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Kamen. Am Dienstagabend ist es im Bereich Ostring/Friedhofstraße in Kamen zu einem Brand gekommen. Gegen 20 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, nachdem ein Unterstand sowie eine angrenzende Hecke in voller Ausdehnung in Flammen standen.
Aufgrund der starken Brandausbreitung bestand zeitweise die Gefahr, dass das Feuer auf ein nahegelegenes Wohnhaus übergreifen könnte. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend einen intensiven Löschangriff ein und setzten dabei drei Strahlrohre unter Atemschutz ein.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes führten die Feuerwehrleute umfangreiche Nachlöscharbeiten durch. Dabei kam unter anderem eine Drehleiter zum Einsatz, um verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen.
Eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Einsatzstelle wurde gegen 22 Uhr abschließend kontrolliert. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Beteiligt waren neben der hauptamtlichen Wache auch mehrere Löschgruppen aus Kamen sowie Einheiten des Rettungsdienstes und der Polizei.
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Kreis Unna. Vom 3. bis zum 23. Mai 2026 beteiligen sich erneut alle zehn kreisangehörigen Kommunen im Kreis Unna an der Kampagne Stadtradeln. Auch die Kreisverwaltung nimmt an der Aktion teil.
Ziel der dreiwöchigen Kampagne ist es, möglichst viele Alltags- und Freizeitwege mit dem Fahrrad zurückzulegen und die gefahrenen Kilometer zu erfassen. Im Jahr 2025 wurden im Kreis Unna nach Angaben der Organisatoren über 1,6 Millionen Kilometer von 8.462 Teilnehmenden erradelt. Damit belegte der Kreis den 14. Platz in seiner Kategorie.
Die Erfassung der gefahrenen Strecken kann über eine Smartphone-App oder alternativ manuell über die Internetseite erfolgen. Für besonders aktive Teams, Schulen und Einzelpersonen sind Auszeichnungen vorgesehen. Informationen dazu sind auf den jeweiligen Anmeldeseiten der Kommunen verfügbar.
Teilnehmen können alle Personen, die im Kreis Unna wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen. Registrierung und Anmeldung für alle, die im Kreis Unna wohnen, arbeiten, in einem Verein tätig sind oder zur Schule gehen, sind ab April über die Webseite www.stadtradeln.de möglich.
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ADAC Auswertung: Diesel verteuert sich binnen Wochenfrist um über 13 Cent / Super E10 steigt um mehr als 8 Cent / ADAC: Österreich-Modell erweist sich als kontraproduktiv
Die Kraftstoffpreise sind in der ersten Aprilwoche in Deutschland erneut dramatisch gestiegen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung zeigt, verteuerte sich Diesel gegenüber der Vorwoche um 13,1 Cent je Liter, Super E10 um 8,1 Cent. Angesichts eines für beide Stichtage vergleichbaren Ölpreises und dennoch stark zulegender Kraftstoffpreise, kann man das so genannte Österreich-Modell als gescheitert ansehen. Es gilt in Deutschland seit dem 1. April 2026 und erlaubt es, den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12 Uhr die Preise anzuheben, jedoch beliebig oft im Tagesverlauf zu senken.
Wie die ADAC Auswertung zeigt, kostet Super E10 derzeit 2,188 Euro, vor einer Woche lag der Preis noch bei 2,107 Euro. Für Diesel müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer aktuell 2,447 Euro (Vorwoche: 2,316 Euro) bezahlen, so viel wie noch nie. Das bisherige Allzeithoch nach Beginn des Ukraine-Kriegs wurde mit Einführung des Österreich-Modells überschritten und im Laufe der vergangenen Woche an jedem Tag ein Stück weiter nach oben geschraubt. Das zeigt auch, dass das Österreich-Modell dazu geführt hat, dass die Dieselpreise jeden Tag um 12 Uhr mittags stärker gestiegen sind, als sie in den darauffolgenden 24 Stunden wieder gesunken sind. Auch der Preis von Super E10 hat fast an allen Tagen im Vergleich zum Vortag spürbar zugelegt.
Nach Einschätzung des ADAC kann die neue Preisregelung zwar möglicherweise für etwas mehr Planbarkeit bei den Verbrauchern sorgen, dies wird allerdings durch insgesamt steigende Preise und ein höheres Preisniveau teuer erkauft. Die Regelung wirkt aus Sicht des ADAC somit kontraproduktiv.
