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Kamen-Heeren-Werve. „Drei, zwei, eins…“: Es war eine Kunst, die drei Stecker gleichzeitig in den „Elektranden“ der „Heerener Mitte“ in Kontakt mit dem Strom zu bringen – Zeitschaltuhren inklusive. Denn für das punktgenaue „Anleuchten“ des Weihnachtsbaumes war pure Handarbeit gefragt. Als vorläufiges Provisorium, sonst wären die Lichterketten zwischen den Tannennadeln schon lange vor dem Countdown der Bürgermeisterin mit der Straßenbeleuchtung aufgeflammt. Die drei Helfer um Norbert Posny schafften jedoch eine Punktlandung und so gab es ein laute „Aaahs“ und „Ooohs“, als die inzwischen reich behängte Tanne pünktlich zum 1. Advent im weihnachtlichen Glanz erstrahlte.
Weiterlesen: Heerener Weihnachtsbaum glüht als Gemeinschaftswerk
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Kamen. Während die Masters noch dieses Jahr die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen schwimmen, traten die Aktiven (2007-2014) an und konnte sich hier, trotz der erst kürzlichen Verbesserungen noch einmal deutlich steigern. So gab es bei den Lüner Sprints noch einmal sieben neue persönliche und eine Saison-Bestzeit, zwei Silbermedaillen und zweimal wurde der dritte Platz belegt.
Auch schaffte es Luis Liehr (2007) mit seinen Leistungen in das Finale der 100m Lagen und konnte seine persönliche Bestzeit hier deutlich toppen. Seine gemeldeten Strecken, jeweils über 50m, schwamm Luis in konstant guter Zeit und verbesserte zweimalige seine Bestzeiten.
Nele Breuer, Jahrgang 2008, schwamm Schmetterling, Rücken und auch die 50m Freistil in gleichbleibend gutem Tempo und konnte so an ihren guten Leistungen festhalten. Merle Nath trat lediglich bei der Freistilstrecke an und konnte sich auch hier gut gegen ihre Gegnerinnen behaupten. Ihre beiden Sportkolleginnen Emma Lena Stute (2008) und auch Charlotte Ring (2013) waren bei ihren gemeldeten Strecken stark vertreten. Charlotte schwamm alle vier Sprintstrecken, während Emma Lena dann bei den Schmetterling, Rücken und auch Freistil erfolgreich an den Start ging. Auch hier wurden gute Zeiten gehalten.
Der 2011 geborene Constantin Ring schwamm ebenfalls alle der vier angebotenen Sprintstrecken, verbesserte sich bei Schmetterling um vier Sekunden, bei Rückenum eine Sekunde und bei Brust um drei Sekunden. Bei den beiden letzten Lagen schaffte Constantin seine neue Bestzeit und bei Freistil konnte er seine guten Trainingsleistungen ebenfalls aufrecht halten.
Der jüngste Teilnehmer der Kamener (2014), Louis Hollmann, brachte zwei Silber- u. eine Bronzemedaille mit nach Hause. Schmetterling und auch Rücken schwamm er dabei jeweils vier Sekunden schneller als seine Meldezeit, belegte bei Rücken auch den dritten Platz. Zweitplatzierter war Louis bei den 50m Brust und auch Freistilstrecken.
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Prinzenball am 31. Januar – Große Prunksitzung am 14. Februar im Bürgerhaus
Ingo und Marion Sellwich führen als neues Prinzenpaar den RV Wanderlust Methler durch die Session.
Kamen-Methler. Bei der Sessionseröffnung am 29. November 2025 im Vereinsheim des RV Wanderlust Methler gab Sitzungspräsident André Löwe unter dem Beifall der zahlreich erschienenen Gäste das neue Prinzenpaar bekannt: Ingo und Marion Sellwich übernehmen in dieser Session das närrische Zepter des Vereins. Mit Kölsch, Pils und Altbier vom Fass wurde die feierliche Inthronisation stimmungsvoll begleitet.
Die jecke Tradition eines vereinseigenen Prinzenpaares ist im noch jungen Methleraner Karnevalsbrauchtum erst seit 2022 verankert. Nach Matthias und Tanja Römer, „Juppi“ Bothe und Nicole Schremmer-Bothe sowie Dirk und Kerstin Poppke sind Ingo und Marion Sellwich damit das vierte Prinzenpaar in der über 70-jährigen Vereinsgeschichte. Löwe, der diese Tradition initiiert hat, möchte sie fest im Vereinsleben etablieren.
