Kein Plagegeist, sondern geschützt

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Maulwurf ist wichtiger „Untergrundaktivist“

Kreis Unna. Auch wenn dieser Winter sehr lang war: Der Frühling naht! Und gerade in dieser Zeit bietet "Talpa europaea", besser bekannt als Maulwurf, mit seiner unübersehbaren Grabetätigkeit immer wieder Anlass zu Diskussionen bei Gartenbesitzern. Den meisten Menschen ist der samtpelzige, walzenförmige "Untergrundaktivist" durchaus sympathisch, doch wird die Gastfreundschaft an der heimischen Gartenpforte auf eine harte Probe gestellt. Dabei ist das unter besonderen Artenschutz gestellte Tier nach Mitteilung des Fachbereiches Natur und Umwelt beim Kreis Unna für das biologische Gleichgewicht im Garten sehr nützlich.

Die meiste Zeit seines Lebens verbringt der lichtscheue Geselle unter der Erde, wo er ein weit verzweigtes System von Jagdröhren anlegt. Als Lebensraum bevorzugt er Wiesen, Laubwald und selbst feuchte Auen. Außer zur Paarungszeit im Frühjahr lebt er als Einzelgänger und betätigt sich als Fallenjäger. Während seiner Grabetätigkeit findet er eher zufällig Nahrung. Seine hauptsächliche Futtersuche besteht darin, sein Gangsystem regelmäßig zu patrouillieren und die hereingefallenen Tiere zu fressen. Als Räuber greift der Maulwurf damit regulierend in die Lebensgemeinschaft Boden ein. Zusätzlich sorgt der "Inspektor des Bodens" aber auch für eine starke Durchmischung des Bodens, schließlich verfrachtet er Humussubstanzen in größere Tiefen. Die gelockerte Erde wird von Zeit zu Zeit aus den Gängen herausgeschoben, wobei die berüchtigten Maulwurfshügel entstehen, die als Pionierfläche für die Neubesiedlung von Pflanzen dienen.

Deshalb sollte sich jeder Gartenbesitzer eigentlich über Maulwürfe im eigenen Garten freuen. Außerdem: Fangen, Verletzen oder Töten der geschützten Tiere ist nach Auskunft des Fachbereiches Natur und Umwelt verboten.

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Gästeführer erfolgreich

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Kamen. Die Gästeführer-Gilde Kamen gibt es seit 2002, doch noch nie in ihrer Geschichte war sie erfolgreicher als im vergangenen Jahr. Waren es im Jahre 2011 noch 55 Führungen mit 910 Teilnehmern, waren es ein Jahr später schon 74 mit 1250 Interessierten, jeweils eine Steigerung um ca. 25% . Durch Kamen und seine Ortsteile, zu Fuß und per Fahrrad, an Körne und Seseke, sogar bis nach Lünen und Dortmund. Das berichtete Maria Luise Steffan ihren Kollegen in der Jahreshauptversammlung der Gilde am letzten Montag. Und das Interesse der Kamener scheint sogar noch zuzunehmen. Immer mehr interessieren sich für die Geschichte ihrer Heimatstadt, und die renaturierte Seseke mit ihren gut ausgebauten Radwegen, die zudem noch bestens in ein viel größeres Radwegenetz eingebunden sind, lockt zunehmend mehr Besucher an.

Verkehrsunfall mit einer verletzten Person - Rollerfahrer stürzte

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Kamen. Am Dienstag (09.04.2013) fuhr gegen 17 Uhr ein 51 jähriger Fahrzeugführer aus Unna auf der Schillerstraße und wollte nach links auf die Werver Mark in Richtung Unna abbiegen. Beim Abbiegen übersah er einen von links kommenden 57 jährigen Bönener Rollerfahrer. Dieser konnte durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern, verlor aber auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Roller und stürzte. Dabei verletzte er sich so schwer, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

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Rettungsdienstsystem in NRW sichern

