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Kamen. Polizeihauptkommissarin Martina Klenner-Grauwinkel und Polizeihauptkommissar Torsten Schmitz bieten ihre Bürgersprechstunde in Kamen an.
Genauer gesagt am Dienstag, 21.07.2026, von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
Besucherinnen und Besucher treffen die beiden Beamten auf dem Markt und können in persönlichen Gesprächen alles klären, was ihnen auf der Seele liegt.
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Rund 400 Ehrenamtliche folgten der Einladung nach Kamen. Foto: Max Rolke – Kreis UnnaKreis Unna. Rund 400 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreis Unna sind der Einladung von Landrat Mario Löhr und seinen stellvertretenden Landrätinnen in die Kamener Stadthalle zur vierten Ehrenamtsgala am 16. Juli gefolgt. Die Festrede hielt Prof. Dr. Karsten Homrighausen, Leiter der Berliner Feuerwehr. Sein Thema: der Stromausfall im Januar.
Das Interesse am Thema, das der Chef der Berliner Feuerwehr mitgebracht hat, war spürbar: Die Einsatzkräfte hörten gespannt dem Erfahrungsbericht zu. Homrighausen fasste den Einsatz im Januar 2026 in Berlin zusammen, führte durch die Ereignisse und teilte sein Wissen. "Resilienz ist das Stichwort", so Homrighausen. "Wir können nicht überall sein und einen ganzen Stadtteil mit Strom versorgen über Generatoren. Wir müssen Prioritäten setzen. Und die hatten die fünf Krankenhäuser, zahlreichen Pflegeheime und vulnerablen Gruppen."
In seiner Rede bekräftigte er auch, was Landrat Mario Löhr zuvor in seiner Rede sagte: "Ohne Ehrenamtler geht es nicht – sie sind die Stütze der Gesellschaft. Deshalb ist mir wichtig, danke zu sagen." Diesem Dank ergänzte der Verwaltungschef eine Verlosung: Fünf Gruppen erhielten ein Geldgeschenk. Gezogen worden sind die Notfallseelsorge Kreis Unna, DLRG Ortsgruppe Westhofen, DRK Ortsverein Lünen, die Jugendgruppe der DLRG Villigst-Ergste und die Freiwillige Feuerwehr Lünen.
Zum ersten Mal ist auch ein Pokal überreicht worden: Die Löschgruppe 2 Lünen Wethmar erhielt ihn für den Sieg im Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbands Unna.
Durch den Abend führte Bevölkerungsschutzdezernent Holger Gutzeit, der ebenso seine Wertschätzung zum Ausdruck brachte wie Bürgermeisterin Elke Kappen. Sie wies in ihrer Rede darauf hin, wie wichtig Jugendgruppen und der Nachwuchs für das Ehrenamt sind und ermutigte alle, sich auch weiter für den Erhalt des Ehrenamts einzusetzen.
Karsten Homrighausen schloss seinen Erfahrungsbericht zum Stromausfall mit einem weiteren wichtigen Thema: Hitzeschutz. "Wir hatten in der vergangenen Hitzewelle in Berlin im Rettungsdienst 2.000 Einsätze am Tag – und das bei 40 Grad. Da kommen auch Einsatzkräfte an die Belastungsgrenze. Und wenn es keine Gelegenheit zum Runterkühlen gibt, haben wir eine echte Herausforderung." Und so appellierte er nicht nur an die Entscheidungsträger, sondern wünschte allen Ehrenamtlichen allzeit sichere Einsätze. PK | PKU
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Bürgermeisterin Elke Kappen (l.) und die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Christiane Klanke präsentierten Studien und Befragungsergebnisse zur Situation von Jugendlichen allgemein und ganz konkret in Kamen sowie Perspektiven für kommunale Jugendpolitik. Foto: SPD
Kamen. Die SPD Kamen hat sich im Rahmen einer Informationsveranstaltung mit der Lebenssituation junger Menschen und den Herausforderungen kommunaler Jugendpolitik beschäftigt. Eingeladen hatte der SPD-Ortsverein Kamen-Mitte. Bürgermeisterin Elke Kappen und die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Christiane Klanke, diskutierten mit den Teilnehmenden über aktuelle Jugendstudien sowie über bestehende und künftige Angebote für Kinder und Jugendliche in der Stadt.