Volles Programm bis Aschermittwoch
Bis zur großen Prunksitzung am 14. Februar im Bürgerhaus erwartet das Prinzenpaar ein dicht gefüllter Terminplan. Bereits am 31. Januar findet im Vereinsheim der Prinzenball statt, bei dem Löwe traditionell auch den Bacchus vorstellt. Am 1. Februar wird die Anwesenheit des Prinzenpaares beim Kartenvorverkauf ab 13:11 Uhr obligatorisch sein.
Tags darauf, am 2. Februar, sorgen das Prinzenpaar, die Prinzengarde sowie die vereinseigenen Funkenmariechen beim Stadtseniorenring in der Kamener Stadthalle für karnevalistische Stimmung.
Besuche und Feiern rund um Weiberfastnacht
Auch in diesem Jahr steht der Besuch des Altenpflegezentrums „Peter und Paul“ an Weiberfastnacht wieder fest im Kalender. Am 12. Februar präsentieren die Minifunken, das Prinzenpaar samt Garde und der Elferrat ein kleines Programm für die Bewohnerinnen und Bewohner. Anschließend wird im Vereinsheim zur Weiberfastnachtsparty weitergefeiert.
Segnungsgottesdienst zum Auftakt der heißen Phase
Zur Einstimmung auf die heiße Phase des Karnevals plant André Löwe am 31. Januar zudem einen Segnungsgottesdienst in der Margaretenkirche Methler. Aufgrund derzeit vakanten Pastoratsstellen in der evangelischen Kirchengemeinde wird die genaue Uhrzeit kurzfristig bekannt gegeben.
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Verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr in der Kamener Innenstadt zum Adventsmarkt.
Das Akrobatik-Duo „Feuerflut“ begeisterte Hunderte von Zuschauern mit brandheißen Choreographien. Heute um 17 Uhr soll es noch eine letzte Show geben. Fotos: AG
Kamen. (AG) Mit einem gut gemischten musikalischen Bühnenprogramm, fast 60 verschiedenen Ständen mit Leckereien, Kunsthandwerk, Aktionen und Infos sowie jeder Menge Action drumherum lockte der Kamener Adventsmarkt auch am Samstag wieder hunderte von Besuchern an. Auch am heutigen Sonntag ist noch jede Menge los auf dem Willy-Brandt-Platz und in der Weststraße.
Den Auftakt machten gestern Vormittag die Musikklassen der Gesamtschule, mit jeder Menge Blech in Form von Saxophonen, Trompeten und Posaunen spielten die Schülerorchester beliebte Weihnachtsklassiker und sorgten für ein akustisches Christmas-Feeling, dem sich kaum einer der zahlreichen Zuschauer – darunter viele aus den Reihen der Gesamtschuleltern – entziehen konnte. Auch der Schülerchor des städtischen Gymnasiums lieferte eine bewegende Performance ab und zog viel Publikum vor die Bühne auf dem Willy-Brandt-Platz.
Weiterlesen: Adventsmarkt geht heiter weiter: vielfältiges Programm begeistert Besucher
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Galeristin Gaby Arnemann freute sich, Otmar Alt wieder in Kamen begrüßen zu können. Seine Werke sind im Rahmen der Finissage
Kamen. (AG) Seine Gemälde und Skulpturen von farbenfrohen Fabeltieren und Figuren haben seit Jahrzehnten weltweiten Kultstatus, ganzen Generationen hat er mit seinen Werken gute Laune gemacht und in der Händler-Show „Bares für Rares“ ist seine Kunst des Öfteren zu sehen und nicht selten hoch dotiert. Kurzum: Otmar Alt ist ein internationaler Star der Kunstszene. Im November hat Galeristin Gaby Arnemann ihm nach zwei Jahren erneut eine Ausstellung in ihrer Galerie Zeitlos mit dem zweifellos passenden Titel „Colorful Life“ gewidmet, die Alt am Samstag persönlich besuchte. Dies hatte er eigentlich schon bei der Vernissage vor, war aber damals verhindert und versprach, den Besuch im Laufe der Ausstellung nachzuholen – sein Versprechen hielt er jetzt ein. Zuletzt war Otmar Alt bei der Ausstellung „Tierisch kunterbunt“ als Ehrengast in der Sesekestadt, als die Galerie ihren Sitz noch direkt am Markt hatte, mittlerweile ist sie in die Straße Am Geist, direkt um die Ecke, umgezogen. Der Weltstar aus Hamm fühlte sich wieder einmal sichtlich wohl in seiner Nachbarstadt, und zahlreiche Stammkunden und Besucher der Galerie nutzten die Gelegenheit, Alt persönlich zu erleben.
