Zum Jahresende Steuervorteile sichern

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Neustadt. Bevor  sich  jeder  dem  Adventstrubel  widmet,  sollte  noch  kurz darüber
nachgedacht  werden,  ob aus steuerlicher Sicht bereits alles geregelt ist.
Beispielsweise welche Fristen zum Jahresende ablaufen, welche Ausgaben noch
getätigt  und  welche  besser ins neue Jahr verschoben werden sollten. Dazu
informiert  der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine e.V. (NVL) und gibt
wertvolle Tipps.

Freiwillige Steuererklärung für das Jahr 2008
Die  vierjährige  Frist  für  die  freiwillige  Abgabe  der Steuererklärung
(Antragsveranlagung)  läuft  am  31.12.2012  ab.  Wer  für  2008 noch keine
Steuererklärung  abgegeben  hat,  kann das nur noch bis zu diesem Zeitpunkt
tun.  Das  betrifft  meist  Arbeitnehmer  mit  der  Lohnsteuerklasse  I und
Verheiratete    mit   den   Steuerklassen   IV/IV.   Wer   wegen   erhöhter
Werbungskosten,    Sonderausgaben,   außergewöhnlicher   Belastungen   oder
haushaltsnaher  Dienstleistungen  mit  einer Steuererstattung rechnen darf,
muss  bis zum Jahresende tätig werden. Steuererstattungen ergeben sich auch
bei größeren Lohnschwankungen im Laufe des Jahres und bei Lohnunterschieden
zwischen Ehegatten.

Fristablauf für staatliche Förderungen
Ebenfalls  bis zum 31. Dezember 2012 kann die Arbeitnehmer - Sparzulage für
2008  bei  vermögenswirksamen  Leistungen beantragt werden. Der Antrag wird
zusammen   mit   der   Einkommensteuererklärung  gestellt,  ist  aber  auch
nachträglich möglich.
Wer   einen  Bauspar-  oder  Riestervertrag  abgeschlossen  hat,  kann  die
entsprechenden  Förderanträge  noch  rückwirkend  für das Jahr 2010 bis zum
31.12 dieses Jahres stellen. Danach entfällt der Anspruch.

Neues Verfahren ELStAM
Nachdem  der  Start  der  elektronischen  Lohnsteuerkarte  bereits  zweimal
verschoben  wurde,  zieht  sich  die endgültige Einführung über das gesamte
nächste   Jahr   hin.  Je  nach  Einstieg  des  Arbeitgebers  in  das  neue
elektronische   Verfahren  besteht  für  Arbeitnehmer  Handlungsbedarf  zum
Jahresende.  Nimmt  der  Arbeitgeber  bereits  zum 01. Januar 2013 am neuen
Verfahren  teil,  müssen  die  Beschäftigten  genau  aufpassen,  was in der
Datenbank   für   den  Lohnsteuerabzug  gespeichert  ist.  Freibeträge  für
Werbungskosten,   Sonderausgaben   oder  außergewöhnliche  Belastungen  und
Eintragungen  für  volljährige Kinder sowie die Steuerklassenkombination IV
mit  Faktor  müssen  in jedem Fall neu beantragt werden. Für Auskünfte über
die gespeicherten Daten ist das Wohnsitzfinanzamt zuständig.