Im Mittelpunkt standen Erkenntnisse aktueller Jugendstudien und die Frage, welche Konsequenzen sich daraus für die kommunale Politik ergeben. Christiane Klanke verwies darauf, dass junge Menschen grundsätzlich leistungsbereit seien, jedoch nicht „bis zur Selbstaufgabe“. Damit widersprach sie dem Bild einer Generation, der häufig mangelnde Leistungsbereitschaft zugeschrieben werde.
Zugleich machte sie auf die Belastungen aufmerksam, denen viele Jugendliche ausgesetzt seien. Die Folgen der Corona-Pandemie, internationale Krisen, wirtschaftliche Unsicherheiten und Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche hätten dazu beigetragen, dass psychische Belastungen zugenommen hätten. Dennoch blickten laut den vorgestellten Studien weiterhin mehr als 60 Prozent der Jugendlichen optimistisch in die Zukunft.
Auch Bürgermeisterin Elke Kappen berichtete von überwiegend positiven Rückmeldungen junger Kamenerinnen und Kamener. Diese seien unter anderem im Rahmen der Erarbeitung des Kinder- und Jugendförderplans, bei Gesprächen mit Schulklassen sowie im Planspiel Kommunalpolitik eingeholt worden. Die Stadt wolle Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen weiter ausbauen. Die SPD Kamen unterstütze dieses Ziel ausdrücklich. Auch mehrere junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung betonten, dass eine frühzeitige Einbindung die Akzeptanz kommunaler Angebote fördere.
Nach Angaben der Stadt seien bestehende Einrichtungen wie das Bürgerhaus Methler, das Jugendfreizeitzentrum Lüner Höhe sowie kirchliche Jugendangebote in Heeren-Werve bei vielen Jugendlichen bekannt. Weiterhin ungeklärt sei jedoch die Zukunft des Jugendkulturcafés, dessen Räume nach einem Wasserschaden nicht mehr genutzt werden können. Ebenfalls angesprochen wurde der Bedarf an Proberäumen für junge Bands, für den bislang noch keine Lösung gefunden wurde.
Positiv bewertet wurden Ergebnisse einer Befragung, nach der sich 66 Prozent der teilnehmenden Jugendlichen an keinem Ort in Kamen unwohl fühlen.
Als weitere politische Ziele nannten Bürgermeisterin und SPD Kamen unter anderem den Ausbau der Schulsozialarbeit sowie die Sicherung und Erweiterung der Mobilen Jugendarbeit. Gleichzeitig solle an den bestehenden Angeboten in der frühkindlichen Bildung und Betreuung festgehalten werden. Trotz der angespannten Finanzlage der Kommunen bleibe dies ein Schwerpunkt der kommunalpolitischen Arbeit.
Kappen verwies darauf, dass Kamen bereits über eine gut ausgebaute Infrastruktur bei Kindertagesstätten, Schulen und Sportanlagen verfüge. Mit dem Ausbau der Diesterwegschule für den Offenen Ganztag sowie der Weiterentwicklung des Gymnasiums werde dieser Weg fortgesetzt.
Kritisch äußerte sich die SPD Kamen zu landespolitischen Vorhaben im Bereich des Kinderbildungsgesetzes sowie zu den geplanten ABC-Klassen. Aus Sicht von Fachkräften innerhalb der Partei bestehe die Gefahr, dass dadurch Qualitätsstandards abgesenkt oder Maßnahmen an den Bedürfnissen von Kindern vorbeigeplant würden.
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„NPW & UWAGA! goes Oper“ am 18. Juli auf dem Parkplatz der Konzertaula
Die Neue Philharmonie Westfalen und die Band UWAGA! präsentieren beim GSW Kamen Klassik 2026 unter dem Motto „NPW & UWAGA! goes Oper“ ein außergewöhnliches Open-Air-Konzerterlebnis. Foto: AG / Archiv KamenWeb.de
AnzeigeKamen. Das GSW Kamen Klassik gehört längst zu den festen Höhepunkten des Kamener Kultursommers. Am Samstag, 18. Juli 2026, verwandelt sich der Parkplatz der Konzertaula an der Hammer Straße erneut in eine stimmungsvolle Open-Air-Konzertbühne. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
Unter dem Titel „NPW & UWAGA! goes Oper“ präsentieren die Neue Philharmonie Westfalen und die Crossover-Band UWAGA! ein außergewöhnliches Konzerterlebnis. Große Opernklassiker treffen auf Pop, Jazz, Balkan und Blues und erhalten durch die unverwechselbaren Arrangements von UWAGA! einen völlig neuen Klang.
Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre arbeiten die Musiker von UWAGA! bereits zum dritten Mal mit der Neuen Philharmonie Westfalen zusammen. Das Publikum darf sich auf bekannte Melodien von Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Georg Friedrich Händel, Georges Bizet und Richard Wagner freuen – ergänzt durch überraschende musikalische Ausflüge unter anderem zu Charlie Puth, Ennio Morricone, Etta James und Rage Against The Machine.
Das GSW Kamen Klassik erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Zuletzt verfolgten rund 1.500 Besucherinnen und Besucher das Open-Air-Konzert und sorgten für eine beeindruckende Atmosphäre vor der Konzertaula.
Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen unter anderem Auszüge aus „Die Zauberflöte“, Händels „Lascia ch’io pianga“, Verdis „Va, pensiero“ und das berühmte „Trinklied“ aus La Traviata, Bizets „Toréador“, Puccinis „O mio babbino caro“ sowie weitere musikalische Überraschungen und Solo-Beiträge von UWAGA!.
Das Kamener Kulturbüro lädt alle Musikbegeisterten ein, einen besonderen Sommerabend unter freiem Himmel zu genießen. Besucherinnen und Besucher können sich auf ein außergewöhnliches Konzerterlebnis freuen, das klassische Opernliteratur mit modernen Musikstilen verbindet und einmal mehr zeigt, wie vielfältig und mitreißend klassische Musik sein kann.
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So gut zu erkennen gewesen sind die begrenzenden Gabionen am Ufer der Seseke schon länger nicht mehr gewesen. Hitze und Trockenheit sorgen derzeit für einen Niedrigwasserstand. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Starkes Niedrigwasser auf dem Rhein und anderen Flüssen führt derzeit zu Beeinträchtigungen für die Schifffahrt. Auch in Kamen haben Regenmangel und Hitze dafür gesorgt, dass die Seseke derzeit recht weit davon entfernt ist, ein klassischer Fluss zu sein, der Pegel-Stand grenzt an ihren niedrigen Mittelwert.
Der 2019 eingeweihte Seseke-Pegel im städtischen Pavillon auf der Maibrücke, der auf einem LED-Display den Pegelstand der Seseke zeigt, ist derzeit nicht in Betrieb. Sonst könnten Interessierte dort ablesen, dass der Wasserstand seit längerer Zeit bis auf ganz wenige Ausnahmen nur noch eine Richtung kennt - nach unten.
Derzeit liegt der Pegel an der Brücke an der Ostenallee meist bei knapp unter oder über 40 Zentimetern. Damit ist die Seseke sehr nah an ihrem mittleren Niedrigwasserstand von 38 Zentimetern. Das ist ein Durchschnittswert, den der Lippeverband mittels Daten aus den vergangenen Jahrenzenten ermittelt hat.
„Das ist derzeit ein Wert, der schon häufiger vorgekommen ist. Grundsätzlich ist das nicht dramatisch, auch wenn es statistisch gesehen einem Niedrigwasserstand entspricht“, erklärt Ilias Abawi, Pressesprecher von Emschergenossenschaft und Lippeverband auf Anfrage.
Weiterlesen: Wenig Wasser in der Seseke: Nah dran am Niedrigwasserstand
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Kamen. Außerhalb der eigentlichen Kamener Kommunalen-Kino-Reihe kommt mit „30 AND WILD“ ein Film mit Lokalkolorit ins Kamener Haus der Stadtgeschichte. Am Mittwoch, 29. Juli läuft der Film zu gewohnten Zeit um 20:00 Uhr, der Eintritt kostet wie immer 5,- Euro.
