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Hansastraße wird zur Dortmunder Allee hin gesperrt

am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

rathaus17KWvon Alex Grün

Kamen. Einstimmig grünes Licht wurde am Montag im Planungs- und Straßenverkehrsausschuss für die temporäre Sperrung der Hansastraße von der Dortmunder Allee für alle Kraftfahrzeuge gegeben.

Reagiert wurde damit auf eine Bürgerbeschwerde aus der Anwohnerschaft der Hansastraße, die als Spielstraße mit einer Höchstgeschwindigkeit von sieben Stundenkilometern ausgewiesen ist, der die Verwaltung im April letzten Jahres erreichte. Massive Geschwindigkeitsübertretungen und das verbotswidrige Einfahren von der Dortmunder Allee aus stoßen den Anwohnern übel auf. Sie sorgen sich um die Sicherheit von Kindern und Senioren, zumal die Hansastraße keinen Gehweg hat. Entsprechende Messungen waren im Juli letzten Jahres aus technischen Gründen fehlgeschlagen, im Januar dann wiederholt. Ergebnis: Das Verkehrsaufkommen in der Hansastraße sei insgesamt eher unauffällig, erklärt Fachbereichsleiter Matthias Breuer. Rund 120 bis 200 Fahrzeuge würden nach den aktuellen Messungen täglich die Straße passieren, sogar weniger geworden seien es nach der Schließung einer Bäckerei und dem Umzug einer Arztpraxis. Aber: Die Geschwindigkeit sei das Problem. Die Messungen ergaben Spitzenwerte von mehr als 50 Stundenkilometern, erlaubt ist Schrittgeschwindigkeit. Von den Anwohnern gefordert wird eine dauerhafte Lösung, der Einbau von Fahrbahnschwellen wurde als nächstliegende Lösung aufs Trapez gebracht. Aber mit Blick auf das überschaubare Verkehrsaufkommen, so Erster Beigeordneter Dr. Uwe Liedtke, sei die Maßnahme, die bald in die Prüfungsphase gehen soll, aus Sicht der Verwaltung angemessen - auch preislich. Denn auch andere Optionen wurden in Betrachtung gezogen, von einer Einengung der Fahrbahn über den Vollausbau zum verkehrsberuhigten Bereich bis zur Ausweisung zur Tempo 30-Zone - alles verbunden mit nicht unerheblichen Kosten. Jetzt sollen zunächst einfache Poller das Problem lösen, die nur noch Fußgänger, Radfahrer und vielleicht den ein oder anderen ordnungswidrigen Kradfahrer durchlassen sollen. Dies solle in erster Linie den Effekt haben, erklärt Breuer, dass der Durchgang zur Dortmunder Allee künftig fast ausschließlich von Anwohnern frequentiert wird. Als nächstes wird die Entwicklung an der Hansastraße unter den neuen Bedingungen beobachtet. Die Auswirkungen der Maßnahme sollen in der zweiten Jahreshälfte 2019 durch erneute Verkehrsmessungen überprüft werden. Ein "extremes Verkehrsproblem" beklagte auch ein Anwohner aus der Werver Mark in Heeren: Dort bilde sich schon frühmorgens durch die vielen Lkw von bis zu 40 Tonnen Gewicht, die die umliegenden Logistikzentren beliefern, "ein Stau bis nach Bönen durch", durch den im Notfall nicht einmal die Rettungstransportwagen der Feuerwehr durchkämen. Auch vor der Schadstoffbelastung würden sich die Anwohner fürchten. Dass das Verkehrsaufkommen in der Werver Mark mit einer Frequenz von rund 12.000 Fahrzeugen am Tag ein Problem ist, ist bekannt. Die Anwohnerfrage: Warum benutzt der Schwerlastverkehr nicht die Autobahn, an deren Peripherie die Lager eigens angesiedelt wurden? Da es sich um eine Landesstraße handele, liege die Zuständigkeit beim Landesbetrieb Straßen.NRW, zu dem die Verwaltung diesbezüglich Kontakt aufnehmen werde. Was die Schadstoffmessungen in dem Bereich betreffe, seien laut Verwaltung zumindest bei der letzten fünfjährlichen Messung 2015 keine nennenswerten Abweichungen ersichtlich geworden.

