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Kamen. Mit Hits wie „Africa“, „Rosanna“ und „Hold the Line“ hat TOTO Rock- und Popgeschichte geschrieben. Am Samstag, 12. September, bringt die Tribute-Band Absolutely Toto den unverwechselbaren Sound der US-amerikanischen Erfolgsband ins Freizeitzentrum Lüner Höhe in Kamen. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr.
Neun Musikerinnen und Musiker präsentieren die großen Klassiker und weitere Titel aus dem umfangreichen TOTO-Repertoire. Mehrstimmiger Gesang, ausgefeilte Arrangements und virtuose Instrumentalpassagen sollen dabei für einen möglichst authentischen Sound sorgen.
TOTO verbindet seit Ende der 1970er-Jahre Rock und Pop mit Einflüssen aus Jazz, Funk und Soul. Diese musikalische Vielseitigkeit will Absolutely Toto auch in Kamen auf die Bühne bringen – für eingefleischte Fans ebenso wie für Freunde handgemachter Rock- und Popmusik.
Das Konzert findet am Samstag, 12. September 2026, im Freizeitzentrum Lüner Höhe, Ludwig-Schröder-Straße 18, statt. Karten kosten im Vorverkauf 16 Euro und an der Abendkasse 19 Euro. Bestellungen sind per E-Mail an
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Kamen. Umfangreiche Bauarbeiten der Deutschen Bahn im Ruhrgebiet wirken sich im September und Oktober auch auf Verbindungen aus, die über die Bahnstrecke Dortmund–Hamm und damit über Kamen führen. Betroffen sind insbesondere der RE 1 (RRX), RE 6 (RRX) und RE 11 (RRX).
In einer ersten Bauphase von Freitag, 4. September, 21 Uhr, bis Freitag, 9. Oktober, 21 Uhr, kommt es bei mehreren Regionalexpress-Linien zu Umleitungen, Haltausfällen und teilweise zu Ausfällen auf einzelnen Streckenabschnitten. Davon betroffen sind unter anderem RE 1, RE 6 und RE 11, die regulär den Bahnhof Kamen beziehungsweise den Bahnhof Kamen-Methler bedienen. Für ausfallende Verbindungen richtet die Bahn Ersatzverkehr ein.
Auch der Fernverkehr wird verändert. Essen, Bochum und Dortmund sollen während der ersten Bauphase weiterhin stündlich mit Fernzügen in Richtung Berlin angebunden bleiben. Zahlreiche andere Fernzüge werden umgeleitet oder fallen auf Teilstrecken aus.
Eine zweite Bauphase folgt von Freitag, 9. Oktober, 21 Uhr, bis Freitag, 30. Oktober, 21 Uhr. Erneut sind unter anderem RE 1, RE 6 und RE 11 betroffen. Auch hier sind Umleitungen, Haltausfälle und abschnittsweise Zugausfälle vorgesehen.
Die genauen Fahrplanänderungen für die zweite Bauphase werden derzeit noch ausgearbeitet. Die Bahn will die Änderungen anschließend in den elektronischen Fahrplanauskünften und über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt geben.
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Ab Montag wird der Abschnitt zwischen Bergkamen und Lünen gesperrt und bearbeitet. Die Arbeiten sollen den Fahrkomfort auf dem Seseke-Weg deutlich verbessern.
Seseke-Weg in Kamen-Heeren-Werve. Archivbild
Kamen. Der Lippeverband kommt mit der Asphaltierung des Seseke-Weges weiter voran. Aktuell wird der Abschnitt zwischen der Kleystraße in Bönen und der Derner Straße in Kamen asphaltiert. Zwischen Derner Straße und Ostenallee in Kamen laufen bereits die Vorbereitungen. Beide Abschnitte sollen nach derzeitiger Planung bis Ende September fertig sein.
Ab Montag, 24. August, wird außerdem der Abschnitt zwischen der Mühlenstraße in Bergkamen und der Preußenstraße in Lünen gesperrt. Dort sollen die Asphaltierungsarbeiten bis Ende Oktober dauern.
Insgesamt investiert der Lippeverband rund 2,4 Millionen Euro. Die Arbeiten auf dem Seseke-Weg in Bönen, Kamen, Bergkamen und Lünen sollen bis zum Frühjahr 2027 abgeschlossen werden.
