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Ein zentraler Schwerpunkt auf der TOC Europe liegt auf der Elektrifizierung von RTG-Kranen, die VAHLE seit vielen Jahren im Hafenumfeld begleitet. (Foto: VAHLE)
Kamen/Hamburg. Die Paul Vahle GmbH & Co. KG stellt auf der TOC Europe 2026 in Hamburg vom 19. bis 21. Mai Lösungen zur Elektrifizierung von Containerterminals vor. Im Mittelpunkt stehen integrierte Energiesysteme für hochdynamische Hafenprozesse, von elektrifizierten Krananwendungen über automatisiertes Laden bis hin zu intelligentem Energiemanagement im Terminalbetrieb.
Außerdem zeigt VAHLE auf der TOC Europe seine batteriegestützte Speicherlösung, das VAHLE Battery Storage System, das als dynamischer Energiepuffer im Terminalbetrieb fungiert. (Foto: VAHLE)
„Steigende Dieselpreise und volatile Energiekosten erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf Hafenbetreiber. Gleichzeitig verschärfen regulatorische Vorgaben den Bedarf an emissionsarmen Terminalprozessen. Elektrifizierung wird damit zunehmend nicht mehr nur zu einer Frage der Effizienz, sondern zur zentralen Voraussetzung zukunftsfähiger Terminalstrukturen“, sagt Jaroslaw Warzecha, Direktor Business Unit Ports bei VAHLE. „Auf der TOC Europe zeigen wir, wie sich Energieversorgung, Bewegungssysteme und Automatisierung zu einer durchgängigen Gesamtlösung verbinden lassen.“
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Elektrifizierung von gummibereiften Portalkranen, kurz RTG (Rubber Tyred Gantry Cranes), die VAHLE seit vielen Jahren im Hafenumfeld begleitet. Mit der modularen Systemlösung TriMotion Compact wird dieser Bereich konsequent weiterentwickelt. Ergänzend kommen batteriegestützte Speicherlösungen wie das VAHLE Battery Storage System zum Einsatz, die als dynamische Energiepuffer im Terminalbetrieb fungieren.
Durch die bedarfsgerechte Bereitstellung von Energie werden Netzspitzen gezielt reduziert und Stromflüsse im Terminal stabilisiert. Dank modularer und immersionsgekühlter Batteriekonzepte lassen sich Kapazität und Leistung flexibel an unterschiedliche Einsatzprofile anpassen, etwa für Gassenwechsel, Hybridbetrieb oder Peak Shaving. Die Immersionskühlung sorgt dabei für ein konstantes Temperaturfenster der Batteriezellen – ein wesentlicher Faktor für Lebensdauer, Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit im Hafeneinsatz. So können Kranbewegungen im Batteriebetrieb auch temporär netzunabhängig und lokal emissionsfrei ausgeführt werden.
Die praktische Wirkung dieses Ansatzes zeigt sich in elektrifizierten RTG-Anwendungen mit TriMotion Compact. „Durch den Ersatz dieselbasierter Aggregate lassen sich pro Jahr und Umrüstung – je nach Einsatzprofil – bis zu rund 300 Tonnen CO2 einsparen. Damit wird die Dekarbonisierung von Terminalprozessen nicht nur technisch möglich, sondern auch wirtschaftlich skalierbar und operativ integrierbar“, betont Warzecha.
Auf dieser Grundlage baut auch die Ladeinfrastruktur PowerDock von VAHLE auf. Die Lösung ermöglicht das automatisierte Laden elektrischer Terminalfahrzeuge während betriebsbedingter Standzeiten. Der Ladevorgang wird direkt in den Terminalprozess integriert und folgt dem Prinzip des Opportunity Charging – Energie wird genau dann aufgenommen, wenn Fahrzeuge ohnehin nicht im aktiven Einsatz sind.
