Politisches Frühstück der GRÜNEN am 24. November 2018

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Gemuesekorb KWDie Kamen/Bergkamener-Initiative „Foodsharing“ stellt sich vor

Kamen. Viele Lebensmittel landen im Abfall – auf dem Weg vom Acker über die Produktion, den Großmarkt, den Supermarkt oder das Gastgewerbe bis zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Auf jeder Stufe der Warenkette werden genießbare Lebensmittel weggeworfen. Die Ursachen sind so vielfältig wie die einzelnen Produkte und die Produktions- und Vertriebsprozesse. Sie liegen vor allem darin, dass bei Produktion, Weiterverarbeitung, Vermarktung und Verzehr zu wenig auf Nachhaltigkeit geachtet und Lebensmittel nicht ausreichend wertgeschätzt werden.

Jedes Jahr werden in der Bundesrepublik über 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von circa 25 Milliarden Euro weggeworfen. Das heißt, jeder Bundesbürger wirft jedes Jahr durchschnittlich circa 80 Kilogramm Lebensmittel weg. Zwei Drittel davon sind vermeidbarer Lebensmittelmüll.

2017 hat sich hierzu die Foodsharing-Initiative Kamen/Bergkamen gegründet. Durch gezielte Aktionen und Kooperation mit heimischen Betrieben und Händlern will die Initiative die Wertschätzung für Lebensmittel steigern und eine lokale Plattform gegen die Verschwendung etablieren.

Am Samstag den 24.11.2018, um 10.00 Uhr wird sich die Initiative im Rahmen eines politischen Frühstücks im GRÜNEN-Laden, Weststraße 54a in Kamen vorstellen. Die Foodsharing-Initiative Kamen/Bergkamen wird das Frühstück selber aus geretteten Lebensmitteln zubereiten. "Wir hoffen auf eine spannende Diskussion bei leckerem Essen und laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger hierzu ein." heißt es in der Mitteilung der Grünen.

Kamener Fußballer stirbt bei Unfall in Rom

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Kamen. Ein Kamener ist am Sonntag bei einem Verkehrsunfall in der italienischen Hauptstadt Rom ums Leben gekommen. Das berichtet das italienische Online-Magazin Roma Today. Der 29-jährige Sebastian F. soll am Sonntag vor einem Lokal auf der Via Anagnina von einem 24-jährigen einheimischen Autofahrer angefahren und schwer verletzt worden sein. Er verstarb auf dem Nottransport ins Krankenhaus. Zuvor soll sich der Soldat der deutschen Luftwaffe bei der Flugbereitschaft des Bundesministerium der Verteidigung, der 2008 sein Abitur an der Gesamtschule Kamen erworben hat und als BVB-Fan sowie als aktiver Fußballer beim TuS Alte Heide bekannt war, mit zwei Landsleuten in einem Restaurant in der Via Anagnina aufgehalten haben. Die beiden Begleiter von Sebastian F. wurden von der Polizei zum Unfallverlauf verhört. Unklar ist offenbar noch, ob sich die drei Deutschen auf den Fußgängerüberwegen der Via Anagnina oder außerhalb des Fußgängerübergangs befanden. Erst einen Tag zuvor soll eine Seniorin nicht weit entfernt vom Unfallort von einem Motorroller erfasst und getötet worden sein. ag

Wir wünschen den Angehörigen in dieser schweren Zeit viel Kraft!

Krimi-Ikone Beckett gibt Einblicke in noch unveröffentlichten Thriller

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mah1118AGKrimi-Ikonen unter sich: "Tatort-Gerichtsmediziner", Gefängnisarzt und Autor Joe Bausch und Bestseller-Autor Simon Beckett (v.l.). Foto: Alex Grün für KamenWeb.devon Alex Grün

Kamen. Am Dienstagabend zog die Kamener Stadthalle überregional alle Blicke von Fans kriminalistischer Literatur auf sich. Als Abschluss-Highlight des Krimifestivals "Mord am Hellweg" kam ein ganz Großer der internationalen Szene in die Sesekestadt: Düster, düsterer, Simon Beckett.

