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Kreis Unna. Ein arbeitsreiches Jahr für die Kreis-Politik: 2014 gab es 52 Kreistags- und Ausschusssitzungen, die insgesamt 77 Stunden und 35 Minuten dauerten. Das geht aus der Statistik des Büros Landrat, Kreistag, Gleichstellung hervor.
Damit verbrachten Politiker und Verwaltungskräfte im Kreis Unna umgerechnet mehr als drei volle Tage und fünf Stunden in Sitzungen. Dabei fassten sie insgesamt 272 Beschlüsse. Die durchschnittliche Dauer einer Kreistags- bzw. Ausschusssitzung betrug 90 Minuten.
Neben den Sitzungen des Kreistages und seiner Ausschüsse fanden 2014 auch 307 Gesamtfraktions-, Teilfraktions- und Arbeitskreissitzungen sowie 19 Sitzungen von Beiräten, Kommissionen und Unterausschüssen statt.
Insgesamt am längsten tagte im vergangenen Jahr der Kreistag mit 18 Stunden und 35 Minuten in sieben Sitzungen. Der Kreisausschuss tagte fünf Mal und insgesamt 3 Stunden und 45 Minuten.
Nach dem Kreistag am längsten tagte der Jugendhilfeausschuss mit 6 Stunden und 55 Minuten in fünf Sitzungen. Auf Platz drei der am längsten tagenden Gremien liegt der Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz mit 6 Stunden und 50 Minuten in vier Sitzungen.
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Düsseldorf. “Die Pflegedokumentation hat ein überbordendes Ausmaß im Pflegealltag angenommen. Sie nimmt einerseits den Pflegebedürftigen zu viel Pflegezeit weg, andererseits belastet und frustriert das bürokratische Arbeiten in diesem enormen Umfang die Pflegenden. Die Pflegedokumentation beeinflusst die Attraktivität des Pflegeberufes und nervt die Fachkräfte in der Altenpflege ungemein.“, so Ina Scharrenbach MdL, die sich in 2014 in 20 Einrichtungen der Altenhilfe im Kreis Unna selbst ein Bild von der Altenpflege gemacht hat.
„Nach Jahren von immer neuer Bürokratie scheint nun endlich Licht am Tunnel zu sein: Das CDU-geführte Bundesministerium hat ein neues Pflegestrukturmodell auf den Weg gebracht, mit dem bis zu 40 % der Dokumentationsarbeiten eingespart werden können. Die ersten Schulungen werden noch im Frühjahr 2015 starten. Damit wird am Ende des Umsetzungsprozesses endlich wieder mehr Zeit für die Pflege und die älteren Menschen zur Verfügung stehen. Wirklich gelingen kann die Zeitersparnis aber nur, wenn die Heimaufsichten und die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung die neue Dokumentation ebenfalls verinnerlichen. In Nordrhein-Westfalen sind für die Heimaufsicht die Kreise und die kreisfreien Städte zuständig – mithin bei uns der Kreis Unna.“, so Scharrenbach MdL weiter.
Die heimische CDU-Landtagsabgeordnete wollte daher von der Landesregierung wissen, ob sie denn nun die Heimaufsichten der Kreise anweist, bei ihren Prüfungen die neue Dokumentation als Maßstab anzulegen.
„Gerade die stationären Altenpflegeeinrichtungen werden oftmals zwischen Heimaufsicht und Medizinischen Dienst der Krankenkassen aufgerieben: Die Heimaufsicht sagt zu einem Sachverhalt „A“, der MDK zum gleichen Sachverhalt „B“. Ausbaden müssen es die Pflegekräfte und die Einrichtungsleitung. Wenn die Bundesregierung jetzt für eine konsequente Entlastung der Pfleger von Dokumentation sogen will, darf es in Nordrhein-Westfalen am Ende nicht an den Prüfinstanzen scheitern. Es braucht klare Vorgaben, um eine Gleichwertigkeit der Prüfungen sicherzustellen.“, wirbt Scharrenbach MdL für klare und einheitliche Vorgaben des Landes an die Kreise als Träger der Heimaufsicht. Die Medizinischen Dienste der Krankenkassen haben für sich bereits notwendige Beschlüsse gefasst.
