Karl-Heinz Stoltefuß & Dr. Peter Kracht lesen aus dem "Jahrbuch Kreis Unna 2018: Treffpunkt Straße. Von Wegen, Gassen und Chausseen"

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184043PKamen. Karl-Heinz Stoltefuß & Dr. Peter Kracht lesen am Samstag, 03.02.2018, um 11.00 Uhr aus dem "Jahrbuch Kreis Unna 2018: Treffpunkt Straße. Von Wegen, Gassen und Chausseen"

Wo: Mayersche Buchhandlung, Weststraße 75, 59174 Kamen
Eintritt: frei

Autoren-Lesung aus dem "Jahrbuch Kreis Unna 2018: Treffpunkt Straße. Von Wegen, Gassen und Chausseen". Erfahren Sie mehr über die historischen Wege im Kreis Unna, in Kamen und ihre spannende Geschichte gelesen von Karl-Heinz Stoltefuß und Dr. Peter Kracht.

Update: Zugverkehr bleibt am 18. Januar eingestellt

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Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen ist aufgrund des Orkantiefs Friederike der komplette Zugverkehr eingestellt und wird heute nicht wieder aufgenommen.

Eine Prognose für morgen Freitag, 19. Januar, ist wegen der umfangreichen Schäden noch nicht möglich, der fahrplanmäßige Betrieb kann aber sicher noch nicht wieder gewährleistet werden.

Für weitere Fragen haben wir die kostenlose Sonderhotline 08000 99 66 33 geschaltet.

Für die vom Sturm betroffenen Strecken behalten alle für Donnerstag, den 18. Januar 2018 geltenden Fahrkarten für den Fernverkehr ihre Gültigkeit und können entweder kostenfrei storniert oder bis eine Woche nach Störungsende flexibel genutzt werden (gilt auch für zuggebundene Fahrkarten). Sitzplatzreservierungen können umgetauscht werden (für auf bahn.de gekaufte Reservierungen auch online möglich). Betroffene Reisende, die ihre bereits gebuchte Reise nicht antreten, können ihre Fahrkarten kostenlos zurückgeben.

Weitere Informationen im DB-Navigator, bei der telefonischen Reiseauskunft 0180/6464 006 (20 ct/Anruf, Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) oder unter www.bahn.de

Rückkehr zu G9 am Städtischen Gymnasium Kamen

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GymnasiumRemmers1000118cvSchulleiterin Angelika Remmers erwartet an ihrer Schule ein Comeback der neunjährigen Gymnasialzeit. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

Kamen. Die Kinder, die sich Februar am Städtischen Gymnasium anmelden, werden ihr Abitur voraussichtlich im Jahr 2027 machen. Eltern, Schülerinnen und Schüler und beim Kollegium - überall wurde eifrig diskutiert, mit dem Ergebnis, dass die Rückkehr zu G9 begrüßt wird und darauf gesetzt wird, dass die zweite Fremdsprache künftig erst in Klasse 7 eingeführt wird.

Nachdem sich die Lehrerkonferenz sowie auch die Schulpflegschaft eindeutig zu G9 ausgesprochen haben, hat am Dienstagabend die Schulkonferenz getagt, welche sich ebenfalls für die Rückkehr zum neunjährigen Besuch der weiterführenden Schule ausgesprochen hat. Wenn auch die endgültige Entscheidung erst von der nächsten noch zu wählenden Schulkonferenz getroffen werden kann, ist man am Gymnasium sicher, dass eine Rückkehr zu G9 realisiert werden wird. Dazu favorisiert die Schule den Einsatz der zweiten Fremdsprache in der Klasse 7, also ein Jahr später als aktuell.

Ein Verbleib bei G8 wäre nur dann möglich, falls es einen Antrag geben würde, in dem dies gefordert wird und 13 der 18 stimmberechtigten Mitglieder hierfür stimmen würden. „Davon ist jedoch nicht auszugehen“, so Schulleiterin Angelika Remmers.

Konsequenterweise werden die Kinder, die jetzt am Städtischen Gymnasium angemeldet werden, ihr Abitur nach neun Jahren machen. Die bei der Schulkonferenz anwesende 1. Beigeordnete Elke Kappen versicherte, dass auch bei der Rückkehr zu G9 der Schulträger sich dafür einsetzen wird, dass das bestehende tägliche Betreuungsangebot der Schule bis 15.30 Uhr bedarfsgerecht fortgeführt wird.