200 Experten für Grüne Infrastruktur tagen in der Stadthalle

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ruhrkonf419AGStaatssekretär Dr. Heinrich Bottermann vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz, Moderatorin Jeanette Kuhn und Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft/Lippeverband. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Die Landesregierung will die Grüne Infrastruktur in der Metropolregion Ruhr ausbauen und stärken. Die zweite Veranstaltung des Themenforums "Grüne Infrastruktur - Metropolregion Ruhr" im Rahmen der Ruhr-Konferenz in der Stadthalle stand ganz im Zeichen konkreter Projektvorschläge.

Das Themenforum hat zum Ziel, bis Sommer 2019 konkrete Projekte zu entwickeln. Die Landesregierung wird die Projektvorschläge aller Themenforen der Ruhr-Konferenz zu einem Maßnahmenpaket bündeln. Die Umsetzung der Projekte soll ab 2020 erfolgen. Das Themenforum Grüne Infrastruktur wurde moderiert von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und den Ko-Moderatoren Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft und Lippeverband sowie bisher vom Vorsitzenden des NABU NRW, Josef Tumbrinck. Tumbrinck hatte am Wochenende seinen beruflichen Wechsel ins Bundesumweltministerium bekannt gegeben. "Wir müssen die Grüne Infrastruktur für ein nachhaltiges, gesundes und attraktives Umfeld in den Städten strategisch weiterdenken. Es liegen vielversprechende Ideen auf dem Tisch, die etwa dazu beitragen können, die Biodiversität zu erhalten und den Folgen des Klimawandels wirksam zu begegnen", sagte Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. In Kamen diskutieren etwa 200 Experten, welche Projekte geeignet sind, Grün- und Freiflächen im Ruhrgebiet zu schaffen, zu sichern oder weiterzuentwickeln. Im Rahmen eines interaktiven Projektmarktplatzes wurden zehn konkrete Ideen präsentiert und diskutiert. Die Teilnehmenden brachten ihre Anregungen und Hinweise aktiv ein. Ein Stand bot Platz für neue Ideen. In der Auftaktveranstaltung des Themenforums im Januar 2019 waren Vorschläge zur Stärkung der Grünen Infrastruktur im Ruhrgebiet eingebracht worden. In Kooperation mit der Emschergenossenschaft, dem NABU NRW und dem Regionalverband Ruhr sowie weiteren Beteiligten hatte das Umweltministerium diese Vorschläge ausgewertet und weiterentwickelt. Die diskutierten Projektideen adressieren die Organisation, Finanzierung und Kommunikation der Grünen Infrastruktur in der Metropolregion Ruhr. Das Bewusstsein für die Leistungen, die die Ökosysteme erbringen, soll durch Bildung und Öffentlichkeitsarbeit erhöht werden. Ministerin Heinen-Esser: "Ich freue mich über die zum Teil auch sehr mutigen Ideen, die wir heute diskutiert haben. Die Vorschläge führen bestehende Aktivitäten sinnvoll zusammen und adressieren wichtige Herausforderungen. Im nächsten Schritt wollen wir die Projekte umsetzungsreif machen und für Unterstützung werben". Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft/Lippeverband: "Als Wasserwirtschaftsunternehmen haben wir die besten Voraussetzungen, um nicht nur neue grüne, sondern grün-blaue Infrastrukturen zu schaffen". Im Rahmen des Generationenprojektes Emscher-Umbau renaturierten die Verbände 326 Kilometer an Gewässern, so Paetzel. "Zahlreiche Betriebswege entlang dieser Bäche und Flüsse öffnen wir und bauen sie zu Fuß- und Radwegen um. Gleiches gilt im Lippegebiet: Wir machen die neugeschaffene Natur erlebbar für die Menschen und leisten damit einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Region. Gemeinsam mit den Kommunen arbeiten wir zudem intensiv an einer integralen Stadtentwicklung zur Klimaanpassung." Ein konkreter Vorschlag ist die Einrichtung eines Zentrums Grüne Infrastruktur als zentrale Anlaufstelle zur Bündelung der Kompetenz in der Region. Ein weiteres Projekt sieht die Zusammenführung relevanter Daten vor, um Lücken im Netz der Grünen Infrastruktur auf einen Blick identifizieren zu können. Eine regionale Biodiversitätsstrategie für die Metropolregion Ruhr soll die besonderen Anforderungen des urbanen Ballungsraums adressieren. Mit einer Erweiterung der Zukunftsinitiative der Emscher-Kommunen "Wasser in der Stadt von morgen" auf das gesamte Ruhrgebiet könnte insbesondere die Anpassung an den Klimawandel unterstützt werden. Die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure zur Grünen Infrastruktur im Ruhrgebiet soll fortgeführt werden. "Wir haben mit dem Themenforum eine Plattforum geschaffen, in der engagierte Menschen für die Grüne Infrastruktur in der Metropolregion Ruhr zusammenkommen. Diesen Austausch wollen wir auch in Zukunft pflegen", so Ministerin Ursula Heinen-Esser. Welches Projekt für die Teilnehmer die höchste Priorität hat, wurde in einem Ranking ermittelt: Mit knapp 50 Prozent wurde die Schaffung einer klimiresilienten Region mit internationaler Strahlkraft auf Platz eins gesetzt.