Der Meister des Morbiden gab sich vor 800 Zuhörern in der restlos ausverkauften Stadthalle die Ehre, und im Gepäck hatte er seinen unverwüstlichen Protagonisten, den forensischen Anthropologen David Hunter. Alle sechs Titel der Hunter-Serie, darunter auch der Neuling "Die ewigen Toten", der erst im Februar erscheinen wird und bislang noch unter absolutem Verschluss gehalten wurde, wurden in Auszügen präsentiert - Kamen erlebte somit eine literarische Weltpremiere. Vorgelesen wurde natürlich nicht von irgendwem, sondern von Kult-"Gerichtsmediziner" Joe Bausch aus dem Kölner Tatort, der die makaberen Textpassagen mit angemessen schnarrend-tiefer Stimme intonierte, die er sich nach eigener, nicht ganz ernst gemeinter Aussage, mit vielen Drinks und Zigaretten und dem Verzicht auf Schlaf mühsam erworben habe. Die vom Publikum erhofften Blicke hinter die Kulissen seines Schriftstellerlebens entlockte Beckett der bekannte Krimi-Blogger Günter Keil, der die Lesung als Moderator begleitete. Rund zwölf Stunden am Tag, erzählt der gebürtige Sheffielder, sei er mit dem Schreibprozess beschäftigt. Für die Entstehung der Charaktere gebe es fast niemals einen Plan, erklärt Beckett. Bis auf wenige Ausnahmen: Bei der Schaffung seines Serienhelden David Hunter sei ihm beispielsweise von vornherein wichtig gewesen, dass er ein ganz normaler Typ mit Stärken und Schwächen ist, der zuweilen auch Fehler macht. Ganz normal? Bis auf den Beruf vielleicht. Keiner vermag Verwesungsprozesse so authentisch zu beschreiben wie der Brite, der seine literarische Laufbahn als journalistischer Berichterstatter über "Bodyfarms" in den USA begann, staatlichen Einrichtungen zur forensischen Untersuchung postmortaler Entwicklungen an menschlichen Leichen. Die Eindrücke von dort hätten ihn bewogen, erst einen - zunächst weitgehend unbeachteten - Roman, und später, auf Druck seines Verlages, eine ganze Serie daraus zu machen, von der er dann weltweit sieben Millionen Exemplare verkaufte. Hinzu kommen erfolgreiche Solitärveröffentlichungen wie "Der Hof", die, so Beckett, schon mal für eine längere Pause zwischen zwei Hunter-Publikationen sorgen können. Welches sein persönliches Lieblingswerk aus der eigenen Feder sei? "Immer das, das aktuell in Arbeit ist", antwortet Beckett lakonisch. Einen kurzen Ausschnitt aus dem ersten Kapitel des von Millionen Lesern mit Spannung erwarteten neuen Thrillers las Beckett selbst auf englisch vor. Fans sei soviel verraten: Die Geschichte nimmt ihren Lauf in einem verfallenen viktorianischen Krankenhaus in London, wo - was sonst - eine halbverweste Leiche gefunden wird. Und: Hunter ist nach wie vor mit seiner Freundin Rachel zusammen, was beim beflissenen Kamener Publikum schon im Vorfeld der Veröffentlichung für Beifall sorgte. Der Rest bleibt bis zum Februar geheim.

Goldener Meisterbrief für Friseurmeisterin Annelies Schwarzer

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Kamen. Die Freude war groß bei Friseurmeisterin Annelies Schwarzer, als ihr Senioren-Präsident Erwin Simon den Goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer Dortmund zuhause im lichtdurchfluteten Wintergarten überreichen konnte.

Die 83jährige Kamenerin hatte ihren Beruf bei ihrem Ehemann (und daher natürlich ebenfalls Friseurmeister) Horst Schwarzer (r.) erlernt, als dieser seinen ersten Salon in Unna eröffnete. „In den Folgejahren herrschte bei uns akuter Fachlehrermangel an den Berufsschulen, und so wurde ich selbst zur Lehrerin in meinem Beruf“, erinnert sich die Jubilarin – zunächst in Lünen, dann später viele Jahre am Märkischen Berufskolleg in Unna unterrichtete sie die jungen Frauen und Männer in ihrem Handwerk. Auch Vertrauenslehrerin für die Schülerinnen und Schüler war sie, wie sie erzählt. Später saß Annelies Schwarzer zudem über zehn Jahre im Unnaer Kreistag und engagierte sich für die Seniorenbetreuung im heimischen Kamen. „Die neue Urkunde bekommt einen Ehrenplatz an unserer großen Meisterbriefe-Wand“, wie Schwarzers freudig versprechen – denn bereits die Vorfahren der Jubilarin waren in Kamen als Schmiedemeister aktiv.