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Düsseldorf. Derzeit ist es in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens noch selbstverständlich, dass der Rettungsdienst und der Katastrophenschutz flächendeckend eine hohe Einsatzqualität gewährleistet. Dabei stützen sich die Träger von Rettungswachen in vielen Fällen auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der privaten und öffentlichen Katastrophenschutzorganisationen. Nach Auffassung der CDU-Landtagsfraktion droht allerdings das bewährte Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamtlichen im Zivilschutz in NRW zu zerbrechen:

In zahlreichen Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen laufen derzeit Bestrebungen, die Organisation des Rettungsdienstes auszuschreiben oder in die eigenen Hände zu übernehmen. Hintergrund ist, dass sich viele Kommunen in NRW aufgrund eines Erlasses des Gesundheitsministeriums vom 6. August 2010 gezwungen sehen, ihren Rettungsdienst neu zu organisieren. Das Landesgesundheitsministerium hat mit diesem Erlass zuvor gefällte Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes und des Bundesgerichtshofes in Bezug auf die Vergabe rettungsdienstlicher Leistungen für NRW ausgelegt. Unberührt von der Ausschreibungspflicht für den Rettungsdienst bleibt nach Auffassung der Landesregierung u.a. die Aufgabenerledigung durch eigene Kräfte (Kommunalisierung). Die Landesregierung hat indes auf eine Kleine Anfrage der CDU-Abgeordneten Ina Scharrenbach klargestellt, dass der Erlass keine Empfehlung und keinen Aufruf an die Kommunen darstelle, den Rettungsdienst durch eigene Kräfte auszuüben. Darüber hinaus verweist die Landesregierung darauf, dass die Durchführung des Rettungsdienstes im Übrigen in der Organisationshoheit der Kommunen liege. Ein Zwang zur Rekommunalisierung bzw. zur Ausschreibung des Rettungsdienstes, hervorgerufen durch den Erlass aus 2010, bestehe daher keineswegs.

Ina Scharrenbach MdL: „Zahlreiche Aufgabenträger, die bisher ihren Rettungsdienst über Hilfsorganisationen und im Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamtlichen organisiert haben, sind verunsichert und haben angesichts der Erlasslage des Landes den Rettungsdienst erstmals ausgeschrieben oder ihn kommunalisiert. Infolge von Kommunalisierungen oder Anbieterwechsel im Rettungsdienst fallen für viele Ehrenamtliche Möglichkeiten für Übungen und Fortbildungen in der Einsatzpraxis weg. Damit wir aber im Bedarfsfall über ein schlagkräftiges System zur Gefahrenabwehr verfügen, brauchen wir die zahlreich ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfer und die benötigen Fortbildungsmöglichkeiten und Einsatzpraxis. Insofern ist die Klarstellung der Landesregierung, dass ein Zwang zur Kommunalisierung bzw. Ausschreibung aufgrund ihrer Erlasslage nicht besteht, hilfreich. Da aber für die Organisation des Katastrophenschutz jedes Bundesland selbst verantwortlich ist, erwartet die CDU, dass bis zur Klärung europarechtlicher Fragestellungen in Bezug auf die Ausschreibung von Rettungsdienstleistungen die Landesregierung alles unterlässt, was zu einem weiteren Zerschlagen von ehrenamtlichen Strukturen im Katastrophenschutz beiträgt. Denn: Ein bewährtes System zerschlägt man nicht. Die CDU erwartet darüber hinaus, dass die Landesregierung jetzt endlich ihren Entwurf für ein neues Rettungsdienstgesetz in den Landtag einbringt und damit die ihr obliegenden Rechte zur Sicherung des haupt- und ehrenamtlichen Zivilschutzes wahrnimmt.“  
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Kreis-SPD geht in Klausur