Mit der neuen Oberfläche soll der Weg komfortabler und zugleich weniger pflegeintensiv werden. Die bisherige wassergebundene Wegedecke ist insbesondere bei Starkregen und längeren Trockenphasen anfällig für Schäden.
Nach dem Asphaltieren erhält der Weg zusätzlich eine helle Oberflächenbehandlung aus Bitumen und Splitt. Sie soll unter anderem eine starke Aufheizung des Asphalts vermindern und sich besser in das Landschaftsbild einfügen.
Während der Arbeiten bleiben die jeweiligen Abschnitte gesperrt. Umleitungen werden eingerichtet und ausgeschildert. Über weitere Bauabschnitte will der Lippeverband rechtzeitig informieren.
Archiv: Seseke-Weg wird ab Ende Juli asphaltiert
Sesekeweg wird wegen Oberflächenarbeiten abschnittsweise gesperrt
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Kamen. Erst ging es bloß um einen Tempoverstoß auf der A2 durch Kamen. Dann wurde ein Fall von Fahren ohne Fahrerlaubnis draus. Und jetzt - drei Jahre und drei Monate nach besagter Autobahnfahrt - folgte die Auflösung in Wohlgefallen vor Gericht.
Rückblende: Am Nachmittag des 6. Mai 2023 ist ein BMW auf der Autobahn in Richtung Oberhausen zu schnell unterwegs. Der Fahrer wird geblitzt. Der Halter des Wagens wird von den Ordnungsbehörden angeschrieben: Mark V. (28, Name geändert). Doch statt V. füllt ein Mitbewohner den beigefügten Anhörungsbogen aus - und bekennt darin: Nicht V., sondern er selbst sei gefahren.
Aber das könnte ja gelogen sein - wer weiß? Es folgt ein Abgleich des Blitzerfotos mit einem Foto des Einwohnermeldeamtes an V.s Wohnort Bielefeld. Ergebnis: V. sei gefahren. An der Stelle wird es richtig interessant. Denn V. hatte im Mai 2023 noch gar keinen Führerschein. Konsequenz: eine Anklage.
Über die hatte jetzt der Kamener Strafrichter zu verhandeln. V.s Mitbewohner wiederholte im Zeugenstand, nicht V., sondern er sei für die flotte Autobahnfahrt verantwortlich. Das Blitzerfoto ist eher unscharf, steht aber nicht in klarem Widerspruch zu der Aussage. Ähnlichkeit mit dem Mann ist vorhanden, keine Frage. Lustigerweise ist auf dem Bild auch ein Beifahrer - das dürfte wohl niemand anders sein als der angeklagte Mark V. Das Gesicht ist in den Akten aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht worden, im Gegensatz zu einem muskulösen Arm. Er scheint zu V. zu gehören.
V. und sein Verteidiger, sichtlich amüsiert, brauchten bloß noch abzuwarten: Ein paar Minuten, und der Freispruch stand. Dazu gab's eine Entschuldigung vom Richter - und einen Glückwunsch. Denn mittlerweile hat Mark V. einen Führerschein erworben, darf also selbst auf der Autobahn ordnungswidrig fahren, ohne sich gleich ein ausgewachsenes Strafverfahren einzuhandeln.
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von Andreas Milk
Kamen. Digitalisierung soll die Rechtsprechung in Nordrhein-Westfalen flotter machen - eigentlich. Motto: Datenströme statt Papierberge. Tatsächlich hat die "Elektronische Strafakte" heute am Kamener Amtsgericht für eine unerfreuliche Premiere gesorgt: Der Prozess gegen eine Frau aus Werne wegen Unfallflucht in Bergkamen platzte - weil Richter Christoph Hommel buchstäblich schwarz sah. Sein Monitor im Sitzungssaal blieb dunkel.
Am Donnerstag Nachmittag war ein Software-Update überspielt worden. Schon da habe er Probleme beim Arbeiten bekommen, sagt Hommel. Es scheint, als könnte die Hardware die neue Software nicht recht verdauen. Die Folgen sind für die Beteiligten ärgerlich.