„Mit PowerDock standardisieren wir Ladeprozesse im Terminal und erhöhen gleichzeitig die Verfügbarkeit elektrischer Flotten im durchgängigen Betrieb“, so Warzecha. „Die Energieversorgung wird damit zu einem integrierten Bestandteil der Prozesskette.“
Ergänzend treibt VAHLE seine Entwicklungen im Bereich der Landstromversorgung weiter voran. Im Hamburger Hafen hat der Systemanbieter für die HADAG Seetouristik und Fährdienst AG eine bewegliche Anlage realisiert, die Schiffe während der Liegezeit zuverlässig mit elektrischer Energie versorgt. Das System ersetzt dieselbetriebene Bordgeneratoren und reduziert Emissionen sowie Lärm deutlich. Zudem gleicht es Bewegungen durch Gezeiten aus und ist bereits auf zukünftige elektrische Fährgenerationen ausgelegt.
Auf der TOC Europe präsentiert VAHLE seine Lösungen für die elektrifizierte und automatisierte Hafenlogistik am Stand E92. Besucherinnen und Besucher erhalten dort Einblicke in aktuelle Systeme für RTG-Elektrifizierung, automatisiertes Laden, Energiemanagement sowie Landstromanwendungen und können konkrete Einsatzszenarien gemeinsam mit den Expertinnen und Experten des Unternehmens diskutieren.
VAHLE stellt auf der TOC Europe zudem die Ladeinfrastruktur PowerDock vor, die das automatisierte Laden elektrischer Terminalfahrzeuge während betriebsbedingter Standzeiten im Hafenumfeld ermöglicht. (Foto: VAHLE)
Weitere Informationen über VAHLE unter: www.vahle.com
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Junge Darsteller bringen „Tabaluga“ beim Jahreskonzert der Musikschule Kamen auf die Bühne. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Unter der Regie von Andreas Gilles bringt die Musikschule Kamen am 10. Mai ein großes Familien Event auf die Bühne: Tabaluga oder die Reise zur Vernunft.
Wer kennt ihn nicht, den kleinen Drachen Tabaluga, gespielt von der neunjährigen Musikschülerin Anita Lechky. Als er seinem Vater Tyrion mal wieder nicht zuhören will, beschließt dieser, dass es nun an der Zeit ist, seinen Sohn nach altem Drachenbrauch auf die Reise zu schicken, um vernünftig zu werden. Da die Vernunft nicht leicht zu erkennen ist, soll Tabaluga sich dabei auf „die Kraft, die alles bewegt“ verlassen - seiner Fantasie. Eine fantasievolle und spannungsgeladene Musikgeschichte aus der Feder von Peter Maffay und Rolf Zuckowski.
Die Aufführung ist das Jahreskonzert der Kinder, die in den Kamener Grundschulen an dem Projekt „Erlebnis Musik“ und „Erlebnis Musik mit Instrument“ teilnehmen sowie der kleinsten Musikschüler aus den Musikzwergen und der Musikalischen Früherziehung.
Unterstützt werden die Kinder von der Rock-Band der Musikschul-DozentInnen und dem Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Jan-Christian Oxe.
Sonntag, 10. Mai 2026, 16 Uhr, Konzertaula Kamen
Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 15.30 Uhr.
Vorschau
Die Musikschule feiert ihr 60jähriges Jubiläum mit vielen außergewöhnlichen Konzerten. Die nächsten Veranstaltungen der Jubiläumsreihe:
- Deutsch-Französisches Straßenfest am 15. und 16. Mai am Galenhof Kamen
- Sinfonisches Chorkonzert „Gaudeamus“ am Samstag, den 30. Mai, um 19 Uhr in der Konzertaula Kamen
- Piratenmusical „Männer mit Bärten“ am Sonntag, den 12. Juli, um 15 Uhr in der Konzertaula Kamen
- Festkonzert „60 Jahre Musikschule“ am Sonntag, 11. Oktober um 16 Uhr in der Stadthalle Kamen
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Kamen. Der April 2026 war in der Emscher-Lippe-Region deutlich trockener als im langjährigen Mittel. Laut Emschergenossenschaft und Lippeverband fiel weniger als die Hälfte des üblichen Niederschlags.
Im Emscher-Gebiet wurden 24,1 mm gemessen (Ø 53 mm), im Lippe-Gebiet 19,8 mm (Ø 50 mm). An 20 von 30 Tagen blieb es komplett trocken, besonders ab dem 20. April.
Die höchste Tagesmenge wurde am 18. April an der Station Kamen-Körnebach mit 15,7 mm registriert.