Aufräumen nach den Wassermassen: Unterricht an Fridtjof Nansen Realschule geht weiter

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Realschule1 419CVDie Schränke im Lehrerzimmer trocknen derzeit. Am Dienstag soll ein Bausachverständiger die Vorgehensweise bei der nötigen Sanierung planen. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Realschule2 419CVFür viele Bücher und Lehrunterlagen gibt es keine Rettung mehr. Schulleiter Peter Wehlack muss viel Material wegwerfen. Kamen. Ab Dienstag, 9. April, findet der Unterricht in der Fridtjof Nansen Realschule wieder planmäßig statt. Am Montag hatten die Schülerinnen und Schüler frei, nachdem in der Nacht zu Freitag Unbekannte in einem Klassenraum im zweiten Stock das Eckventil einer Wasserleitung geöffnet hatten, wodurch Klassenräume, Mensa und Lehrerzimmer in Mitleidenschaft gezogen wurden (KamenWeb.de berichtete).

Statt der Kinder und Jugendlichen waren am Montag Elektriker in der Schule im Einsatz. „Die Elektroüberprüfung ist jetzt abgeschlossen und jetzt werden nach und nach die einzelnen Versorgungsbereiche wieder ans Netz gegeben“, kündigt Stadtsprecher Rüdiger Büscher an. Mit großen Einbußen müssen die Schüler nach ihrem verlängerten Wochenende nicht rechnen, denn die Mensa kann wieder ihren Betrieb aufnehmen. Lediglich der Kiosk der Realschule bleibt noch geschlossen, alternativ können Snacks und Getränke aber in der benachbarten Gesamtschule gekauft werden.

Keinen freien Tag hatten am Montag Schulleiter Peter Wehlack und sein Kollegium. Denn das Lehrerzimmer ist von dem Wasser, das von oben durch die Decke kam, besonders stark getroffen worden. Die knapp 40 Lehrer sind bereits am Freitag in ein Klassenzimmer umgezogen, seit dem sind zu Trocknungszwecken alle Schränke geöffnet. Für die darin befindlichen Unterlagen zur Unterrichtsvorbereitung gibt es in den meisten Fällen keine Rettung, sie sind ein Fall für den Altpapiercontainer. „Wir haben den ganzen Tag die Unterlagen gesichtet und ermittelt, was kaputt ist. Da kommt eine Menge zusammen, da es ja für jeden Jahrgang differenzierende Materialien gibt. Am Ende haben wir fast einen ganzen Container mit Unterlagen vollbekommen, die nicht mehr zu gebrauchen sind“, sagt Wehlack.

Der Schulleiter rechnet damit, dass in der laufenden Woche neben dem Fahrplan für die Sanierung auch die Raumfragen vorerst geklärt werden. „Immerhin sind wir in der glücklichen Lage, dass die Ferien vor der Tür stehen und wir dann zwei Wochen Luft haben, um tatsächlich weiterzukommen“, so Wehlack.