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Wegmarken für die zukünftige Entwicklung im Kreis Unna debattieren – Wahlkämpfe vorbereiten
Kreis Unna. Am kommenden Freitag und Samstag geht der Vorstand des SPD-Unterbezirks Unna unter der Leitung des Vorsitzenden und heimischen Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek in Sundern in Klausur.
Dabei soll die Debatte über die zukünftige Kreisentwicklung im Vordergrund stehen.
Als Diskussionspartner über Zukunftsthemen für den Kreis Unna haben sich die Sozialdemokraten die DGB-Vorsitzende Jutta Reiter, den Chefredakteur des Hellweger Anzeigers Volker Stennei sowie den Chef der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna Dr. Michael Dannebom eingeladen.
„Wir wollen diskutieren, wie der Kreis Unna in den nächsten Jahren und Jahrzehnten durch die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Umbrüche kommt und welche Politik für größten Fortschritt und Gerechtigkeit sorgt. Dabei wollen wir eben nicht nur im eigenen Saft schmoren, sondern den Sachverstand von außen in unsere Diskussion einbeziehen.“, erläutert Oliver Kaczmarek die Zielsetzung.
Der zweite Tag der Klausur stehe dann ganz im Zeichen der Vorbereitung der anliegenden Wahlkämpfe in Bund, Kommunen und Europa. Dabei wird neben dem Feinschliff für den weitgehend schon vorbereiteten Bundestagswahlkampf insbesondere der Blick auf den doppelten Wahlgang für Europa und die Stadt-, bzw. Gemeinderäte sowie den Kreistag gerichtet.
Der SPD-Unterbezirksvorstand wird dafür den Entwurf für das Kreiswahlprogramm sowie Personalvorschläge für den Kreistag erarbeiten.

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Osterhase hat seine Kinder vergessen

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kamen-osterhase-hat-seine-kinder-vergessenKamen. Am Dienstagabend (09.04.13) erschien gegen 17.45 Uhr ein Ehepaar aus Kamen und gab einen Schuhkarton mit zwei Hasenkindern in der Kamener Wache ab. Diese hatten sie zuvor ganz verlassen in einer Ecke des Parkplatzes Kaufland in Kamen gefunden.

Lieber Osterhase, wenn Du dies liest - Deine Kinder sind jetzt bei der Polizei. Sie hören nun allerdings auf die Namen Cheech und Chong. Sie bekommen bis auf weiteres Kost und Logis bei einem tierlieben Kollegen des Polizeinotrufes. Sie leben jetzt in Fröndenberg. Wenn Du anrufst, können wir die Familie wieder zusammen bringen. Du erreichst uns unter der Rufnummer 02303/9211150.

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SPD im Kreis Unna will Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit durch den Bund durchsetzen

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Antrag an den SPD-Bundesparteitag beschlossen
Kreis Unna. „Die zusätzliche Schulsozialarbeit muss weiterhin durch den Bund finanziert werden.“, fasst der SPD-Unterbezirksvorsitzende und heimische Bundestagsabgeordnete das Ergebnis der Unterbezirksausschusssitzung im Bergkamener Treffpunkt zusammen.
Dort hatten sich die Delegierten aus allen SPD-Ortsvereinen im Kreis Unna einstimmig für einen Änderungsantrag zum SPD-Regierungsprogramm ausgesprochen, der genau das fordert. Nun will man zusammen mit der SPD im Kreis Recklinghausen, die einen gleichlautenden Antrag beschlossen haben, für eine entsprechende Mehrheit auf dem SPD-Bundesparteitag am kommenden Sonntag in Augsburg sorgen.
Im Rahmen des Vermittlungsverfahrens zwischen Bundesrat und Bundestag im Winter 2011 hatte die SPD durchgesetzt, dass im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets zusätzlich 3.000 Schulsozialarbeiterstellen durch den Bund finanziert wurden. Im Rahmen dieses Paketes wurden im Kreis Unna 50 zusätzliche Schulsozialarbeiterinnen und –sozialarbeiter eingestellt. Über deren Arbeit hatte sich der Vorstand der Kreis-SPD in verschiedenen Gesprächen, u.a. mit dem Kreissozialdezernenten Rüdiger Sparbrod, informiert.
„Für die SPD steht fest, dass die Schulsozialarbeit damit eine neue Qualität erreicht hat. Es gibt Schulformen, die durch dieses Paket erstmals mit Schulsozialarbeit versorgt wurden. Der Bund muss den Kommunen helfen, damit diese Arbeit fortgesetzt werden kann.“, so Kaczmarek.
Nun wolle man dafür sorgen, dass mit einem SPD-Wahlsieg bei der Bundestagswahl auch eine klare Festlegung zur Fortsetzung der bundesfinanzierten Schulsozialarbeit erfolgt. „Wer die sinnvolle und gute Arbeit letztlich finanziert, ist egal. Nach Lage der Dinge ist der Bund allerdings am ehesten dazu in der Lage.“, erläutert der SPD-Politiker. Einen Kompensationsvorschlag hat er auch: auf das Betreuungsgeld könne man besser verzichten als auf Schulsozialarbeit oder den Kita-Ausbau.

