Verkehrsunfall auf der A1 am Kamener Kreuz

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fwkbab1017Kamen. "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person", so lautete die Alarmmeldung mit der am Mittwochmorgen (11.10.2017) der Löschzug 1 und die hauptamtliche Wache der Feuerwehr Kamen auf die Autobahn 1 in Fahrtrichtung "Köln" gerufen wurden.

Direkt im Kamener Kreuz war ein Sattelzug auf einen PKW aufgefahren. Der Fahrer des PKW wurde dabei schwerverletzt, jedoch nicht eingeklemmt. Der Fahrer des LKW erlitt leichte Verletzungen. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab, stellte den Brandschutz mit einem C-Rohr sicher und führte anschließend in Absprache mit dem Rettungsdienst eine sogenannte "patientenorientierte Rettung" des verletzten PKW-Fahrers durch. Hierzu wurde der PKW stabilisiert und anschließend die Türen auf der Fahrerseite mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt um den Fahrer schonend aus dem Fahrzeug retten zu können.

Nach erfolgreicher Rettung und weiterer Versorgung im Rettungswagen wurden beide Verletzten in Krankenhäuser gefahren. Die Feuerwehr übergab nach den Aufräumarbeiten die Unfallstelle an die Polizei. Der Einsatz war nach ca. 1,5 Stunden beendet.

VHS-Vortragsreihe „Räume der Gewalt“ startet am 19. Oktober

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Dr. Martin Winands, „Konflikt- und Gewalt-Arenen des öffentlichen Raums. Fußballfans und Devianz.“, Dienstag, 19.10.2017, 19:30 Uhr, Haus der Stadtgeschichte, Bahnhofstr. 21, Kamen. Der Eintritt ist kostenlos.

Kamen. Guter Fußball gehört zum Ruhrgebiet wie Kohle, Stahl und Currywurst. Die Begeisterung für das runde Leder hat aber auch eine Schattenseite: Neben den mehr oder weniger akzeptierten lautstarken Gesängen oder Beleidigungen gegnerischer Fans kommt es immer wieder zu gewalttätigen Konflikten zwischen rivalisierenden Fangruppen oder zwischen Fans und der Polizei. Manche dieser Konflikte scheinen derart verhärtet, dass eine Regulierung unmöglich erscheint. Dr. Martin Winands assoziierter Wissenschaftler der Fachstelle "Fußball und Konflikt" am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld wird die neuesten Erkenntnisse einer Studie zur Gewalt unter Fußballfans vorstellen. Dabei wird er verschiedene Konfliktkonstellationen und ihre Ursachen beleuchten. Gleichzeitig wird der Referent mit dem Publikum diskutieren, wie einer Konflikteskalation vorgebeugt werden kann und welche Rolle der Kinder- und Jugendarbeit in diesem Kontext zufällt.

Der Vortrag macht den Auftakt in der VHS-Vortragsreihe „Räume der Gewalt“.

Von der Heilkraft der Gewürze - Medizin in der Küche

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Bergkamen. Am Montag, den 23. Oktober erfährt man von Sabine Geisler in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil, dass Gewürze nicht nur unsere Speisen aromatisieren und das Essen bekömmlicher machen, sondern auch gesundheitsfördernde oder therapeutische Wirkungen haben. Die Krankenschwester in der Naturheilkunde und Ayurvedatherapeutin stellt das Erfahrungswissen aus der klassischen Naturheilkunde sowie interessante Studien vor. Die medizinische Wirkung, Verwendung und Verarbeitung vieler Gewürze wird besprochen und eine Gewürzmischung für die Winterzeit zum Mitnehmen hergestellt. Dabei genießen die Teilnehmer gemeinsam einen leckeren Gewürztee. Seminarunterlagen werden zur Verfügung gestellt. Die etwa zweistündige Veranstaltung, die um 19.30 Uhr beginnt, kostet 12,00 Euro je Teilnehmer, zusätzlich 5,00 Euro für Gewürze, Tee und Seminarunterlagen. Eine Anmeldung ist beim Umweltzentrum Westfalen unter 0 23 89 - 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) möglich, Vorabinformationen erhält man im Internet unter www.naturheilkunde-geisler.de.