„Zwei Forderungen habe ich immer wieder gehört: Zu viel Dokumentation – sagen die Pflegekräfte. Mehr Zeit für uns – sagen die älteren Menschen in Einrichtungen und in der ambulanten Versorgung. Beides kann nun gelingen, wenn die neue Pflegedokumentation verantwortungsvoll und zielgerichtet umgesetzt wird. Dazu müssen aber alle Beteiligten an einem Strang ziehen – auch die Landesregierung in NRW!“, so Scharrenbach MdL abschließend.
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Kreis Unna. Die Anmeldefrist für die Thermografieaktion 2015 im Kreis Unna wird bis zum 15. Februar verlängert. Darauf weist das Bauforum der Lokalen Agenda 21 im Kreis Unna hin.
Grund ist das derzeit milde Wetter, denn für gute Ergebnisse bei den Thermografieaufnahmen ist kaltes und trockenes Wetter notwendig.
Mit der Erstellung einer Gebäude-Thermografie kann vor der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen an einer älteren Immobilie festgestellt werden, in welchen Bereichen des Objektes hohe Energieverluste auftreten, bzw. welche Maßnahmen sinnvoll oder dringend erforderlich sind. Darüber hinaus ist die Methode für Neubauten und bereits renovierte Altbauten als Kontrollinstrument interessant, um den energetischen Stand der Immobilie zu prüfen.
Weitere Informationen gibt es auf www.kreis-unna.de (Kreis & Region, Bauen und Wohnen).
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Kamen. Zwei bisher unbekannte Täterinnen entwendeten am 01.10.2014 in einem türkischen Imbiss an der Werver Mark eine Geldbörse, die hinter der Glasscheibe der Verkaufstheke lag. Ein Mitarbeiter bemerkte den Diebstahl, verschloss die Eingangstür und stellte die beiden Frauen noch im Ladenlokal. Sie stritten beide zunächst vehement die Tat ab und ließen sofort Hose und Unterwäsche "als Beweis" herunter. Erst nachdem man mit der Polizei drohte, gab eine der Täterinnen die Geldbörse, die sie offenbar in der Unterwäsche versteckt hatte, wieder heraus. Anschließend flüchteten beide. Auf Beschluss des Amtsgerichts Hamm veröffentlicht die Polizei nun Lichtbilder der beiden Frauen.
Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
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Kamen. Ein Bastelangebot für das ganze Jahr, das ist doch nichts Neues - aber auf Englisch! Mit diesem Kreativkurs, der bilingual gestaltet wird, sollen nicht nur die kreativen Seiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angesprochen werden, sondern auch der englische Wortschatz erweitert werden. Insbesondere soll den Teilnehmern die Scheu genommen werden, frei zu sprechen. „Dies ist bei vielen Jugendlichen die größte Hemmschwelle im schulischen Unterricht“, berichtet die Lehramtsstudentin Anna-Lena Sklorz, die diesen Kurs leiten wird.
Der Outdoor-Kurs Geocaching mit Ralf ist ebenfalls neu im Kursprogramm. Mit einem besonderen Gerät, ein Mix aus Navi und Kompass, werden Koordiinaten eingesetzt und ein Zwischenziel errechnet. Dort müssen dann zunächst Fragen beantwortet werden, um die nächsten Koordinaten zu erhalten, um am Ende das Ziel zu erreichen. Hier erhält der Geocacher meist eine kleine Belohnung. Dies und noch vieles mehr, z.B. Nähen, Kochen, Backen, Gitarren- und Schlagzeugkurs, Malen, Töpfern, Schmuckherstellung oder Seidenmalerei stehen auf dem Kinderkursprogramm, das in der nächsten Woche im Bürgerhaus in Methler startet. Ausführliche Infos im Bürgerhaus oder auf der Homepage www.buergerhaus-methler.de.