Steuerklasse ändern
Ehepaare  sollten  vor  allem  die Wahl der Steuerklassen auf den Prüfstand
stellen.  Verheiratete können zwischen den Steuerklassenkombinationen III /
V  und IV / IV wählen. Für gleich verdienende Paare ist die Steuerklasse IV
am  günstigsten.  Bei großen Gehaltsunterschieden ist meist die Kombination
III   und  V  sinnvoll.  Verheiratete,  die  weder  zuviel  noch  zu  wenig
Lohnsteuern  zahlen  wollen,  können  die  Lohnsteuerklasse  IV plus Faktor
nutzen.  Steht  Kurzarbeit  oder  Arbeitslosigkeit  ins  Haus, kann mit der
günstigen  Steuerklasse  III  bei  Verheirateten  oder  Steuerklasse II bei
Alleinstehenden  mit  Kind  Einfluss  auf  die  Höhe  der Leistung genommen
werden.  Dafür  sollte  die  Änderung  der  Steuerklasse bis zum Jahresende
erfolgen.  Um höheres Elterngeld zu erhalten, muss mindestens sieben Monate
vor  der  Geburt  in  eine  günstigere  Steuerklasse gewechselt werden. Die
Regelung  gilt  für  alle  Kinder, die ab dem Jahr 2013 geboren werden. Für
Änderungen  und Eintragungen in die neue Datenbank ELStAM ist das jeweilige
Wohnsitzfinanzamt zuständig.

Handwerkerrechnung splitten
Wer  kostspielige  Renovierungen  oder Instandhaltungsmaßnahmen geplant hat
ist gut beraten, mit dem Handwerker eine Teilzahlung über den Jahreswechsel
zu  vereinbaren.  Der Fiskus unterstützt solche Maßnahmen steuerlich bis zu
einer  bestimmten Höhe. So sind Lohnkosten einer Handwerkerrechnung nur bis
zu  6.000 Euro abzugsfähig. Bei höheren Aufwendungen sollte die Zahlung auf
zwei Jahre verteilt werden.

Unterhaltsleistungen
Wer  an  seinen  geschiedenen  oder  dauernd  getrennt  lebenden  Ehegatten
Unterhaltszahlungen  leistet hat, kann diese Beträge als Sonderausgaben bis
zu    13.805    Euro    zuzüglich    der    übernommenen    Kranken-    und
Pflegeversicherungsbeiträge   steuermindernd   geltend   machen.   Um   den
Steuervorteil  dafür  in  Anspruch  nehmen zu können muss der Empfänger die
Anlage  U  unterschreiben  und die Einnahmen in der eigenen Steuererklärung
versteuern.  Zum einen sollte der Zahlungspflichtige zum Jahresende prüfen,
ob  die  Grenze  bereits  erreicht und der Steuervorteil damit ausgeschöpft
ist. Zum anderen kann der Zahlungsempfänger die Unterschrift bis zum 31.12.
widerrufen, um die Einnahmen im Folgejahr nicht mehr versteuern zu müssen.
Unterstützungsleistungen an bedürftige Angehörige können bis zu 8.004 Euro,
ebenfalls       zuzüglich       der      übernommenen      Kranken      und
Pflegeversicherungsbeiträge,  steuermindernd berücksichtigt werden. Wer den
Höchstbetrag  noch  nicht ausgeschöpft hat, sollte die Überweisung noch bis
zum  Jahresende vornehmen. Im neuen Jahr geleistete Zahlungen gehen für das
alte  Jahr  verloren.  Eigene Einkünfte und Bezüge des Angehörigen von mehr
als 624 Euro mindern den Höchstbetrag.

Zumutbare Eigenbelastung für Krankheitskosten
Bei   abzugsfähigen   Krankheitskosten   sollten,   anders   als   bei  den
Handwerkerrechnungen,   soviel  Aufwendungen  wie  möglich  in  einem  Jahr
zusammengefasst  werden.  Weil  eine  zumutbare  Eigenbelastung angerechnet
wird,   errechnet   sich  eine  Steuerersparnis  erst,  wenn  diese  Grenze
überschritten  wird.  Die  Eigenbelastungsgrenze ist individuell und ergibt
sich  aus  der Höhe der Einkünfte, Familienstand und Anzahl der Kinder. Wer
in  diesem  Jahr  bereits  höhere  Aufwendungen  beispielsweise  für Kuren,
Scheidung  oder  Rezeptzuzahlungen  tätigen musste, sollte weitere Ausgaben
wie   beispielsweise   Brille   noch   in  dieses  Jahr  legen,  um  soviel
Steuerersparnis wie möglich zu erreichen.