Wartungsarbeiten: Fahrzeugabmeldung vorübergehend nicht möglich

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https://www.kamen-web.de/images/UN_KennzeichenKW.jpgKreis Unna. Das Auto bequem von zuhause abmelden – das ist beim Kreis Unna seit 2015 möglich. In der Regel können die Daten auch am Wochenende eingetragen werden. Jedoch nicht am kommenden Wochenende, dem 24. und 25. November. Der Betreiber, der das System auch für den Kreis Unna anbietet, führt Wartungsarbeiten durch.

Ab Montag, 26. November sollen diese Wartungsarbeiten abgeschlossen sein, so der Betreiber. Dann können Autohalter über das Online-Portal der Zulassungsstelle https://stva.kreis-unna.de/home (auch erreichbar über www.kreis-unna.de - Zulassung) ihr Fahrzeug wieder von zuhause aus außer Betrieb setzen lassen. PK | PKU

Brand eines Wohnhauses in Bönen - Identität des aufgefundenen Leichnams steht noch nicht fest

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Kamen. Am Samstag, den 17.11.2018 kam es zu einem Brand eines Mehrfamilienhauses. Gegen 14.15 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in die Bahnhofstraße gerufen. Nach Abschluss der Löscharbeiten gegen 18.15 Uhr wurde durch die Feuerwehr ein stark verbrannter Leichnam in der Dachgeschosswohnung gefunden. Aufgrund der durch den Brand entstandenen Beschädigungen am Gebäude konnte der Leichnam erst am darauffolgenden Tag geborgen werden. Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt und versiegelt. Auch bei der am Montag, den 19.11.2018 durchgeführten Obduktion des Verstorbenen konnte die Identität nicht zweifelsfrei geklärt werden. Hierzu wird ein DNA Abgleich benötigt. Mit dem Ergebnis ist in der nächsten Woche zu rechnen. Zur Brandursache können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden. Der Brandort wird demnächst durch die Kriminalpolizei, zusammen mit einem Brandsachverständigen untersucht. Die Ermittlungen dauern noch an. (ots)

Einsatzbericht der Feuerwehr Kamen: Auf der Bahnhofstraße in Bönen kam es am Samstagnachmittag zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand in einem Wohn- und Geschäftshauskomplex. Die Feuerwehr Kamen unterstützte die Feuerwehr Bönen bei den Löscharbeiten mit der Drehleiter und dem Abrollbehälter "Atemschutz". Weitere Kräfte der Löschgruppe Mitte stellten während des länger andauernden Einsatzes den Grundschutz für das Kamener Stadtgebiet an der Feuer- und Rettungswache sicher. Der Einsatz war nach ca. 3,5 Stunden beendet.

Wasserballer schwelgen in Erinnerungen

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von Christoph Volkmer

Kamen. Ehemalige und aktive Wasserballer des SV Kamen haben sich jetzt im Clubhaus des VfL Tennis Kamen getroffen. „Das ist quasi ein Klassentreffen der Wasserball-Generationen“, freute sich Organisator und 2. SV-Vorsitzender Lothar Reek über die mit rund 60 Teilnehmern sehr gut besuchte Feier.

„Wasserball ist eine Randsportart und kämpft eigentlich immer um die Existenz, aber die Leute, die den Sport lieben, bilden einen verschworenen Haufen, der zusammenhält“, so Reek, der für Kamen auch in der ersten Bundesliga im Einsatz war und zudem auf neun Einsätze als Jugendnationalspieler zurückblicken kann. Auch wenn sich die Wasserballer teils seit Jahren nicht mehr gesehen hatten, sind viele untereinander immer noch in Kontakt, was die Organisation des Wiedersehens erleichterte.

Zu den Gästen, die aus allen Teilen Deutschlands zu dem Treffen angereist waren, gehörte auch der frühere Nationalspieler Ulrich Huth. Holger Osthaus reiste sogar aus Paris an, wo beruflich tätig ist.

