei sehr weit gekommen, so dass wir auch während des Lockdowns konkret an einem Papier gearbeitet haben, was unter Einbeziehung von Partei und Fraktion stetig gewachsen ist“, macht Ralf Eisenhardt den Prozess deutlich, der ,so wie er sagt, „auch vertrauensbildend war.“

„Wichtig ist uns, dass wir eine verlässliche Grundlage haben, die sich nah an der Lebenswelt der Menschen vor Ort orientiert und in diesem Sinne konkrete Ziele formuliert und Wege aufzeigt, wie diese erreicht werden können“, erläutert Daniel Heidler und macht damit deutlich mit welcher Ernsthaftigkeit sich beide Partner über die Zukunft der Stadt Kamen auseinandergesetzt haben. „Diese Konkretheit ist wichtig, damit die Menschen in dieser Stadt verlässlich wissen, woran sie sind“, sagt Daniel Heidler weiter.

Beide streben nun an, den Prozess zu Ende zu bringen, aber „Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit“, ergänzt Ralf Eisenhart: „Wir wollen am Ende die volle Ratsperiode gemeinsam gestalten und möglichst transparent darlegen, was die gemeinsamen Projekte sind.“

Beide Sondierungskommissionen haben vereinbart, nach Abschluss der Gespräche die Öffentlichkeit umfassend zu informieren.     

Archiv: Grüne steigen aus Sondierungsgesprächen aus: Im Rat stehen die Zeichen auf rot-schwarz

Ausfall und Verschiebung von Veranstaltungen in der Konzertaula Kamen

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konzertaula2 19kwKamen. Das Kulturbüro der Stadt Kamen informiert, dass aufgrund der Verlängerung des Lockdowns nun auch sämtliche März-Termine in der Konzertaula Kamen abgesagt werden müssen. Betroffen sind „Die Tanzstunde“ mit Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn am 06.03., das Konzert aus der Sinfonischen Reihe am 10.03., das Kindertheaterstück „Mama Muh“ am 15.03. und am 19.03. die Rezitation mit Sky du Mont.

Das im Februar ausgefallene Stummfilmkonzert „Stan & Olli“ konnte auf einen neuen Termin im Mai verschoben werden (07.05., 20.00 Uhr). In Abhängigkeit von der pandemischen Lage erfolgt ein Kartenvorverkauf, wie auch bei den anderen ausstehenden Terminen, 14 Tage vor den Veranstaltungen.

Baumwurzeln und Straßenabläufe: Die Mühen der Radwegsanierung

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

snrwBergkamenradweg321Radwegsanierung in Bergkamen. Foto: Landesbetrieb Straßenbau NRW

Bochum (straßen.nrw). Schiefe Bäume, Zufahrten zu Grundstücken, Randsteine oder Straßenabläufe, besser bekannt als Gully – bei der Sanierung von Radwegen entlang von Bundes- und Landesstraßen muss viel bedacht werden. Oft können die Arbeiten nur in kleinen Schritten durchgeführt werden. Deshalb dauert die Sanierung eines Radwegs häufig deutlich länger als die Sanierung eines mehrspurigen Straßenabschnitts von gleicher Länge. So war zum Beispiel die Sanierung von 750 Metern der zweispurigen Landwehrstraße (L664) in Bergkamen Ende 2020 innerhalb von drei Wochen erledigt. Für die Erneuerung eines ähnlich langen Abschnitts des Radweges an der gleichen Straße benötigen die Straßenbauer dagegen insgesamt drei Monate.