Wer allerdings hochgestochene Interpretationen seiner eigenen Werke hören wollte, lag ziemlich falsch – denn Otmar Alt bleibt sich und seiner Definition von Kunst seit jeher treu, die da lautet: „Kunst, die man erklären muss, ist langweilig“. Und als langweilig kann man Alts Werk nun wahrhaftig nicht bezeichnen, das in der Galerie Zeitlos noch bis zur Finissage am Sonntag (30.11.2025) ab 13 Uhr im Rahmen des Verkaufsoffenen Sonntags zu sehen beziehungsweise zu erwerben ist.
Archiv: Otmar Alt-Ausstellung in Galerie Zeitlos: Strahlende Farben im Kontrast zu düsteren Zeiten
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Kamen. Am Samstagabend (29.11.2025) kam es gegen 21:55 Uhr am Kreisverkehr Westicker Straße / Königstraße in Methler zu einem Verkehrsunfall mit erheblichen Folgen. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen fuhr ein 49-jähriger Kamener mit seinem PKW auf der Westicker Straße in Fahrtrichtung Kamen nahezu ungebremst über die Mittelinsel des Kreisverkehrs. Der PKW schleuderte einen auf der Mittelinsel liegenden Findling zur Seite, überschlug sich und kam anschließend wieder auf den Rädern quer zur Fahrtrichtung zum Stehen. Der 49-jährige war einziger Insasse des Fahrzeuges. Er wurde durch mehrere Ersthelfer betreut, musste von ihnen aber auch an einer Weiterfahrt mit dem PKW gehindert werden. Eine Untersuchung durch den Rettungsdienst vor Ort ergab, dass er unverletzt geblieben war. Da sich Anzeichen für eine Alkoholisierung ergaben, wurde ihm anschließend in der Polizeiwache Kamen durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. An dem erheblich beschädigten PKW hatten alle Airbags ausgelöst. Er musste abgeschleppt werden. Verkehrszeichen am Kreisverkehr wurden ebenfalls beschädigt. Durch die Feuerwehr Kamen wurden der Findling wieder an seinen ursprünglichen Platz gebracht und ausgelaufene Betriebsstoffe des Fahrzeuges aufgenommen. Die Unfallaufnahme vor Ort dauerte bis gegen 23:30 Uhr. Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf etwa 15.200 Euro geschätzt.
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Kamen. Am Freitag (28.11.2025) kam es gegen 17:15 Uhr an der Kreuzung Nordring / Münsterstraße / Friedhofstraße / Ostring zu einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person, hohem Sachschaden und einer Verkehrsunfallflucht Eine 53-jährige Bergkamenerin wollte mit ihrem PKW vom Nordring nach rechts auf den Ostring abbiegen. Eine entgegenkommende 64-jährige Bergkamenerin wollte von der Friedhofstraße nach links auf den Ostring abbiegen, missachtete dabei die Vorfahrt der 53-Jährigen. Diese erschrak sich, verriss das Lenkrad und fuhr nach rechts gegen einen Zaun und eine Garage. Dabei wurde sie leicht verletzt und musste mit einem RTW zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. werden- Ihr PKW wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. An Zaun und Garage entstand ebenfalls Sachschaden. Die 64-jährige setzte ihre Fahrt ohne anzuhalten fort. Anhand ihres von aufmerksamen Zeugen mitgeteilten Kennzeichens konnte sie ermittelt und wenig später an ihrer Anschrift angetroffen werden. An ihrem PKW war geringer Sachschaden entstanden. Sie selbst blieb unverletzt. Die Ermittlungen gegen sie wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht und bezüglich des Unfallherganges dauern an. Der Sachschaden an beiden PKW, Zaun und Garage wird insgesamt auf etwa 15.800 Euro geschätzt. Die Unfallaufnahme vor Ort dauerte bis gegen 18:40 Uhr.