Nach der Verkündung des zweiwöchigen Waffenstillstands zwischen den USA und Iran ist der Ölpreis zeitweise um gut 15 Prozent auf aktuell etwa 95 US-Dollar abgestürzt. Dies muss nun von der Mineralölindustrie zügig an die Verbraucher weitergegeben werden. Die Kraftstoffpreise befinden sich auf einem sehr hohen Niveau. Der jetzt abgestürzte Rohölpreis sollte sich unverzüglich auch an den Zapfsäulen widerspiegeln.
Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.
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Die Liedermacherin Petra Halfmann tritt am 24. April 2026 mit einer Konzertlesung auf dem Sprachhof in Kamen auf. - Foto: Sabine Winkler
Kamen. Am Freitag, 24. April 2026, findet auf dem Sprachhof in Kamen eine Konzertlesung mit der Liedermacherin und Autorin Petra Halfmann statt. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.
Halfmann ist seit vielen Jahren in der Musik- und Literaturszene des Bergischen Landes aktiv. Im November 2025 wurde sie von der VDS-Regionalgruppe Bergisch Land mit dem Sprachpreis „Die Eule“ ausgezeichnet. In ihren Programmen verbindet sie Musik und Sprache und präsentiert eigene Texte und Lieder.
Die Künstlerin ist als Liedermacherin, Autorin und Poetry-Künstlerin tätig. Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist sie auch als Lehrerin sowie als evangelische Theologin im Lehramt tätig. Inhaltlich greifen ihre Texte sowohl alltägliche als auch gesellschaftliche und religiöse Themen auf.
Musikalisch begleitet sich Halfmann selbst am Klavier und tritt teilweise mit weiteren Musikern auf. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt zudem auf Auftritten in Justizvollzugsanstalten, wo sie regelmäßig Programme gestaltet.
Die Veranstaltung „Lieder und Lyrik auf dem Sprachhof“ findet in den Räumlichkeiten am Hohes Feld 6 in 59174 Kamen statt. Veranstalter laden alle Interessierten ein, an der Konzertlesung teilzunehmen.
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Spritpreise erreichen täglich neue Höchststände / Entlastungsbedarf für Autofahrer nimmt zu
Eine Woche nach Einführung des sogenannten Österreich-Modells zieht der ADAC eine kritische erste Bilanz. Die Regelung, nach der Mineralölkonzerne nur noch einmal täglich um 12 Uhr die Preise nach oben anpassen dürfen, kann die Preisexplosion an den Tankstellen nicht stoppen. Das belegen Daten des ADAC bis einschließlich 7. April 2026.
Nach Einführung der Neuregelung am 1. April sind demnach die durchschnittlichen Preise – ausgehend von einem hohen Niveau – deutlich gestiegen. Bei Diesel wurde bereits am ersten Tag das mehrjährige Allzeithoch überschritten und seitdem jeden Tag auf ein Neues übertroffen. Auch die Kraftstoffsorte Super E10 kommt inzwischen nahezu an den damaligen Höchststand heran.
Diesel verteuerte sich seit Ende März, also innerhalb nur einer Woche, um mehr als 13 Cent auf einen Tagesdurchschnittspreis von aktuell 2,447 Euro pro Liter. Für Super E10 werden inzwischen über 8 Cent mehr fällig: Autofahrer zahlen im Tagesdurchschnitt 2,188 Euro pro Liter.
Nach Überzeugung des ADAC bleibt das Modell ohne ein hartes Eingreifen des Bundeskartellamtes sowie der Länderbehörden zahnlos. Die Befürchtungen des Mobilitätsclubs haben sich bestätigt, dass Mineralölkonzerne auf die mangelnde Flexibilität bei Preisanpassungen mit deutlichen Risikoaufschlägen reagieren. So haben diese jeweils um 12 Uhr die Spritpreise um bis zu 12 Cent bei Diesel und bis zu 10 Cent bei Super E10 angehoben, obwohl sich der Ölpreis nach wie vor auf einem ähnlichen Niveau bewegt wie vor Einführung der Neuregelung. Die Möglichkeiten, Preise jederzeit nach unten anzupassen, werden unzureichend genutzt.