Was den Fall der Bergkamenerin angeht: Sie wird - wohl in ein paar Wochen - nochmal kommen müssen, und mit ihr der Verteidiger, ein Zeuge und eine Dolmetscherin für den Zeugen. Im Fall einer Verurteilung trägt die Frau die Verfahrenskosten - nicht allerdings die Kosten für den geplatzten Termin diesen Freitag: Darauf bleibt das Land sitzen, sprich: der vielzitierte Steuerzahler macht ein paar Hunderter locker. Denn es wäre natürlich nicht in Ordnung, die Frau für die technischen Macken der NRW-Justiz büßen zu lassen. Ihr "Glück": Nach ihrem mutmaßlichen Vergehen hat sie ihren Führerschein behalten dürfen - sonst wäre eine anstehende Rückgabe heute womöglich auch noch wegen des fehlenden Aktenzugriffs gescheitert.
Für noch folgende Termine an diesem Sitzungstag konnte Richter Hommel in den Nachbarsaal ausweichen. Dort steht ein PC, der dem aktuellen Software-Update gewachsen ist.
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Kamen. Da in der Paul-Vahle-Straße eine Wasserleitung erneuert wird, muss die Straße ab Montag, 24. August für maximal eine Woche voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert.
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Kamen. Ab Mittwoch, 26. August muss die Straße Auf dem Spiek in Höhe der Hausnummer neun halbseitig gesperrt werden. Bis zum 8. September werden hier Arbeiten an einer Versorgungsleitung durchgeführt.
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Jürgen Post bei der Ausstellungseröffnung vor Portraits seiner ehemaligen Arbeitskollegen Uwe Gross und Peter Thorz. Foto: AG
Kamen. (AG) Kohlenstaubgeschwärzte, verschwitzte Gesichter, die Spuren harter Arbeit, aber auch viel Optimismus und Zuversicht ausdrücken, stehen im Vordergrund der Ausstellung des Fotografen und ehemaligen Bergmanns Jürgen Post, die am Donnerstag im Haus der Stadtgeschichte eröffnet wurde.
Die Ausstellung zeigt Portraits von echten Bergbau-Charakteren, die Jürgen Post hauptsächlich in den Achtzigern bei seinen Einfahrten in die Tiefe des Bergwerks Ost mit seiner Kamera festhielt – die aus Sicherheitsgründen nur mit einem explosionssicheren Blitzgerät und nur an den Wochenenden benutzt werden durfte. Aber nicht nur Gesichter, sondern „jede Schraube und jede Niete auf der Zeche“ bannte Post, der ursprünglich Kaufmannsgehilfe werden wollte, auf Platte, ebenso wie Außenansichten der Fördertürme und Maschinenhallen. Das Ergebnis ist jetzt im Haus der Stadtgeschichte auf großformatigen und - passend zum Thema - zumeist in schwarz-weiß gehaltenen Offset-Drucken zu bestaunen.
Im rund 80-köpfigen Publikum fanden sich auch viele ehemalige Kumpel und Mitglieder der Knappenvereine aus Hamm-Heessen und Werries, eröffnet wurde die Ausstellung mit feierlichen Bergmannsklängen des Werksorchesters des Bergwerk-Ost. Mit seiner Ausstellung will Post auch den Geist des Bergmannswesens aufrechterhalten, der von Zusammenhalt und Solidarität geprägt ist. Diesen Zusammenhalt von damals, wendet Post ein, könne jedoch letztlich „von keinem Bild der Welt“ eingefangen werden.
Die dennoch hoch aussagekräftigen Fotos sind bis zum Donnerstag, 24. September, zu sehen.
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Auch die Kamener Deutsch-Punkrocker "Captain Horst" sind zum Jahreshöhepunkt von Laut&Lästig geladen. Foto: AG/Archiv
Kamen. (AG) Mit einem leicht geänderten Lineup steigt am Samstag, 29. August, ab 13 Uhr, wieder das Open Air-Festival der Kamener Musikerinitiative Laut&Lästig auf dem Gelände des Schulzentrums an der Gutenbergstraße.