 

Gefährliche Körperverletzung - Geschädigter mit Flasche geschlagen

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https://www.kamen-web.de/images/polizei_dummy14.jpgKamen. Am Mittwoch (17.01.2018) befanden sich nach eigenen Aussagen gegen 19.30 Uhr ein 19 jähriger Kamener und ein 17 jähriger Ennepetaler in Höhe der Bücherei am Markt und tranken Bier. Es sei dann eine Gruppe von fünf jungen Männern, beschrieben als Flüchtlinge, vorbeigekommen. Einer von denen habe eine am Boden stehende Bierflasche genommen und dem Kamener damit auf den Hinterkopf geschlagen. Die anderen hätten den 17 Jährigen zu Boden gebracht und ihn geschlagen und getreten. Gründe, warum die Gruppe auf die Geschädigten, die leicht verletzt wurden, losging, wurden bisher nicht bekannt.

Der Täter, der mit der Flasche zugeschlagen habe, wird wie folgt beschrieben: Etwa 17 bis 18 Jahre alt, ungefähr 185 cm groß und mit Basecap Marke Nike bekleidet. Ein weiterer Täter soll ebenfalls etwa 17 bis 18 Jahre alt gewesen sein. Er wird auf etwa 175 cm geschätzt und soll einen Bart um den Mund getragen haben. Beschreibungen zu den übrigen Personen liegen nicht vor. Hinweise zum Sachverhalt oder den möglichen Tätern bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0. (ots)

Sturmwarnung: Kreis Unna bereitet sich auf Orkantief vor

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ninascreenKWKreis Unna. Für den Kreis Unna liegt seit Mittwoch eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor. Danach ist mit orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h zu rechnen. Die Rettungsleitstelle des Kreises Unna und die Feuerwehren sind daher alarmiert.

"Wir haben die Feuerwehren im Kreis Unna schon gestern Abend informiert", sagt Thomas Heckmann, Leiter der Rettungsleitstelle Kreis Unna. "Der Sturm soll mittags seinen Höhepunkt erreichen. Die Rettungskräfte sind vorbereitet."

Und das nicht ohne Grund: Der DWD warnt vor möglichen Gefahren wie entwurzelten Bäumen, herabfallenden Ästen, Dachziegeln und Gegenständen. Der Aufenthalt im Freien soll daher möglichst vermieden werden.

Bezirksregierung reagiert
Auch die Bezirksregierung Arnsberg hat auf die Warnungen reagiert: Eltern wurde es freigestellt, ihre Kinder heute zur Schule zu schicken: "Grundsätzlich entscheiden die Eltern, ob der Weg zur Schule zumutbar ist oder ob er unter den gegebenen Bedingungen als zu gefährlich erscheint." Bleibt das Kind zuhause, muss aber die Schule darüber informiert werden.

Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist, sollte sich zudem vorab informieren, ob es zu Ausfällen kommt. Die Busse der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) fahren derzeit noch planmäßig. Die aktuelle Lage wird aber auch dort beobachtet. Über mögliche Störungen informiert die VKU unter www.vku-online.de. Wer mit der Bahn fahren möchte, sollte vorab einen Blick auf www.bahn.de werfen.

Aktuelle Lage im Blick halten
Bürger im Kreis Unna können sich außerdem beim DWD über die aktuelle Lage informieren: Er informiert aktuell und umfassend über die aktuelle Wetterlage unter www.dwd.de und warnt vor möglichen Gefahren.

Über die Warn-APP "NINA" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) kann jeder auch mobil auf dem Laufenden bleiben. Die APP schickt aktuelle Warnungen und auch Verhaltenstipps an das Smartphone. Mehr dazu gibt es unter www.bbk.bund.de.
Aktuelle Informationen sind auch bei der Bezirksregierung Arnsberg unter www.bezreg-arnsberg.nrw.de zu finden.
PK | PKU

Breites Bündnis für Regionales Ausbildungsmanagement

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180117 PK RAM

Kreis Unna. Ausbildungsfähige Jugendliche finden keine Lehrstelle, Ausbildungsbetriebe suchen vergeblich nach Nachwuchskräften – die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage will ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt-Experten, Berufsschulen und Politik mit einem „Regionalen Ausbildungsmanagement“ schließen. Die Werkstatt im Kreis Unna hat alle Akteure an einen Tisch gebracht, um mit ihnen gemeinsam das Modell-Projekt zu entwickeln. Landrat Michael Makiolla hofft: „In unserem gemeinsamen Ziel zur Halbierung der Jugendarbeitslosigkeit kommen wir so gemeinsam einen großen Schritt voran.“