Kinderkursprogramm Januar-April. 2014: Montag: Designen und Nähen, ab 8 Jahren, 26.01. – 23.03., 16.30 – 18.00 Uhr, 12 Euro; Backen, ab 7 J., 26.01. - 09.09, 16 – 17.30 Uhr, 6 Euro; Kochen – gesund und asiatisch, ab 7 J., 23.02 – 16.03., 16.30 – 18 Uhr, 10 Euro; Gitarrenkurse, ab 8 J., 26.01. - 23.03 , Leihgitarren vorhanden, 16 -16.45 / 17 -17.45 Uhr, 20 Euro, Neuanmeldungen möglich!; Dienstag: Malkurs mit der Künstlerin Martina Dickhut, ab 8 J., 27.01. – 17.03., 16 – 17.30 Uhr , 12 Euro; Töpfern, ab 7 J., 27.01. – 17.03., 16.30 – 17.45 Uhr, 12 Euro; Mittwoch: Bilinguales Basteln - Basteln auf Englisch, 28.01. - 18.03., 16.30 – 18 Uhr, 12 Euro; Schlagzeugkurse, ab 8 J., 21.01. – 18.03., 20 Euro, Besetzungen nach Warteliste; • Geo-Caching, ab 8 J., 28.01. / 25.02. / 25.03. / 22.04.2015, ab 16 Uhr, 1 Euro pro Termin; Donnerstag: Kürbisprojekt, April – Oktober, ab 6 J.,Säen, Pflanzen, Jäten und Ernten, Schnitzen, Termine demnächst!, 25 Euro; Freitag: Seiden-malerei, 1b 8 J., 13.02. - 13.03., 16 - 17.15 Uhr, 4 Euro; Osternbasteln, ab 7 J., 19.03.,16 – 17.30 Uhr 4 Euro; Schmuck-Herstellung, ab 8 J., 05.02., 16 – 17.30 Uhr, 2 Euro.
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Kreis Unna. Finanziell an der Wand stehende Kreise und Städte machen sich auf den Weg nach Berlin. Sie fordern im Bundestag und Bundesrat Debatten über die ungleichen Lebensverhältnisse in finanzstarken und finanzschwächeren Kommunen. Mit dabei: Landrat Michael Makiolla.
Konkret wollen der Landrat und andere kommunale Spitzenvertreter noch in dieser Legislaturperiode die Weichen für ein gerechteres Gemeindefinanzsystem gestellt wissen. Ihren Forderungen gegenüber Bundeskanzlerin Angela Merkel Nachdruck verleihen werden die Landräte, Oberbürgermeister und Kämmerer der finanziell ausblutenden Kommunen bei einer Kommunalkonferenz verarmter Städte, Kreise und Gemeinden am 23. und 24. Februar in Berlin. Aufgerufen dazu hat das parteiübergreifende und inzwischen bundesweit agierende Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte – Raus aus den Schulden“.
Bereits im November vollzogen die Kommunen einen Schulterschluss. Sie verabschiedeten den „Kaiserslauterner Appell“ und forderten eine gerechtere Verteilung der Finanzmasse. Auch durch andere gemeinsame Aktionen versuchen die rund 40 Landräte, Bürgermeister und Kämmerer, die Bundesregierung und die Länder zu einer baldigen Neuordnung eines künftig gerechteren kommunalen Finanzsystems zu bewegen.
Der nun anstehende Weg nach Berlin und der Schulterschluss davor machen deutlich, wie groß die Not vieler Kommunen ist. „Die Verschuldung insbesondere der Ruhrgebietskommunen ist vor allem eine Folge von nicht ausreichend gegenfinanzierten Gesetzen von Bund und Ländern. Dagegen ansparen hilft längst nicht mehr. Wir brauchen Hilfe von Land und Bund, also von denen, die uns in diese finanziell schwierige Lage gebracht haben“, so Landrat Michael Makiolla.