Mehr Passagiere am Dortmunder Flughafen

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DOairportKWDortmund. Der Dortmunder Flughafen verzeichnete im dritten Quartal dieses Jahres wieder einen Passagier-Zuwachs. Zwischen Juli und September nutzten 565.562 Fluggäste den Dortmund Airport – dies entspricht einem Plus von 3,3 Prozent im dritten Quartal. Insgesamt zeige die Entwicklung der vergangenen neun Monate, dass der Einbruch bei den Türkeiverkehren aus dem vergangenen Jahr überwunden sei, so die Geschäftsführung. Zwischen Januar und September zählte der Airport insgesamt 1.495.661 Passagiere. Kumuliert betrachtet sind dies 2,7 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahreszeitraum. (idr.)

Katzenschutzverordnung beschlossen

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katzefrei258817PBKreis Unna. Sie wurde intensiv beraten und diskutiert, nun ist sie fertig – die Verordnung zum Schutz freilebender Katzen im Kreisgebiet Unna. Mit dem zehn Paragraphen umfassenden Regelwerk soll der Leidensdruck frei umherstreifender Katzen gesenkt werden.

Zu viele Tiere in einem bestimmten Gebiet – das führt zu hohem Infektionsdruck. Der Kreis nutzt nun die vom Gesetzgeber 2015 eröffnete Möglichkeit und steuert ab Januar 2018 mit einer Verordnung gegen. Dabei arbeitet der Kreis eng mit den Tierschutzvereinen zusammen, die sich bislang bei der Betreuung verwilderter Katzen engagiert haben.

Freigängerkatzen werden registriert
Nicht nur das: Halter sogenannter Freigängerkatzen müssen künftig ihren „Haustiger“ durch einen Mikrochip kennzeichnen, registrieren und außerdem kastrieren lassen. Um eine unkontrollierte Fortpflanzung zu vermeiden, müssen sich Besitzer fortpflanzungsfähiger Katzen auch darum kümmern, dass die Vierbeiner keinen Auslauf bekommen.

Bei fortpflanzungsfähigen, aber noch nicht kastrierten Katern und Katzen mit Freigang, kann eine Kastration auf Kosten des Besitzers angeordnet werden. Auch freilebende Katzen sollen gekennzeichnet, registriert und kastriert werden. Die Kosten übernimmt in diesen Fällen dann die öffentliche Hand.

Nach Inkrafttreten der Verordnung zum 1. Januar 2018 gilt übrigens eine sechsmonatige Übergangsfrist. PK | PKU

Pflegebedarfsplan 2017 beschlossen

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Heimplatzquote abgesenkt

Kreis Unna. „Ambulant vor stationär“. An diesem Grundsatz richtet der Kreis erfolgreich seine Gesundheits- und Sozialpolitik aus. Das bestätigt der vom Kreistag für 2017 fortgeschriebene Pflegebedarfsplan.

Alte und hilfebedürftige Menschen können im Kreis so lange wie möglich selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Dabei hilft neben flächendeckend aktiven ambulanten Pflegediensten ein etabliertes „fachliches Frühwarnsystem“ mit Elementen wie Pflege- und Wohnberatung, Psychosoziale Beratung (PSB), Heimaufsicht, der Koordinierungsstelle Seniorenarbeit oder auch den örtlichen Seniorenbeauftragten.

Quote für stationäre Pflegeheimplätze sinkt
Dies in Kombination mit recht regen Bauaktivitäten im Bereich der stationären Pflege in den letzten Jahren und einer durchschnittlichen Auslastungsquote in den bestehenden Pflegeeinrichtungen von 95 Prozent bedeutet im Ergebnis, dass ein Bedarf an neuen stationären Pflegeplätzen ausdrücklich verneint wird. Mehr noch: Die Quote der für über 80-Jährige bereitzustellenden Pflegeheimplätze wird in der Fortschreibung des Pflegebedarfsplanes 2017 von 16,5 auf 16 Prozent gesenkt.