Für Dienstag hat sich ein Bausachverständiger der Versicherung angekündigt, der nicht nur die Schadenshöhe taxieren, sondern auch die weitere Vorgehensweise der notwenigen Sanierung in Abstimmung mit Schulleitung und Stadt als Schulträger festlegen wird.

Archiv: Wasserschaden: Realschule bleibt Montag geschlossen

Start der Mottowoche am Städtischen Gymnasium

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Gymnasium Motto419cvDie Mottowoche der Q2 des Städtischen Gymnasium ist am Montag gestartet. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Die letzte Woche vor den Osterferien prägen auch am Städtischen Gymnasium die künftigen Abiturienten, die bei ihrer Mottowoche in verschiedenen Kostümen zum Unterricht in die Schule kommen.

Zum Auftakt ging es dabei am Montag durchaus heiß her, lautete das Motto doch „Schärfster Jahrgang“. Von der „Queen der Chilischote“ bis zur „Nachtclub-Tänzerin“ - die Schülerinnen und Schüler bewiesen bei der Auswahl und Zusammenstellung ihrer Kostüme viel Kreativität. Schon traditionell führt der Abi-Jahrgang seine Outfits den Schülern aus den unteren Jahrgängen in der zweiten Pause in der Schule vor.

In den nächsten Tagen ist weiterhin mit spektakulären Verkleidungen der Absolventen in spe zu rechnen. Als Motto sind „Pyjama“, „Kindheitshelden“ und das Thema „Zeitreise“ geplant. Am Freitag hat die Q2 dann ihren letzten Schultag, die schriftlichen Abiturprüfungen beginnen Ende April.

Schweden erkunden die Sesekestadt

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Bürgermeisterin Elke Kappen und Katja Herbold von der Stabstelle für Städtepartnerschaften haben die Gäste aus Schweden begrüßt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

Kamen. Die Gesamtschule hat Besuch aus Schweden bekommen. Neun Schülerinnen und Schüler der Gymnasieskola Ängelholm und zwei Begleiter sind zu Gast in Kamen. Alle Teilnehmenden sind bei Gastfamilien untergebracht, mit denen auch das erste Wochenende in der Stadt verbracht wurde.

Am Montag haben die jungen Schweden ihre Gastgeber zunächst zum Unterricht begleitet, dann erfolgte im Rathaus die offizielle Begrüßung mit Bürgermeisterin Elke Kappen. Eine geführte Tour durch die Stadt und eine Runde Minigolf komplettierten den Tag.

Praxisnaher Unterricht führt die Schweden auch zur Seseke: Gemeinsam mit dem Biologie-Leistungskurs werden sie eine Gewässeranalyse des Flusses durchführen. Neben Einblicken in das Schulleben hat Organisatorin Sandra Lerbs-Riemoneit bis Freitag auch ein interessantes Besuchsprogramm aufgestellt. Dazu gehören unter anderem in Dortmund ein Besuch der DASA-Ausstellung und des Signal-Iduna-Parks.

Faszination Flughafen: Blick hinter die Kulissen

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

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Dortmund. Mit dem Start der Sommersaison 2019 übernimmt die Dortmunderin Heike Regener mit ihrem Unternehmen meineHeimat.ruhr die Organisation und Umsetzung der Führungen am Dortmund Airport. meineHeimat.ruhr ist ein renommierter Anbieter für Stadtrundfahrten und Führungen in und um Dortmund.

Damit stellt der Flughafen sein Angebot auf eine breite Basis. Über den Ticketanbieter Westticket wird das Angebot einem größeren Interessentenkreis zugänglich gemacht. Einzelpersonen können über die Website des Anbieters ganz einfach Tickets für die Touren „Faszination Flughafen“ und „Nachtlichter“ buchen. Wie in der Vergangenheit, werden auch weiterhin Flughafen-Führungen für Gruppen wie Kindergärten und Schulen angeboten. Auch individuelle Events und Besichtigungstouren für geschlossene Gruppen ab zehn Personen sind möglich.