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Graffiti - Täter auf frischer Tat erwischt

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Aufmerksame Zeugen gaben entscheidenden Hinweis

Kamen. Zwei aufmerksame junge Mädchen aus Kamen, 10 und elf Jahre alt, informierten am Montag (08.04.13) gegen 17 Uhr die Polizei über eine Sachbeschädigung durch Graffiti. Dank der guten Beschreibung der beiden Mädchen konnte die herbeigerufene Polizei einen 14jährigen aus Kamen auf frischer Tat antreffen, als er gerade eine Brücke an der Bahnstrecke Dortmund Hamm im Bereich der Gesamtschule besprühte. Der Jugendliche hatte in seinem Rucksack weitere Spraydosen mit. Darüber hinaus konnten die Beamten eine Kamera sicherstellen, auf der viele andere Sachbeschädigungen durch Graffiti dokumentiert waren. Der Jugendliche wurde den Eltern übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

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(Nicht mehr) Allein unter Männern – Frauen bei der Polizei

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Kamen. Im nächsten Kamener Frauensalon am 17. April geht es um Frauen in einem ehemals typischen Männerberuf, der Polizei. Seit 1982 werden in NRW junge Frauen zu Polizistinnen ausgebildet. Seitdem gehören Frauen in Uniform zum alltäglichen Erscheinungsbild, auch bei der Kreispolizeibehörde Unna. „Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, war vor 30 Jahren eine kleine Sensation, denn anfangs war die Öffnung dieser Männerdomäne auch in Polizeikreisen mehr als umstritten“, berichtet Martina Grothaus, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kamen und Mitorganisatorin des Frauensalons.
Mit Heike Redlin und Ciler Durmus Gülerbasli von der Kreispolizeibehörde Unna sind an diesem Abend zwei Frauen der ersten Stunde zu Gast. Heike Redlin gehörte zu den ersten Frauen, die bei der Polizei im Kreis Unna eine Ausbildung absolvierte. Ciler Durmus-Gülerbasli begann als erste Frau mit muslimischem Hintergrund 1994 ihren Dienst bei der Polizei in Unna. Sie werden von ihren ganz persönlichen Erfahrungen in ihrem (ehemals) typischen Männerberuf berichten und erzählen, was sich in den vergangenen Jahren bis heute für Frauen bei der Polizei verändert hat und wo noch Handlungsbedarf besteht.
Für die musikalische Begleitung sorgen Kirsten Schweimler-Kreienbrink am Klavier und Katharina Baltzer. Der Frauensalon ist eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Kamen, des Frauenreferates des Kirchenkreises Unna und der Stadt Kamen. Beginn ist um 19.30 Uhr im Neuen Gemeindehaus, Schwesterngang 1. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Noch freie Plätze für "Zeit-Vortrag" im KUNSTRAUM

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kunstraum2013Kamen. Am Donnerstag, den 18. April um 19.30 Uhr gibt  Thomas Thiele in seinem Vortrag „Eins, zwei, drei im Sauseschritt…“ neue Impulse für den Umgang mit der eigenen Zeit.

„In unserer heutigen Gesellschaft spielt Zeit eine ganz entscheidende Rolle. Neben Terminen, Verpflichtungen, Beruf und Familie besteht vielfach der Wunsch nach mehr freier, unverplanter Zeit.“ so Thomas Thiele. 

