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Kamen. Im Versorgungsgebiet der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen finden am Donnerstag (20. August) Arbeiten am Wassernetz statt. Nach der Erneuerung von Wasserversorgungsleitungen an der Lenningser Straße müssen diese an das vorhandene Netz angeschlossen werden. Für die umfangreichen Einbindungen der zuständigen Gelsenwasser AG ist eine Versorgungsunterbrechung unumgänglich.
Die Sperrung der Wasserleitungen findet am Donnerstag von 8 Uhr bis voraussichtlich 15 Uhr statt. Folgende Straßen sind von der Versorgungsunterbrechung betroffen:
- Lenningser Straße
- Morgenstraße
- Otto-Wels-Straße
- Rathenaustraße
- Kurt-Schumacher-Straße
- Hubert-Biernat-Straße
- Zum Toedtfeld 41, 43, 43a-c
- Wasserstraße 53-89
Rund 200 Hausanschlüsse sind von der Versorgungsunterbrechung betroffen. Die Anwohner werden mit einem Einwurfschreiben informiert. Sie werden gebeten, sich vor der Versorgungsunterbrechung mit ausreichend Wasser einzudecken, da es keine Ersatzversorgung geben wird.
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Kamen. Am Freitag, 21. August, hält die Südkamener Ortsvorsteherin Monika Holtmann ihre Bürgersprechstunde eine Stunde früher als gewöhnlich ab. In der Zeit von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr steht sie interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Johannes-Buxtorf-Haus in der Perthesstraße 8 für Gespräche zur Verfügung.
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Hamm/Kreis Unna. Wer sich für eine berufliche Zukunft bei der Polizei oder der Bundeswehr interessiert, kann sich am Donnerstag, 27. August 2026, im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Arbeitsagentur Hamm informieren. Gleich zwei Veranstaltungen geben Einblicke in Ausbildungs-, Studien- und Einstiegsmöglichkeiten.
Karriere im „Team 110“
Ab 15 Uhr dreht sich im BiZ an der Bismarckstraße 2 zunächst alles um die beruflichen Möglichkeiten bei der Polizei. Vorgestellt werden verschiedene Wege in den Polizeidienst – von der Ausbildung und dem dualen Studium bis hin zum Quereinstieg.
Interessierte erfahren unter anderem mehr über die Fachhochschule der Polizei, das duale Studium zum Polizeikommissar beziehungsweise zur Polizeikommissarin sowie über den Weg zur Regierungsinspektorin oder zum Regierungsinspektor. Darüber hinaus werden Stellen und Tätigkeitsfelder in unterschiedlichen Aufgabenbereichen des Polizeipräsidiums vorgestellt.
Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler sowie Berufstätige gleichermaßen. Angesprochen sind Interessierte mit mittlerem Schulabschluss oder (Fach-)Abitur ebenso wie Berufswechslerinnen und Berufswechsler, die sich über eine neue berufliche Perspektive bei der Polizei informieren möchten.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 27. August, um 15 Uhr im BiZ Hamm. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich:
Anmeldung zur Infoveranstaltung der Polizei
Bundeswehr stellt Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vor
Direkt im Anschluss gibt es im BiZ eine weitere Möglichkeit zur Berufsorientierung: Ab 16 Uhr informiert die Bundeswehr über ihre vielfältigen Karrierewege.
Dabei geht es nicht ausschließlich um militärische Laufbahnen. Die Bundeswehr bietet Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in zahlreichen Bereichen und sucht Nachwuchs unter anderem für Tätigkeiten in Handwerk, Technik und Verwaltung.
Karriereberater der Bundeswehr informieren bei der Veranstaltung über die jeweiligen Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildungsinhalte und Verpflichtungszeiten. Zudem erfahren die Besucherinnen und Besucher mehr über berufliche Entwicklungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.
Die Informationsveranstaltung der Bundeswehr beginnt am Donnerstag, 27. August, um 16 Uhr im BiZ Hamm, Bismarckstraße 2. Auch hierfür ist eine Anmeldung erforderlich:
Anmeldung zur Infoveranstaltung der Bundeswehr
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Kostenloses Angebot für Kinder und Jugendliche
Beim kostenlosen Angebot des MSC Heeren-Werve können Kinder und Jugendliche ihr Geschick auf dem Parcours testen. Foto: Archiv KamenWeb.de
Kamen. Einsteigen, Gas geben und auf dem Parcours das eigene Geschick testen: Der MSC Heeren-Werve e.V. ist nach mehrjähriger Pause wieder beim Ferienprogramm der Stadt Kamen dabei. Gemeinsam mit dem Freizeitzentrum Lüner Höhe lädt der Motorsportclub Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren zu zwei kostenlosen E-Kart-Nachmittagen ein.