Dass sich alle relevanten Einrichtungen in der Region auf der Führungs- und Leitungsebene auf dieses Modell verständigt haben, spricht für die Bedeutung des Vorhabens, aber nach Ansicht aller Beteiligten auch für den Problemdruck. Die Bundesagentur für Arbeit, die IHK, die Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft, der DGB, die Jobcenter Kreis Unna und Hamm, der Kreis Unna und die Berufskollegs bündeln ihre Kräfte. Operativ umgesetzt wird die Gemeinschaftsinitiative von der Werkstatt im Kreis Unna, die auch die Federführung des Ausbildungsmanagement übernimmt.

Konzept in dem vom Land und dem Europäischen Sozialfonds geförderten Modellprojekt: Ausbildungsfähige Jugendliche, die sich mangels eines Ausbildungsplatzes zum Beispiel in einem Berufskollegs weiterbilden, bekommen die Chance, auf umfangreiche Unterstützung. Intensiv werden Stärken, Schwächen und Berufswünsche analysiert, danach suchen die Ausbildungsmanager für sie eine passende Lehrstelle. Gleiche Unterstützung gibt es für die Betriebe: Ihr Nachwuchsbedarf wird detailliert aufgenommen, danach werden ihnen passgenaue Bewerber/innen vorgestellt. Die Ausbildungsmanager der Werkstatt stehen auch beiden Seiten begleitend beim Ausbildungsstart zur Verfügung, um so vorzeitigen Ausbildungsabbrüchen zu begegnen, die aktuell bei jedem 4. Ausbildungsvertrag zu verzeichnen sind.

Wie groß das Problem ist, zeigte Herbert Dörmann, Geschäftsführer der Werkstatt an wenigen Zahlen: Der Kreis Unna habe seit Jahren ein „extremes strukturelles Problem am Ausbildungsmarkt: Ein großer Teil von Jugendlichen mündet hier in Zwischenstationen ohne Perspektive auf einen Berufsabschluss.“ Und: Immer mehr Betriebe fänden keine geeigneten Bewerber und besetzen ihre Stellen nicht. Dörmann „rechnerisch fehlen allein im Kreis Unna 1.200 Ausbildungsstellen. Auf der anderen Seite finden Firmen keine Bewerber, die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze ist um 119 Prozent gestiegen.“ Und das, obwohl die Schulbildung formal gut ist: „Drei Viertel der Unvermittelten Jugendlichen verfügt über mindestens über den RealschulAbschluss.“

Das Bündnis hat sich jetzt ehrgeizige Ziele gesetzt: 500 Betriebe sollen für die Ausbildung angesprochen werden, 250 Unternehmen sollen mitwirken. Mindestens 80 Ausbildungsplätze will das Regionale Ausbildungsmanagement bis zum Herbst besetzen. 400 Jugendliche sollen angesprochen werden, mindestens 250 in den Test gehen. „Wir wollen in den kommenden zwei Jahren 160 Übergänge in Ausbildung oder in eine Einstiegsqualifizierung schaffen“, sagt Dörmann. Und für alle Jugendlichen, die nicht direkt auf einen Ausbildungsplatz passen, werden Brücken gebaut. Von einer schulischen Ausbildung, begleitenden Hilfen bis zur außerbetrieblichen Qualifizierung. Das Projekt sei nicht nur eine Unterstützung für die Jugendlichen und eine Maßnahme gegen den Nachwuchsmangel in den Betrieben, sondern auch eine gemeinsame Aktion für den Wirtschaftsstandort, betonten die Chefs von Industrie- und Handwerkskammern ebenso wie die Kreishandwerkerschaft und Jobcenter sowie Agentur für Arbeit.

Beim Arbeitsministerium in NRW stieß das mit hochrangigen Akteuren besetzte Vorhaben auf großes Landesinteresse. Es wird daher mit rund 1,1 Mio. € aus ESF- und Landesmitteln gefördert. Weitere 113.000 € steuern Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter im Kreis Unna bei.

