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Kamen. Am 13.06.2026, gegen 18:10 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einer 57-jährigen Pkw-Fahrerin aus Kamen und einem 22-jährigen E-Scooter-Fahrer aus Kamen. Der 22-Jährige befuhr die Grillostraße in westliche Richtung und missachtete an der Kreuzung Lintgehrstraße die Vorfahrt der von rechts kommenden Pkw-Fahrerin, die in Richtung Lünener Straße fuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, in dessen Folge der E-Scooter-Fahrer stürzte. Durch den Sturz wurde der E-Scooter-Fahrer leicht verletzt und begab sich eigenständig in ärztliche Behandlung. Da der E-Scooter aktuell nicht Haftpflicht-versichert war, wurde zudem die Weiterfahrt untersagt.
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Führung durch die Ausstellung "Form und Fülle" mit dem Künstler Reimund Kasper am Sonntag, 21. Juni 2026, ab 14 Uhr in der Städt. Galerie Torhaus Rombergpark
Der Künstler Reimund J. Kasper lädt am Sonntag, 21. Juni 2026, zu einer persönlichen Führung durch seine Ausstellung „Form und Fülle. Verborgene Strukturen in der Baumlandschaft“ in der Städtischen Galerie Torhaus Rombergpark ein.
Nach einer gelungenen Ausstellungseröffnung Anfang Juni lädt der bildende Künstler Reimund J. Kasper alle kunstinteressierten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einer Führung duch seine aktuelle Ausstellung "Form und Fülle. Verborgene Strukturen in der Baumlandschaft" in die Städt. Galerie Torhaus Rombergpark ein. Kasper ist am Sonntag, den 21. Juni 2026 ab 14 Uhr persönlich im Torhaus und freut sich auf interessante Gespräche und neugierige Besucherinnen und Besucher der Kunstausstellung.
In der Ausstellung zeigt Kasper ausgewählte Arbeiten aus seiner umfangreichen neuen Werkreihe „Naturstücke“, die der Ausdruck einer intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit der Natur ist, welche die tiefgründigen, oft unsichtbaren Muster und vielgestaltigen Formen des gewachsenen Baumbestands erforscht. Kaspers Anliegen besteht darin, die "verborgenen" Aspekte der Natur, die im Alltag oft nicht bewusst wahrgenommen werden, durch Kunst zu enthüllen. Er betrachtet den Baum nicht als bloßes Material oder Ware, sondern als lebendigen Partner und existenziellen Sauerstoffspender, dem der Mensch an Lebenskraft unterlegen ist. Seine Arbeiten sind ein Plädoyer für den achtsamen Umgang mit unseren Bäumen – den Grundpfeilern unseres Ökosystems. Kasper malt Bäume, „damit sie nicht vergessen werden“.
Die Ausstellung "Form und Fülle. Verborgene Strukturen in der Baumlandschaft" ist noch bis zum 28. Juni 2026 in der Städt. Galerie Torhaus Rombergpark in Dortmund zu sehen.
Adresse: Torhaus Rombergpark, Am Rombergpark 65, 44225 Dortmund
Öffnungszeiten: dienstags - samstags 14-18 Uhr, sonntags 10-18 Uhr
Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung ist ein 90-seitiger Katalog erschienen.
Nach dem Besuch der Ausstellung bietet sich ein Spaziergang durch den Botanischen Garten Rombergpark an, der einen vielfältigen Baum- und Pflanzenbestand vorzuweisen hat und mit seinen 69 Hektar zu einem der zehntgrößten Botanischen Gärten der Welt zählt. Entdecken Sie Formen und Strukturen in der Kunst und in der Natur!
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Bei der Fahrzeugshow des Tags der offenen Tür präsentiert das THW Kamen-Bergkamen seine Einsatzfahrzeuge und gibt Einblicke in die technische Ausstattung des Ortsverbandes. Foto: Archivbild
Bergkamen. Der Ortsverband Kamen-Bergkamen des Technisches Hilfswerk öffnet am Samstag, 20. Juni 2026, seine Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. Der Tag der offenen Tür findet von 14 bis 17 Uhr am Standort „Am Schlagbaum 10“ in Bergkamen statt.