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Kamen. Im Zeitraum von Freitag, 28.11.2025, 19:20 Uhr, bis Samstag, 29.11.2025, 06:45 Uhr, wurde durch bislang Unbekannte aus einer Grundstückseinfahrt an der Lünener Straße ein schwarzer Toyota RAV 4 entwendet. Zum Entwendungszeitpunkt waren an dem PKW die Kennzeichen UN-MM 1084 angebracht. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Kamen unter 02307 921 3220, 02303 921 0 oder per Mail an
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Viele Kamener freuten sich über ein alljährliches Wiedersehen bei Live-Musik und Glühwein. Fotos: AG
Kamen. (AG) Weihnachtlicher Lichterglanz, stimmungsvolle Musik, vielerlei Leckereien und liebevoll gestaltetes Kunsthandwerk – der Kamener Adventsmarkt 2025 hat seine Pforten geöffnet und mehr als 50 Stände locken wieder auf den Willy-Brandt-Platz und in die Weststraße.
Bürgermeisterin Elke Kappen würdigte in ihrer Eröffnungsansprache die familiäre und heimelige Atmosphäre, die die Veranstalter des Kamener Adventsmarktes alle Jahre wieder auf den ansonsten eher tristen Willy-Brandt-Platz zaubern, und das Gemeinschaftserlebnis, das hier auch in diesem Advent stattfindet. Sie höre immer wieder von Auswärtigen, die von der Veranstaltung schwärmen und für den Adventsmarkt eigens aus den Nachbarstädten anreisten, so die Bürgermeisterin. Die Stadt könne stolz sein nicht nur auf die Winterwelt, sondern auch auf den Markt, der soviel für Musik- und Kunstliebhaber, Feinschmecker wie auch für den Nachwuchs zu bieten habe. Die Kamener Musikerszene gab auch in diesem Jahr beim Opening sprichwörtlich den Ton an, verschiedene Bands aus den Reihen der Kamener Musikerinitiative Laut&Lästig bestritten mittlerweile traditionell den Eröffnungsabend. Ein Wochenende voller Musik, bester Unterhaltung und festlicher Beleuchtung erwartet die Kamener auf dem Willy-Brandt-Platz und in der Fußgängerzone.
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SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Daniel Heidler appelliert an die Verwaltung, nach Alternativen zu einer weiteren Erhöhung der Grundsteuer B für Wohngrundstücke zu suchen. Foto: ArchivKamen. (AG) Nachdem die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Kamen ihre Zustimmung zum Haushaltsplanentwurf vom Einfrieren der Grundsteuer B auf 940 Prozentpunkte abhängig macht (wir berichteten), äußert auch die SPD-Fraktion Bedenken bezüglich einer von der Verwaltung vorgeschlagenen weiteren Erhöhung auf 1015 Punkte und bittet Kämmerer Christian Völkel, nach Alternativen zu suchen.
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt setze sich dafür ein, Belastungen für die Kamener bei der Grundsteuer für Wohngrundstücke so weit wie möglich zu begrenzen, erklärt Fraktionsvorsitzender Daniel Heidler. Seine Fraktion habe den Kämmerer gebeten, „andere Optionen für den Haushalt für 2026 zu rechnen“, so Heidler. Er weist aber auch darauf hin, dass eine solche Alternative faktisch eine Grundsteuersenkung bedeute. „Die Umwandlung der Hebesätze stellt im Ergebnis keine Erhöhung dar, das Land NRW hat eine Umwandlung vorgegeben, die exakt den Grundsteuerertrag des Haushaltsjahres 2024 einbringt“, erläutert Daniel Heidler den Grundsatz der Hebesatzumwandlung, die nun im Haushaltsentwurf enthalten ist. Die SPD-Fraktion will im Rahmen ihrer Haushaltsklausur Anfang Dezember ihre Beschlusslage zu Haushaltsfragen entwickeln. Eine differenzierte Grundsteuergestaltung, die das Wegbrechen von Einnahmen aus der Grundsteuer für gewerbliche Flächen ausgleicht, hält die SPD für unverzichtbar und sieht sich dabei auch im Wort, denn: „Wir haben bereits im Jahr 2024 artikuliert, dass wir eine Gerechtigkeitslücke in der neuen Gesetzgebung sehen, die durch die Neufestsetzung der Grundsteuermesszahlen entstanden ist“, erinnert Heidler, und fragt sich, warum Wohnimmobilien deutlich mehr zur Aufrechterhaltung beitragen als Gewerbeimmobilien. Dies sei nicht vermittelbar. „Deshalb wird der Hebesatz für Gewerbeimmobilien höher ausfallen müssen, um diese Gerechtigkeitslücke zu schließen“, sagt Heidler.