Auch das Winterhalbjahr (Nov. 2025 bis April 2026) fiel insgesamt zu trocken aus.
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Pétanque-Club Kamen richtet Stadtmeisterschaft aus
Kamen. Am 14. Mai ist es wieder so weit. Der 1. Pétanque Club 99 Kamen e.V. lädt alle interessierten Boulespielerinnen und -spieler in das „Boulodrome“ auf der Lüner Höhe ein, wo erneut die Stadtmeisterschaft im Boule stattfindet. Spielberechtigt sind alle Kamener Bürgerinnen und Bürger oder Mitglieder eines Kamener Vereins, auch wenn sie nicht in Kamen wohnen.
Gespielt wird bei diesem Turnier Doublette formée (2 gegen 2 mit festen Partnern) über 5 Runden nach dem „Schweizer System“. Bei dieser Turnierform scheidet kein Team vorzeitig aus und in den jeweiligen Spielrunden treffen die zu diesem Zeitpunkt in etwa gleich starken Mannschaften aufeinander.
Spielbeginn ist um 10:00 Uhr, aber bis spätestens 9:30 Uhr müssen sich Turnierteilnehmer angemeldet haben. Anmeldungen sind auch über die Internetseite (www.pckamen.de) bis zum 13.05. möglich. Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle Teilnehmer, auch die, die sich bereits angemeldet haben, spätestens bis 09:30 Uhr anwesend sein müssen, um spielberechtigt zu sein. Die Startgebühr beträgt 10,00 € pro Team, für das leibliche Wohl ist gegen einen geringen Obolus gesorgt. Zuschauer sind wie immer herzlich willkommen.
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Beigeordnete Ingelore Peppmeier hat im April ihren Antrag auf Pensionierung eingereicht. Ob ihre Stelle neu besetzt wird, ist ungewiss. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deKamen. (AG) Zwei interessante Meldungen hatte die Stadtverwaltung am Dienstag für die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses des Rates der Stadt Kamen dabei, darunter eine wichtige Personalie: Beigeordnete Ingelore Peppmeier geht in den Ruhestand, die Planstelle wird möglicherweise nicht neu besetzt werden.
Ingelore Peppmeier, die seit 47 Jahren bei der Stadtverwaltung beschäftigt ist und 2024 als Beigeordnete wiedergewählt wurde, hatte im letzten Jahr ihr 65. Lebensjahr vollendet und gemäß der 65-Jahre-Regelung Mitte letzten Monats bei Bürgermeisterin Elke Kappen ihren Antrag zum Ausscheiden aus dem städtischen Dienst gestellt, dem Kappen zustimmte. Ob die Beigeordnetenstelle neu besetzt wird, ist fraglich. Denn die Gemeindeordnung NRW sieht nur bis zu drei Beigeordnetenposten zwingend vor, eine dritte Planstelle kann die Stadt freiwillig einrichten, muss es aber nicht. Aufgrund der prekären finanziellen Situation, in der sich die Stadt Kamen derzeit befindet, müsse darüber beraten werden, ob Ingelore Peppmeiers Arbeitsplatz nachbesetzt werden soll, so Bürgermeisterin Kappen. Für einen entsprechenden Beschluss ist eine Ratsabstimmung notwendig, die voraussichtlich in der Sitzung nach den kommenden Sommerferien stattfinden werde, so Kappen. Ratsfraktionen und Verwaltung sollten vor der Abstimmung zunächst ausgiebig über die Frage beraten können, daher lasse man sich etwas Zeit. Diese werde die Verwaltung allerdings nutzen, um über entsprechende notwendige Umverteilungen innerhalb der Verwaltungsarbeit auf ihre Machbarkeit zu prüfen.