Unter dem Motto „Technik hautnah erleben“ erhalten Gäste die Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeit und Ausstattung des THW zu gewinnen. Geplant sind unter anderem eine Fahrzeugshow sowie Informationen rund um die Aufgaben des Ortsverbandes und die technische Ausstattung der Einsatzkräfte.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Essen und Getränke werden vor Ort angeboten.
Der Eintritt ist frei. Das THW Kamen-Bergkamen freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
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Nach einem Brandschaden in der Elektroverteilung bleibt das Restaurant FEIN.SINN in Methler vorübergehend geschlossen.
Methler. Zu einem Feuerwehreinsatz aufgrund einer starken Rauchentwicklung ist es am Donnerstag, 12. Juni 2026, gegen 17.31 Uhr in der Robert-Koch-Straße in Methler gekommen.
Nach Angaben der Feuerwehr war es zu einem Brand in einer Elektro-Unterverteilung gekommen. Ein Trupp ging unter Atemschutz in das Gebäude vor und löschte das Feuer mit einem CO₂-Löscher ab. Anschließend wurde das Gebäude durch die Stadtwerke stromlos geschaltet.
Im weiteren Verlauf belüfteten die Einsatzkräfte das Gebäude und kontrollierten die betroffenen Bereiche mit einer Wärmebildkamera. Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde beendet werden.
Im Einsatz waren die Löschgruppen Wasserkurl und Westick sowie Kräfte der hauptamtlichen Wache, der Stadtwerke und der Polizei.
Von dem Vorfall betroffen ist das Restaurant FEIN.SINN. Das Team teilte seinen Gästen mit, dass das Lokal aufgrund des Brandschadens vorübergehend geschlossen bleibt. Weitere Informationen sollen in Kürze folgen.
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Kamen. Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Kamen hat den Kinder- und Jugendförderplan für die Jahre 2026 bis 2030 einstimmig beschlossen. Mit dem Beschluss wird die Verwaltung beauftragt, die Kinder- und Jugendarbeit in den kommenden Jahren auf Grundlage des neuen Konzepts weiterzuentwickeln und umzusetzen.
Der Förderplan beschreibt die aktuelle Situation junger Menschen in Kamen, analysiert die bestehende Angebotslandschaft und definiert Schwerpunkte für die zukünftige Kinder- und Jugendarbeit. Ziel ist es, bestehende Strukturen zu sichern und Angebote an veränderte Bedürfnisse und gesellschaftliche Entwicklungen anzupassen.
Bei der Erarbeitung des Förderplans wurden Kinder und Jugendliche aktiv beteiligt. Zu Beginn des Jahres 2026 fanden an allen Kamener Schulen Befragungen statt. Daran nahmen 555 Grundschulkinder sowie 561 Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen teil. Ergänzend konnten Jugendliche im Rahmen einer Beteiligungsaktion Orte in Kamen fotografieren, die sie als problematisch oder unattraktiv empfinden, und Vorschläge für Verbesserungen einbringen.
Zu den zentralen Schwerpunkten des Förderplans gehört der Aufbau dauerhafter Beteiligungsstrukturen für Kinder und Jugendliche. Zudem sollen die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit weiterentwickelt werden, insbesondere mit Blick auf ältere Jugendliche, die von bestehenden Angeboten nicht immer erreicht werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Inklusion. Die Kinder- und Jugendarbeit soll so gestaltet werden, dass Teilhabe unabhängig von individuellen Voraussetzungen oder Unterstützungsbedarfen möglich ist. Darüber hinaus betont der Förderplan die Bedeutung der Mobilen Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit. Beide Bereiche sollen dazu beitragen, junge Menschen in ihren Lebenswelten zu erreichen und frühzeitig zu unterstützen.
Der Förderplan sieht außerdem vor, bestehende Angebote der Kinder- und Jugendarbeit langfristig zu sichern und qualitativ weiterzuentwickeln. Die Umsetzung der Maßnahmen steht dabei unter dem Vorbehalt der finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt und der jeweiligen Haushaltsbeschlüsse.
Mit dem einstimmigen Beschluss des Jugendhilfeausschusses sind die Leitlinien für die Kinder- und Jugendförderung in Kamen bis zum Jahr 2030 festgelegt.