Ausbildungsmarktbilanz 2017/2018: Ausbildungsmarkt im Kreis Unna entspannt sich

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jcunazub1118Die Ausbildungsmarktpartner und Medienvertreter trafen sich heute bei Fa. Zapp Precision Metals GmbH in Unna, um im Pressegespräch Bilanz zu ziehen. Gastgeber war Edo Ollermann, Mitglied der Geschäftsführung (3. v. re.).Unna. Im gemeinsamen Pressegespräch zogen Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, und Landrat Michael Makiolla, gemeinsam mit Olesja Mouelhi-Ort, Geschäftsführerin der Handwerkskammer Dortmund, Detlef Schönberger, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, Dirk Vohwinkel, Leiter Ausbildungsberatung der IHK Dortmund, Uwe Ringelsiep, Leiter des Jobcenters des Kreises Unna, und Dr. Michael Dannebom, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna, die Bilanz zum Berufsberatungsjahr 2017/2018. Die Agentur für Arbeit Hamm hatte dafür die Ausbildungsmarktpartner zur Konferenz in das Unternehmen Zapp Precision Metals GmbH nach Unna geladen.

Insgesamt meldeten die Betriebe und Ausbildungsträger im Kreis zwischen Oktober 2017 und September 2018 der Agentur für Arbeit Hamm 2.298 Berufsausbildungsstellen. Das sind 283 Ausbildungsstellen (+14,0 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Der Großteil entfiel auf betriebliche Ausbildungsstellen. Mit 2.178 war es ein Plus von 253 (+13,1 Prozent). Dem gegenüber standen 2.954 gemeldete Bewerber für Berufsausbildungsstellen, 209 weniger als im Vorjahr (-6,6 Prozent). 129 von ihnen (4,4 Prozent) zählten zu den geflüchteten Menschen.

Zum Ende des Berichtsjahres am 30. September waren 174 Ausbildungsstellen unbesetzt, 45 oder ein gutes Drittel mehr als im Vorjahresvergleich. Dagegen waren 111 Jugendliche Ende September noch unversorgt und damit zwei weniger als vor einem Jahr (-1,8 Prozent). Für sie wird gerade die jetzt laufende Nachvermittlungsaktion wichtig sein, die gezielt auf noch freie oder wieder frei gewordene Ausbildungsstellen hinweist.
Im Laufe des Ausbildungsjahres standen im Kreis Unna für jeden Bewerber statistisch 0,78 Stellen zur Verfügung. Dies ist ein deutliches Plus gegenüber der Relation von 0,64 aus dem letzten Jahr. Im Landesvergleich rangiert die aktuelle Relation im Kreis allerdings weiterhin auf den unteren Plätzen.

Die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe im Kreis sinkt in den letzten Jahren. So nahm zum einen der Anteil an ausbildenden Betrieben 2017 weiter leicht ab auf jetzt 24,5 Prozent (2016 noch 25,2), zum anderen auch die Ausbildungsquote in den Unternehmen, also der Anteil der Teilnehmer in Aus- und Weiterbildung an allen Beschäftigten, der aktuell bei 5,6 Prozent liegt (2016: 5,8). Beide Werte sind aber immer noch relativ gut, sie liegen deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt.

„Nach den deutlich negativen Entwicklungen in den Vorjahren auf dem Ausbildungsmarkt im Kreis Unna belegen die aktuellen Zahlen erfreulicherweise keine Fortschreibung. Stattdessen führen rückläufige Bewerberzahlen bei gleichzeitig spürbarem Anstieg an gemeldeten Stellen zu einer wesentlich positiveren Bilanz in diesem Jahr“, fasst der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, Thomas Helm, die Entwicklung zusammen. „Diese Zahlen belegen, dass die Betriebe in der Region die ersten Folgen des Fachkräftemangels in den letzten Jahren bereits gespürt haben und nun aktiv gegensteuern. Während bislang vielfach die nachlassende Eignung von Bewerbern beklagt wurde, konzentrieren Betriebe sich nun vermehrt darauf, durch individuelle Förderung und Zuhilfenahme institutioneller Unterstützung die Azubis in ihrer persönlichen wie betrieblichen Entwicklung zu begleiten. Davon profitieren auch die Bewerberinnen und Bewerber aus dem Vorjahr, denn ihr Anteil geht zurück“. Helm betont jedoch, dass die jüngsten Erfolge nicht dazu verleiten dürfen, an Bemühungen nachzulassen, denn „trotz aller positiver Tendenzen ist der Ausbildungsmarkt im Kreis Unna weit davon entfernt, ausgeglichen zu sein. Und gerade im Wettbewerb um die vielen schulisch gut qualifizierten jungen Menschen ist es von enormer Bedeutung, wirkliche Alternativen zum Studium zu bieten. Denn das Potenzial an Bewerbern für Ausbildungsplätze, die eine höhere schulische Qualifikation voraussetzen, ist weitgehend vorhanden, wird aber aufgrund fehlender Angebote nicht ausreichend genutzt. Das Ausbildungsinteresse ist bereits ab dem mittleren Schulabschluss rückläufig. Schon ein Großteil der Realschulabsolventen geht lieber zum Berufskolleg, um dort einen höherwertigen Abschluss zu erreichen, als eine Ausbildungsstelle zu suchen. Je höher die schulische Qualifikation, desto attraktiver müssen sich die Unternehmen aufstellen, wenn die Lehre eine gute Alternative zum Studium darstellen soll. Nur so wird es gelingen, in Zukunft einen größeren Teil der freien Stellen auch zu besetzen!“