Die Grundsteuer für Wohnflächen werde dessen ungeachtet ein wichtiges Thema bei der SPD-Klausurtagung im Dezember sein. „Wir nehmen wahr, dass es in der CDU ähnliche Überlegungen gibt und werden nach unserer Klausur eine Abstimmung suchen“, kündigt Heidler an. „Klar ist aber auch, dass es eine Verständigung über eine mögliche Deckungslücke geben muss“, betont Heidler. Kämmerer Völkel habe bei der Haushaltseinbringung finanzielle Sachzwänge betont. Die SPD-Fraktion bittet ihn nun, einen genehmigungsfähigen Haushalt aufzustellen, der eine Haushaltssicherung mit solcherlei Sachzwängen vermeidet. In eine Konsolidierung hineinzulaufen könne sich niemand wünschen, „die Menschen brauchen eine handlungsfähige Stadt“, sagt der Ratsfaktionschef der SPD. Eine faktische Grundsteueranhebung schlössen die Sozialdemokraten aus: „In den tatsächlichen Zahlen könnten die Menschen in unserer Stadt nicht immer weiter belastet werden“, sagt Heidler und weist einmal mehr auf die „mangelnde Verantwortung von Land und Bund“ hin, die immerhin allmählich Ansätze erkennen ließen, den Kommunen mit angekündigten Maßnahmen zur Entlastung weitere Spielräume zu geben und neue Belastungen für die Bürger zu vermeiden, hofft Heidler auf die baldige Umsetzung des viel beschworenen und wenig eingehaltenen Konnexitätsprinzips.
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„Fashion on the Rocks“ - die Modenschau auf der Eisfläche der Winterwelt - begeisterte wieder die Zuschauer. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer | Eine XXL-Galerie mit fast 100 Momentaufnahmen gibt es in unserer Galerie.
Kamen. Die Natureisfläche ist bei gutem Wetter die beliebteste Attraktion auf der Kamener Winterwelt. Stammgäste wissen, dass einmal pro Saison die Eisfläche mit einem Catwalk ausgestattet wird, um Wintermode zu zeigen. Jetzt hat „Fashion on the Rocks“ - die Modenschau auf der Eisfläche der Kamener Winterwelt - wieder stattgefunden.
Wie in den vergangenen Jahren sorgten mit dem Weinhaus Schulte und dem Fashion- und Conceptstore Nova zwei Kamener Fachgeschäfte mit ihren Models auf dem Laufsteg für jede Menge Hingucker und Kaufanreize. Dabei wurde schnell offensichtlich, dass weniger gutes Wetter, das bislang die Winterwelt prägt, kein Grund für miese Laune sein muss.
Auch neben dem Catwalk war die Stimmung am Freitagabend überaus gut. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
„Unsere Laune ist immer gut. Wir haben schon bei den Anproben eine Menge Spaß gehabt“, erklärte Nicole Schulte.
Ihr Weinhaus, in dem es seit etlichen Jahren neben guten Tropfen auch Mode zu kaufen gibt, repräsentierte mit neun Models insgesamt drei Generationen auf dem Laufsteg. Gezeigt wurden schicke, elegante und sportliche Outfits für kalte und festliche Tage.
Models aus drei Generationen
„In diesem Jahr sind die Models, die ausschließlich aus dem Familien-, Team- und Kundenkreis kommen, zwischen 28 bis 80 Jahre alt“, sagte die Wein-Expertin. Für alle Beteiligten hat die Teilnahme an der Modenschau mittlerweile einen festen Rahmen. Vorher gibt es einen guten Prosecco, der Abschluss erfolgt traditionell bei einem Glühwein am Stand des Weinhauses auf dem Adventsmarkt auf dem Willy-Brandt-Platz.
40 Outfits für den Winter gezeigt
Weiterlesen: Catwalk auf der Eisbahn: Modenschau begeistert erneut
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Die neuen LED-Welten bringen das Ruhrgebiet eindrucksvoll auf die Bühne.
Kamen. Das RUHRICAL startet mit Innovationen, außergewöhnlichen Spielorten und einer besonderen Auszeichnung in einen ereignisreichen Winter. Schon seit Oktober begeistert das Ruhrgebietsmusical mit völlig neuen, digitalen Bühnenwelten – und legt damit technisch wie atmosphärisch eine neue Messlatte.
