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Kamen. An der Autobahnbrücke der A2 über die Friedhofstraße müssen Betoninstantsetzungsarbeiten durchgeführt werden. Aus diesem Grund wird ab Freitag, 10. Juli eine Fahrspur und der Gehweg im Baustellenbereich komplett gesperrt. Die Dauer der Maßnahme ist mit bis zu drei Wochen angegeben.
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Kamen. Ein Regionalexpress musste am frühen Mittwochmorgen nach einer beschädigten Oberleitung im Bereich des Bahnhofs Kamen-Methler gestoppt werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Die Feuerwehr Kamen wurde gegen 5.23 Uhr alarmiert. Ein in Richtung Dortmund fahrender RRX hatte kurz vor dem Bahnhof Kamen-Methler eine Oberleitung beschädigt und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen.
Nachdem die Bahnstrecke freigeschaltet worden war, unterstützten Einsatzkräfte der Löschgruppen Methler, Westick und Wasserkurl sowie der hauptamtlichen Wache die Evakuierung des Zuges. Mithilfe tragbarer Leitern konnten rund 30 Fahrgäste den Zug sicher verlassen.
Neben der Feuerwehr waren auch die Bundespolizei sowie der Notfallmanager der Deutschen Bahn im Einsatz.
Der Feuerwehreinsatz war nach rund 40 Minuten beendet. Nach Angaben der Feuerwehr wurde niemand verletzt.
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AnzeigeKamen. Seit Mittwoch, 8. Juli 2026, steht auch den Bürgerinnen und Bürgern aus Kamen der Digitale Wertstoffhof in Bergkamen zur Verfügung. Das Angebot ermöglicht die Anlieferung ausgewählter Abfälle außerhalb der regulären Öffnungszeiten.
Der Digitale Wertstoffhof am Haldenweg, 59192 Bergkamen kann von montags bis samstags bis jeweils 20 Uhr nach den regulären Öffnungszeiten genutzt werden. Voraussetzung ist die vorherige Buchung eines Zeitfensters (Time Slot). Diese erfolgt online über die GWA-Abfall-App, die App „Wertstoffhof EXTRAschicht“ oder über den Browser. Das Entgelt für kostenpflichtige Abfälle wird direkt online bezahlt. Die Ein- und Ausfahrt erfolgt per Kennzeichenerkennung, während ein Kamerasystem für die Sicherheit auf dem Gelände sorgt.
Zum Start können kostenpflichtig Grünschnitt, Holz, Sperrmüll sowie Reifen (Fahrrad-, Motorrad- und Autoreifen) angeliefert werden. Die Anlieferung ist in den Kategorien „PKW = Kofferraum“ und „PKW > Kofferraum“ möglich. Grünschnitt kann zusätzlich auch mit einem Anhänger angeliefert werden.
Kostenlos angenommen werden Altkleider und Schuhe, Altmetall, Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) sowie Styropor aus Verpackungen und Formteilen.
Mit dem digitalen Angebot erhalten auch die Einwohnerinnen und Einwohner aus Kamen eine zusätzliche Möglichkeit, Wertstoffe flexibel und bequem außerhalb der regulären Öffnungszeiten zu entsorgen.
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Bürgermeisterin Elke Kappen, die neue Ortsheimatpflegerin Ina Stoltefuß, Kreisheimatpfleger Andre Siegel und Ortsheimatpfleger Klaus Holzer bei der offiziellen Ernennung im Rathaus. Foto: Stadt Kamen
Kamen. In einer kleinen Feierstunde wurde Ina Stoltefuß zur neuen Ortsheimatpflegerin für den Ortsteil Heeren-Werve ernannt. Bürgermeisterin Elke Kappen und Kreisheimatpfleger Andre Siegel überreichten ihr dabei die Ernennungsurkunde des Westfälischen Heimat Bundes (WHB). Als Vertreter der weiteren Ortsheimatspfleger begrüßte Klaus Holzer seine neue Kollegin ganz herzlich.
Ina Stoltefuß tritt damit ein familiäres Erbe an, denn Amtsvorgänger war ihr verstorbener Vater Karl-Heinz, der mit seiner langjährigen Erfahrung große Fußspuren hinterlässt. Diese Expertise wurde u.a. auch mit dem Bundesverdienstkreuz und weiteren Ehrungen gewürdigt.
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Im „Gao 73“ gibt es vorerst an sieben Tagen in der Woche vietnamesische Küche inklusive eines Sushi-Angebots. Dang Vinh Nguyen, Tien Vuot Dinh und Tran Dink Le begrüßten am ersten Tag schon zahlreiche Gäste. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Der Leerstand im Restaurant in der Kamener Stadthalle ist beendet. Unter dem Namen „Gao 73“ gibt es im früheren „Lokaltermin“ nun vorerst an sieben Tagen in der Woche vietnamesische Küche inklusive eines Sushi-Angebots. Nachdem bereits Anfang Mai die Übergabe erfolgt ist, läuft seit Dienstag, 7. Juli, der Restaurant-Betrieb.