Grundschüler zeigen großes Interesse an Mint-Fächern

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Gymnasium118cvWelche Energie in einer Kartoffel steckt, lernten diese Kinder beim Schnuppernachmittag der Mint-Fächer im Gymnasium. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Erstmals hat das Gymnasium am Mittwoch Kinder von den heimischen Grundschulen zu einem Mint-Schnuppernachmittag eingeladen. Die Resonanz auf die Premiere war sehr positiv, denn 79 Kinder nutzten die Chance, Experimente aus den Fächern Biologie, Chemie, Physik und Mathematik durchzuführen.

Mint-Fächer ist eine zusammenfassende Bezeichnung von Unterrichts- und Studienfächern beziehungsweise Berufen aus den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft, Informatik und Technik. Die Fächer Biologie, Chemie, Physik und Mathematik haben viele Kinder bereits Ende 2017 im Rahmen des Tages der offenen Tür kennengelernt. „Da ist das aber in erster Linie in Form von Vorführungen erfolgt. Dieses Mal werden die Kinder selbst aktiv und können ausprobieren und experimentieren“, erklärt Organisatorin Sandra Crämer, die Einladungen für den Nachmittag an allen Kamener Grundschulen verteilt hatte.
Alle Kinder konnten an zwei Experimenten teilnehmen, dazu gehörte im Bereich der Biologie das Erleben von Sinneseindrücken ebenso wie das Kennenlernen von Tieren beim Memory Spiel. Im Bereich Chemie schrieben die jungen Teilnehmer mit Geheimtinte und erzeugten mit Hilfe von Kartoffeln Licht, während in der Physik Experimente mit Spiegeln, Licht und Strom auf dem Plan standen. Den Bereich der Mathematik lernten die Kinder römische Zahlzeichen und das Binärsystem kennen.

Achtung Sturmwarnung: Eltern entscheiden über Schulbesuch der Kinder

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WarnungPBKamen. Am Donnerstag, 18. Januar 2018, ist mit orkanartigen Sturmböen zu rechnen. Bei solchen extremen Witterungsverhältnissen gibt es Hinweise für Eltern, die es zu beachten gilt.

Die Pressestelle der Bezirksregierung erklärt dazu, dass grundsätzlich die Eltern entscheiden, ob der Weg zur Schule zumutbar ist oder ob er unter den gegebenen Bedingungen als zu gefährlich erscheint.

Sollten sich die Eltern dazu entscheiden, ihr Kind am betreffenden Tag nicht zur Schule gehen zu lassen, so sollten sie unverzüglich die das Sekretariat der Schule darüber informieren. Schulen und Schulträger vor Ort können jedoch auch in eigener Verantwortung den Schulbetrieb aussetzen. Die Betreuung von Schülern, die dennoch in die Schule kommen, muss gewährleistet sein.

Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen und Lindemann Oelkers verlängern Kooperationsvertrag

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Kamen. Die Lindemann Oelkers Fenstertechnik GmbH & Co KG führt ihre Partnerschaft mit dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) fort. Der Experte für Fenster und Türenbau verlängert den bestehenden Vertrag zum 01. Januar 2018 um weitere zwei Jahre und stärkt damit sein Engagement im Verbandsgebiet Westfalen.

Seit 1977 ist der Fachbetrieb aus Kamen eine gefragte Adresse für Produkte rund um die eigenen vier Wände. Das Team von Lindemann Oelkers bietet Fenster, Haustüren, Rollläden in höchster Qualität an und realisiert in der hauseigenen Werkstatt individuelle Kundenwünsche. Dabei ist ein unverbindliches Angebot durch die kompetenten Mitarbeiter kostenlos.

"Das ganze äußere Erscheinungsbild ist die Visitenkarte des Hauses - egal, ob Eigenheim oder Vereinsheim. Für uns ist es ganz wichtig, dass sich die Bewohner wohl und sicher fühlen und gerne ein- und ausgehen", betont Stephan Oelkers, Geschäftsführer von Lindemann Oelkers.

Der Geschäftsführer der FLVW-Service GmbH, Maurice Hampel, deutet an: "Die westfälischen Vereine können sich im Laufe des Jahres auf eine Verlosung freuen, bei der die Gewinner ihrem Vereinsheim eine neue, individuelle Note verpassen können."

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Zustellungsmängel bei der Post: Oliver Kaczmarek bittet Bundesnetzagentur um Stellungnahme

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portoKWUnna. Die zahlreichen Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern über anhaltende Probleme bei der Briefzustellung nahm der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek jetzt zum Anlass, bei der Bundesnetzagentur nachzufragen, warum der Service der Post in den vergangenen Monaten im Kreis Unna zu wünschen übrig lässt.