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Neuigkeiten bei der Kamener Winterwelt

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Foto: Atef Hosni (Restaurant am Brunnen) und Ronald Sostmann (Fachdezernent Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing) (C) Christoph Volkmer für KamenWeb.devon Christoph Volkmer

Kamen. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kommt die Winterwelt auf dem Alten Markt in diesem Jahr quasi im XXL-Format. Denn auf Wunsch vieler Besucher wird das Event um zwei Wochen verlängert und dauert somit vom 23. November bis zum 6. Januar an. "So haben vor allen Dingen Kinder die Chance, sich bis zum Ende der Ferien auf der Eisfläche zu vergnügen", erklärt Ronald Sostmann, Fachdezernent für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing bei der Stadt. Neu ist nicht nur die längere "Laufzeit" der Winterwelt, jetzt gibt es erstmals auch einen königsblauen Porzellanbecher, der vom Kamener Künstler Ted Bartnik mit Motiven von der Winterwelt gestaltet wurde. Dieser kann für zwei Euro erworben werden. Die Auflage liegt bei 5.000 Stück.

Klavierkonzert im Hause Maiwald - Vladimir Mogilewsky - Best of Tschaikowsky

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Klavierkonzert im Hause Maiwald am 11. November 2012 um 17.00 UhrKamen. Am Sonntag, den 11. November 2012 spielt Vladimir Mogilevski um 17.00 Uhr in unserem Hause sein Programm  am Steinway Flügel.
 
Vladimir Mogilevsky wurde 1970 in Moskau geboren. Bereits im Alter von 5 Jahren entdeckte und förderte die Gnessin Musikschule seine außergewöhnliche
Begabung. 1994 schloss er sein Studium an der Gnessin Musikakademie mit höchster Auszeichnung als Konzertpianist ab. Seit 1995 lebt Vladimir Mogilevsky
in Deutschland.

„Die Blockflöte des Todes“ am 10.11.2012 live im Freizeitzentrum Lüner Höhe Kamen

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„Die Blockflöte des Todes“ (bekannt durch Stefan Raabs“ Bundesvision – Songcontest) am 10.11.2012 live im Freizeitzentrum Lüner Höhe KamenKamen. Am 10. November 2012 präsentiert das Freizeitzentrum Lüner Höhe, Ludwig-Schröder-Str.18 in Kamen, im Rahmen der Reihe „Winterklang – Feinste Akustik-Konzerte“ einen Live-Auftritt von der "Blockflöte des Todes". Die Blockflöte des Todes heißt eigentlich Matthias Schrei und ist einer der besten und witzigsten Singer/Songwriter Deutschlands. Die „TAZ“ schreibt über ihn: „Lange schon nicht mehr ist jemand so geschmacksicher durch die Abgründe des deutschsprachigen Humors in Liedform gesteuert ..“ 2010 nahm er am Bundesvision Songcontest von Stefan Raab teil, jetzt kommt er nach Kamen, im Gepäck unzählige seiner Independent-Hits wie „Alles wird teurer“ oder „Mädchenhaarallergie“. Produziert wird er vom Erfolgsproduzententeam „Valico“, die auch „Slbermond“ und „Eisblume“ ganz weit nach vorn brachten!