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Kamen. Aufgrund von Reparaturarbeiten an der Kanalisation ist die Vom-Stein-Straße im Bereich zwischen den Häusern 20 bis 23 sowie 13 ab Montag, 15. Juni, gesperrt. Die Sperrung dauert vermutlich bis zum 29. Juni an. Eine Umleitung über die Otto-Prein-Straße ist ausgeschildert.
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Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen und die GEMA haben zum 1. Juli 2026 einen Pauschalvertrag geschlossen, der ehrenamtlich getragene Vereine und Organisationen finanziell entlasten soll. Das Land übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für die Musiknutzung bei ausgewählten Veranstaltungen. Bis Ende 2027 stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung dafür insgesamt drei Millionen Euro bereit.
Von der Regelung können rund 33.500 gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Organisationen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen profitieren. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Veranstaltungen vorab bei der GEMA angemeldet werden, kein Eintritt erhoben wird und die Veranstaltungsfläche maximal 500 Quadratmeter umfasst. Pro Kalenderjahr können bis zu vier Veranstaltungstage über den Vertrag abgerechnet werden.
Der Pauschalvertrag gilt für bestimmte Veranstaltungen mit Live- oder Tonträgermusik, etwa Sommer- oder Vereinsfeste. Zudem wollen Land und GEMA prüfen, ob künftig auch Karnevals- und Schützenfestumzüge in die Vereinbarung aufgenommen werden können. Weitere Informationen und Antragsmöglichkeiten stehen über das Onlineportal der GEMA zur Verfügung.
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Kamen. Wegen Tiefbauarbeiten wird die Goethestraße von Montag, 15. Juni, bis Mittwoch, 17. Juni, jeweils in Abschnitten für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung über Uhlandstraße und Heinrich-Kempchen-Straße ist ausgeschildert. Die Grundstückszufahrten sind für Anwohner und Rettungsfahrzeuge weiterhin zu jeder Zeit erreichbar.
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Kamen. Max von der Grün hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass wird am Dienstag, 16. Juni 2026, um 19 Uhr im Haus der Stadtgeschichte, Bahnhofstraße 21, die Ausstellung „Über Menschen und Verhältnisse – 100 Jahre Max von der Grün“ eröffnet. Erstellt wurde die Ausstellung von der Fritz-Hüser-Gesellschaft e.V. aus Dortmund.
Bürgermeisterin Elke Kappen wird die Ausstellung offiziell eröffnen. Die Einführung übernimmt Volker Zaib von der Fritz-Hüser-Gesellschaft. Musikalisch begleitet wird der Abend von Sandra Fülber, Sopran, und Alexander Litowski am Klavier.
Max von der Grün zählt zu den bedeutenden Stimmen der deutschsprachigen Literatur der Nachkriegszeit und ist eng mit dem Ruhrgebiet verbunden. Er lebte und arbeitete von 1951 bis 1963 im heutigen Stadtteil Heeren-Werve und fuhr jahrelang unter Tage. Seine Zeit dort bildete einen wichtigen Nährboden für seine späteren Romane. In seinen Werken richtete von der Grün den Blick auf die Arbeitswelt, auf soziale Fragen und auf Menschen, deren Lebenswirklichkeit lange nur selten im Mittelpunkt der Literatur stand. Mit Romanen, Erzählungen und Jugendbüchern erreichte er ein breites Publikum – klar in der Sprache, nah an den Menschen und aufmerksam gegenüber gesellschaftlichen Verhältnissen.
„Max von der Grün hat Geschichten erzählt, die bis heute etwas zu sagen haben. Er hat hingeschaut, wo andere weggesehen haben, und Menschen eine Stimme gegeben, deren Alltag von Arbeit, Umbruch und sozialer Verantwortung geprägt war“, sagt Bürgermeisterin Elke Kappen. „Deshalb freue ich mich sehr, dass wir diese Ausstellung in Kamen zeigen können.“
Die Ausstellung ist vom 16. Juni bis zum 19. Juli 2026 im Haus der Stadtgeschichte zu sehen. Geöffnet ist sie dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr sowie dienstags bis donnerstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.
Archiv: Erinnerung an Max von der Grün: Lesung über einen Schriftsteller und sein Zechendorf Heeren
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