Digitale & LED-gestützte Bühnenwelten setzen neue Maßstäbe
Seit Beginn des zweiten Halbjahres 2025 präsentiert das RUHRICAL seine Geschichten mit modernster LED-Technik. In Kooperation mit der Akademie für Digitalität und Theater Dortmund wurde ein Konzept entwickelt, das Tradition und Moderne enger verbindet als je zuvor.
Durch die neue digitale Bühnenwelt wird der Besuch zu einem noch intensiveren Theatererlebnis. Die Zuschauerinnen und Zuschauer tauchen nun wortwörtlich tiefer ins Ruhrgebiet ein – auf eine virtuelle Seilfahrt in 1000 Meter Tiefe, ins Stadion, in den Schrebergarten oder zu weiteren typischen Orten der Region. „Wir wollen Momente intensiver erlebbar machen, ohne den Charakter des Ruhricals zu verändern. Das RUHRICAL bleibt das RUHRICAL“, betont Michael Kloßek. Und eines bleibt immer gleich: „Der Schrebergarten heißt, egal wo wir spielen, SCHÖNER FLECK.“
Dezember-Highlights: Gastspiele an besonderen Orten
Der Dezember wird für das Ensemble ein Monat großer Momente. Mehrtägige Gastspiele stehen an – unter anderem auf dem Welterbe Zollverein in Essen (Halle 5) sowie im Orchesterzentrum Dortmund, das Kloßek liebevoll als „Schwester des Konzerthauses – mitten im Herzen Dortmunds“ beschreibt.
An manchen Tagen stehen sogar zwei Shows auf dem Plan. Ziel des Ensembles ist es, den Menschen in der Vorweihnachtszeit ein verbindendes Erlebnis zu schenken – voller Vertrauen, Gemeinschaft und fröhlicher Einstimmung auf die Feiertage.
Ein besonderes Highlight erwartet das Publikum auf Zollverein: Die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04 wird zu einem Termin erwartet. „Da wollen wir dann mal testen, wie es um die Fitness beim Glück-auf-Singen steht“, sagt Kloßek schmunzelnd.
Auszeichnung im November: Engagement gewürdigt
Am 24. November 2025 wurde die RADIO RUHRPOTT GmbH aus Kamen von Staatssekretärin Andrea Milz als „Engagementfreundliches Unternehmen in Nordrhein-Westfalen“ ausgezeichnet.
Die Staatskanzlei würdigt damit ein Unternehmen, das trotz eines kleinen Teams einen deutlichen gesellschaftlichen Beitrag für das Ruhrgebiet leistet. Das RUHRICAL steht beispielhaft für kulturelles Engagement, regionale Verbundenheit und gelebte Identität.
Auch das Engagement für Kinder und Jugendliche – lange vor der Gründung der RADIO RUHRPOTT AKADEMIE e. V. begonnen – wird hervorgehoben. Der Verein bündelt heute zahlreiche Angebote und entwickelt diese gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus der Region weiter.
Spielplan für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht
Der neue Spielplan für das erste Halbjahr 2026 ist erschienen – und bringt das RUHRICAL zurück nach Kamen. „Wir freuen uns riesig darauf, wieder nach Hause zu kommen. Unter dem Motto ‚2026 fängt Ja(h)r gut an‘ feiern wir gemeinsam mit unserem Publikum“, so Kloßek. Für alle Fans gibt es daher einen Tipp: Tickets eignen sich hervorragend als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum.
RUHRICAL kehrt nach Kamen zurück
Im Januar lädt DAS RUHRICAL zu zwei besonderen Abenden in die Konzertaula Kamen ein. Am Freitag, 16. Januar 2026, beginnt die Vorstellung um 19 Uhr, Tickets sind ab 29,90 Euro erhältlich. Auch am Samstag, 17. Januar 2026, öffnet sich der Vorhang erneut um 19 Uhr für das Ruhrgebietsmusical.
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Kamen. Die GSW Wasserwelt informiert über veränderte Öffnungszeiten in der ersten Dezemberwoche.
Schwimmwettbewerb der Grundschulen am 03.12.2025 – Einschränkungen im Sesekebad Kamen
Am Mittwoch, den 03. Dezember 2025, findet im Sesekebad Kamen der jährliche Schwimmwettbewerb der Grundschulen statt.