Wohnbehaglichkeit in der kalten Jahreszeit

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Wie gute Luft und gesundes Raumklima Einzug halten

Kamen. Fenster auf, Fenster zu – die richtige Balance für ein angenehmes und angemessenes Raumklima zu finden ist zumindest während der kalten Jahreszeit ein sensibles Thema: Durch Dauerlüftung verpufft zu viel kostbare Heizenergie zum Fenster hinaus. Bleiben Fenster und Türen dagegen geschlossen, sinkt die Raumluftqualität und in der Wohnung ist’s nicht mehr behaglich. Darüber hinaus kann ein hoher Feuchtege­halt der Luft zu Schimmelbefall und damit zu Bauschäden führen. Richtiges Lüften ist also für Bewohner und Gebäude gleichermaßen wichtig:

    Für frischen Sauerstoff sorgen: Abgestandene Luft kann die Konzentration erheb­lich beeinträchtigen und Müdigkeit fördern. Regelmäßiges, kurzes Stoßlüften sorgt für die nötige Frischluftzufuhr: Im Winter sind drei bis vier Mal pro Tag für drei bis acht Minuten normalerweise ausrei­chend. Dabei gekippte Fenster vermeiden, da dadurch viel Wärme verloren geht und die Außenwand um das Fenster so stark aus­kühlt, dass Schimmelsporen Einzug halten können.

    Raumluftfeuchtigkeit reduzieren: In einem Vier-Personen-Haus­halt werden pro Tag zwischen acht und zehn Liter Wasser in Form von Wasserdampf produziert. Diese Feuchtigkeit ist ein idealer Nährboden für Schimmelpilze, wenn sie sich an kühlen Oberflächen von Wänden und Raumecken niederschlägt. Um zu verhindern, dass sich Schimmelsporen an diesen so genannten Wärmebrücken niederlassen, sollten Fenster mehrmals täglich weit geöffnet wer­den, damit der notwendige Luftaustausch stattfinden kann. Gerade wenn beim Duschen, Baden oder Kochen größere Dampfmengen entstehen, sind diese möglichst sofort per Lüftung nach draußen zu befördern.

    Das Gebäude verpacken: Eine sachgemäß ausgeführte Wärme­dämmung des Gebäudes trägt dazu bei, Wärmebrücken zu verrin­gern und Schimmelbildung zu vermeiden. Die Sorge, dass nach einer Dämmung die Wände nicht mehr „atmen“ können und in den Räumen dann ein ungesundes und feuchtes Raumklima einzieht, ist unbegründet und gehört ins Reich der Mythen! Denn die Raum­feuchte wird fast komplett über die Fensterlüftung abgeführt, durch die Außenwand geht weniger als ein Prozent! Ein Wärmeschutz am Haus hilft damit nicht nur, den Heizenergieverbrauch zu reduzieren, sondern auch die Wohnbehaglichkeit in den Innenräumen entschei­dend zu verbessern.

Weitere hilfreiche Tipps für ein gesundes Raumklima erhalten Ratsuchende in der Infoschau gesund@home, die noch bis zum 8.11. im Rathausfoyer zu sehen ist oder bei der Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW in der Kirchstr. 7.

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Wohnungseinbruch - Schmuck entwendet

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Kamen. Im Laufe des Dienstags (30.10.2012) drangen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus am Schöner Fleck ein. Sie durchsuchten die Räume und entwendeten Schmuck. Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.

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Clubbing im Opera - Finest Club House Music

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Bild: Clubbing im Opera am 09.11.2012Kamen. Am Freitag, 09. November 2012, startet im Café Opera die Fortsetzung der Partyreihe „Clubbing“. Ausgesuchte Top-DJ`s werden in einer exklusiven Clubatmosphäre die Gäste mit feinster House-Musik verwöhnen. Um den Abend für die Gäste zu einem außergewöhnlichen Erlebnis zu machen, hat das „Opera“ auch dieses Mal keine Mühen gescheut. Die gemütliche Einrichtung wird durch weiße Loungemöbel ersetzt, die Räumlichkeiten aufwendig dekoriert. Los geht es ab 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 Euro (ab 21 Jahren).

Acts:  DJane Auri Pequea and Friends

Weitere Informationen >>>

Pflegefall – Was nun?