Die Führungen zeigen einen spannenden Blick hinter die Kulissen eines internationalen Airports. Vom Check-in-Schalter über die Sicherheitskontrolle, den Zoll und die Gates bis hin zur Gepäckausgabe. Zu den weiteren Stationen gehört neben der Flughafenfeuerwehr auch der Flughafen-Fuhrpark. Den Höhepunkt der Touren bildet ein Flughafenerlebnis der besonderen Art: die Busfahrt über die Start- und Landebahn.

Weitere Informationen unter: www.dortmund-airport.de/flughafen-fuehrung sowie www.meineheimat.ruhr/Themen/Flughafen/

Ausbildungsmarkt hat keinen Schwung

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BAkamenKWHalbzeit in der Ausbildungsmarktbilanz 2018/2019

Kreis Unna. Die Agentur für Arbeit zieht eine erste Bilanz zum Ausbildungsmarktjahr 2018/2019, das bereits seit vergangenem Oktober läuft. In Hamm und im Kreis Unna suchen aktuell noch 1.943 junge Männer und Frauen einen Ausbildungsplatz. Ihnen stehen 1.585 unbesetzte Ausbildungsstellen zur Verfügung und damit statistisch noch 0,8 Stellen pro Bewerber*.

Dieses Verhältnis stagniert im Vergleich zum Vorjahr und liegt damit weiterhin deutlich unter dem landesweiten Schnitt (1,1) oder der Relation in der Nachbarstadt Dortmund (1,4). Im Agenturbezirk weist der Kreis Unna die bessere Lage (0,9) auf als die Stadt Hamm (0,7). Agenturleiter Thomas Helm macht deutlich: „Auch, wenn die Kombination von rückläufigen Bewerberzahlen und gleichzeitig steigendem Ausbildungsstellenangebot in die richtige Richtung geht, so reichen die Bemühungen bisher nicht aus, um ein Gleichgewicht herzustellen und damit jedem einzelnen Wunsch nach Ausbildung nachkommen zu können. Damit bleibt der Bezirk der Arbeitsagentur Hamm hinter seinen Erwartungen sowie den Bilanzen der Nachbarregionen und des Landes zurück.“

Besonders viele offene Stellen und damit immer noch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz bestünden laut Thomas Helm jetzt noch im Verkauf, in der Lagerlogistik oder für angehende Berufskraftfahrer. Für die Unternehmen sieht er immer noch ein großes verfügbares Potenzial an jungen Menschen, das es einzustellen lohnt: „Bisher konnten erst knapp 17 Prozent aller Bewerber einen Ausbildungsvertrag unterschreiben, das vorhandene Angebot an interessierten, jungen Menschen könnte von Arbeitgebern also noch deutlich besser genutzt werden. Heute für morgen ausbilden – das sollte vor dem Hintergrund der demografischen Herausforderungen die Devise aller zukunftsorientiert agierenden Unternehmen sein.“

Die Entwicklung im Kreis Unna: Leichter Anstieg von gemeldeten Stellen und Bewerbern, Zahl an Jugendlichen mit Ausbildungsplatz nimmt zu
Im Vergleich zum Vorjahr stagniert die Situation auf dem Ausbildungsmarkt im Kreis Unna im Wesentlichen. Es kann in diesem Jahr kein weiterer Bewerberrückgang verzeichnet werden, sondern ein leichter Anstieg um 0,8 Prozent (19 Jugendliche). Die Zahl an gemeldeten Ausbildungsstellen liegt um 1,9 Prozent (34 Stellen) über der Marke des letzten Jahres. Seit Oktober 2018 haben sich 2.267 junge Menschen in der Berufsberatung gemeldet, gleichzeitig wurden 1.813 Berufsausbildungsstellen entgegengenommen. Damit verbleibt die BewerberStellen-Relation mit 0,8 nahezu auf dem Niveau des Vorjahrs (0,79).