Es beginnt schon bei den Vorbereitungen: Alle Bäume entlang der Strecke müssen in Handarbeit mit Brettern ummantelt werden, damit sie während der Arbeiten nicht versehentlich beschädigt werden. Je nach Länge der Strecke kann das mehrere Tage dauern. Dann müssen der Randstreifen, das sogenannte Bankett, und der Randstein freigelegt werden. Erst danach können die Fräsen mit dem Abtragen des alten, beschädigten Belags beginnen. Bei allen Arbeiten werden Maschinen und Material um die Bäume herum manövriert. Während auf freier Strecke große Fräsen eingesetzt werden und den alten Belag direkt auf LKW befördern, arbeiten die Straßenbauer an Radwegen mit kleineren Fräsen. Stehen die Bäume besonders nah an den Randsteinen oder sind sie sehr schief gewachsen, kann der Belag nicht in einem Rutsch weggefräst werden. Statt der Fräsen kommen dann Presslufthämmer zum Einsatz, genau wie rund um jeden einzelnen Ablaufschacht. Zusätzlich muss der Zugang zu den Grundstücken von Anwohnern und Anliegern gesichert werden. Und manchmal ist der Raum derart beengt, dass der alte Belag nicht mit Transportband oder Bagger weggeschafft werden kann, sondern mit Muskelkraft und Eimern. Das kostet Zeit und ist personalintensiv.

Auch beim Einbau des neuen Belags für einen Radweg ist Fingerspitzengefühl gefragt. Während auf einer mehrspurigen Straße Asphaltfertiger und Walzen ungehindert den neuen Belag auftragen können, wird bei einem viel schmaleren Radweg der frische Asphalt häufig über ein Förderband zum Einbauort gebracht. Stehen zudem viele Bäume am Radweg, muss das Förderband immer wieder umgeschwenkt werden – ein zeitaufwendiger Prozess. Zum Teil müssen die Randsteine korrigiert werden. An anderen Stellen wird der gesamte Radweg bis zu zehn Zentimeter höher eingebaut, um die Wurzeln der Bäume zu schonen und späteren Schäden am Belag vorzubeugen. Denn der frisch sanierte Radweg soll möglichst nicht schon wenige Jahre später wieder zur Holperstrecke werden. Beim sogenannten Hocheinbau müssen im Anschluss die Bankette, Straßenabläufe und Zufahrten angepasst werden. Und wie beim Ausbau gilt es stetig Schäden an Bäumen, Zufahrten und Straßenabläufen zu vermeiden.

„Die Planung und der Bau neuer Radwege ist uns ein zentrales Anliegen. Aber genauso wichtig ist der Erhalt und die Sanierung bestehender Radwege“, betont Dr. Petra Beckefeld, Direktorin bei Straßen.NRW. „Daher freue ich mich, dass wir auch diesen Bereich im Fokus haben und im laufenden Jahr ebenfalls landesweit zahlreiche Sanierungsprojekte angehen werden.“

Und in der Tat tut sich hier eine Menge: NRW-weit wurden 2020 insgesamt weit über 80 Kilometer Radwege saniert, im Ruhrgebiet waren das konkret elf Radwege, unter anderem in Castrop-Rauxel, Dortmund, Gelsenkirchen und Werne. Für 2021 plant Straßen.NRW Radwege auf insgesamt 130 Kilometern zu erneuern. Schwerpunkte bilden hier zum Beispiel Radwegerneuerungen in Winterberg, Soest, Lippstadt und Lippetal in Sauerland Hochstift, die Kreise Wesel, Kleve, Viersen und Düsseldorf am Niederrhein, sowie zahlreiche weitere Maßnahmen im Münsterland und im Ruhrgebiet. In der Regionalniederlassung Ruhr stehen zum Beispiel aktuell 28 Radwege noch auf der Liste, unter anderem an der L665 in Unna und der L798 in Marl.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den landesweit 55 Straßenmeistereien fahren alle Radwege regelmäßig ab, protokollieren Schäden an Straßenbelag und Schildern. Fehlende Schilder werden ersetzt, verschmutzte gereinigt. Den jeweiligen Reparaturbedarf melden sie an ihre Kolleginnen und Kollegen in der Regionalniederlassung weiter. Dort werden die Maßnahmen zur Erneuerung der Radwege geplant, disponiert und mit den jeweiligen Kommunen abgestimmt. Denn häufig muss auch der motorisierte Verkehr zumindest zum Teil eingeschränkt werden, um einen Radweg zu sanieren. Gebaut werden kann nur dann, wenn die Umleitungsstrecken frei sind, damit es nicht zum Verkehrskollaps kommt.