Betrieben rät der Agenturchef, auch bei Schwierigkeiten, die in der Ausbildung auftreten können, am Bewerber festzuhalten und bei Arbeitsagentur und Jobcenter wirksame Unterstützung einzufordern. Auch bei Anlaufschwierigkeiten in der Ausbildung oder wenn Zweifel bestehen, ob ein Bewerber die Berufsschule schafft, könne mit ausbildungsbegleitenden Hilfen („abH“) und assistierter Ausbildung Unterstützung für den Betrieb und den Auszubildenden angeboten werden, um die Ausbildung zum erfolgreichen Abschluss zu führen. „Wichtig ist, Ausbildung als festen und dauerhaften Bestandteil der Unternehmensleistung zu sehen“, so Helm.

Den Jugendlichen empfiehlt Helm eine frühzeitige und kluge Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Interessen. Die Möglichkeiten des Ausbildungsmarktes sollten die Jugendlichen kennen. Die Schule befördere dies durch eine intensive Berufsorientierung ab Klasse 8, die von den Ausbildungsmarktpartnern praktisch unterstützt und begleitet werde. Berufswünsche sollten über einen längeren Zeitraum reifen und durch Praktika auf die Probe gestellt werden. Nur dann stehe am Ende auch ein erreichbarer Zielberuf fest. Je mehr von den rund 330 Ausbildungsberufen in den Blick genommen würde, desto größer sei die Chance, sich gegen Mitbewerber durchzusetzen und gleichzeitig von Nischenangeboten zu profitieren. Auch stiegen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich, wenn der Suchradius ausgeweitet würde.

Insgesamt zufrieden hofft Helm darauf, das diesjährige Ergebnis auf dem Ausbildungsmarkt als Ansporn zu weiterer Verbesserung verstanden zu sehen: „Jeder Betrieb, der sich in diesem Jahr zur Ausbildung bekannt hat, hat Anteil an diesem Erfolg. Dafür möchte ich mich auch im Namen der Jugendlichen bedanken. Bitte werden Sie zu Botschaftern für das Thema Ausbildung und überzeugen Sie andere Betriebe in Ihrem Umfeld davon, Ihrem guten Beispiel zu folgen. Wir müssen noch mehr tun, wenn wir die Region mit Fachkräften in die Zukunft führen wollen. Denn dazu braucht es eine passende berufliche Perspektive – für jeden Jugendlichen.“

Laut&Lästig: "Acoustic Rotation" macht Station am illuminierten Förderturm

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llmonopol1118AGLaut&Lästig-Vorsitzender Nils Dauk, Ehrenvorsitzender Frank Hilgenfeld und Monopol-Fördervereinsvorsitzender Ulrich Marc laden die Kamener am Samstag, 24. November, zu einem Konzertabend auf dem Monopol-Gelände ein. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Mit ihrer "Acoustic Rotation" macht die Musikerinitiative Laut&Lästig jetzt regelmäßig Halt an den schönsten Ecken Kamens und damit auf diese aufmerksam. Am Samstag, 24. November, gibt es im Rahmen der Veranstaltungsreihe ab 18 Uhr eine "Kumpel Edition" mit Live-Musik von vier Singer/Songwritern, Glühwein, Bier und Bratwurst. Wo? Dem Titel angemessen natürlich unterm Monopol-Förderturm.