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Pflegeberatung des Kreises bietet Rat und Hilfe

Kreis Unna. "Mein 83-jähriger Vater ist nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt. Wie geht es nun weiter?" "Meine demente Mutter muss ständig beaufsichtigt werden. Wo finde ich Hilfe, damit ich noch Zeit für meine Familie habe?" Bei solchen und ähnlichen Fragen helfen die Pflegeberaterinnen der kreiseigenen Pflegeberatung am 6. und am 20. November in ihren Sprechstunden in Bergkamen weiter.

"Ratsuchende erhalten von uns Unterstützung bei der Suche nach passenden Hilfen und deren Finanzierung. Bei an Demenz erkrankten Menschen können dies ambulante Pflegedienste, Tagespflege, Kurzzeitpflege oder Betreuungsdienste sein", unterstreicht Pflegeberaterin Anne Kappelhoff.

Anne Kappelhoff weiß auch: "Um Leistungen von der Pflegekasse zu erhalten, muss erst ein Antrag auf eine Pflegestufe gestellt werden." Die Pflegekasse beauftrage dann den Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) mit einer Begutachtung und der Ermittlung des täglichen Pflegebedarfs. "In diesen Situationen wollen pflegende Angehörige manchmal kapitulieren, weil sie sich durch fachspezifische Begriffe oder durch die verschiedenen gesetzlichen Regelungen überfordert fühlen", nennt Anne Kappelhoff Beispiele. Wie sich Angehörige auf die Begutachtungssituation vorbereiten können, ist deshalb ebenfalls ein Thema bei den Sprechstunden der Pflegeberatung.

Die Sprechstunden in Bergkamen finden am 6. und am 20. November von 14 bis 16 Uhr im Rathaus (6. Etage, Raum 608) statt. Die Beratung erfolgt trägerübergreifend, also unabhängig von der Zugehörigkeit der Ratsuchenden zu einer Kranken- oder Pflegekasse. Die "Hilfe aus einer Hand" ist aber nicht nur neutral und fachkundig, sondern auch kostenfrei.

Wer die Sprechstunden - immer am ersten und am dritten Dienstag im Monat - nicht wahrnehmen kann, findet Rat und Hilfe auch im Pflegestützpunkt des Kreises in Kamen, Nordenmauer 18, Tel. 0 23 07 / 2 89 90 60, Fax 0 23 07 / 28 90 66 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Öffnungszeiten des Pflegstützpunktes sind montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr und donnerstags von14 bis 17 Uhr.

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Erfolg für 3. Hochschultag im Kreis Unna

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Viele Jugendliche informierten sich beim 3. Hochschultag im Kreis Unna in der Kamener Stadthalle. Foto: Kreis UnnaÜber 1.500 Jugendliche informierten sich

Kreis Unna. Rekord beim dritten Hochschultag des Kreises: Rund 1.550 Jugendliche kamen zu der Infoveranstaltung mit den und über die Hochschulen der Region und deren Angebote.

Im letzten Jahr fanden gut 1.200 Jugendliche den Weg zu den Workshops und Infotischen. Die enorme Steigerung hat nach Auffassung von Sabine Leiße, der Leiterin der für den Hochschultag verantwortlichen Stabstelle Planung und Mobilität, nicht nur mit dem doppelten Abiturjahrgang zu tun. "Inzwischen machen 13 Hochschulen bei uns mit und liefern damit unkompliziert und informativ alles, was es zum Studium in der Region zu wissen gibt."

Der Hochschultag Kreis Unna bereitet auf den Besuch der von den Hochschulen selbst angebotenen Informationstage vor. "Die Entscheidung, ob ein Studium der richtige Weg ist und wenn ja, welches, ist in aller Regel ein längerer Entscheidungsprozess. Wer bei uns war, hat bei den weiteren Veranstaltungen einen deutlichen Vorsprung, denn er weiß schon um seine Möglichkeiten", ist Sabine Leiße überzeugt.