Karten für diese Veranstaltung gibt es jeden Samstag im Kunstraum zwischen 11.00 - 14.00 Uhr oder unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Eintritt: 8,- € pro Person
Mehr Informationen >>>

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Flexible Öffnungszeiten in Kindertageseinrichtungen

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Foto: Ina Scharrenbach MdL CDUKamen. Von 19 Kindertageseinrichtungen in Kamen öffnet eine Einrichtung ihre Pforten vor 7 Uhr, 14 Einrichtungen vor 7.15 Uhr und eine Einrichtung vor 7.30 Uhr. Keine der Kamener Kindertageseinrichtungen bietet allerdings Öffnungszeiten nach 16 Uhr an. Das ergab eine Auswertung der Landesregierung auf Anfrage der Kamener Landtagsabgeordneten Ina Scharrenbach MdL. Daher wirbt die Kamener CDU-Fraktion nun für die Durchführung einer Elternbefragung, um festzustellen, welche Bedarfe die Eltern bei Öffnungszeiten von Kindertageseinrichtungen haben. Ein entsprechender Antrag wurde für die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 18. April 2013 gestellt.

Ina Scharrenbach MdL, Fraktionsvorsitzende der CDU: „Für Eltern gewinnen zunehmend flexible Betreuungszeiten an Bedeutung. In vielen Familien sind beide Elternteile berufstätig oder wächst das Kind bei einem berufstätigen Elternteil auf. Mit der immer stärkeren Ausdifferenzierung der Arbeitszeiten ergeben sich Nachfragen nach Betreuungsplätzen, die häufig über die bestehenden Belegungsmöglichkeiten und Öffnungszeiten hinaus gehen. Zusätzlich verlangen viele Arbeitgeber von ihren Angestellten einen flexiblen Arbeitseinsatz und oft mehr als nur einen „8-Stunden-Tag“. Für berufstätige Eltern ist es oft schwierig, pünktlich Feierabend zu machen, um ihr Kind rechtzeitig aus der Kindertagesbetreuung abholen zu können. Dies umso mehr, wenn die Eltern nicht in dem Ort arbeiten, an dem sie wohnen. Auf der anderen Seite geht es aber auch um die individuellen Bedürfnislagen der Kinder, die Stabilität von Bindungsmöglichkeiten zu Erwachsenen und anderen Kindern. Nicht alles, was „machbar“ ist, ist auch gut für die Familie und das Kind. Je jünger das Kind ist, umso mehr spielen stabile Rahmenbedingungen, beständige Bezugspersonen und Verlässlichkeit für die Kinder eine wesentliche Rolle.“

Der Träger der öffentlichen Jugendhilfe hat im Rahmen seiner Planungsverantwortung nach § 80 SGB VIII „den Bedarf unter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der Personensorgeberechtigten für einen mittelfristigen Zeitraum zu ermitteln und zu planen, damit Mütter und Väter Aufgaben in der Familie und Erwerbstätigkeit besser miteinander vereinbaren können“. Um diesen Bedarf der Kamener Eltern insgesamt herauszufinden, bedarf es nach Einschätzung der CDU-Fraktion einer Elternbefragung, die zeitlich vorlaufend zur nächsten Anmelderunde für das Kindergartenjahr 2014/2015 stattfinden soll.

Scharrenbach weiter: „Die Erzieherinnen und Erzieher leisten jeden Tag eine hervorragende Arbeit für die ihnen anvertrauten Kinder. Wir wissen, dass es für die Umsetzung von neuen Öffnungszeitenmodellen kein Patentrezept gibt. Denn für die Kindertageseinrichtungen ist die Umsetzung flexiblerer Betreuungsangebote mit einer Reihe von Schwierigkeiten verbunden: Sie verfügen nur über begrenzte Personalressourcen, die sich an den Pauschalen des KiBiz orientieren. Häufig sind auch ihre Mitarbeiter/Innen Teilzeitkräfte. Es stellt sich die Frage nach der Umsetzung eines pädagogischen Konzeptes und nach der Organisation des Tagesablaufs, wenn Kinder ggf. auch länger als 16 Uhr in einer Einrichtung sind. Vielleicht ergeben sich hier auch sinnvolle Kooperationsmöglichkeiten mit der Kindertagespflege. Das alles gilt es zu berücksichtigen, aber um bedarfsgerecht planen zu können, ist es sinnvoll zu wissen, wie sich insgesamt die Bedarfslagen der Kamener Eltern in Bezug auf die Öffnungszeiten darstellen.“  