Wie entspannt die Situation bei der stationären Pflege ist, veranschaulichen einige Zahlen. Kreisweit gibt es derzeit 4.134 Pflegeplätze, geplant oder im Bau sind bereits 385 Plätze. Das sind gut 20 mehr als kreisweit rechnerisch im Jahre 2020 benötigt werden. Außerdem: Mit den aktuellen Verbesserungen in der Pflegeversicherung geht der Trend ohnehin weiter zu ambulanten und teilstationären Angeboten.

Tagespflegeplätze könnten mehr werden
Grundsätzlichen Bedarf sehen die Fachleute beim Kreis daher für weitere Tagespflegeplätze im Sinne des Prinzips „ambulant vor stationär“ und zur Entlastung pflegender Angehöriger. Sie empfehlen eine ausgewogene quartiers- und sozialraumbezogene Verteilung. Eine strenge Quotierung wird nicht gesehen – da sie Anbieter eher beschränken als beflügeln könnte.

Richtig Sorgen bereitet der Sozialplanung beim Kreis das Fehlen von Einrichtungen, die ausschließlich Kurzzeitpflegeplätze anbieten. Sie sind zu Spitzenzeiten wie etwa Ferienwochen ausgebucht, machen übers Jahr gesehen angesichts durchlaufender Kosten (Gebäudeunterhaltung, Personalkosten) aber ein Minus.

Erneuter Appell an Bundesregierung
Der Kreis hatte sich deshalb bereits in der letzten Legislaturperiode über die heimischen Bundestagsabgeordneten an die Bundesregierung gewandt. Erbeten wurde eine bessere finanzielle Absicherung des Angebotes an sogenannten solitären Kurzzeitpflegeplätzen über die Pflegekassen. Konkrete Ergebnisse gibt es bisher nicht. Deshalb soll der Landrat jetzt erneut den Kontakt suchen.

Der Pflegebedarfsplan spricht auch eine deutliche Empfehlung aus: Der Bestand an Service-Wohnungen für Ältere in Service-Wohnanlagen sollte sich bis 2020 nahezu verdoppeln. PK | PKU

Bei Streit im Pflegebereich - Kreisverwaltung setzt auf Ombudsleute

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Kreis Unna. Viele kennen ihn - den Streit um vermeintlich oder tatsächlich zugesagte oder eingekaufte Leistungen. Damit nicht alles vor Gericht landet, gibt es Schiedsleute. Der Kreis setzt nun auch im Bereich der Pflege auf ein solches Modell.

Den Weg dafür machte der Kreistag am Dienstag frei. Wegen der räumlichen Ausdehnung und der Vielzahl von Wohn- und Betreuungseinrichtungen wird der Kreis in zwei Bezirke unterteilt. Die beiden demnächst gesuchten Ombudspersonen sollen Mittler und Schlichter zwischen Anbietern von Pflegedienstleistungen, den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen sein.

Talent für unbürokratische Lösungen
Das Vermittlungsangebot ist niederschwellig, die Funktion ehrenamtlich, die Probleme manches Mal knifflig. Gesucht werden deshalb Menschen mit Fingerspitzengefühl, Sachverstand, neutralem Blick auf die vorgetragenen Probleme, Sorgen und Nöte und einem Talent für auch unbürokratische Lösungen.

Qualitätssicherung in der Pflege
Das Wohn- und Teilhabegesetz ermöglicht seit 2014 die Benennung von Ombudspersonen als Baustein zur Qualitätssicherung in der Pflege. Die StädteRegion Aachen und auch der Kreis Düren haben bereits gute Erfahrungen gemacht und das ehrenamtliche Wogenglätten zur Nachahmung empfohlen. Im Kreis selbst sprachen sich im Vorfeld der Kreistagsentscheidung die Kreisseniorenkonferenz und die Konferenz Pflege und Alter für die Schaffung einer Ombudsstelle aus. PK | PKU

Festgottesdienst zum 25-jährigen Jubiläum des Frauenreferates im Ev. Kirchenkreis Unna