Entwickelt wurde der Hochschultag 2006 bei dem von Landrat Michael Makiolla initiierten Zukunftsdialog. Hintergrund war die Erkenntnis, dass der Kreis Unna auf Dauer nur dann wettbewerbsfähig bleiben wird, wenn er neben einer aktiven Wirtschaftsförderung auch die berufliche Qualifikation junger Menschen fördert und verbessert. Landrat Michael Makiolla initiierte deshalb u.a. den Hochschultag im Kreis Unna.

Nicht nur die Verantwortlichen beim Kreis Unna waren ob des großen Interesses hochzufrieden mit dem inzwischen dritten Hochschultag Kreis Unna. Auch die Vertreter der 13 teilnehmenden Universitäten und Hochschulen, der Bundesagentur für Arbeit und der weiteren beteiligten Partnerwaren begeistert. "Die Jugendlichen hatten sich gut vorbereitet. Sie kamen mit gezielten Fragen an die Infostände und hörten sehr aufmerksam in den Workshops zu", waren sich die Verantwortlichen einig.

Lob gab es von den Hochschulen auch für den Kreis. "Der Hochschultag bietet Gelegenheit, sich an einem Ort konzentriert zu präsentieren und zu informieren". Neben der Hilfestellung zur Studienwahl und den unterschiedlichen Studiengängen bekamen die Jugendlichen u.a. auch Informationen zum Thema BaFöG.

Groß war die Resonanz ebenfalls bei den angebotenen 41 Workshops. Das Informationsangebot reichte von Architektur und Informatik über BWL und Recht bis hin zu Informationstechnik und Maschinenbau.

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Inklusion ist Thema im Bundestag - Menschen mit Behinderungen diskutieren mit Abgeordneten

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Hubert Hüppe, MdB und Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen mit Christian Baran, Behindertenbeirat in der Kreisstadt Unna, Klaus Thielker, Schlaganfall Landesverband NRW im Paul-Löbe Haus Deutscher BundestagBerlin/Kreis Unna. „Unsere Beteiligung an allen Gesetzesvorhaben wäre wünschenswert“, fasste Christian Baran, Vorsitzender im Behindertenbeirat in der Kreisstadt Unna, sein Anliegen auf dem Kongress für Menschen mit Behinderungen gegenüber dem Bundestagsabgeordneten aus Unna und Beauftragten der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen Hubert Hüppe zusammen. Er war auf Einladung der fünf Behindertenbeauftragten der Bundestagsfraktionen am 27. und 28. Oktober nach Berlin gekommen und wurde von Klaus Thielker aus Lünen begleitet. Dieser vertritt den Landesverband NRW für Menschen, die durch einen Schlaganfall geschädigt wurden. Hubert Hüppe freute sich zusammen mit dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert über die große Resonanz, die diese Veranstaltung gefunden hatte. „Wir wollen von Ihnen lernen,“ formulierte Lammert das Ziel der Veranstaltung. „Ihre Erfahrungen und Anregungen sollen für uns die Grundlage unseres Handelns werden,“ so Hüppe.
Knapp 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Behinderungen aus dem gesamten Bundesgebiet, die sozusagen als Fachleute in eigener Sache ihre Wünsche und Bedürfnisse mit Abgeordneten diskutieren wollten, waren der Einladung nach Berlin gefolgt. „Wünschenswert wäre es“, so Thielker, „wenn diese Art der Veranstaltungen nicht die einzige bleiben würde.“ Baran und Thielker betonten, dass sie in vielen Gesprächen Anregungen und Vorschläge aufgenommen hätten, die auch für den Inklusionsplan im Kreis Unna wichtig seien. „Es muß einfach eine Selbstverständlichkeit werden, dass behinderte Menschen bei allen Planungen einbezogen und gehört werden,“ brachte Hüppe am letzten Tag des Kongresses in seinem Abschlussstatement die Sache vor dem Plenum auf den Punkt.