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IN VIA UNNA e.V. unter neuer Leitung

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Neuer Vorstand ist eine Frau im Hauptamt - IN VIA UNNA e.V. unter neuer LeitungUnna. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt: Mit neuem Namen und nach einer organisatorischen Umstrukturierung präsentiert sich der IN VIA Unna e.V. Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit gut vorbereitet für die anstehenden Aufgaben. Der katholische soziale Fachverband, der sich speziell der Arbeit mit benachteiligten Mädchen und jungen Frauen widmet, hatte im vergangenen Jahr eine neue Satzung verabschiedet. Sie bildet die neue Grundlage für zukünftige Beschlüsse und Entscheidungen. Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Satzung ist die Besetzung des hauptamtlichen geschäftsführenden Vorstands. Das ist jetzt erfolgt: Bereits zum 01. Februar übernahm  Tina Geißen diese Aufgabe.
Die ausgebildete Diplom – Sozialarbeiterin und Betriebswirtin hat bereits seit mehr als 10 Jahren Erfahrungen im Bereich der Erwachsenenbildung im Kreis Unna und freut sich auf ihre neue Aufgabe.
Diese Entscheidung für einen hauptamtlichen geschäftsführenden Vorstand traf der IN VIA Rat bei seiner konstituierenden Sitzung. Die Mitgliederversammlung hatte sich dafür ausgesprochen, statt wie bisher die Vorstandsarbeit auf ehrenamtlicher Basis zu leisten, diese Aufgaben in Zukunft in die Hände einer hauptamtlichen Mitarbeiterin zu legen. Vorsitzende des IN VIA Rates ist Gertrudis Mühlhaus,  ihre Stellvertreterin Ingrid Kinder.  Als weitere Mitglieder gehören Elisabeth Wirth, Sandra Müller, Marion Hülsen, KjsenijaSakelsek, Monika Muschalla, Erika Vogdt und Hanne Reinartz,  dem Rat an.
Tätigkeitsschwerpunkte für ihre zukünftige Arbeit sehen der IN VIA Rat und der Vorstand unter anderem in der Weiterentwicklung der inhaltliches Schwerpunkte des Verbandes  sowie die mittel- bis langfristige Sicherung der Finanzen für alle verbandlichen Aufgaben.
Stichwort IN VIA
IN VIA Unna ist bereits seit mehr als 25 Jahren innerhalb der freien Wohlfahrtspflege anerkannter Träger der Jugendhilfe und sowie der Mädchen- und Frauensozialarbeit. Angebote von IN VIA wollen insbesondere Mädchen und jungen Frauen helfen, ihre Stärken zu entfalten, ihre Interessen zu vertreten, ihren Weg zu finden und ihre Entscheidungen selbst zu verantworten. IN VIA vermittelt ihnen die Befähigung,  und sie befähigen, in sozialen Bezügen zu leben, da Selbstentfaltung Gemeinschaftsbezug voraussetzt.
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Bilanz des Kreis-Bauhofes 2012

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1,1 Mio. Euro für Straßenunterhaltung

Kreis Unna. Rund 1,1 Millionen Euro sind im vergangenen Jahr für die Instandhaltung der Kreisstraßen, die Unterhaltung von Maschinen und Geräten, die Wartung von Signalanlagen, für Brücken und Nebenanlagen sowie für die Beschaffung von Kraftstoff, Streugut und Straßenbaustoffen aufgewendet worden. Damit sind die Kosten im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Dies geht aus der Jahresstatistik 2012 des Kreis-Bauhofes hervor.

Der Kreis Unna "besitzt" rund 200 km Kreisstraßen, 95 km Radwege (davon 19,5 km beidseitig), sowie 43 Brücken und 16 Signalanlagen, für deren Unterhaltung er verantwortlich ist. Bei "Wind und Wetter" erledigt wird die Arbeit von 21 Mitarbeitern, darunter drei Auszubildende.