Beim Film des Unnaer Filmregisseurs Felix Maxim Eller handelt es sich um einen unterhaltsamen Film über Freundschaft und das Erwachsenwerden. Anlässlich eines 30. Geburtstags kommen drei Schulfreunde in ihre Heimatstadt im Ruhrgebiet zurück, um nochmal genauso zu feiern wie früher!
Doch ihre Throwback-Party eskaliert zu einem Wochenende voller Pannen, Missverständnisse und überraschend ehrlicher Momente rund um die Frage: Wann ist man eigentlich erwachsen?
Der Regisseur Felix Maxim Eller wird persönlich anwesend sein und steht dem Publikum im Anschluss an die Vorführung gerne für Fragen, Fotos und Gespräche zur Verfügung.
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Kamen. Arbeiten an einer Gasleitung an der Dortmunder Allee sorgen ab Dienstag, 21.Juli für eine einwöchige halbseitige Sperrung der Dortmunder Allee in Höhe der Hausnummer 35. Die Geschwindigkeit wird aus Gründen der Verkehrssicherheit im Baustellenbereich auf 30km/h begrenzt.
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Kamen. Am Freitag, 17. Juli, wird die Sprechstunde der Südkamener Ortsvorsteherin Monika Holtmann in der Zeit von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr im Johannes-Buxtorf-Haus in der Perthesstraße 8 angeboten. Monika Holtmann freut sich auch bei diesem Termin wieder auf gute Gespräche und den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Darüber hinaus kann die Ortsvorsteherin auch per E-Mail kontaktiert werden, um gegebenenfalls individuelle Gesprächstermine zu vereinbaren (
Monika Holtmann betont: „Mit der Einrichtung einer regelmäßigen Bürgersprechstunde in Südkamen gibt es nun die Möglichkeit, Anregungen, Kritik und Sorgen, die den Stadtteil betreffen, direkt im persönlichen Gespräch vorzubringen und Informationen auszutauschen. Viele Themen lassen sich im persönlichen Kontakt und gemeinsamen Austausch besser ansprechen. Alltägliche Fragestellungen und Anliegen können auf diesem Weg schnell und unkompliziert aufgegriffen werden. Die Durchführung der Sprechstunden vor Ort ist für mich ein zentrales Instrument direkter Demokratie auf kommunaler Ebene. Zuhören und Kümmern sind wesentliche Bestandteile meiner Aufgabe als Ortsvorsteherin. Kommunikation schafft Transparenz und Vertrauen, führt zu Partizipation und Mitgestaltung durch die Ortsgesellschaft und steigert die Identifikation mit dem Stadtteil. In Südkamen soll man sich wohlfühlen!“
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Foto (VZ): Umweltberaterin Jutta Eickelpasch verteilt die kostenlosen Öko-Schuljahreskalender 2026/27 der Verbraucherzentrale.
Kamen. Pünktlich zum Start der Sommerferien verteilt die Verbraucherzentrale den neuen Schuljahreskalender 2026/27 im Plakatformat. Der Kalender beginnt traditionell mit dem Monat August und ist für Schulen, Kindergärten sowie interessierte Familien erhältlich.
Umweltberaterin Jutta Eickelpasch hat bereits zahlreiche Exemplare an Kamener Schulen und Kindertageseinrichtungen verteilt. Weitere Kalender liegen in der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in der Kirchstraße zur kostenlosen Mitnahme bereit.
Eine Besonderheit des diesjährigen Kalenders ist die Rückseite: Dort lädt ein großformatiges Wimmelbild zum Thema „Essen und Lebensmittelwertschätzung“ zum Entdecken ein. Ergänzt wird das Motiv durch interaktive Angebote. Über einen QR-Code oder einen begleitenden Flyer können Kinder und Erwachsene Fragen, kleine Spiele und weitere Informationen rund um Lebensmittel und ihre Wertschätzung abrufen.
Der Schuljahreskalender ist im Rahmen des Projekts „wertvoll.nrw“ der Verbraucherzentralen entstanden. Ergänzend stehen unter anderem Stundenpläne sowie Rezepthefte für Schülerinnen und Schüler, Familien und weitere Interessierte zur Verfügung.
Weiterführende Informationen, Rezepte und Tipps sind unter www.wertvoll.nrw zu finden.
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