Hintergrundinfos: In 12 Arbeitsgruppen, die jeweils Abgeordnete unterschiedlicher Couleur leiteten, wurden Themen erarbeitet, die am Ende im Plenum vorgetragen wurden. Manch einem Teilnehmer war die Aufregung ins Gesicht geschrieben. Schließlich fand der Kongress im Paul-Löbe-Haus statt, wo sich sonst die Bundestagsabgeordneten in ihren Ausschüssen zusammenfinden, um die Plenarsitzungen vorzubereiten. Hier gab es Abgeordnete „zum Anfassen“ und auch einen Blick hinter die Kulissen, denn wer wollte, konnte sich einer Führung durch den Bundestag anschließen.
Fernsehen für die Sinne, Leichte Sprache im Internet und in den Tagesszeitungen, barrierefreie Zugänge nicht nur in öffentlichen Einrichtungen, gleiche und bezahlbare Eintrittspreise für Kulturveranstaltungen, aber auch die Frage nach kontrastreichen oder großen Buchstaben in Internet und Zeitungen, gefordert von einer stark sehbehinderten Teilnehmerin - allein in der Arbeitsgruppe für Kultur und Medien war die Bandbreite der angesprochenen Bereiche groß. Immer wieder wurde von Seiten der Betroffenen deutlich gemacht, dass sie keine Sonderbehandlung wünschten. Vielmehr gehe es darum, den Alltag so zu gestalten, dass alle Bevölkerungsgruppen davon profitieren würden.

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Energieeinsparungen im Altbau – Wärmeverluste werden durch Thermografie sichtbar

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Thermografie-Aktion des Kreises UnnaKreis Unna/Kamen. Der Kreis Unna startet einmal mehr die Thermografie-Aktion für Hausbesitzer. Mit Hilfe der Thermografie werden Schwachstellen in der Wärmedämmung des Hauses ebenso aufgespürt wie Durchfeuchtungen oder undichte Fenster. Die Thermografie zeigt mit Bildern auf, an welchen Stellen des Hauses besonders hohe Energieverluste auftreten beziehungsweise wo zuerst Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden sollten, um zukünftig die Heizkosten senken zu können.
Informationen zu der Aktion können über www.kreis-unna.de (Wohnen und Umwelt/Loka-leAgenda/Gebäudethermografie) abgerufen werden bzw. sind im Rathaus der Stadt Kamen (Fachbereich Planung, Bauen, Umwelt – Raum 328) oder der Verbraucherzentrale in der Kirchstraße erhältlich. Wer an der Aktion, die in den Wintermonaten ablaufen wird, teilnehmen möchte, sollte sich bis zum 31.12.2012 anmelden.
Außerdem haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich an den folgenden Informationsabenden Details direkt vom Fachmann erklären zu lassen:
Mittwoch, 07. November, 18.30 Uhr, Feuerwehrgerätehaus Bahnhofstr. 21, Holzwickede. Hinweis: Bitte nicht auf dem Feuerwehrgelände, sondern auf dem benachbarten P+R-Parkplatz parken.
Mittwoch, 21. November, 18.30 Uhr, Kreishaus Unna, Friedrich-Ebert-Str. 17, Unna, Sitzungstrakt, Raum C.101, 1. OG (im Anbau rechts, Eingangstür rechts neben dem Haupteingang)

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Kulturkino im Jugend Kultur Café

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Kamen. Am letzten Mittwoch im Monat (31.10.2012) gibt es das Kulturkino im JKC.  Das JKC präsentiert aufregende Filme in einer gemütlichen Atmosphäre mit netten Leuten zum Nulltarif!. Das Kulturkino startet um 20 Uhr. Der Eintritt ab 16 Jahren ist kostenlos. Übrigens: Interessierte können auf "Gesichtsbuch" unter JKC Stadt Kamen/Veranstaltungen bei der Filmauswahl mitwirken.