Gefahren wird am Samstag, 22. August, sowie am Mittwoch, 26. August, jeweils von 13 bis 17 Uhr auf dem Schulhof der Schule am Koppelteich, Am Koppelteich 16. Dort können die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste Erfahrungen im Kartfahren sammeln und auf dem Parcours ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Zum Einsatz kommen ausschließlich Elektro-Karts. Besonderen Wert legen die Veranstalter auf die Sicherheit: Das Betreuungsteam kann die Geschwindigkeit der Fahrzeuge per Fernbedienung regulieren und die Karts bei Bedarf sofort stoppen. Den Anweisungen des Teams vor Ort ist daher unbedingt Folge zu leisten.
Auch Inklusion spielt beim MSC Heeren-Werve eine wichtige Rolle. Der Verein trägt den Inklusions-Button des Landessportbundes NRW und setzt sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen die Teilnahme am Vereinsleben und an Angeboten wie der Ferienaktion zu ermöglichen. Bei Fragen zu individuellen Teilhabemöglichkeiten stehen Anna Lena Trohl Walocha und Olaf Trohl unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. als Ansprechpartner zur Verfügung.
Für die Teilnahme ist eine von beiden Elternteilen beziehungsweise Erziehungsberechtigten unterschriebene Einverständnis- und Haftungsverzichtserklärung erforderlich. Das Formular kann vorab unter www.msc-heeren-werve.de/u4.html heruntergeladen werden und muss ausgefüllt zur Veranstaltung mitgebracht werden. Ohne die erforderlichen Unterschriften ist eine Teilnahme nicht möglich. Außerdem muss während des Kartfahrens mindestens ein Erziehungsberechtigter vor Ort bleiben.
Die Teilnahme ist kostenlos. Getränke und gegebenenfalls ein kleiner Snack sollten selbst mitgebracht werden.
Da die Aktion unter freiem Himmel stattfindet, kann sie bei extrem ungünstiger Witterung kurzfristig abgesagt werden.
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Solarkino im Sesekebad: Am 3. September wird die Liegewiese zum Freiluftkino – der Strom für die Filmvorführung kommt aus gespeicherter Sonnenenergie.
Kamen. Die Liegewiese des Sesekebads wird am Donnerstag, 3. September, zum Freiluftkino. Gemeinsam mit den Gemeinschaftsstadtwerken (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen lädt die Stadt Kamen zum Solarkino ein. Gezeigt wird der Musicalfilm „The Greatest Showman“. Ab 19.45 Uhr ist der Eintritt ins Sesekebad frei, der Film beginnt gegen 20 Uhr.
Besucher sollten eine Picknickdecke oder einen Campingstuhl mitbringen. Das Bistro des Sesekebads ist geöffnet.
Den Strom für Beamer und Soundanlage liefert das mobile Solarkino „Wabe del Sol“. Solarzellen erzeugen tagsüber Energie, die in Akkus gespeichert und am Abend für die Filmvorführung genutzt wird. Die Technik befindet sich auf einem Fahrradanhänger.
Das Klimaschutz-Team der Stadt Kamen ist ebenfalls vor Ort und informiert über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit. Wer mit dem Fahrrad kommt, kann die 104 Fahrradbügel vor dem neuen Sesekebad nutzen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Initiative „Solarmetropole Ruhr“ des Regionalverbands Ruhr (RVR).
Schon 2025 geplant
Bereits im September 2025 war ein Solarkino im Sesekebad vorgesehen. Die für den 11. September 2025 geplante Veranstaltung musste jedoch wegen der Wetterprognose abgesagt werden. Stadt und GSW kündigten damals einen Ersatztermin für das folgende Jahr an.
Nun soll der solarbetriebene Kinoabend einen neuen Anlauf nehmen.
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Unna. Die Autobahn Westfalen richtet in der kommenden Woche auf der A44 eine Baustellenverkehrsführung für den weiteren Umbau des Autobahnkreuzes Dortmund/Unna ein. Dafür werden im Kreuz von Dienstagabend (25.8.) ab 20 Uhr bis Freitagmorgen (28.8.) um 5 Uhr die Verbindungen von der A44 (Fahrtrichtung Kassel) auf die A1 – sowohl in Fahrtrichtung Köln als auch in Fahrtrichtung Bremen – gesperrt. Auf der A44 werden in der anstehenden Bauphase zwei verengte Spuren je Fahrtrichtung aufrechterhalten. Die Umleitung für die Verkehrsteilnehmer, die auf die A1 fahren möchten, führt über die Anschlussstelle Unna-Ost und wird über die U100 ausgewiesen.