Internationaler Frauentag: 2021 mit Online-Veranstaltungen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Kreis Unna. Am 8. März ist Internationaler Frauentag – und traditionell finden rund um dieses Datum im Kreis Unna Jahr für Jahr zahlreiche Veranstaltungen statt. "Dieses Jahr ist es schwierig, diesen Tag gebührend zu feiern, die Pandemie zwingt zu neuen Wegen", sagt Heidi-Bierkämper-Braun, Gleichstellungsbeauftragte beim Kreis Unna.

So wird es in den Städten und Gemeinden unterschiedlichste (Online-)Veranstaltungen geben, um auf den Internationalen Frauentag hinzuweisen. Dieser wird jedes Jahr am 8. März gefeiert. Am Internationalen Frauentag demonstrieren Frauen weltweit für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von Frauen. Darauf macht Heidi Bierkämper-Braun aufmerksam und wird dabei von Landrat Mario Löhr unterstützt.

Für mehr Gleichheit
"Immer noch gibt es Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern, immer noch haben Frauen geringere Karrierechancen, immer noch ist der Frauenanteil in Führungspositionen zu gering, immer noch werden frauendominierte Berufe schlechter bezahlt und immer noch sind Frauen stärker von Altersarmut betroffen", weiß Heidi Bierkämper-Braun. Und in der Pandemie treffe es vielfach die Frauen besonders hart.

So seien Frauen mit geringerem Einkommen von der Corona-Krise noch stärker betroffen. Häufig befänden sich Frauen in Minijobs. "Fallen diese durch die Corona-Krise weg, haben die Frauen keine Arbeit mehr und erhalten noch nicht einmal Arbeitslosengeld", unterstreicht Bierkämper-Braun.

Corona-Krise
Durch die Schließung der Schulen und Kindergärten während des Lockdowns verringerten häufiger Frauen ihre Arbeitszeit, um die Betreuung ihrer Kinder sicherzustellen. Die Folge: geringere Rentenbeiträge und später eine geringere Rente für die Frauen. "Corona ist eine Belastung für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern", stellt Bierkämper-Braun fest.

Außerdem beobachtet sie mit Sorge, dass sich Frauen heute wieder mit einem rückständigen Frauenbild konfrontiert sehen: "Der Rechtspopulismus will Frauen mit einer Familienvorstellung von gestern wieder in enge Schranken weisen. Das kann und darf nicht sein."

Veranstaltung
Die Rollenverteilung innerhalb der Familie besonders zu Pandemiezeiten soll in einer Onlineveranstaltung "Rolle rückwärts" am Dienstag, 23. März um 10 Uhr beleuchtet werden. Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Soziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, nimmt das Gespräch über Gleichberechtigung unter Corona-Bedingungen mit allen Interessierten und Beteiligten auf.

Dabei geht es auch um Konsequenzen bzw. Chancen und Risiken für die Erwerbsarbeit von Frauen und Männern. Außerdem sollen Lösungswege aufgezeigt werden: Welche Voraussetzungen müssten erfüllt sein - in Bezug auf Familien, Arbeitgebende, Politik, um die gleichberechtigte Aufteilung von Care-Arbeit und Erwerbsarbeit zu erreichen?

Das Bündnis für Familie bietet die Veranstaltung über Zoom in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Frau & Beruf im Kreis Unna an. Weitere Informationen gibt es bei Anke Jauer vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). PK | PKU

Grüne steigen aus Sondierungsgesprächen aus: Im Rat stehen die Zeichen auf rot-schwarz

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

von Alex Grün

ankedoerlemannPRGrünen-Fraktionschefin Anke Dörlemann hat den Ausstieg aus den Sondierungsgesprächen mit der SPD erklärt. Fotos: ArchivKamen. Die Bündnisgrünen im Rat der Stadt Kamen sind aus den Sondierungsgesprächen über eine Ratskoalition mit der SPD ausgestiegen. Damit stehen im Rat die Zeichen für den "Rest" der Legislaturperiode auf rot-schwarz.