Aktuell sind noch 1.230 Bewerber unversorgt. Hinzu kommen 229 junge Menschen, die zwar eine Alternative haben, als erste Wahl jedoch eine Ausbildung anstreben. Es fällt auf, dass fünf Prozent mehr Bewerber aus dem Vorjahr erneut auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz gehen, als dies im vorigen Berufsberatungsjahr der Fall war. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich jedoch die Anzahl an Jugendlichen, die bereits jetzt einen Ausbildungsvertrag unterzeichnen konnten, um 12,3 Prozent (40 junge Menschen) erhöht. Dazu Thomas Helm: „Das ist eine wichtige Verbesserung, gleichermaßen für junge Menschen und Arbeitgeber, denn beide Seiten können sich damit ihren Wunsch nach Ausbildung erfüllen und müssen nicht über alternative Lösungen nachdenken.“

Der Agenturchef sieht zwar eine gestiegene Bereitschaft zum Umdenken bei Arbeitgebern und Jugendlichen, diese führe jedoch noch nicht weit genug: „Rein statistisch stagniert der Ausbildungsmarkt weitestgehend, große Sprünge wie im Vorjahr können wir aktuell nicht verzeichnen. Umso mehr ist die Kreativität und Einstellung jedes Einzelnen gefragt, sich Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten: Warum sich als Arbeitgeber nicht auch mal mit einer ausgefallenen Videobotschaft in den angesagten sozialen Netzwerken bei den Jugendlichen vorstellen? Das bedeutet, Angebote zu beschreiben, anstatt Anforderungen zu stellen. Jugendliche haben auch im Kreis Unna viele schulische oder akademische Ausbildungsalternativen.

Oder als Bewerber die reichhaltige Zahl an Ausbildungsangeboten in den Nachbarregionen in die engere Wahl zu nehmen? Schließlich kann man nicht nur zum Studieren das Elternhaus verlassen, sondern auch für eine Ausbildung, und das mit finanzieller Unterstützung der Arbeitsagentur.“

Falls noch nicht geschehen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, noch auf die Suche nach einer Ausbildungsstelle für diesen Sommer zu gehen. Es stehen noch zahlreiche unbesetzte Stellen zur Verfügung. Die beigefügte Tabelle liefert einen Überblick über das aktuelle Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

Jugendliche, die sich beruflich orientieren möchten, können sich jederzeit bei der Berufsberatung melden unter: 0800 / 4 5555 00 oder im BiZ der Arbeitsagentur Hamm unter 02381 / 910 1001.

Arbeitgeber können jederzeit freie Arbeits- und Ausbildungsplätze melden unter: 0800 / 4 5555 20. (Die Servicerufnummern sind für den Anrufer kostenfrei.)

 

Echt wanderbar! Tourenvorschläge im Kreis Unna

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

wanderwegeKWKreis Unna. Gutes Wetter, noch nicht zu heiß und die ersten Blüten zeigen sich: Der Frühling ist eine tolle Wanderzeit. Eine gute Gelegenheit, neue Wege zu entdecken – zum Beispiel im Ruhrtal oder an der Lippe, wenn die Sonne die Landschaft schon früh in Licht taucht.

Die ersten Sonnenstrahlen lassen sich bei milden Temperaturen genießen – was liegt da näher, als eine Rast im Grünen. Wer noch Tipps für die perfekte Wanderung benötigt, ist beim Kreis Unna an der richtigen Adresse: Auf der Internetseite www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Wandertouren) finden sich 16 Tourenvorschläge von 4 bis 17 Kilometer. Echt wanderbar!

Direkt vor der Haustür geht’s los
Alle Routen liegen entweder direkt vor der Haustür oder können bequem mit Bus oder Bahn erreicht werden. Die Beschreibungen der Tourenvorschläge sind zum Teil echte Insider-Tipps. Entstanden sind sie unter anderem aus Wettbewerbsbeiträgen von Bürgern, andere Strecken haben Studenten erarbeitet.

Von Fröndenberg bis Selm – die malerischen Landschaften zwischen Münsterland, Hellweg und Sauerland bietenviele abwechslungsreiche Eindrücke ganz nah. Broschüren sind erhältlich bei der Stabsstelle Planung und Mobilität unter Tel. 0 23 03 / 27-21 61 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. PK | PKU

Neue Initiative für kreative Köpfe

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Netzwerk GruendungswerkstattJCUN419Freuten sich über den Zuspruch der Netzwerkpartner: Sandra Johland (4. v. re.) und Julia Siebert (5. v. re.).