Daher gelten an diesem Tag folgende Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit:
06:30 – 08:00 Uhr: Frühschwimmen
08:00 – 13:00 Uhr: geschlossen (Schulwettbewerb)
13:00 – 20:00 Uhr: regulärer öffentlicher Badebetrieb
Als Alternative stehen an diesem Tag ab 10:00 Uhr das Häupenbad in Bergkamen und ab 11:00 Uhr das Saunabad in Bönen zur Verfügung.
Interne Veranstaltung am 05.12.2025 – alle Bäder schließen früher
Am Freitag, den 05. Dezember 2025, schließen alle drei GSW-Bäder – Sesekebad Kamen, Häupenbad Bergkamen und Saunabad Bönen – aufgrund einer internen Veranstaltung bereits um 16:00 Uhr.
Der Wasser- und Saunaschluss erfolgt um 15:45 Uhr. Auch das gastronomische Angebot in unserer Saunalandschaft wird an diesem Tag etwas ausgedünnt.
Die GSW bitten ihre Gäste um Verständnis.
Weitere Informationen zu den Bädern finden Sie auf www.gsw-wasserwelt.de
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Nachtragshaushalt mit weniger Hebesatz geplant
Münster (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will für das kommende Jahr 2026 seine Mitgliedskommunen entlasten. Wie der Direktor des LWL, Dr. Georg Lunemann, am Freitag (28.11.) im Landschaftsausschuss in Münster ankündigte, werde die LWL-Verwaltung den Entwurf eines Nachtragshaushalts für das Jahr 2026 vorbereiten.
Da sich die kommunalen Steuereinnahmen besser entwickelt hätten als noch 2024 erwartet, könne der LWL den bereits im Doppelhaushalt 2025/26 beschlossenen Hebesatz für 2026 von 18,45 Prozent senken. Entscheiden müsse das die Landschaftsversammlung im Februar 2026.
"Angesichts der leeren Kassen in den Kreisen und Städten wollen wir unsere Verpflichtung zur Rücksichtnahme innerhalb der kommunalen Familie wahrnehmen. Die Verwaltung wird daher eine Absenkung des Hebesatzes auf 17,8 Prozent und somit eine Entlastung von rund 128,8 Mio. Euro vorschlagen", so Lunemann. Abgeordnete im Ausschuss nannten die Ankündigung "richtig" und "das bestmögliche Signal".
Mit Blick auf die kommenden Jahre wies Lunemann darauf hin, dass die LWL-Landschaftsumlage ohne strukturelle Veränderungen insbesondere bei der Finanzierung der Kosten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung auch weiterhin steigen werde.
Umso mehr sei zu bedauern, dass die Landschaftsverbände vom Land NRW bei der Verteilung der Mittel aus dem "Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität" des Bundes, trotz des erheblichen Investitionsbedarfes insbesondere im Bereich der Schulen, nicht berücksichtigt werden. "Dies führt dazu, dass erforderliche Investitionen auch zukünftig über die Landschaftsumlage zu finanzieren sind", so Lunemann.
Ende 2024 hatte die Landschaftsversammlung einen Doppelhaushalt für die Jahre 2025 und 2026 beschlossen - mit Prognosezahlen aus dem Jahr 2024 als Basis. Im Laufe dieses Jahres aber stellte sich nach Angaben von Lunemann heraus, dass sich positivere Entwicklungen als 2024 prognostiziert bei den Umlagegrundlagen, also den Einnahmen der Kommunen, abzeichnen.
Bei dem beschlossenen Hebesatz der Landschaftsumlage für das Jahr 2026 von 18,45 Prozent würde das für den LWL im Jahr 2026 ein deutliches Einnahmeplus bei der Landschaftsumlage bedeuten. Ein Plus für den LWL, das die Kreise und kreisfreien Städte Westfalen-Lippes tragen müssten.
Der LWL will den Entwurf einer Nachtragssatzung zur Absenkung des Hebesatzes bereits in die konstituierende Sitzung der neuen Landschaftsversammlung im Januar 2026 einbringen. Die Verabschiedung des Nachtragshaushaltes soll voraussichtlich schon Ende Februar 2026 erfolgen, um den Mitgliedskommunen möglichst frühzeitig Planungssicherheit zu geben.