Aus Sicht des ADAC ist ein Eingreifen der Kartellbehörde dringend erforderlich. ADAC Technik- und Verkehrspräsident Karsten Schulze fordert: „Die Politik hat das Bundeskartellamt mit höheren Befugnissen ausgestattet. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass davon nicht Gebrauch gemacht wird und die Behörden in der Beobachterrolle bleiben.“
Schulze weiter: „Außerdem muss die Bundesregierung nun endlich bei Entlastungen konkret werden. Andere EU-Staaten haben Maßnahmen längst umgesetzt. Für eine wirksame Reduzierung der Spritpreise ist es erforderlich, den Steueranteil auf Kraftstoffe in dieser Phase hoher Belastungen deutlich zu reduzieren.“
Mehr als die Hälfte des Benzinpreises und etwas mehr als 40 Prozent bei Diesel machen staatliche Steuern und Abgaben aus. Durch eine Senkung der Energiesteuer für Diesel auf den EU-Mindeststeuersatz und einer vergleichbaren Reduktion bei Benzin lassen sich die Kosten für Autofahrer direkt und unmittelbar um ca. 15 Cent je Liter Kraftstoff reduzieren. Schulze fordert darüber hinaus: „In einem zweiten Schritt sollte die Stromsteuer gesenkt werden, um alle Privathaushalte von hohen Energiekosten zu entlasten, so wie es im Koalitionsvertrag ohnehin zugesagt wurde.“
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Kamen. Es passiert selten - aber es passiert: Der Falsche sitzt auf der Anklagebank. Ein 64-jähriger Rentner soll in Bergkamen gemeinsam mit einem anderen Mann dem 39-jährigen Marco H. (Name geändert) Faustschläge versetzt haben. Folgen waren ein Nasenbeinbruch und der Abbruch eines Stücks vom Schneidezahn. So stand es in den Akten der Staatsanwaltschaft.
In der Verhandlung vor dem Kamener Strafrichter wurde rasch klar: Der Rentner war's gar nicht. Schon beim Betreten des Saales wies Marco H. darauf hin, mit dem 64-Jährigen nie Probleme gehabt zu haben. Der Hintergrund: H. wohnte seinerzeit - die Tat geschah im Sommer 2024 - zur Miete in einer Wohnung, als deren Eigentümer der 64-Jährige im Mietvertrag stand. Die Prügel bezog der ehemalige Strafgefangene Marco H. wegen eines Streits um ausstehende Zahlungen und eine anstehende Räumung. Wahrscheinlich ist, dass die beiden Schläger Angehörige des angeklagten Rentners waren - womöglich seine beiden Söhne.
Der Rentner selbst brauchte vor Gericht bloß den Mund zu halten: Das ist sein gutes Recht als Angeklagter. Marco H.s Aussage machte es geradezu zwingend, ihn freizusprechen. H. hat im Prozess eine Handynummer zu Protokoll gegeben: Diese Nummer hatte er früher immer angerufen, wenn es etwas wegen der Wohnung zu besprechen gab. Es kann also sein, dass sie die Ermittlungsbehörden nun zu einem der tatsächlichen Schläger führt. Ein zweiter Prozess könnte folgen. H. ist mittlerweile nach Kamen gezogen.
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Kamen. Anlässlich des 40. Jahrestages der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl findet am 26. April 2026 in Kamen eine öffentliche Gedenkveranstaltung statt. Unter dem Titel „Ein Licht gegen das Vergessen“ sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, gemeinsam der Opfer zu gedenken und an die bis heute spürbaren Folgen des Unglücks zu erinnern.
Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr im Foyer des Rathauses Kamen (Rathausplatz 1) und dauert bis etwa 16:30 Uhr. Geplant ist ein ruhiges Programm des Erinnerns und Innehaltens, das Raum für persönliches Gedenken und Austausch bietet.
Neben dem historischen Ereignis steht auch das Engagement einzelner Menschen im Mittelpunkt. So wird im Rahmen der Veranstaltung an Jürgen Schlegel erinnert, der sich über viele Jahre hinweg in der Tschernobyl-Hilfe engagiert hat.
Die Organisatoren betonen die Bedeutung, die Erinnerung an die Katastrophe wachzuhalten und zugleich auf deren langfristige Auswirkungen für Mensch und Umwelt aufmerksam zu machen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.