Die bislang gesperrten Verbindungen im Autobahnkreuz wurden bzw. werden hingegen sukzessive wieder freigegeben: Die Verbindung von der A1 (Fahrtrichtung Köln) auf die A40/B1 in Fahrtrichtung Dortmund ist wieder befahrbar. Die Sperrungen von der A44 (Fahrtrichtung Dortmund) auf die A1 in Fahrtrichtung Bremen und von der B1 aus Richtung Unna kommend auf die A1 in Fahrtrichtung Bremen werden bis zum Ende dieser Woche abgebaut, sodass der Verkehr dort wieder fließen kann.
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ADAC Datenbank umfasst inzwischen über 850 untersuchte Fahrzeuge / Fast die Hälfte kann nach wie vor illegal geöffnet werden
Autos mit Keyless-System versprechen einen gewissen Komfort, denn für das Öffnen und Starten des Fahrzeugs muss man nicht mehr den Schlüssel in die Hand nehmen. Allerdings ist diese Technik vielfach unsicher. Seit zehn Jahren testet der ADAC im Rahmen seines Autotests die Sicherheit der Systeme. Stand heute wurden über 850 Fahrzeuge untersucht. Die Erfahrungen des Mobilitätsclubs zeigen klar: Einige Hersteller nehmen die Gefahr immer noch nicht ernst genug, obwohl technische Lösungen verfügbar sind.
Je nach Fahrzeugmodell kann mit speziellen Geräten die Funkkommunikation zwischen Auto und Schlüssel künstlich verlängert werden. Diebe nutzen das aus und können das Auto ohne den Schlüssel illegal öffnen und in vielen Fällen sogar starten und davonfahren. Für den ADAC Test werden die Signale zwischen Auto und Schlüssel mit einem Funkverlängerer gestreckt. So lassen sich hunderte Meter Strecke und sogar Mauern oder Türen überwinden. Am Fahrzeug wird dann überprüft, ob es sich mit dem verlängerten Signal öffnen und starten lässt.
Die Ergebnisse sind aus Sicht des ADAC inakzeptabel: Auch heute kann noch fast die Hälfte der Fahrzeuge mit einem verlängerten Funksignal geöffnet werden, in rund jedem dritten Fall gelang sogar der illegale Start des Motors. Die Zahlen zeigen zwei Trends: Einige Hersteller haben die Problematik ernst genommen und nachgebessert. Sie rüsten ihre Autos in der Regel mit der sogenannten Ultra Wide Band-Technologie (UWB) nach, die nach dem aktuellen Stand der Technik als gut abgesichert gilt. Dennoch gibt es immer noch viele Hersteller, die auf den alten, unsicheren Standard setzen.
Der ADAC fordert, dass alle Fahrzeughersteller Keyless-Systeme künftig zeitgemäß absichern müssen. Die Technologie ist erprobt und kann mit geringen Mehrkosten verbaut werden. Das Problem der Keyless-Diebstähle ist seit über 15 Jahren bekannt und kann so einfach abgeschafft werden. Verbraucher sollten beim Kauf aktiv nachfragen, ob das Keyless-System des Fahrzeugs auf diese Technologie setzt und im Zweifelsfall auf die Komfortfunktion verzichten. Mehr dazu, wie Autofahrer sich schützen können, hat der ADAC hier zusammengefasst.
Hersteller, bei denen alle vom ADAC untersuchten Autos nicht ausreichend geschützt sind:
Aiways, Alfa Romeo, Alpine, BYD, Chevrolet, DS automobiles, Fiat, Honda, Infinity, Isuzu, Jeep, KGM/SsangYong, Lync & Co, MG, Opel
Nur 20 Prozent oder weniger der vom ADAC untersuchten Modelle folgender Hersteller sind besser gesichert:
Dacia, Ford, Hyundai, Kia, Lexus, Mazda, Nissan, Peugeot, Polestar, Porsche, Renault, Seat, Toyota und Volvo
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Beim Finale des Hoopers Triple Cups in Kamen-Heeren zeigen Mensch und Hund, wie präzise die Zusammenarbeit auch auf Distanz funktionieren kann. Foto: Verein
Kamen-Heeren. Hundesport auf Distanz gibt es am kommenden Samstag, 22. August, in Kamen-Heeren zu erleben. Der Polizeihundesportverein Kamen richtet auf seinem Vereinsgelände an der Schillerstraße 33 das Finale des Hoopers Triple Cups aus. Die Prüfungen beginnen um 9 Uhr. Zuschauer sind herzlich willkommen.