Stammbesucher des früheren Restaurants dürften beim Betreten vermutlich erst einmal große Augen bekommen, denn die Optik des Lokals hat sich deutlich verändert. Statt vereinzelter Utensilien, die an den Bergbau erinnern, sind nun Vasen und großformatige Bilder mit asiatischen Motiven zu sehen. Insgesamt dominieren goldene Farbtöne, nicht zuletzt wegen neu angebrachter Lichtquellen. Überhaupt wirkt der Innenbereich mit den 80 Sitzplätzen heller und nicht zuletzt größer als zuvor.
Stadthallen-Geschäftsführer Frank Dreher gehörte mit einigen Kollegen sowie etlichen Mitarbeitern des benachbarten Rathauses zu den ersten Gästen des neuen Restaurants. „Das Ganze hat in den vergangenen Wochen wirklich einen ganz anderen Charakter bekommen“, sagte Dreher mit Blick auf die Neugestaltung.
Weiterlesen: Vietnamesische Küche in Kamen: „Gao 73“ ist gestartet
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Kamen. Interesse hinter die Kulissen einer lebendigen Musikschule zu schauen? Bei uns bist du mittendrin statt nur dabei. Du unterstützt unser Team im Musikschulalltag, hilfst bei Konzerten und Veranstaltungen, organisierst mit, packst an und bekommt spannende Einblicke in die Welt der Musik und der Kultur. Jeder Tag ist anders, jeder Tag spielt seine eigene Melodie – genau das macht es so spannend. Ob Du selbst ein Instrument spielst oder einfach nur Spaß daran hast, mit Menschen zu arbeiten, ist zweitrangig. Was zählt sind Neugier, Zuverlässigkeit, Teamgeist und die Lust, Neues auszuprobieren.
Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich insbesondere an junge Menschen, die nach der Schule praktische Erfahrungen sammeln und sich gesellschaftlich engagieren möchten. Gleichzeitig bietet er spannende Einblicke in die Arbeiten einer modernen kommunalen Musikschule und das kulturelle Leben der Stadt.
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Dann freuen wir uns sehr über Deine schriftliche Bewerbung, gerne auch per E-Mail an
Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung:
Ansprechpartner:
Ruslan Maximovski
Bollwerk 6, 59174 Kamen
02307/913 30 10
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Kamen. Am Montag (06.07.2026) wurde zwischen 08:05 Uhr und 08:10 Uhr ein 11-Jähriger aus Kamen auf seinem Fahrrad an der Straße "Am Bahnhof" in Kamen-Mitte angefahren.
Der Schüler fuhr aus Richtung Borsigstraße in die Bahnunterführung, als ein unbekannter Mann - ebenfalls auf einem Fahrrad - nicht mehr ausweichen konnte und in ihn hineinfuhr. Bei dem anschließenden Zusammenstoß fielen sowohl der 11-Jährige als auch der Unbekannte zu Boden.
Der Junge verletzte sich bei dem Sturz leicht, der unbekannte Fahrradfahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Der unbekannte Fahrradfahrer wird wie folgt beschrieben:
- Männlich
- Zwischen 30 und 46 Jahre alt
- "normale" Figur
- Ca. 175 m groß
- Blaues Shirt
- Dreitagebart
- Glatze
- Hatte Kopfhörer auf
- Älteres Fahrrad, in den Farben "blau-türkis"
Hinweise, die zum gesuchten Fahrradfahrer führen, bitte an die Polizei in Kamen: 02303 921 3220, 02303 921 0 oder per Mail:
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Kamen. Das hat sich gelohnt: Sieben Anklagen wurden abgehakt in einer einzigen Verhandlung vor dem Kamener Strafrichter. Unter anderem hatte sich Goran T. (Name geändert) der "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" schuldig gemacht. Das geschah im April in einer Notunterkunft der Stadt Bergkamen. Dort drohte T. einem Mitarbeiter mit einem Brandanschlag.
Und in eben dieser Unterkunft hatte T. sich noch weitere Male daneben benommen. Löblich immerhin: Er gab es zu - und das ausgesprochen wortreich. Weil sein Redefluss kaum zu bremsen war, verhängte der Richter im Laufe des Prozesses 300 Euro Ordnungsgeld: T. war wiederholt anderen Prozessbeteiligten ins Wort gefallen. Neben der Anschlagsdrohung ging es um einen Diebstahl von Parfüm (zum Weiterverkaufen) und Melatonin-Tabletten (zum besseren Einschlafen) bei Rossmann, um das Beschädigen eines Handys, das einer Freundin gehörte, sowie um eine weitere, vergleichsweise harmlose Drohung ("ich klatsch dir eine"). Macht insgesamt vier Vergehen - die drei übrigen Anklagen wurden fallen gelassen, weil sie fürs Strafmaß letztlich unbedeutend waren.