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Kreis Unna. Nach aktuellen Zahlen der AOK NordWest wurden im Kreis Unna im vergangenen Jahr fast 6.400 pflegebedürftige Menschen von ihren Angehörigen zu Hause gepflegt. Tendenz steigend. Diese stehen dabei vor großen Herausforderungen. Welches Know-how ist für den Pflegealltag erforderlich? Worauf ist zu achten, damit die Versorgung des geliebten Angehörigen sichergestellt ist und gut funktioniert? „Neben den üblichen Präsenz-Pflegekursen vor Ort bieten wir betroffenen Angehörigen, unabhängig von deren Kassenzugehörigkeit, auch Online-Pflegekurse an, in denen das notwendige Grundwissen und elementare Techniken der häuslichen Pflege vermittelt werden”, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock. Alle Informationen zum kostenfreien Online-Pflegekurs ‘AOK - Pflegen zu Hause’ unter www.aok.de/nw/onlinepflegekurs.
Wenn plötzlich ein geliebter Mensch zum Pflegefall wird, steht die Welt der Angehörigen plötzlich Kopf. Bedingt durch unsere immer älter werdende Gesellschaft entstehen in den Haushalten mehr und häufiger Pflegesituationen, die es zu meistern gilt, als früher.
Pflege lernen per E-Learning
„Pflegen zu Hause“ ist ein E-Learning-Angebot, mit dem angehende Pflegende interaktiv und leicht verständlich die Grundlagen der Pflege kennenlernen. Dazu gehören Themen wie Hygiene, Mobilisation, Ernährung oder Medikamentengabe. Außerdem gibt es Tipps zur Selbstfürsorge. Das kostenfreie Kursangebot kann von allen an der Pflege interessierten Personen im Kreis Unna genutzt werden. Eine Mitgliedschaft bei der AOK Nordwest ist dafür nicht erforderlich.
Vorteil Online-Pflegekurs
Jeder kann selbst entscheiden, wann und in welcher Reihenfolge er das Programm absolviert und wie oft die Lerninhalte wiederholt werden. Wurde der Kurs erfolgreich abgeschlossen, können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine entsprechende Bescheinigung herunterladen sowie das dazugehörige e-book, um die Inhalte jederzeit offline nachzulesen. Der Kurs ist kostenfrei und kann auf jedem Gerät wie Smartphone, Tablet oder PC genutzt werden.
Kursanmeldung
Unter www.aok.de/nw/onlinepflegekurs ist eine Anmeldung zum Basis-Online-Kurs möglich. Hier ist eine einmalige Registrierung notwendig. Der Kurs kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt gestartet, unterbrochen und beendet werden. „Wir bieten neben dem Einsteiger-Kurs auch einen ‚Fortgeschrittenen-Kurs‘ online an, in dem das erlernte Grundwissen nochmal verfestigt wird. Die pflegenden Angehörigen sind damit gut gerüstet, um den Pflegealltag zu meistern“, sagt Kock.
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Produkt wird vor allem online unter verschiedenen Namen vertrieben / Bei einem Unfall reißt der Sitz aus der Basisstation / Auch Probleme bei Marke “Kinderkraft”
© ADAC/Test und TechnikDer ADAC warnt im Rahmen seines Kindersitztests vor mehreren Produkten. Dabei handelt es sich um eine Gruppe baugleicher Sitze, die unter verschiedenen Namen vertrieben werden, sog. White-Label-Produkte. Bei den Crashversuchen haben diese Sitze so gravierende Mängel gezeigt, dass sie bei einem Unfall schwere Verletzungen für das Kind zur Folge haben können.
Bereits im letzten Test 2025 hatte der ADAC vor dem Sitz „Reecle 360“ gewarnt, die Sitzschale hatte sich beim Crashtest aus der Unterkonstruktion gelöst und war unkontrolliert durch den Fahrgastraum geschleudert. Weiterführende Untersuchungen haben ergeben, dass es sich hierbei um ein sogenanntes „White Label“-Produkt handelt. Auf der Plattform „Alibaba“ kann der Kindersitz mit europäischer Zulassung nach Kundenwunsch individualisiert und dann in größerer Stückzahl bestellt werden. Dies haben offenbar einige Händler getan – so findet sich der Sitz zum Beispiel unter den Namen „Ding Aiden 360”, „Kidiz 360“, „Kids Zone i-Size 360”, „Buf Boof Tweety Plus“, „Miophy i-Size 360”, „Xomax 946i” oder „Lettas i-Size 360“ auf diversen Online-Verkaufsportalen wieder. Die Produkte unterscheiden sich in ihrer Optik und im Labeling, sind aber technisch nahezu baugleich.