Auch eine positive Nachricht aus der heimischen Wirtschaft erreichte den Haupt- und Finanzausschuss: Die Firma Solventum, also die Medizinsparte des Chemieriesen 3M, erweitert ihr Kamener Werk. Die 3M-Tochter, die deutschlandweit vier Standorte betreibt, welche ein jährliches Umsatzvolumen von rund 900 Millionen Dollar erwirtschaften und in Kamen rund 500 Angestellte beschäftigt, will seine Produktionsstätte mit einem Investitionsvolumen von 6,5 Millionen Euro um fast 1000 Quadratmeter erweitern. In den zusätzlichen Kamener Laboren sollen auch in der Sesekestadt Neuentwicklungen produziert werden. Die Investition sei ein klares Bekenntnis zum Standort Kamen, betonte Bürgermeisterin Elke Kappen. Nach einem Treffen der städtischen Wirtschaftsförderung mit der Werksleitung aus den USA habe diese sich „sehr beeindruckt“ gezeigt von der guten Zusammenarbeit zwischen Werk und Stadt. Solventum sei seit Jahren „ein wichtiger Baustein unserer Wirtschaft“, so Kappen.
Archiv: Beigeordnete Ingelore Peppmeier vom Rat wiedergewählt
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Kirsten Schrieber, Bürgermeisterin Elke Kappen und Rektorin Nicole Täuber (von links) beim Schulfest der Schule am Koppelteich. Foto: Stadt KamenKamen. Ein Schulhof voller Bewegung, Gespräche und Aktionen, dazu ein gemeinsames Frühstück zum Start und viele Einblicke in die Arbeit der vergangenen Tage: Die Schule am Koppelteich hat am Donnerstag mit einem Schulfest ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Gleichzeitig bildete die Veranstaltung den Abschluss der traditionellen Challengewoche, die in diesem Jahr unter dem Motto „Schule gestern, heute und morgen“ stand.
Projektarbeit in der Challengewoche
Während der Challengewoche arbeiteten die Schülerinnen und Schüler jahrgangsübergreifend in gemischten Gruppen an unterschiedlichen Themen. Sie planten, forschten, gestalteten und entwickelten eigene Ideen und Produkte. Dass dabei nicht nur theoretisch gearbeitet wurde, sondern auch viel praktische Umsetzung stattfand, zeigte sich beim Schulfest an zahlreichen Stationen.
So wurden unter anderem Schulhofspiele neu interpretiert und beispielsweise eine Torwand selbst gebaut. Mithilfe eines Laufzettels konnten sich Besucherinnen und Besucher über die Ergebnisse der Projektwoche informieren und die einzelnen Stationen erkunden. Besonders viel Zulauf erhielt der Menschenkicker, der bei sonnigem Wetter zu einem zentralen Anziehungspunkt wurde.
Gemeinsamer Start mit Frühstück auf dem Pausenhof
Eröffnet wurde das Schulfest mit einem gemeinsamen Frühstück von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften auf dem Pausenhof. Dieses gehört traditionell zum Abschluss der Challengewoche und steht für das, was den Schulalltag prägt: ein enges Miteinander und kurze Wege.
Auch Bürgermeisterin Elke Kappen machte sich vor Ort ein Bild von der Veranstaltung und gratulierte der Schulgemeinschaft zum Jubiläum. In ihrer Ansprache würdigte sie die Hauptschule als wichtigen Bestandteil der Kamener Schullandschaft. Mit der Eröffnung vor 25 Jahren seien in Kamen alle Schulformen vertreten. Besonders hob sie die überschaubare Größe der Schule hervor, die eine enge Bindung, persönliche Wertschätzung und eine individuelle Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler ermögliche.
Zudem betonte Kappen das gute Miteinander der Schulformen in Kamen und die kontinuierliche Unterstützung der Stadt für die Schule. Diese leiste wichtige Arbeit, indem sie Jugendliche auf dem Weg in Richtung Berufsfähigkeit begleite und ihnen dabei Zeit und individuelle Förderung ermögliche. Gleichzeitig habe die Stadt stets die Rahmenbedingungen im Blick, um eine gute Entwicklung der Schule zu sichern.
Schule mit Perspektiven
Schulleiterin Nicole Täuber stellte in ihrer Rede die pädagogische Haltung der Schule in den Mittelpunkt. Die Schule gebe ihren Schülerinnen und Schülern Hoffnung und Perspektiven, sagte sie. Die familiäre Struktur bilde dafür eine wichtige Grundlage.