14 Bands werden an diesem letzten August-Samstag erwartet, als Mainact wurde die Post-Hardcore-Band „Devil May Care“ verpflichtet. Die vor 14 Jahren im Raum Würzburg gegründete Kapelle hat im Laufe ihrer Karriere vier Alben, 18 Singles und zwei EPs veröffentlicht, ihr neues, im letzten Jahr erschienenes Album „Limit“ wird sie sicherlich mit im Gepäck haben und zu später Stunde zu Gehör bringen.
Mit dabei sind außerdem die Punkrocker „Cash for Trash“ und „Westwerker“, die Deutsch-Punks „Captain Horst“ und „Münzmikrowelle“, die Melodic-Metaller von „Metascope“ und „Becoming Wind“, die Hardcore-Rocker „Allies Echo“ und „May the Force be with You“, die Dudelsack-Metaller „Epenklang“, die Alternative-Rocker „Loose Dreams“, die Melodic-Punkrocker „Scabs“, der Digital-Punker „Slinky“ und die Cover-Combo „Hooks on the Ceiling“. Die Bands „Flaschenbecher“ und „Joker’s Kingdom“, die im ursprünglichen Lineup angekündigt waren, wurden kurzerhand aus dem reichhaltigen Band-Fundus von Laut&Lästig ersetzt.
Das Open Air hat sich in über Jahrzehnten hinweg als feste Größe in der lokalen Musikszene etabliert und bietet insbesondere Nachwuchsbands eine Bühne. Bei freiem Eintritt, vielfältigem Programm und hoffentlich sommerlichem Wetter verspricht das Laut&Lästig-Open Air 2026 erneut ein Highlight für Musikfans aus der ganzen Region zu werden. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.openair.lul-ev.de/lineup.
Archiv: Wenn Kamen aufdreht: Laut & Lästig Open Air kündigt starkes Line-up an
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Kamen. Welche Kita passt am besten zu unserem Kind? Diese Frage stellen sich derzeit viele Eltern, deren Kinder im kommenden Jahr erstmals eine Kindertageseinrichtung besuchen werden. Familien haben noch bis Oktober Zeit, sich über das umfangreiche Angebot zu informieren und ihre Wunsch-Kita für das Kindergartenjahr 2027/2028 kennenzulernen.
Die Vormerkung erfolgt online über das Elternportal mykitaVM. Dort können Eltern die Kamener Kindertageseinrichtungen kennenlernen, Informationen zu den pädagogischen Konzepten und Betreuungsangeboten erhalten und bis zu fünf Wunsch-Kitas auswählen.
Die Anmeldung besteht aus zwei Schritten: der Online-Vormerkung und einem persönlichen Termin in der Wunsch-Kita mit erster Priorität. Erst dann wird die Anmeldung verbindlich und das Kind kann bei der Platzvergabe berücksichtigt werden. Ein Besuch der weiteren ausgewählten Kitas ist nicht notwendig, aber möglich.
„Uns ist wichtig, dass Eltern ihre Wunsch-Kita in Ruhe kennenlernen und alle Fragen stellen können, die ihnen wichtig sind. Der persönliche Termin bietet dafür eine gute Gelegenheit und ist zugleich ein fester Bestandteil des Anmeldeverfahrens“, sagt Antje Melis, Gruppenleitung Prävention im Fachbereich Familie, Jugend, Schule und Sport der Stadt Kamen.
Die Stadt Kamen empfiehlt, die Online-Vormerkung und den Termin in der Kita mit erster Priorität frühzeitig zu erledigen. Beide Schritte müssen bis zum 10. Oktober 2026 abgeschlossen sein. Im Anschluss beginnt das zentrale Vergabeverfahren. Über die Vergabe der Betreuungsplätze werden die Familien automatisch informiert. Am 19. November 2026 werden die verbindlichen Zusagen postalisch versandt und sind zugleich online einsehbar.
Eltern, die Unterstützung bei der Online-Vormerkung benötigen oder Fragen zum Verfahren haben, können sich an den Fachbereich Familie, Jugend, Schule und Sport der Stadt Kamen wenden:
- Frau Rubeau: Tel. 02307 148-3737,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. - Frau Ostermann: Tel. 02307 148-4108,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Ausführliche Informationen zum Ablauf der Kita-Anmeldung sowie den Zugang zum Elternportal mykitaVM gibt es zudem auf der Internetseite der Stadt Kamen.
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