Beim Hoopers kommt es auf die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund an – allerdings mit Abstand. Der Hundeführer begleitet seinen Vierbeiner nicht durch den Parcours, sondern lenkt ihn aus der Distanz. Dabei muss der Hund einen vorgegebenen Parcours mit verschiedenen Geräten wie Hoops, Tunneln, Gates und Tonnen bewältigen.
Beim Hoopers Triple Cup treten die teilnehmenden Vereine mit Mannschaften gegeneinander an. Eine Mannschaft besteht aus jeweils fünf Mensch-Hund-Teams. In insgesamt vier Prüfungen können die Teams Punkte für ihre Mannschaft sammeln. Beim Finale in Kamen-Heeren entscheidet sich schließlich, wer sich im diesjährigen Wettbewerb durchsetzen kann.
Auch Besucher, die den Hundesport bislang noch nicht kennen, sind auf dem Vereinsgelände willkommen. Für das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder des Polizeihundesportvereins mit Getränken, Burgern und Kuchen.
Darüber hinaus gibt es einen Verkaufsstand mit Halsbändern, Leinen und Hundespielzeug.
Wer seinen eigenen Vierbeiner mitbringen möchte, sollte an den Impfpass des Hundes denken.
Hoopers Triple Cup – Finale in Kamen-Heeren
Samstag, 22. August 2026, ab 9 Uhr
Polizeihundesportverein Kamen
Schillerstraße 33, Kamen-Heeren
Zuschauer willkommen
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Bürgermeister Elke Kappen wurde von Karl-Heinz Schräder (links, Inhaber Schräder Abgastechnologie) und Björn Schräder (Geschäftsführer Schraeder GmbH) zum Unternehmensbesuch begrüßt. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Von moderner Abgastechnik über Wärmerückgewinnung bis hin zu Trinkbrunnen und Lösungen für kühlere Innenstädte: Wie breit das Innovationsspektrum der Unternehmensgruppe Schräder inzwischen aufgestellt ist, davon konnten sich Bürgermeisterin Elke Kappen und Birgit Klotzbach von der Wirtschaftsförderung der Stadt Kamen jetzt selbst ein Bild machen. In der vergangenen Woche besuchten sie das Kamener Unternehmen, das in diesem Jahr im renommierten Mittelstandswettbewerb TOP 100 ausgezeichnet worden ist.
Die Auszeichnung war zugleich Anlass für einen intensiven Austausch mit dem Unternehmen und einen Rundgang durch die Produktion. Karl-Heinz Schräder und Schräder junior stellten dabei aktuelle Entwicklungen vor und gaben einen Ausblick darauf, mit welchen Themen sich die Unternehmensgruppe künftig beschäftigen möchte.
„Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Konsequenz hier immer wieder neue Ideen entwickelt und in konkrete Lösungen umgesetzt werden“, zeigte sich Bürgermeisterin Elke Kappen von den Einblicken angetan. „Ein innovatives und zukunftsorientiertes Unternehmen wie Schräder ist ein wichtiger Bestandteil unseres Wirtschaftsstandortes.“
Der Unternehmensverbund aus Schraeder gmbh und Schräder Abgastechnologie beschäftigt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Längst reicht das Tätigkeitsfeld dabei weit über die klassische Abgastechnik hinaus. So entwickelt das Unternehmen unter anderem Systeme zur Wärmerückgewinnung in Industrieanlagen und Lösungen zur Reduzierung von Feinstaub.
Zunehmend richtet sich der Blick auch auf die Gestaltung lebenswerter Städte. Aktuell beschäftigt sich Schräder intensiv mit Fragen der Entsiegelung und Begrünung sowie mit Möglichkeiten, öffentliche Räume an heißen Tagen angenehmer zu gestalten. Dazu gehört beispielsweise das System „CoolBreeze“, das der Kühlung im öffentlichen Raum dient. Auch Trinkbrunnen und Fahrradabstellanlagen zählen zum Produktportfolio.