Ein besonderer Schwerpunkt liege auf einem möglichst nahtlosen Übergang von der Schule in den Beruf. Täuber betonte: „Ob jemand kleine Schritte oder große Sprünge macht – wir unterstützen jeden dabei, seinen Weg zu gehen.“
Jubiläum sichtbar gemacht
Das Schulfest machte das 25-jährige Bestehen der Schule am Koppelteich in besonderer Weise sichtbar – als gemeinsames Ereignis von Schulgemeinschaft, Gästen und Stadtgesellschaft.
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Bartosch (links) und Borosch (rechts) am Verbindungsweg zwischen Haferfeld und Kiebitzweg.
Kamen-Methler. Am Verbindungsweg zwischen Haferfeld und Kiebitzweg soll die Verkehrssituation neu geregelt werden. Der Weg ist offiziell für Fußgänger und Radfahrende freigegeben, wird jedoch nach Angaben aus der Anwohnerschaft zunehmend auch von Lieferdiensten mit Kleintransportern genutzt.
Nach einem Gespräch mit der Stadtverwaltung hat Ortsvorsteher Roland Borosch nun die Zusage erhalten, dass bis zu den Sommerferien bauliche Veränderungen umgesetzt werden sollen. Ziel ist es, die Durchfahrt für Pkw und Lieferfahrzeuge künftig zu unterbinden.
„Es entstehen derzeit gefährliche Situationen, da der Spielplatz direkt an diese Durchfahrt angrenzt“, erklärt Borosch mit Blick auf die aktuelle Lage.
Hintergrund der Situation ist der sogenannte Poller-Erlass der schwarz-grünen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen. Dieser erlaubt das Aufstellen von Pollern und Wegsperren nur in begründeten Ausnahmefällen. Nach aktueller Einschätzung liegt ein solcher Ausnahmefall an dem betroffenen Verbindungsweg nicht vor, sodass zuvor vorhandene Sperren entfernt wurden.
Auch die SPD brachte eine mögliche Lösung in die Diskussion ein: die erneute Aufstellung von Pollern sowie eine Umwidmung des Weges zu einem reinen Fußweg. Dieser Vorschlag wird zunächst jedoch zurückgestellt.
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Stadthallen-Geschäftsführer Frank Dreher (links) und Veranstaltungsleiter Markus Lücke (rechts) haben mit Tien Vuot Dinh den neuen Pächter des bisherigen „Lokaltermins“ vorgestellt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Später als ursprünglich erhofft und unter einem neuen Namen soll das Restaurant in der Stadthalle in rund sechs Wochen wieder öffnen. Das ist am Dienstag, 5. Mai, bei der offiziellen Schlüsselübergabe bekannt geworden.
Der „Lokaltermin“ wird zu einem vietnamesischen Restaurant. Das ist seit kurzer Zeit bekannt, nachdem die Stadthalle über die Wahl des neuen Pächters per Mitteilung informiert hatte. Bis zur Übergabe des Schlüssels war Stadthallen-Geschäftsführer Frank Dreher noch von einem etwas zurückhaltenden Start der neuen Pächter ausgegangen, also mit einer Öffnung an sechs Tagen in der Woche. Nun aber soll das neue Restaurant ab Mitte Juni zumindest in den beiden ersten Monaten täglich geöffnet sein.
Weiterlesen: Vietnamesisches Restaurant: Start im Juni mit neuem Namen
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Kamen. (AG) Der Gitarrist und Sänger Sam Romdhane steht am Donnerstag, 2. Juli, um 19 Uhr, im En Place am alten Markt erstmals seit anderthalb Jahren wieder im Mittelpunkt der Livemusik-Reihe "En Place Live". Romdhane steht seit mehr als 20 Jahren als Sänger, Gitarrist und Entertainer auf nationalen und internationalen Bühnen, die er sich im Laufe der Jahre mit namhaften Größen wie der "Capitol's Late Night Band", Anna Maria Zimmermann oder "Gentleman D" teilte. Voraussichtlich wird er auch bei dieser Session wieder viel an Akustik- und Weltmusikrepertoire mitbringen. An seiner Seite greift Keyboarder und Vokalist Andreas Döbbe in die Klaviatur, ein viel gefragter Tastenmann und Techniker in zahlreichen Tribute-Shows und bei vielen Coverbands. In Lünen betreibt er eine eigene Musikschule. Auch die Liste der Auftraggeber von Bassist Günter Asbeck ist lang, hochprominent und reicht von Rock-Titan Udo Lindenberg über Sängerin Robin Beck, Thomas D von den „Phantastischen Vier“ und DJ Bobo bis hin zu Schlagerikone Wolfgang Petry. Den Takt vorgeben wird wie immer Drummer, Perkussionist und Haus-Bandleader Michael Meier.