"Seit den Kommunalwahlen Mitte September verhandelt unsere Partei und Fraktion mit der Kamener SPD über eine Kooperation in der Wahlperiode 2020 bis 2025", so die Erklärung der Fraktion Bündnis 90/Grüne. Seit mehr als fünf Monaten hätten Sondierungsgespräche stattgefunden. "In diesen Gesprächen haben wir der SPD deutlich gemacht, dass wir gerne kooperieren würden, damit Kamen endlich klimafreundlicher, ökologischer und auch ein Stück weit sozialer wird. Aus unserer Sicht sind wir der SPD dabei sehr weit entgegen gekommen", heißt es seitens der Bündnisgrünen. Allerdings stehe die Partei auch zu Inhalten, zu denen es seitens der SPD bis jetzt klaren Bekenntnisse gegeben habe. Daher beende die Fraktion die Sondierungsgespräche und werde sich nunmehr auf grüne Inhalte und kontinuierliche Sacharbeit konzentrieren. „Konkrete grüne Sachanträge werden im Rat der Stadt Kamen zukünftig mit allen demokratischen Parteien verhandelt und die notwendigen Mehrheiten hierfür organisiert“, bekunden Fraktionsvorsitzende Anke Dörlemann und ihre Stellvertreterin Sandra Heinrichsen. Im Klartext: die Bündnisgrünen wollen künftig ihr eigenes Ding machen. Es sei nicht so, dass es in den Sondierungen mit der SPD keine Übereinstimmungen gegeben hätte, erklärt Anke Dörlemann im Gespräch mit KamenWeb.de. Die Gespräche seien anfangs sogar sehr konstruktiv gewesen, aber etwa Anfang Dezember stagniert. Auf den Entwurf einer verbindlichen Vereinbarung hätten die Sozialdemokraten auch nach mehreren Anfragen nicht reagiert. Und irgendwann sei ihrer Fraktion das Warten zu lang geworden, so Anke Dörlemann, zumal die SPD signalisiert hätte, dass die Gespräche mit der CDU bereits um einiges weiter fortgeschritten seien.

danielheidler1020spdDaniel Heidler, Vorsitzender der SPD-Fraktion, sieht gute Chancen für die Bildung einer rot-schwarzen Ratskoalition.Das Problem sei gewesen, dass man sich seitens der SPD mit den Grünen zwar auf einige Zielsetzungen habe einigen können, allerdings habe es auf der gelieferten Papiergrundlage der Bündnisgrünen viele Schwachpunkte in Bezug auf die Machbarkeit gegeben, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Heidler. Das Ziel einer Klimaneutralität bis 2035 sei schön und gut, aber es mangele an konkreten Umsetzungsvorschlägen, so Heidler gegenüber der Redaktion. So habe man sich in letzter Zeit verstärkt auf die Sondierungsgespräche mit der CDU konzentriert, wobei die Anzahl der Treffen die gleiche gewesen sei, wie Heidler betont. "Wir hätten auch weiterhin Gespräche mit den Grünen geführt", versichert der Fraktionschef. Aber jetzt sei die Entscheidung seitens der Grünen gefallen und damit müsse die SPD leben. Das kann sie auch, denn der Austausch mit der Union sei durchaus vielversprechend, so Heidler. Es werde wohl auf eine rot-schwarze Koalition hinauslaufen. Oder, wie er es lieber ausdrückt: "eine rot-schwarze Kooperation". Wie die Grünen auf eine Koalitionsbildung zu verzichten, komme für die SPD nicht infrage. "Wir brauchen eine verlässliche Partnerschaft für die nächsten fünf Jahre", betont Heidler. Die habe man in der Union, die von Beginn der Sondierungsgespräche an viele handfeste Konzepte vorgelegt habe, von vornherein gesehen. "Daher arbeiten wir auf eine Koalition mit der CDU hin - ob Wunschpartner oder nicht". Eine Alternative gebe es nach der Absage der Grünen jetzt ohnehin nicht mehr.
Wichtig ist beiden Seiten, SPD und Grünen gleichermaßen, zu betonen, dass der Grünen-Ausstieg aus den Koalitionsgesprächen keinerlei Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit der SPD haben solle. Er habe es "nicht gerade toll" gefunden, gesteht Heidler, aber bei gemeinsamen Grundpositionen werde man auch weiterhin auf die Zusammenarbeit mit den Grünen setzen. Grünen-Fraktionschefin Dörlemann sieht dies umgekehrt genauso. Im Rat kündigt sich indessen tatsächlich die Bildung einer rot-schwarzen Koalition an.