Gemeinsam ist den unterschiedlichen Entwicklungen ein Material: Die Lösungen von Schräder werden aus Edelstahl gefertigt. Dahinter steht der Anspruch, langlebige und zugleich praxistaugliche Produkte zu entwickeln.
Dass Innovation im Unternehmen einen hohen Stellenwert besitzt, wurde in diesem Jahr auch überregional gewürdigt. Als erstes Unternehmen aus der Abgastechnik wurde Schräder beim Innovationswettbewerb TOP 100 ausgezeichnet. In dem wissenschaftlichen Auswahlverfahren überzeugte das Unternehmen unter anderem in den Bereichen Innovationsmanagement, Innovationsklima, Innovationsprozesse und Innovationserfolg. Die entwickelten Lösungen für den öffentlichen Raum zeigt die Schräder GmbH im September auf internationaler Bühne: Auf der Fachmesse GaLaBau in Nürnberg präsentiert Schräder seine Entwicklungen zum Thema „Urbane Gestaltung“.
Für Bürgermeisterin Elke Kappen und Birgit Klotzbach von der Wirtschaftsförderung der Stadt Kamen bot der Besuch zahlreiche interessante Einblicke in die Entwicklung des Unternehmens. Der Austausch soll deshalb fortgesetzt werden. Stadt und Unternehmen wollen sich auch künftig austauschen, um über neue Ideen, aktuelle Herausforderungen und darüber zu sprechen, welche Lösungen aus Kamen einen Beitrag zu einer nachhaltigen und lebenswerten Zukunft leisten können.
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Mit dem Heimat-Preis 2026 würdigt die Stadt Kamen erneut besonderes ehrenamtliches Engagement und Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die lokale Identität stärken.
Kamen. Auch im Jahr 2026 verleiht die Stadt Kamen den Heimat-Preis und zeichnet damit besonderes ehrenamtliches Engagement für die Stadtgesellschaft aus. Unter dem Motto „Wir fördern, was Menschen verbindet“ beteiligt sich Kamen am Landesförderprogramm Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Mit dem Heimat-Preis sollen Projekte und Initiativen gewürdigt werden, die den lokalen Zusammenhalt stärken, Heimat erlebbar machen und die kulturelle Vielfalt fördern. Gesucht werden sowohl kreative Projekte als auch Initiativen, die sich mit Traditionen, Gemeinschaft und der Identität Kamens beschäftigen.
Ausgezeichnet werden 2026 Projekte, die
- das Heimatgefühl und die lokale Identität in Kamen stärken,
- den gesellschaftlichen Zusammenhalt in besonderer Weise fördern,
- Möglichkeiten schaffen, Heimat aktiv zu entdecken und zu erleben,
- oder die kulturelle und kreative Vielfalt in der Stadt bereichern.
5.000 Euro Preisgeld
Für den Heimat-Preis stellt das Land Nordrhein-Westfalen insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung. Nach einem entsprechenden Ratsbeschluss der Stadt Kamen wird das Preisgeld auf drei Platzierungen verteilt:
- 1. Platz: 2.500 Euro
- 2. Platz: 1.500 Euro
- 3. Platz: 1.000 Euro
Bewerben können sich ehrenamtlich tätige Vereine, Initiativen und engagierte Privatpersonen aus Kamen, die mit ihren Projekten oder Ideen das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Voraussetzung ist, dass die eingereichten Projekte öffentlich zugänglich, nachhaltig und nicht kommerziell sind. Zudem sollen sie im Laufe des Jahres 2026 im Stadtgebiet Kamen umgesetzt oder abgeschlossen werden.
Bewerbungen bis 30. September
Der Bewerbungszeitraum läuft vom 21. Mai bis zum 30. September 2026. Das Bewerbungsformular steht auf der Internetseite der Stadt Kamen im Bereich Kultur und Heimat-Preis zur Verfügung.
Das ausgefüllte Formular kann per E-Mail an
Stadt Kamen – Fachbereich Kultur
Heimat-Preis 2026
Rathausplatz 1
59174 Kamen
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist entscheidet eine Jury unter Vorsitz von Bürgermeisterin Elke Kappen über die Vergabe der Preise.
Weitere Informationen zum Heimat-Preis und zum Landesförderprogramm sind auf den Internetseiten der Stadt Kamen sowie des Landes Nordrhein-Westfalen erhältlich.
Bei Fragen steht der Fachbereich Kultur unter der Telefonnummer 02307 / 148 - 3514 oder per E-Mail an
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