Für die Veranstaltung haben sich die Musikfanatiker von Laut&Lästig mit dem Förderverein Monopol 2000 e.V. zusammengetan, der der Stiftung Industriedenkmal angeschlossen ist und sich um den Erhalt der Anlage samt Förderturm kümmert. Der soll an diesem kulturellen Abend, ebenso wie die Maschinenhalle, sogar bunt angestrahlt werden und so für ein besonders festliches Ambiente sorgen. Eine erfolgreiche Erstausgabe einer Laut&Lästig-Veranstaltung im Schatten des rostroten Riesen gab es schon im Juni - allerdings mit Schwerpunkt auf der Stromgitarre. Die Akustikreihe, die erstmals auf der Maibrücke stattfand, widmet sich dagegen den eher ruhigeren Sounds von Singer/Songwritern. Von denen sind an diesem Samstagabend gleich vier am Start: Los geht's von 18.30 Uhr bis 19 Uhr mit "Anni Hilation's Arms". Sängerin Annika Dechmann, die erst als Solokünstlerin unterwegs war, bevor sie ihre Band gründete, schreibt Songs mit höchst persönlichen und stark emotional geprägte Texte und Melodien aus den Tiefen ihrer Seele - was man ihrer Musik anhört. Später tritt sie noch einmal von 21 bis 21.30 Uhr auf. Von 19 bis 19.30 und von 21.30 bis 22 Uhr steht der in Alaska geborene Singer und Songwriter Oliver West auf der Bühne, der sich auf Percussive Playing und Fingerstyle spezialisiert hat. Mit dynamischer Stimme erzählt er auf seiner Gitarre Geschichten über Heimat und Abstand, Berge und Flachland, Whiskey und Politik. Den Zeitraum von 19.30 bis 20.20 Uhr bestreitet Matthias Drögsler aus Münster. Er vereint in seiner Musik kraftvolle und eingängige Refrains mit gefühlvollen Lyrics über das Leben im allgemeinen. Seine aktuelle Single "Sound of Love" ist im August bei Youtube erschienen. Von 20.20 bis 21 Uhr tritt die Unnaer Liedermacherin Phili auf, die mit ihren gerade einmal 17 Jahren bereits internationale Live-Erfahrung mit Chören und Big Bands sammelte. Gefühlvoll und authentisch verknüpft die Solokünstlerin mit reduzierten Mitteln Stilrichtungen wie Jazz und Alternative - Wohnzimmeratmosphäre inklusive. Die Veranstaltung läuft von 18 Uhr bis 23 Uhr auf dem Monopol-Zechengelände an der Herbert-Wehner-Straße. Der Eintritt ist frei.

Abgesagt! "NachtSchnittchen" in der Kamener Stadthalle

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Kamen. Die für Donnerstag, 22.11.2018, angesetzte Versanstaltung „Nachtschnittchen“, muss wegen gesundheitsbedingter Absage zweier Künstler, kurzfristig abgesagt werden.  Die erworbenen Tickets können im Büro der Kamener Stadthalle, in der Zeit von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr, zurückgegeben werden.

Archiv: Helmut Sanftenschneider präsentiert die "NachtSchnittchen" in der Kamener Stadthalle

Schadstoffsammlung in Kamen

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Kamen. Schadstoffhaltige Abfälle dürfen keinesfalls in den Hausmüll oder in die Toilette gegeben werden! Für eine fach- und damit umweltgerechte Entsorgung dieser Abfälle aus privaten Haushalten sorgt die GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH. Der nächste Sammeltermin ist am Wertstoffhof Werkstraße am Freitag, 23.11.2018 von 14.00 bis 17.00 Uhr.

Darüber hinaus steht die nächstgelegene stationäre GWA-Schadstoffannahmestelle in Kamen-Heeren-Werve zur Verfügung. Öffnungszeiten: montags, dienstags, donnerstags und freitags 9.00 bis 16.30 Uhr, mittwochs 9.00 bis 18.00 Uhr und samstags 9.00 bis 13.00 Uhr.

Angenommen werden zum Beispiel Batterien, Farben und Lacke, Lösemittel, Leuchtstofflampen, Kaltreiniger und andere Reinigungsmittel, Beizmittel, Holzschutz-, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Bremsflüssigkeit, Frostschutzmittel, Ölfilter sowie quecksilberhaltige Fieberthermometer oder Chemikalien in haushaltsüblichen Mengen. Die Abgabe der Problemabfälle erfolgt an allen Sammelstellen unentgeltlich.
Um Missverständnissen und Unfällen vorzubeugen, ist bei der Abgabe der oben genannten Problemabfälle folgendes zu beachten: Zur besseren Identifizierung sollten sie möglichst in der Originalverpackung angeliefert werden. Ist die Originalverpackung nicht mehr vorhanden, kann der Problemabfall auch in einem bruchsicheren, verschließbaren Behälter abgegeben werden. Dieser sollte dann entsprechend und gut leserlich beschriftet sein.