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Frauenreferat 1017Zum Abschluss gab es für Elke Markmann ein Netz zum Entspannen. Getragen von den Mitwirkenden im Frauenreferat nahm sie in einer Hängematte Platz.Unna. Mit reichlich Netzen war der Festgottesdienst in der Ev. Stadtkirche Unna gespickt, denn Frauenarbeit sei auch eine Art Netzwerkarbeit, wie Dr. Gisela Matthiae verkündete. Zum Festgottesdienst anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Frauenreferates im Ev. Kirchenkreis Unna waren die Gäste aus Nah und Fern zusammen gekommen. Da ging es nicht nur im Wort um die vielen Netze, die die Menschen im Leben begleiten, sondern einige Netze wurden auch ganz praktisch eingesetzt. Kleine Fischernetze dienten als Klingelbeutel und Dr. Gisela Matthiae hatte einige Beispiele mitgebracht: Netzstrumpfhosen, ein Kartoffelnetz, Zitronennetz, ein Einkaufsnetz, eine Netzhängematte und vieles mehr. Sie sprach auch über die modernen, digitalen Netze und wie gut man heute vernetzt sei. „Werft eure Netze aus“, wie einst die Fischer am See Genezareth (Lk5, 1-11), forderte sie im übertragenen Sinn auf. So feiere man heute nicht nur 25 Jahre Frauenreferat, sondern auch eine 25-jährige Vernetzung. Das Frauenreferat sei eine Art Netzwerkarbeit, an deren Erfolg viele Menschen beteiligt seien. Bildlich wurde dies noch einmal, als Frauenreferentin und Pfarrerin Elke Markmann einige Mitwirkende stellvertretend für die große Zahl der Ehren- und Hauptamtlichen nach vorne bat. Als kleines Geschenk erhielten sie Netzbeutel. Sie alle seien Teile des Frauenreferates.

An die Anfänge der Frauenarbeit im Ev. Kirchenkreis Unna erinnerte Synodalassessorin Anja Josefowitz in ihrem Grußwort. Hart wurde damals um dieses Referat gekämpft und es sei noch nicht bzw. nicht mehr in allen Kirchenkreisen eine Selbstverständlichkeit.

Wohnungseinbruch - Täter hebelten Wohnungstür auf

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https://www.kamen-web.de/images/polizei_dummy14.jpgKamen. Am Dienstag (10.10.2017) haben sich unbekannte Einbrecher zwischen 10.50 Uhr und 16.30 Uhr Zugang zu einem Mehrfamilienhaus am Markt verschafft. Im Obergeschoss hebelten sie eine Wohnungstür auf und durchsuchten sämtliche Räume. Ob etwas entwendeten wurde, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung noch nicht fest.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0. (ots)

Zwei tödliche Unfälle auf der Bahnstrecke zwischen Kamen und Dortmund

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Kamen. Am Samstagabend (07.10.2017) wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kamen mit der Meldung "vermutlich Person von ICE erfassst" zum Bahnhof Kamen-Methler gerufen. Der Lokührer eines aus Richtung Hamm kommenden, durchfahrenden, ICE hatte kurz vor dem Bahnhof in Methler einen Schlag bemerkt und vermutete eine Person auf den Gleisen erfassst zu haben. Bei Eintreffen am Bahnhof konnte direkt am Zug nichts festgestellt werden. Da die genaue Örtlichkeit des Unfalls unklar war suchte die Feuerwehr in einer groß angelegten Suchaktion die Bahnstrecke mit zahlreichen Fußtrupps bis zum Bahnhof in Kamen-Mitte ab. Hierbei kamen auch mehrere Wärmebildkameras zum Einsatz. Der Einsatz wurde nach ca. 2 Stunden abgebrochen und beendet. Bei weiteren Suchmaßnahmen durch die Polizei wurde am nächsten Sonntagmorgen (08.10.2017) dann leider eine verstorbene Person abseits der Bahngleise gefunden.

Am Montagnachmittag (09.10.2017) wurde die Feuerwehr Kamen erneut mit der Meldung "Person unter Zug" zum Bahnhof Kamen-Methler gerufen. Kurz vor dem Bahnhof war eine Person auf den Gleisen von einem durchfahrenden Regionalexpress erfasst worden. Für die Person kam leider jede Hilfe zu spät. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Bundespolizei und des Notfallmanagers der Deutschen Bahn ab. Der Einsatz war nach ca. 1,5 Stunden beendet.