Aktion: Gemeinsam für ein sauberes Kamen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

abfallsammlung0321SKAls erste „Testfamilien“ machen sich am Wochenende die Bowinkels und einige ihrer Nachbarn aus Derne auf, das Konzept zu testen. Foto: Stadt KamenKamen. Raus in die Natur und dabei Gutes tun - unter diesem Motto können Familien und Kleingruppen – unter strikter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzbestimmungen - ab sofort in Kamen der Natur und Umwelt helfen und Müll und Unrat einsammeln.

Nachdem der diesjährige Frühjahrsputz ja leider Corona bedingt abgesagt werden musste, waren viele ehrenamtliche Helfer, die in den vergangenen Jah-ren immer fleißig mitgeholfen hatten, natürlich sehr enttäuscht. Es ließ aber nicht lange auf sich warten, dass die ersten Nachfragen bei der Stadt Kamen für die Unterstützung privater Müllsammelaktivitäten aufliefen.

In Abstimmung mit der GWA wurde nun ein Ersatzkonzept entwickelt, das auch unter den derzeitigen Corona-Schutzbestimmungen umgesetzt werden kann. Stadt und GWA stellen das Material für die privaten Sammler (besondere farbige Müllsäcke, Handschuhe, Greifer etc.) zur Verfügung und übernehmen auch die Kosten der Entsorgung, da es in diesem Jahr keine zentralen Sammelcontainer gibt.

Interessierte Familien und Kleingruppen müssen sich aber unbedingt vorab bei der GWA-Abfallberatung anmelden.

Ansprechpartnerin ist Dorothee Weber, erreichbar unter der Rufnummer 02303/284142 (di.- do. von 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr) oder alternativ per Mail unter der Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. (Nähere Infos siehe im Merkblatt.)

Als erste „Testfamilien“ machen sich am Wochenende die Bowinkels und einige ihrer Nachbarn aus Derne auf, das Konzept zu testen. Auf dem Foto präsentiert die Familie Bowinkel ihr Material für die Sammlung.

Nachahmer sind herzlich willkommen, um die Stadt Kamen ein Stückchen sauberer zu machen.

Für den Herbst des Jahres plant die Stadt Kamen, dass es dann wieder eine konzertierte Aktion geben soll. Sofern es die äußeren Bedingungen zulassen und es dann wieder in größeren Gruppen gemeinsam gesammelt werden darf.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A1

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

vn24030321Foto: VN24.nrw

Kamen. Am Mittwoch (03.03.2021) kam es auf der A1 zu einem Verkehrsunfall mit einem Sattelzug. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Gegen 14.50 Uhr fuhr ein 56-jähriger Nordkirchener mit seinem Sattelzug auf der A1 in Richtung Bremen. Kurz vor der Anschlussstelle Kamen-Zentrum kam er aus bis jetzt ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und fuhr ungebremst gegen die Fahrbahnabtrennung zur Gegenseite. Hierbei kippte der Sattelzug auf die linke Seite und kam im Bereich der Leitplanke, teilweise auf der Gegenfahrbahn, zum Stehen.

Ein Rettungswagen brachte den schwerverletzten Fahrer in ein Krankenhaus. Die Staulänge betrug während der Unfallaufnahme zeitweise über 10 km in beide Fahrtrichtungen.(ots)

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