Das Urteil: eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 10 Euro. T. akzeptierte - der Vertreter der Staatsanwaltschaft ebenso. Damit ist die Entscheidung des Richters rechtskräftig. T. ist derzeit ohne Job, doch das werde sich schon sehr bald ändern. Die Geldstrafe will er in Raten abstottern - und vermutlich das Ordnungsgeld.
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von Andreas Milk
Kamen. Am Vormittag des 5. Februar stand in einer Parkbucht an der Kamener Nordstraße ein Mercedes mit laufendem Motor. Ein Fahrer oder Beifahrer war nicht zu sehen. Der Motor lief und lief - wohl wenigstens eine Viertelstunde, eher etwas länger. Bürger machten einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes auf die Sache aufmerksam. Er ging hin und schaute, was los war. Und an diesem Punkt kommt endlich Bewegung ins Geschehen: Der 60-jährige Sedat K. (Name geändert) tauchte auf, erklärte, er sei bloß kurz beim Friseur gewesen und habe den Motor laufen lassen müssen, weil der sonst nicht wieder angesprungen wäre: irgendwas mit der Batterie!
So jedenfalls ergab es sich aus der Schilderung und Aufzeichnungen des Mannes vom Ordnungsamt, der jetzt als Zeuge vor dem Strafrichter aussagte. Angeklagt: Sedat K. - nicht wegen Umweltfrevels, sondern weil er keinen Führerschein hat. Irgendwer muss den Mercedes in die Parkbucht gelenkt haben. Umso überraschender, dass K. beteuerte: "Ich bin nicht gefahren!" Das sei vielmehr der Sohn seiner (Ex-)Lebensgefährtin gewesen, quasi sein Stiefsohn.
K.s Problem: Ihm glaubte keiner. Der Ordnungsamtsmitarbeiter erinnerte sich obendrein sogar, dass K. den Wagen vor seinen Augen schließlich doch noch ein paar Meter vorwärts bewegt habe, in eine andere Parklücke. Dazu kommt: Im Gespräch auf der Straße habe K. kein einziges Wort von einer angeblichen Beteiligung seines Stiefsohns gesagt. Der junge Mann kam erst im Gerichtssaal zur Sprache.
Auch eine Reihe von Vorstrafen - zehn an der Zahl - sprach nicht eben für Sedat K. Der wurde zu einer Geldstrafe verurteilt: 60 Tagessätze à 25 Euro soll er zahlen. Bis zuletzt hatte er von "Lügen" des Stadtmitarbeiters gesprochen. K. kann vor dem Landgericht Dortmund in Berufung gehen.
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von Andreas Milk
Kamen. Eine junge Frau fährt häufig mit der Bahn durch Deutschland. Das Problem: Sie kauft vorher kein Ticket. Konsequenz: Im August soll sie mit einem Polizei-"Taxi" zum Kamener Amtsgericht gebracht werden. Der zuständige Richter hat eine Vorführung der Bergkamenerin angeordnet. Denn dem jüngsten Verhandlungstermin an diesem Dienstag (7. Juli) war sie fern geblieben.
Noch im Oktober 2025 hatte sie dem Richter versprochen: Schluss mit der Schwarzfahrerei - er werde sie nicht wiedersehen. Da hatte sie eben eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 25 Euro bekommen. Es ging seinerzeit um rund 40 fahrscheinfreie Fahrten. Sie habe "einfach weg" gewollt, erklärte die 23-Jährige. In der Familie gebe es Probleme. Und auch im Januar 2025 war sie schon wegen "Beförderungserschleichung" verurteilt worden.
Bei dem neuen Termin am Dienstag hätte es um Fahrten mit den "Tatorten" Basel, Lünen, Dortmund, Köln, Bochum und Düsseldorf gehen sollen. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat mehrere Anklagen auf Grundlage von Strafanzeigen der Bahnunternehmen verfasst. In allen früher abgeurteilten Fällen war es so gewesen: Die Frau machte keinerlei Scherereien, wenn Zugbegleiterinnen oder -begleiter sie ertappt hatten. Sie saß einfach nur traurig da. Was tun mit solch einer "Kriminellen"? An und für sich wäre allmählich eine Haftstrafe - zunächst ausgesetzt zur Bewährung - fällig. Und wenn dann noch ein Rückfall kommt, droht wohl tatsächlich Knast.
Mitte kommenden Monats ist also erst einmal der nächste Termin bei Gericht. Die Polizei wird an dem betreffenden Tag früh morgens bei der Frau anschellen und sie nach Kamen bringen.
Archiv: Auslöser Familienfrust: Fast 40 Mal "schwarz" mit der Bahn
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