Auch Energiesparlampen, werden nach ihrer Lebensdauer zu Sonderabfall, da sie Quecksilber enthalten. Sie gehören nicht in die Restmülltonne, sondern müssen am Umweltbrummi abgegeben werden. Die Annahme ist kostenfrei.

Motor- und Getriebeöl wird am Umweltbrummi ausdrücklich nicht angenommen. Dafür besteht eine Rücknahmeverpflichtung des Handels, d. h. der Verbraucher hat beim Kauf des Öls schon die Entsorgungskosten mitbezahlt. Gegen Vorlage des Kassenbons ist das entsprechende Geschäft zur kostenlosen Rücknahme von Altöl in entsprechender Menge verpflichtet. Sollte kein Kassenbon mehr vorhanden sein, ist die umweltgerechte Entsorgung an den o.g. stationären Schadstoffannahmestellen kostenpflichtig möglich.

Weitere Infos unter der kostenlosen Service-Nummer der GWA-Abfallberatung 0 800 400 1 400 oder im Internet unter www.gwa-online.de.

Wertstoffhof Werkstraße schließt in den Wintermonaten

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Letzte Abgabemöglichkeit in diesem Jahr

Kamen. Am GWA-Wertstoffhof in der Werkstraße können Kamener Bürgerinnen und Bürger noch am Freitag, den 23. November (12.00 bis 18.00 Uhr) und Samstag, den 24. November (9.00 bis 13.00 Uhr) letztmalig in diesem Jahr ihre Wertstoffe abgeben. Kostenpflichtig angenommen werden Grünschnitt, Bauschutt und Holz. Kostenlos angenommen werden Elektroschrott und Laub.

Der Wertstoffhof öffnet dann im nächsten Jahr am 01. März 2019 wieder seine Tore.

Der GWA-Wertstoffhof in Kamen-Heeren-Werve in der Mühlhauser Straße bleibt in den Wintermonaten selbstverständlich geöffnet. Er ist montags bis freitags von 9 bis 16.30 Uhr und samstags von 9.00 bis 13.00 geöffnet.

Weitere Auskünfte gibt es bei der GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter der gebührenfreien Rufnummer 0 800 400 1 400.

Humanitäre Hilfe: AWO sammelt Weihnachtspakete für Rumänien

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AWO Päckaktion1118Auch die Kinder der AWO Kita Gänseblümchen in Kamen haben zusammen mit ihren Eltern fleißig Pakete für Rumänien gepackt.Kamen. In diesem Jahr hat der AWO Kreisverband wieder an eine gute Tradition angeknüpft und Weihnachtspakete für die Menschen in der Partnergemeinde Toplet gesammelt. Die Pakete sollen den Bedürftigen vor Ort in der Weihnachtszeit eine Freude zu machen und sie zugleich mit wichtigen Dingen des täglichen Bedarfs versorgen. „Die Unterstützung aus unseren Ortsvereinen und Einrichtungen im Kreis Unna ist enorm“, freut sich Peter Resler, Leiter des AWO Arbeitskreises Humanitäre Hilfe, über die Resonanz. Über 300 Pakete sind bereits zusammengekommen und werden an Kinder, Ältere und Menschen mit Behinderungen verschenkt.

Auch weitere Vereine und Einzelpersonen haben die Aktion unterstützt.

Am Freitag werden die Pakete zusammen mit weiteren Hilfsgütern ihre Reise Richtung Rumänien antreten.

Wer die Aktion noch unterstützen möchte, kann das auch gerne mit einer Geldspende machen, die unter anderem für die Transportkosten benötigt wird.

Spenden können auf das folgende Konto eingezahlt werden:

AWO Kreisverband Unna

Rumänienhilfe

IBAN: DE 46 4435 0060 0000 0363 35

BIC: WELADED1UNN

Zum Hintergrund: Bereits seit 28 Jahren gibt es den Arbeitskreis Humanitäre Hilfe des Kreisverbandes Unna. Wurden zunächst Hilfstransporte nach Russland organisiert, hilft die AWO seit 23 Jahren notleidenden Menschen in Rumänien mit jährlichen Hilfstransporten. So konnte insbesondere Kindern und älteren Menschen immer wieder geholfen werden.

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