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Kreis Unna. Einige ätherische Öle können bei Kindern zu Vergiftungen führen. Verschiedene rezeptfreie Erkältungsmedikamente und freiverkäufliche Erkältungsbäder mit ätherischen Ölen sind deshalb für Kleinkinder nicht geeignet. Darauf weist die Amtsapothekerin des Kreises, Birgit Habbes hin. Eltern sollten prinzipiell nur Präparate anwenden, die speziell für die Anwendung bei Kindern gedacht sind und sich vor jedem Kauf in der Apotheke informieren.
Kinder unter drei Jahren reagieren besonders empfindlich auf Kampfer, Eukalyptus-, Thymian und Pfefferminzöl. Selbst kleinste Mengen, die versehendlich in den Mund oder die Nase gelangen, können lebensbedrohliche Verkrampfungen des Kehlkopfs auslösen. Auch verschiedene Duftöle, die über Duftlampen an die Raumluft abgegeben werden, können bei Kindern Nebenwirkungen auslösen.
Zeigt ein Kind akute Vergiftungssymptome, wie Atemnot, Krämpfe oder Bewusstseinsveränderungen, sollten Eltern unverzüglich einen Notarzt oder eine Giftnotrufzentrale kontaktieren. Als Erstmaßnahmen empfehlen Apotheker beim versehentlichen Verschlucken eines ätherischen Öls zur Verdünnung das Trinken von Tee, Wasser oder Saft.
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Kamen. Am Donnerstag, 15.01.2015 in der Zeit zwischen 13:15 Uhr und 14:40 Uhr wurde eine Seitenscheibe eines roten Pkw Ford Ka, der an der Schillerstraße in Heeren-Werve parkte, eingeschlagen. Aus dem Fahrzeug wurde ein Rucksack entwendet.
In der Nacht zu Donnerstag, 15.01.2015 zerkratzten unbekannte Täter die Motorhaube und die rechte Fahrzeugseite eines schwarzen Pkw VW Golf, der an der Karl-Arnold-Straße geparkt war. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1200 Euro. Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
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von Christoph Volkmer
Kamen. Nicht nur in seinen aktiven politischen Tagen war Franz Müntefering ein regelmäßiger Gast in Kamen; auch nach Beendigung seiner Zeit im Bundestag ist er immer mal wieder in der Sesekestadt. Heute war der frühere Bundesminister als Gastredner bei der Epiphanias-Konferenz in die Stadthalle eingeladen.
Eröffnet wurde die Festveranstaltung zur 50-Jahr-Feier des Perthes-Werkes mit einem Gottesdienst in der Pauluskirche. In der Stadthalle übernahmen nach der Begrüßung von Pfarrer Rüdiger Schuch Oberkirchenrätin Doris Damke (Bielefeld), Landrat Thomas Gemke (Lüdenscheid), Direktor Matthias Löb (Münster), Superintendent Klaus Majoress (Lüdenscheid) und Kuratoriumsvorsitzender Volker Nordalm (Kamen) die inhaltliche Eröffnung der Feier. Franz Müntefering, der zu seiner aktiven Zeit auch Vorsitzender der Arbeitsgruppe Demografischer Wandel in der SPD-Fraktion gewesen ist, referierte anschließend über den Bereich „Dienste für Menschen im Alter“. Der Ex-Vizekanzler ging dabei auch auf die noch immer ungerechte Bezahlung in Sozial- und Pflegeberufen ein. „Kein Mensch ist das 200-fache wert“ - verglich er das Gehalt einer Pflegerin mit dem eines Managers.
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Kreis Unna. Kreis Unna. (PK) Wegen einer Erkrankung der Gruppeninitiatorin muss das nächste Treffen der Selbsthilfegruppe Depressionen und Ängste in Kamen ausfallen. Es war ursprünglich für Mittwoch, 21. Januar geplant.
Ab Mittwoch, 28. Januar, finden die Treffen wie gehabt immer mittwochs um 18 Uhr in den Räumen der Lebenshilfe, Bahnhofstr. 46 in Kamen statt (sollte der Eingangsbereich verschlossen sein, bitte anklopfen).
Neue Mitglieder sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Unna, Massener Straße 35. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. 0 23 03 / 27-28 29, E-Mail
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