Der ADAC hat diese Sitze im Internet bestellt und im aktuellen Test erneut im Frontalcrash-Szenario eingesetzt. Dabei versagte die Unterkonstruktion der Sitze und sie schleuderten beim Aufprall durch den Fahrgastraum. Der ADAC warnt daher vor diesen Produkten, da sie bei einem Unfall nicht sicher sind.
Grundsätzlich ist der Vertrieb von White-Label-Produkten ein marktübliches Verfahren. Dass es sich hierbei um unsichere Produkte handelt, ist für Verbraucher nicht zu erkennen – ebenso wenig, dass es sich bei verschiedenen Marken auf verschiedenen Plattformen um das technisch gleiche Produkt handelt. Der ADAC rät daher Eltern, sich beim Online-Kauf von Kindersitzen im Vorfeld über unabhängige Testergebnisse zu informieren. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf im Fachhandel, um den Einbau im eigenen Fahrzeug auszuprobieren. Der ADAC setzt im Kindersitztest bewusst höhere Anforderungen als der Gesetzgeber, um realistische Belastungen wie bei einem Unfall abzubilden.
Unabhängig von der White-Label-Produktgruppe hat der ADAC auch beim Sitz „Kinderkraft Mink Pro 2“ erhebliche Mängel festgestellt. Beim Frontalcrash reißt die Babyschale aus der Isofix-Station “Base Mink FX2” und fliegt ebenfalls durch den Fahrgastraum. Alternativ kann der Sitz auch vorerst ohne Isofix-Station weiterverwendet werden, wobei man beim Einbau auf den richtigen Gurtverlauf achten sollte. Ohne die Basisstation bietet der Sitz einen guten Schutz bei den durchgeführten Crashversuchen.
Der ADAC hat alle betroffenen Anbieter im Vorfeld der Veröffentlichung über die Ergebnisse informiert. Der Hersteller Lettas, der die White-Label-Kindersitze in China produziert, teilte mit, dass man bereits seit Januar einige Verbesserungen an den Sitzen vorgenommen habe, die das Sicherheitsproblem betreffen. Kinderkraft kündigte den kostenlosen Umtausch des Modells „Mink Pro 2 + Base Mink FX2“ an. Kunden können sich unter der E-Mail-Adresse
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So wie auf diesem Bild aus dem Jahr 2016 kennen viele der regelmäßigen Besucher des Weihnachtsmarktes in Methler den „Kümmerer“ Ernst Freisendorf. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen-Methler. Etliche Stammgäste des Weihnachtsmarktes in Methler verbinden mit der Veranstaltung, die stets am 3. Adventswochenende ausgetragen wird, auch eine Personalie. Ernst Freisendorf gehört als „Kümmerer“ einfach zum Establishment des gemütlichen Marktes, den die Vereinsgemeinschaft Methler ins Leben gerufen hat und noch immer mit Erfolg durchführt.
Jetzt ist der 81-jährige aus Altersgründen offiziell aus der Vorstandsarbeit ausgestiegen und zum Ehrenvorsitzenden der Vereinsgemeinschaft gewählt worden. Vor fünf Jahren hatte Freisendorf bereits das Amt des Vorsitzenden an seinen Sohn Ulf übergeben. Seit dem war Ernst Freisendorf als zweiter Vorsitzender tätig. Nach den jüngst erfolgten Wahlen bei der Delegiertenversammlung im Bürgerhaus wird nun Ortsvorsteher Roland Borosch diese Aufgabe übernehmen.
Schon vor einigen Jahren hat Ernst Freisendorf den Vorsitz in der Vereinsgemeinschaft an seinen Sohn Ulf übergeben. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
Über 20 Jahre lang hat Ernst Freisendorf als Vorsitzender zusammen mit seinem Vorstands-Team den zweitägigen Weihnachtsmarkt organisiert. Schon 1996 arbeitete Freisendorf in verschiedenen Gremien mit, die sich mit den Vorbereitungen der Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr 1998 befassten, in dem 1100 Jahre Methler gefeiert werden sollten. Zu Beginn des Jahres 1998 erfolgte die offizielle Gründung der Vereinsgemeinschaft, deren Leitung Freisendorf zwei Jahre später übernahm und über zwei Dekaden lang ausübte.
Weiterlesen: Ernst Freisendorf: Mehr Freizeit für den „Kümmerer“ vom Weihnachtsmarkt
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