„Es darf und kann nicht sein, dass Briefe geöffnet werden, verspätet ankommen oder verschwinden“, sagt Kaczmarek. Nicht nur für Privatleute sei es ein Problem, wenn wichtige Schreiben nicht abgeliefert würden. Auch Gewerbetreibende seien darauf angewiesen, dass sie Geschäftsbriefe oder Rechnungen sicher und fristgerecht erreichten.

Bei allem Verständnis für das schrumpfende Geschäft mit den klassischen privaten Briefen und der damit einhergehenden Frage, ob eine tägliche Briefzustellung noch nötig sei, verlangt Kaczmarek in seinem Schreiben Transparenz über beabsichtigte Pläne der Post, eine bessere Abstimmung der Angebote auf die Bedürfnisse der Kunden und die Einbeziehung regionaler Kriterien. Überdies verweist er auf die Post-Universaldienstleistungsverordnung, die gesetzlich regelt, wie schnell und wie oft Briefe zugestellt werden. „Ich fordere, dass diese gesetzliche Vorgabe im Kreis Unna ohne Ausnahme erfüllt wird“, so Kaczmarek.

Der Bundestagsabgeordnete bittet die Bundesnetzagentur daher u.a. um Auskunft darüber, welche Möglichkeiten es gibt, die Unregelmäßigkeiten bei der Briefzustellung im Kreis Unna schnell und wirksam abzustellen.

Update: Halbseitige Sperrung der Straße „Am Langen Kamp“ in Kamen verschiebt sich

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langenkamp118KWKamen/Hamm (straßen.nrw.). Aufgrund der Wettersituation verschiebt sich die Einrichtung der neuen Verkehrsführung auf Montag (22.1.). Im Bereich der A2-Brückenneubaustelle wird die Straße für zwei Jahre nur einstreifig befahrbar sein. Die Autobahnniederlassung Hamm wird den Verkehr durch eine Ampelanlage regeln. Die halbseitige Sperrung ist notwendig da jetzt mit den Arbeiten an den Widerlager begonnen wird.

Hintergrund:
Beide Bauwerke wurden in den 70er Jahren gebaut. Baulich weisen die Brücken Defizite auf, die mittelfristig instand gesetzt werden müssen. Hinzu kommt, dass beide Brücken aufgrund des fehlenden Seitenstreifens eine Engstelle im Zuge des Streckenbandes der A2 darstellen. Straßen.NRW möchte alle Engstellen auf Autobahnen beseitigen. Durch die Engstellenbeseitigung und die anstehenden Instandsetzungsmaßnahmen ist ein Ersatzneubau die wirtschaftlichere und zukunftsträchtigere Lösung.

Bauwerk „Am Langen Kamp“
Das Bauwerk wurde im Zuge des Neubaus der Autobahn A2 im Jahr 1973 gebaut. Die Brücke hat eine Länge von 12,92 Metern und ist eine Stahlbetonbrücke.

Bauwerk „Sesekebach“
Dieses Bauwerk wurde schon 1936 – 1938 gebaut. Im Zuge des Baues der A2 wurde sie ebenfalls 1972/1973 abgebrochen und erneuert. Nur das westliche Widerlager ist bis heute erhalten geblieben. Gebaut wurde sie als Stahlverbundkonstruktion. 1982/1983 wurde der Überbau, Aufgrund Bergschäden, angehoben und saniert.

Archiv: Sperrung der Straße „Am langen Kamp“ unter der A2 ab dem 2. Januar 2018

Blutspende in der Gesamtschule

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Blut118cvDie Möglichkeit zur Blutspende in der Gesamtschule nutzten heute über 50 Schülerinnen und Schüler. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.devon Christoph Volkmer

Kamen. Über 50 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Kamen haben am Mittwoch Blut gespendet. Für die meisten war das sogar das erste Mal in ihrem Leben.

Regelmäßig führt das Deutsche Rote Kreuz eine Blutspendeaktion an der Gesamtschule Kamen durch. Wie in den vergangenen Jahren erhielten die Spenderinnen und Spender auch diesmal die Möglichkeit, ihr Blut für eine mögliche Stammzellenspende kostenlos typisieren zu lassen, diese Möglichkeit nutzten heute rund 15 Jugendliche.