Dass die Bauhof-Truppe alle Hände voll zu tun hatte, zeigt ein weiterer Blick in die Statistik. Gemäht wurden 2012 rund 100 Hektar Grünflächen, also etwa 100 Fußballfelder. Beschnitten und gepflegt wurden außerdem 1.200 Bäume und 16 Kilometer Hecken und Buschwerk.

Auch auf den Straßen war der Kreisbauhof im Dauereinsatz. Es wurden 235 Tonnen Streusalz (2011: 420 Tonnen) gestreut und rund 700 Straßenabläufe, 15.000 Leitpfosten und Verkehrszeichen, 400 Kanalschächte sowie rund 114 km Rinnen und Gräben gesäubert.

Neben ihrer regulären Tätigkeit waren die Bauhofmitarbeiter auch wieder als Saubermänner im Einsatz: Sie sammelten gut 16,2 Tonnen Müll ein, die wenig umweltbewusste Zeitgenossen entlang der Kreisstraßen abgeladen hatten.

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Turnerinnen des VfL Kamen starten beim Eberswalder Turnertreff

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Foto: Michael Böhm (Trainer), Silke Sethmacher, Mareike Fleischer, Annika HungerKamen. Drei Turnerinnen des VfL Kamen machten am Wochenende einen Ausflug nach Eberswalde (Brandenburg) um beim Eberswalder Turnertreff in der Altersklasse 30+ zu starten.

Die Veranstaltung gab es in diesem Jahr in der 37. Auflage und sie gilt mittlerweile als größte Turnveranstaltung Brandenburgs. Die Idee, dort zu starten, erwuchs aus den positiven Erfahrungen, die man im vergangenen Jahr in Eberswalde gesammelt hatte, als dort die Deutschen Seniorenmannschaftsmeisterschaften ausgerichtet wurden.

So machten sich mit Mareike Fleischer, Silke Sethmacher und Annika Hunger auch drei Turnerinnen auf, die im letzten Jahr Teil der Seniorenmannschaft des Westfälischen Turnerbundes waren. Der Wettkampf und seine Atmosphäre waren auch in diesem Jahr wieder sehr angenehm.

Auch die Ergebnisse, die die drei Turnerinnen erzielten, waren sehr erfreulich.

So brachte Mareike Fleischer das Kunststück fertig, an allen vier Geräten die höchsten Wertungen des Wettkampfes zu erturnen (Sprung 14,40 Punkte, Balken 12,25, Boden 12,40) und so den Wettkampf mit insgesamt 52,15 Punkten überlegen zu gewinnen. Am Stufenbarren fanden die Kampfrichter bei ihrer Übung keine Fehler und so erzielte Mareike Fleischer dort mit 13,30 Punkten die volle Punktzahl ohne Abzüge.

Annika Hunger verpasste mit insgesamt 49,10 Punkten knapp das Podium und wurde Vierte. Ihr bestes Gerät war Sprung mit 13,00 Punkten. Erfreulich für Annika Hunger war, dass sie nach längerer Verletzungspause endlich mal wieder eine Barrenübung präsentieren konnte, die auch mit 12,45 Punkten recht gut belohnt wurde.

Silke Sethmacher wurde knapp hinter Annika Hunger mit 48,20 Punkten Fünfte. Ein besseres Ergebnis blieb ihr leider verwehrt, da sie beim Sprung patzte und nur einen ihrer beiden Sprünge ordentlich darbot. Da bei diesem Wettkampf überraschenderweise der Mittelwert der beiden gezeigten Sprünge in die Wertung genommen wurde, verschenke Silke Sethmacher hier einige Punkte. Dafür turne Silke Sethmacher eine sehr sichere Balkenübung und erreichte hier mit 12,20 Punkten die zweihöchste Wertung des Wettkampfes.

Insgesamt hatten Turnerinnen, Trainer und die weiteren Begleiter an dem Wochenende viel Spaß und man war sich einig, dass man am Eberswalder Turnertreff nicht zum letzten Mal teilgenommen hat. 

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