Netzwerk unterstützt geflüchtete Gründungswillige

Kreis Unna. Unter dem Motto „Perspektiven schaffen-vielfältig gründen“ unterstützt die Initiative „Gründungswerkstatt“ des Jobcenters Kreis Unna gründungswillige Menschen mit einem Fluchthintergrund. Die Verantwortlichen kooperieren hierfür mit der Familienbande Kamen, der IQ Fachstelle Migrantenökonomie und dem Projekt IQ NRW „ActNow“.

„Im Jobcenter Kreis Unna begleiten wir seit Jahren Personen, die den Weg in eine Selbstständigkeit gehen wollen. In den letzten Monaten haben wir vermehrt auch Vorsprachen von Interessierten aus Ländern wie z.B. Syrien“, erklärt Sandra Johland, zuständige Teamleiterin im Existenzgründer- und Selbstständigen-Team des Jobcenters Kreis Unna. „Daher haben wir die Initiative Gründungswerkstatt ins Leben gerufen und Unterstützer gesucht, die durch ihr Fachwissen unsere Dienstleistungen in Gesprächen mit Interessierten ergänzen können.“

Gemeinsam mit Julia Siebert von der IQ Fachstelle Migrantenökonomie lud sie daher am vergangenen Donnerstag Vertreter aus verschiedenen Institutionen und Initiativen zu einem Netzwerkaustausch in die Räumlichkeiten des Kooperationspartners Familienbande Kamen ein, u.a. die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, Wirtschaftsförderung Kreis Unna, Agentur für Arbeit sowie die Handwerkskammer Dortmund. Besonders wichtig für die Bildung des Netzwerks war den Initiatoren auch die Teilnahme von Vertretern der regionalen Flüchtlingsinitiativen sowie dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Unna: „Alle Teilnehmenden haben uns ihre Unterstützung bei unserem Vorhaben zugesagt. Wirklich toll, wie schnell sich ein Netzwerk mit allen wichtigen Institutionen und Akteuren gebildet hat, das so offen und konstruktiv das Thema Gründungsunterstützung Geflüchteter anpackt“, erklärte Julia Siebert im Anschluss an die Veranstaltung.

Eine vollumfängliche Beratung sei für jeden Gründungswilligen generell enorm wichtig, bestätigen beide Frauen. Aber besonders bei Menschen mit einem Fluchthintergrund müsse man noch sensibler beraten, schon aufgrund der Sprachbarrieren oder der fehlenden regionalen Kenntnisse. Daher sei eben ein solches Netzwerk etwas Besonderes, sind sich Sandra Johland und Julia Siebert einig: „Wir bieten ab sofort mit der Gründungswerkstatt eine vollumfängliche Dienstleistung für diese Personengruppe an. Im Idealfall wird sich damit ein langfristiges Format etablieren, das eine passende Ergänzung zu den jetzigen Angeboten darstellt.“

Weitere Informationen zur Gründungswerkstatt für Menschen mit Fluchthintergrund erhalten Interessierte unter der Tel.: 02303 2538-5422.

Helden aus Film und Fernsehen an der Gesamtschule in Partylaune

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Motto Gesamt419CVGute Laune und sehenswerte Verkleidungen haben die Schülerinnen und Schülern an der Gesamtschule zur Mottowoche an Bord. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. An den Schulen, in denen demnächst wieder die Abitur-Prüfungen anstehen, finden aktuell wieder die Mottowochen statt. An der Gesamtschule geht diese schon am Dienstag zu Ende.
Das liegt aber nicht daran, dass den Schülerinnen und Schülern nicht genug unterschiedliche Verkleidungen eingefallen sind, sondern hat terminliche Gründe. Da am Mittwoch und Donnerstag ein englischsprachiges Theater in der Schule zu Gast ist, haben die Jugendlichen die Mottowoche bereits am vergangenen Donnerstag gestartet. Nach den Themen „Zeitreise“ und „Nationalitäten“ standen am Montag Outfits von Idolen aus Film und Fernsehen auf dem Programm. Zum großen Finale am Dienstag präsentiert sich die Stufe dann in Anspielung auf das in diesem Jahr anstehende Schuljubiläum unter dem Abi-Motto „Abi of ´69 - 50 Jahre später gehen wir.“