Im Rahmen eines halbstündigen Vortrags hatte Christof Freisen vom Blutspendedienst beim DRK Hagen vorher die Jugendlichen der Jahrgangsstufen 12 und 13 über das „Abenteuer Blutspende“ und den Sinn einer Typisierung umfassend informiert und alle Fragen rund um die Stammzellenspende beantwortet.

Obwohl der „kleine Piks in den Arm“ rein rechtlich eine Körperverletzung darstellt, hatten sich etliche Schülerinnen und Schüler noch während des Vortrags in eine Liste für die Blutspende- und Typisierungsaktion eingetragen. Einige Interessenten mussten jedoch auf das nächste Jahr vertröstet werden. Teilnehmen darf nämlich nur, wer gesund und volljährig ist, und dazu mindestens 50 Kilogramm auf die Waage bringt.

Serie Verkehrsregeln aufgefrischt - Teil 7: Einfädeln

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184166PKreis Unna. Parken auf dem Gehweg, Überholen von Bussen, Einfädeln auf andere Fahrstreifen – im Straßenverkehr wird einiges falsch gemacht. Bei vielen ist die Fahrprüfung auch schon länger her und im hektischen Alltag werden dann so manche Regeln vergessen. In der Serie "Verkehrsregeln aufgefrischt" werden diese wieder ins Gedächtnis gerufen.

Heute: Einfädeln
Ein alltägliches Problem: Ein Fahrstreifen endet und der Verkehr wird von zwei Spuren auf eine gelenkt. Dabei fädeln sich manche so früh wie möglich ein, andere fahren bis zum Ende vor und versuchen dann eine Lücke zu finden. Nicht selten ärgert es die Fahrer, die den vermeintlichen Vordrängler dann einfädeln lassen müssen.

Dabei ist das genau richtig, wie Michael Arnold von der Straßenverkehrsbehörde erklärt: "Korrekt verhalten sich Fahrer tatsächlich, wenn sie die endende Spur bis zum Schluss benutzen und erst am Ende einfädeln möchten", sagt der Verkehrsexperte.

Gut für den Verkehr
Wenn möglichst lange zwei Spuren genutzt werden, ist das auch besser für den Verkehr. Endet eine Spur, gilt also: Bis zum Ende durchfahren und dann einfädeln. Hier kommt idealerweise das berühmte Reißverschlussverfahren zum Einsatz. Das heißt, dass jeweils ein Auto Vorrang erhält – wie bei einem Reißverschluss.

Anders sieht es hingegen auf Beschleunigungsstreifen aus, erklärt Arnold: "Der Verkehr auf der durchgehenden Fahrbahn hat Vorfahrt." Fahrer sollten daher auch nicht am Ende des Streifens auf das Reißverschlussverfahren setzen – sie müssen nicht vorgelassen werden.

"Wie bei allen Verkehrssituationen gilt aber auch bei Beschleunigungsstreifen die Grundregel im Straßenverkehr, die jeder beachten sollte, um andere nicht zu gefährden: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht", sagt der Verkehrsexperte. PK | PKU

Ausbildungstag im Haus Volkermann

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von Julian Eckert

Kamen. Am morgigen Donnerstag (18.01.) findet im Haus Volkermann an der Heerener Str. 23-29 der Ausbildungstag “Ausbildung 4.0” statt. Interessenten erfahren hierbei alles rund um das Thema Ausbildung im Bereich Altenpflege.

10 bis 14 neue Auszubildende begrüße man im Team pro Jahr, heißt es auf der Webseite der Familie Spies, Inhaberfamilie des Hauses Volkermann und weiterer Häuser im Kreis Unna. Im Team mitzuarbeiten bedeute einen sicheren Arbeitsplatz, eine attraktive Vergütung und eine wertschätzende Führung. “Wir freuen uns auf junge Menschen, die Qualitätspflege zu ihrem Beruf machen wollen”, sagt Mareike Spies. Gerade vor dem Hintergrund der Reform der Altenpflegeausbildung im vergangenen Jahr können sich nun Interessenten an einer Ausbildung in diesem gesellschaftlich wichtigen Bereich vor Ort informieren.

Der Ausbildungstag findet am 18.01. von 14:00-17:30 im Haus Volkermann statt.

Weitere Informationen und ein Bewerbungsformular finden sich unter www.bist-du-dabei.de

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