Mehr Informationen >>>

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Laub: Garten muß nicht besenrein sein!

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Kamen. Unmengen von Laub fallen in diesen Wochen an. So gold-rot es auch schimmert - vielen sind die Laubberge ein Dorn im Auge, vor allem auf dem eigenen
Grundstück. Auf Asphalt und Wegen wird gekehrt und gefegt, Straßenlaub kommt richtigerweise in die grüne Tonne oder zum Wertstoffhof. Jutta Eickelpasch,
Umweltberaterin der Kamener Verbraucherzentrale: "Vor dem Haus geht Sicherheit vor. Aber die Gärten sollten nicht hundertprozentig laubfrei sein." Laub kann
auch mal liegen bleiben, unter Bäume und Büsche gehakt, bietet es gemütliche Ecken für Igel und  Kleinstlebewesen.  Und da es gibt auch noch die Möglichkeit,
Laub zu kompostieren. Wer selbst wertvolle Laubkomposterde herstellen will, beachte: Das stickstoffarme Laub sollte mit anderen Gartenabfällen,
Kleintiermist und Hornspähnen gemischt werden."Wie bei jedem Kompost, auch immer mal etwas Erde und kleine Zweige dazugeben - damit es mit der Rotte auch richtig
funktioniert und nicht zur Fäulnis kommt," rät Jutta Eickelpasch.


Schriftliche Kompostempfehlungen, Sammeltüten und Entsorgungsadressen sind erhältlich bei der Umweltberatung der Verbraucherzentrale, Kirchstraße 7., Tel. 79900 

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Endspurt beim internationalen Krimi-Festival "Mord am Hellweg"

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Mord am Hellweg

von Christoph Volkmer

Kamen. Das internationale Krimi-Festival "Mord am Hellweg" befindet sich im Endspurt. Zum Wochenstart fand in der Studiobühne der Kamener Gesamtschule eine "Crime Night" unter dem Motto: "Skandinavische Nacht" statt.
Zuerst durfte der Osloer Thomas Enger ran. Dem zweifachen Vater gelang mit seinem Thrillerdebüt "Sterblich" ein unerwartet großer Erfolg. So stürmte Enger mit dem Werk sogar die Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Der Autor stellte bei der Lesung sein brandneues Buch "Vergiftet" vor. Um auch den nicht fließend norwegisch sprechenden Besuchern eine Chance zu geben, zu verstehen, worum es in dem Thriller geht, übernahm den deutschen Lesepart Filmschauspieler Heikko Deutschmann, den Krimifans aus Serien wie "Polizeiruf 110" oder "Tatort" kennen.
Der Schwede Arne Dahl komplettierte das nordische Duo. Nach zehn Bänden rund um das Stockholmer A-Team, von denen in Deutschland über eine Million Exemplare verkauft wurden, ist sein neuer Krimi "Gier" der Beginn seiner neuen Thrillerserie. Diesmal geht es um die Ermittler vom Europol-Team. Arne Dahls Texte wurden von Detlef Dickmann vom WDR-Sprecherensemble gelesen.
Am 9. November findet die letzte Veranstaltung der Krimireihe in Kamen statt. Zu Gast in der Konzertaula ist um 19.30 Uhr Autorin Fred Vargas, die eigentlich Frédérique Audoin-Rouzeau heißt. Die erfolgreiche Schriftstellerin stellt sich den Fragen von NDR-Moderatorin Margarete von Schwarzkopf. Für Leseproben aus den Büchern der Französin sorgt die bestens durch ihre Rolle als "Tatort"-Kommissarin bekannte Ulrike Folkerts. Die Abschlussgala mit der Verleihung des Europäischen Preises für Kriminalliteratur findet einen Tag später (10. November) in der Erich Göpfert Stadthalle in Unna statt. Nominiert sind Veit Heinichen, der Grieche Petros Markaris und Fred Vargas.

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