Bio-Pflanz-Aktion der Verbraucherzentrale Kamen

am . Veröffentlicht in Natur & Umwelt

vzJE419Pfllanzen pflanzen .... Grüner Workshop der Umweltberatung im Ev. Familienzentrum an der KämerstraßeKamen. Die Umweltberatung der Verbraucherzentrale hatte am Sonntag (07.04.2019) eine Bio-Pflanz-Aktion in der Frühlingswerkstatt der ev. Kita in der Kämerstrasse. Wunderschönes Frühlingswetter zog viele Familien, samt Verwandtschaft auf das neu gestaltete Gelände des Familienzentrums - zum Klönen und Mitmachen. Infos zu der Bio-Pflanzaktion für Kinder, zu Kompostierung und Heimischen Gemüse und Obst (Saisonkalender, Rezepte) sind kostenlos in der Verbraucherzentrale Kamen (Kirchstraße 7) erhältlich. Ansprechpartnerin: Jutta Eickelpasch

Acht Bundesländer starten in die Osterferien

am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

KamenerKreuz 314 KWADAC Stauprognose für 12. bis 14. April

Am Wochenende starten acht Bundesländer und einige Nachbarstaaten in die Osterferien, was auf den Ballungsraumautobahnen und den wichtigsten Reiserouten am Freitagnachmittag und Samstag zu starkem Verkehr führen wird. Stauchaos erwartet der ADAC jedoch nicht. Die Schulen schließen unter anderem in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind schon seit einer Woche in den Ferien. Die meisten Urlauber fahren in die Alpen, in südliche Länder oder zur Küste.

Das sind die besonders belasteten Strecken:

• Großräume Köln und München
• A 1 Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
• A 1/A 3/A 4 Kölner Ring
• A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berlin
• A 3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
• A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
• A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
• A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 Berlin – Nürnberg – München
• A 10 Berliner Ring
• A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A 81 Stuttgart – Singen
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

Auf den Fernstrecken der benachbarten Alpenländer herrscht zeit- und abschnittsweise ebenfalls Gedränge durch Osterurlauber. Unter anderem beginnen nun in allen österreichischen Bundesländern die Ferien. Besonders staugefährdet sind Brenner-, Tauern- und Gotthard-Route.

Jobcenter: Verkürzte Öffnungszeiten an zwei Tagen

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

jobcenterKamen19KWKreis Unna. Alle Geschäftsstellen des Jobcenters Kreis Unna schließen diesen Mittwoch, 10. April 2019, auf Grund einer internen Veranstaltung schon um 11:00 Uhr. Am Gründonnerstag, 18. April 2019, schließen alle Geschäftsstellen schon um 13:00 Uhr. Um Beachtung wird gebeten.

Hinweis: Allgemeine Anliegen und Anfragen unserer Kunden können grundsätzlich auch telefonisch unter der 02303 25 38-0 weitergeleitet werden.

Nächster Kids-Treff am 11. April bei Bäckermeister Grobe

am . Veröffentlicht in Markt Kamen [AD]

kidstreff110419Anzeige: Kids-Treff unter dem Motto "Ostern steht vor der Tür - wir backen Ostern."Kamen. Weltmeister im Entdecken sind die Kids ja schon lange, was der Kamener Kids-Treff auf so mancher Entdeckungsfahrt in den letzten Jahren bewiesen hat. Der Kids-Treff war Gast im Fotostudio, in einer Druckerei, in der Weihnachtsbäckerei, in der Sparkasse, beim Optiker, in einer Fleischerei. im Hellmig-Krankenhaus, im Supermarkt oder zuletzt bei der Firma Lindemann Oelkers (Fensterbau) und im Haus der Stadtgeschichte.

Termin im April 2019: Am Donnerstag, 11. April 2019 ist der Kids-Treff von 15:30 - 17:30 Uhr zu Gast bei Bäckermeister Grobe in der Marktstraße 5-7 in Kamen. Motto: "Ostern steht vor der Tür - wir backen Ostern."

 

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