Auch im Juli können sich die Besucher auf eine After Work-Session mit viel Virtuosität und Improvisationsfreude seitens der gewohnt grandiosen Musikerbesetzung freuen - und darüber hinaus natürlich auch auf ein erstklassiges Angebot an Speisen und Getränken, bei trockenem Wetter in der Außengastronomie des En Place.
Der Eintritt ist wieder immer kostenlos, Reservierungen unter Tel. 02307/993888.
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Kamen. Die U12 offen der Kaiserau Baskets hat sich am Samstag im Heimspiel eindrucksvoll die Meisterschaft in der Landesliga 2025/2026 gesichert. Mit einem deutlichen 105:68-Erfolg gegen BBA Hagen 2 krönte das Team eine herausragende Saison.
Bereits in den ersten Spielminuten war der Mannschaft die Anspannung anzumerken, schließlich ging es um den entscheidenden Sieg. Doch nach einem zunächst ausgeglichenen ersten Achtel steigerten die jungen Spielerinnen und Spieler sowohl die Intensität in der Verteidigung als auch das Tempo im Angriff deutlich. Spätestens beim Zwischenstand von 51:27 war die Partie klar zugunsten der Baskets entschieden.
Die Saisonbilanz unterstreicht die starke Entwicklung des Teams: Mit 38:6 Punkten und einem Korbverhältnis von 2256:1356 dominierten die Kaiserau Baskets die Liga. Zuvor hatten sie bereits in der Qualifikation mit zwei deutlichen Siegen überzeugt.
Nach dem Vizemeistertitel in der U10 im Jahr 2024 und der Kreismeisterschaft in der U12 im Jahr 2025 setzt die Mannschaft ihre Erfolgsserie nun mit dem Gewinn der Landesligameisterschaft fort. In der kommenden Saison wechseln die Spielerinnen und Spieler in die U14 offen beziehungsweise in die U14 weiblich. Trainer Norbert Mühlmann bleibt dem Verein erhalten und wird weiterhin die U12 offen betreuen.
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Kamen. Die Bürgerinitiative Zivilcourage Kamen lädt für Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr zu ihrem nächsten Treffen in die Treffbar an der Weststraße 79 ein.
Zu Beginn ist ein kurzer Rückblick auf die Stolpersteinverlegung für Valentin Schürhoff am 25. April vorgesehen. Zudem wird an die Veranstaltung mit Rolf Langstadt am 8. Mai erinnert. Der offizielle Teil beginnt um 17 Uhr an den Stolpersteinen für die Familie Langstadt vor der Volksbank Kamen. Im Anschluss ist ein Gespräch mit Rolf Langstadt im Haus der Stadtgeschichte geplant.
Unter dem Motto „Stärkung der Demokratie“ bereitet die Initiative außerdem Infostände vor, die am Samstag, 23. Mai, gemeinsam mit Pro Mensch Kamen und dem Friedensforum Kreis Unna in der Kamener Fußgängerzone stattfinden sollen.
Darüber hinaus werden Einladungsflyer für eine Diskussionsveranstaltung mit dem Journalisten Andreas Zumach verteilt. Die Veranstaltung unter dem Titel „Das Recht des Stärkeren? – Über Kriege und Autokraten“ ist für Freitag, 29. Mai, um 19 Uhr im katholischen Gemeindezentrum in Kamen geplant.
Ein weiterer Punkt der Sitzung ist die Beteiligung der Initiative an der Auftaktveranstaltung zur Interkulturellen Woche am 26. September sowie an Programmpunkten im Zeitraum vom 28. September bis 4. Oktober 2026.