Perspektiven für eine familienfreundliche Stadt

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Jugendhilfe1017cvIm Rahmen eines Pressegespräches haben die Erste Beigeordnete Elke Kappen (r.), Fachbereichsleiter Jürgen Dunker (l.) und Jugendhilfeplanerin Nicole Börner den Entwurf vorgestellt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Eine bessere Nutzung der gemeinsamen Potenziale von Jugendhilfe und Schule, die Verbesserung der Chancengleichheit und Eröffnung möglichst optimaler Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen, eine bedarfsorientierte Weiterentwicklung von Strukturen und Angeboten sowie die Stärkung der kommunalen Präventionskette - das sind die Ziele, die aus dem Entwurf „Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung“ für die Stadt Kamen hervorgehen, der gestern Abend im Rahmen der gemeinsamen Sitzung von Jugendhilfe-, Schul- und Sportausschuss vorgestellt worden ist.

Im Rahmen eines Pressegespräches haben die Erste Beigeordnete Elke Kappen, Jürgen Dunker, Fachbereichsleiter Jugend, Soziales, Schule und Sport und Jugendhilfeplanerin Nicole Börner bereits vorher einen Einblick in den Entwurf gegeben, der die theoretische Grundlage für die Planungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit für die nächsten vier bis fünf Jahre darstellen soll.
2012 erreichte die Zahl der Geburten in Kamen mit 290 Kindern den niedrigsten Wert innerhalb der vergangenen zehn Jahre. Doch von einem Geburtenrückgang kann aktuell erfreulicherweise keine Rede sein. 2016 lag die Zahl der vom Einwohnermeldeamt erfassten Geburten bei 358. Tendenz weiter steigend. „Die Wirtschaftslage ist gut, dazu hat sich die Wertigkeit der Familie in den vergangenen Jahren verändert. Viele wünschen sich wieder eine Familie“, so Elke Kappen über die steigenden Zahlen.

Ein weiterer Grund, so vermutet Jürgen Dunker, ist zudem die Möglichkeit auf Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf. „Die Möglichkeit einer flexiblen Betreuung spielt eine wichtige Rolle“. Nicht zuletzt sei der vor einigen Jahren nicht erwartete Kinder-Boom auch den Trägern der Kitas zu verdanken, die auf die Bedürfnisse der Eltern reagiert und so beispielsweise die Öffnungszeiten ihrer Einrichtungen bedarfsgerecht ausgeweitet haben.

Auch im Grundschulbereich ist die Nachfrage nach einer Ganztagsbetreuung stark gestiegen. Im Schuljahr 2007/08 nahmen dieses Angebot lediglich 32,6 Prozent der Kinder an, im vergangenen Schuljahr waren es schon 60,1 Prozent. „Die Quote hat sich in zehn Jahren verdoppelt“, rechnet Elke Kappen vor und definiert daraus neue Ziele. „Wir müssen mit Augenmaß darauf gucken und den Raumbedarf im Auge behalten, denn die Kinder brauchen zum Aufhalten nicht nur ihren eigenen Klassenraum“. Mehr Sportvereine mit ins Boot zu holen, die in einer OGS ein spezielles Bewegungsangebot anbieten, ist nur eine der Ideen.

Schon im Kindergartenalter sollen dazu mit den Leitungen der Einrichtungen und dem Gesundheitsamt Fördermaßnahmen entwickelt werden, die dazu beitragen können, dass den Kindern ein einfacherer Übergang in den Schulbereich möglich ist.

Änderungs- oder Ergänzungsvorschläge des insgesamt 85 Seiten starken Arbeitspapiers seitens der Politik nimmt Nicole Börner bis zum 24. Oktober entgegen, damit nach den Sitzungen im November dem Rat der Stadt am 6. Dezember ein beschlussfähiges Papier vorgelegt werden kann.