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Mit Anti-Läusemittel Ausbreitung verhindern
Kreis Unna. Der Kopf juckt, es wird gekratzt und die kleinen Stellen können sich entzünden: Im Kreis Unna krabbelten im vergangenen Jahr wieder viele Läuse auf den Kinderköpfen. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest hervor. So wurden allein bei den AOK-Versicherten im vergangenen Jahr insgesamt 415 Packungen Anti-Läusemittel von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten im Kreis Unna verordnet. Im Jahr 2024 waren es 531 Packungen. „Läuse sind zwar lästig und krabbeln ungebeten in den Haaren, doch sie sind ungefährlich und verbreiten üblicherweise keine Krankheiten. Trotzdem sollten sie schnell behandelt werden, um eine Ausbreitung zu vermeiden", sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.
Lästige Plagegeister vor allem im Kinderhaar
Die Kopflaus (Pediculus humanus capitis) ist ein zwei bis drei Millimeter großes Insekt, das im Kopfhaar des Menschen lebt und sich von Blut ernährt. Beim Stich in die Kopfhaut bringt der Parasit Speichel in die Wunde ein, der starken Juckreiz verursacht. Die Biss- und Einstichstellen werden durch das häufige Kratzen wund und können sich entzünden. Die weiblichen Tiere heften kleine ovale Eier nahe der Kopfhaut an die Haare. Sie benutzen dabei einen Klebstoff, der nicht wasserlöslich ist – durch Haarewaschen sind die Eier daher nicht zu entfernen. Die leeren Eihüllen (Nissen) können auch weiter außen am Haar zu finden sein. Sie sind durchscheinend weißlich gefärbt.
Von Kopf zu Kopf
Kopfläuse kommen selten allein und vermehren sich rasend schnell. Sie leben vor allem in Kinderhaaren. Kopfläuse können weder springen noch fliegen und sind somit in ihren Bewegungen stark eingeschränkt. Zur Übertragung müssen sie von einem Kopf auf den anderen krabbeln. Dazu ist ein Kopf-an-Kopf-Kontakt, genauer ein Haar-an-Haar-Kontakt notwendig, also wenn eine infizierte und eine nicht infizierte Person buchstäblich die Köpfe zusammenstecken. Besonders betroffen sind daher Schulklassen und Kindergartengruppen. Denn dort haben Kinder den ganzen Tag über engen Kontakt beim Spielen in der Gruppe oder auf dem Pausenhof. Das erleichtert es Kopfläusen, sich zu verbreiten.
Anti-Läusemittel helfen
Um eine Ausbreitung zu vermeiden, sind Anti-Läusemittel das Mittel der Wahl. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt als optimale Therapie eine Kombination wiederholter Behandlungen mit geeigneten Kopfläuse abtötenden Mitteln und häufigem Auskämmen. Denn mit einer einmaligen Behandlung ist es nicht getan: Die Läusemittel müssen nach neun oder zehn Tagen erneut aufgetragen werden, zudem steht das nasse Auskämmen von Läusen und Nissen zwei Wochen lang alle drei bis vier Tage auf dem Programm. Weitere Kämmtermine verbessern die Wirksamkeit der kombinierten Behandlung. In der Apotheke gibt es verschiedene Produkte, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.
Von dem Versuch, Läuse und Eier mit heißer Luft (Fön oder Sauna) abzutöten, wird explizit abgeraten. Dies kann die Kopfhaut erheblich schädigen. Auch Hausmittel wie Essigwasser sind zur Abtötung der Läuse ungeeignet. Als unterstützende Maßnahmen können Kämme, Haarbürsten, -spangen und -gummis laut RKI in heißer Seifenlauge gereinigt werden. Wäsche, Schlafanzüge, Bettwäsche und Handtücher sollten gewechselt werden. Kopfbedeckungen, Schals und andere potenziell befallene Gegenstände sollten für drei Tage luftdicht in einer Plastiktüte verpackt werden. Insektizidsprays sind nicht notwendig.
Bei einem Läusebefall ist es wichtig, die Schule oder KiTa sofort zu informieren, wenn ein Kind betroffen ist.
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Dezernent Sven Brüggenhorst wurde zum Abschluss der Veranstaltung zu einem kurzen Gespräch eingeladen. Foto Jana Röhrig Kreis Unna
Kreis Unna. Organisiere und rede ich gerne oder habe ich Spaß am Gestalten, arbeite ich doch lieber mit meinen Händen oder habe ich vielleicht einen „tierisch grünen Daumen“? Diesen und vielen weiteren Fragen sind Siebtklässler aus Schulen des Kreises Unna im Erlebnisparcours von „Komm auf Tour“ nach den Osterferien auf die Spur gegangen.
Das Projekt "Komm auf Tour" hat vom 13. bis zum 24. April in der Schützenhalle Kamen stattgefunden. In diesem Zeitraum haben insgesamt 1610 Schülerinnen und Schüler aus 74 Klassen und 22 Schulen die Möglichkeit bekommen, ihre Stärken im Erlebnisparcours zu entdecken.
In der "sturmfreien Bude" setzten sie sich beispielsweise mit der Organisation des eigenen Alltags auseinander und begegneten kleinen handwerklichen Aufgaben, die sie als Team meistern mussten. Das Ziel der Stärkenfindung ist es, erste Berührungspunkte zur Berufsorientierung zu schaffen.
Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von etwa 30 Institutionen und Unternehmen aus dem Kreis Unna. Das Projekt ist der Einstieg in die erste Berufsorientierung und wird als Auftakt für die meisten weiterführenden Schulen des Kreises angeboten.
Auch Sven Brüggenhorst, Dezernent des Fachbereichs Gesundheit sowie Schulen und Bildung, verschaffte sich vor Ort einen Eindruck über das Projekt und stand im Anschluss für ein kurzes Gespräch bereit.
Weitere Informationen zum Projekt und zusätzlichen Angeboten entdecken Schülerinnen und Schüler auf www.united.nrw. PK | PKU
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Kreis Unna. Der Kreis Unna hat das aktuelle Wohnungsmarktbarometer veröffentlicht – erstmals als interaktiven Bericht und künftig jährlich. Die Expertenbefragung zeigt, dass die Lage auf dem lokalen Wohnungsmarkt weiterhin angespannt ist und kurzfristig keine Entlastung erwartet wird.
Befragt wurden Fachleute aus allen relevanten Bereichen des Wohnungsmarktes, darunter Wohnungsunternehmen, Bau- und Projektentwickler, die Finanzwirtschaft, Immobilienvermarktung, Kommunalverwaltungen sowie soziale Träger. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 11. November bis zum 2. Dezember 2025.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass insbesondere das untere Mietpreissegment und kleine Wohnungen kritisch bewertet werden. Die Mehrheit der Nachfragegruppen hat nach Einschätzung der Expertinnen und Experten geringe Chancen, eine passende und bezahlbare Wohnung zu finden. Besonders betroffen sind Wohnungslose sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Behinderungen. Für die Zukunft werden vor allem bedarfsgerechte Wohnungsgrößen und integrierte Lagen mit guter Infrastruktur als zentrale Anforderungen genannt.
Als größtes Problem werden die steigenden Kosten identifiziert, insbesondere im Bereich der Neben- und Betriebskosten. Das Investitionsklima wird überwiegend negativ wahrgenommen, wobei Neubau sowie Modernisierung und Sanierung deutlich schlechter bewertet werden als der Kauf von Bestandsimmobilien.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sehen die Befragten den größten Handlungsbedarf im Neubau altersgerechter Wohnungen, in der Schaffung zusätzlicher Pflegeplätze sowie in der Vermarktung freiwerdender Einfamilienhäuser. Der Neubau öffentlich geförderter Wohnungen bleibt deutlich hinter dem Bedarf zurück, während Leerstand im Kreis Unna derzeit nicht als problematisch eingeschätzt wird.
Das Wohnungsmarktbarometer bietet Bürgerinnen und Bürgern einen transparenten Überblick über die aktuelle Situation und dient Akteuren des Wohnungsmarktes als wichtiges Instrument, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Bedarfe zu identifizieren und Maßnahmen gezielt auszurichten. Er wurde in Zusammenarbeit des Sachgebiets 60.4 Planung und Wohnungswesen und der Statistikstelle des Kreises Unna erstellt.
Der interaktive Bericht ist online abrufbar unter: www.kreis-unna.de/wohnbarometer. PK | PKU