Musikreihe: "kleinkultur @ gitarrenschulekamen.de" mit Reinhard Potschinski

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reinhard potschinski foto by lina potschinskiReinhard Potschinski - Foto: Lina PotschinskiKamen. Am Freitag, dem 13. Oktober um 19 Uhr, gibt in der Gitarrenschule Kämerstraße wieder ein gemütliches 'kleinkultur' Konzert. Dieses Mal spielt der Chef selbst – unter dem Motto 'Reinhard singt merkwürdige Lieder', singt und spielt Reinhard Potschinski eine sehr bunte und kontrastreiche Mischung aus Musik der letzten Jahrzehnte. Ein Programm mit vielen Liedern, die man selten zu hören bekommt. Welche davon nun wirklich merkwürdig sind, liegt allerdings im Ohr des Betrachters. Ob ein alter Schlager aus den 40er Jahren, ein Klassiker wie 'La Paloma', ein Blues von Taj Mahal oder ein 'Element of Crime' Song - es ist für jeden etwas dabei. Musik zum gemeinsamen Singen, Erinnern und Wundern.

REINHARD SINGT MERKWÜRDIGE LIEDER | Freitag, 13. Oktober | 19 Uhr | Gitarrenschule Potschinski | Kämerstraße 4 | 59174 Kamen | Eintritt: 9 Euro AK

Konzert mit Helmut Sanftenschneider ist abgesagt

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Kamen. Wie die Stadthalle Kamen jetzt mitteilt, fällt die für den 13.10.2017 angekündigte Veranstaltung Ruhrpott Banderas, mit Helmut Sanftenschneider aus. Der Ticketpreis wird erstattet. Infoline: Kamener Stadthalle Tel.: 02307/1486000

Helfen und Gewinnen mit dem Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen

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Weihnachtskalender Lions 17Das Foto zeigt v.l.: Friedrich-Wilhelm Brumberg, einen der Kalender-Väter im Lionsclub BergKamen, Bürgermeister Hermann Hupe, der das erste Exemplar überreicht bekommt und Michael Blumrich, Präsident des Lionsclubs BergKamen.

Kamen. Auch in diesem Jahr präsentiert der BergKamener Lions Club einen Weihnachtskalender mit Kamener und Bergkamener Motiven. Die zwölfte Auflage dieses inzwischen im heimischen Raum bekannten und beliebten Kalenders wird zum ersten Mal während der Kamener Severinskirmes verkauft.  Die Kalender zum Stückpreis von 5,-- € werden am Samstag, dem 14. Oktober von 10-18.00 Uhr und am Sonntag von 14-18.00 Uhr am Brunnen auf dem Willy-Brandt-Platz von den Lions angeboten.

Helfen und Gewinnen ist das Motto dieser Aktion. Mit dem Reinerlös werden Projekte der Kinder- und Jugendarbeit in Kamen und Bergkamen gefördert.

Hinter den 24 Türchen verbergen sich Gewinne im Gesamtwert von über 9000 Euro. Allesamt gestiftet von großzügigen Handel- und Gewerbetreibenden, Sparkassen/Banken und Großunternehmen aus beiden Städten, dafür bedankt sich der Club bei allen Unterstützern.

Zu den rund 220 attraktiven Gewinnen zählen Einkaufs- und Warengutscheine bis zu 300 Euro, und wertvolle Sachpreise. Der Hauptpreis am 24. Dezember ist ein Reisegutschein im Wert von 1000 Euro.

Jeder Weihnachtskalender hat auf der Rückseite eine Gewinnnummer. Die hinter den Türchen versteckten Gewinne und die entsprechenden Gewinnnummern werden vom 1.-24. Dezember auf den Lokalseiten der heimischen Zeitungen und im Internet veröffentlicht.

Zu haben sind die Kalender auch in den Geschäften der Sponsoren und unterstützenden Unternehmen in Kamen und Bergkamen. Plakate weisen auf dieses Angebot hin. Da die Herstellungskosten des Kalenders und sämtliche Preise von Spendern und Sponsoren finanziert werden, ist gewährleistet, dass der gesamte Erlös der Aktion Projekten für Kinder und Jugend-liche in Bergkamen und Kamen zukommt.

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