Werbung
Letzte Nachrichten
- Details
- Lesezeit: 3 Minuten
Kreis Unna. Auch in dieser Silvesternacht wird es wieder krachen und donnern, wenn zahllose Zeitgenossen ihre Feuerwerkskörper in den Himmel schießen.
Der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises weist darauf hin, dass bei unsachgemäßem Gebrauch von Feuerwerkskörpern wie Kanonenschlägen und Chinaböllern sowie durch Spielzeugwaffen besonders am Innenohr nicht wiedergutzumachende Schäden verursacht werden können. Die Schäden reichen von plötzlichem Hörverlust über Ohrgeräusche (Tinnitus) bis zu Verbrennungen und anderen Verletzungen.
"Untersuchungen zufolge erzeugen im Abstand von acht Metern explodierende handelsübliche Feuerwerkskörper einen Schallpegel zwischen 145 und 155 Dezibel", weiß Amtsarzt Dr. Bernhard Jungnitz. Bei lärmempfindlichen Personen kann dieser Spitzenpegel schon zu einer leichten Schädigung des Gehörs führen. Im Abstand von einem Meter werden Spitzenpegel zwischen 163 und 173 Dezibel erreicht. Dieser Lärm verstümmelt die sogenannten Sinneshärchen, den empfindlichen Teil im Innenohr. "Solche Schäden sind nicht mehr zu beheben", warnt Dr. Jungnitz.
Oft sind die Hörverluste nach einer solchen Überlastung des Ohres nicht so stark, dass der Betroffene sie sofort bemerkt und unmittelbar nach der Schädigung einen Arzt aufsucht. Eine wiederholte Überlastung des Ohres beschleunigt zudem den Alterungsprozess. "Es gibt Fälle, in denen Teenager dadurch nur noch die Hörfähigkeit eines Siebzigjährigen haben", so Dr. Jungnitz. Außerdem besteht die Gefahr, für den Rest des Lebens von chronischen Ohrengeräuschen gequält zu werden.
Aber nicht nur die lauten Knallkörper schädigen das Ohr. Spielzeugpistolen und -revolver sind nach Auskunft des Kreis-Mediziners ebenso gefährlich. Sie verursachen extrem kurze Schallpegelspitzen, die subjektiv als weniger laut empfunden werden, aber immerhin bis zu 160 dB erreichen. Direkt am Ohr abgefeuert, werden sogar 180 dB überschritten. Dr. Jungnitz: "Solche Spitzenpegel führen unweigerlich zu einem bleibenden Innenohrschaden."
Aber nicht nur Menschen leiden unter den Knallkörpern, sondern auch Tiere. Außer den zu lauten Geräuschen (viele Tiere können deutlich besser hören als Menschen und erleiden ähnliche Schäden) kommt auch noch die Angst vor den unbekannten Knallern und den Lichteffekten der Raketen. Beim Abschießen von Raketen und Knallkörpern sollte daher Rücksicht auf die Tiere genommen werden.
Bürgerinnen und Bürger sollten ihre Raketen und Knallkörper also nicht in der Nähe von Tieren oder deren Ställen anzünden. Tierbesitzer sollten ihre Hunde und Katzen im Haus lassen und Großtiere sollten in einen Stall eingesperrt werden.
Erhöte Alarmbereitschaft
Silvester herrscht in der Leitstelle des Kreises wieder erhöhte Alarmbereitschaft, denn auch in diesem Jahr werden Feuerwerkskörper für viele Millionen Euro in den Himmel geschossen. Erfahrungsgemäß ereignen sich bei unsachgemäßem Umgang viele, zum Teil folgenschwere Unfälle. "Beim Umgang mit Feuerwerkskörpern ist allergrößte Vorsicht geboten", warnt Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann.
Verbrennungen und Verletzungen bis hin zum Verlust von Gliedmaßen, Blindheit, aber auch Zimmer- und Hausbrände sind die regelmäßige Bilanz, die Feuerwehren und Rettungssanitäter nach der Silvesternacht ziehen müssen. Auch wenn die Feuerwerkskörper die erforderliche Sicherheit aufweisen, verführen sie jedoch häufig zu manchmal schon sträflichem Leichtsinn. Oft spielt zu starker Alkoholkonsum eine Rolle: Da werden schwere Böller in der Hand gehalten oder als "Scherz" dem Nachbarn vor die Füße geworfen. Manche treiben es gar auf die Spitze und zünden schwere Kracher innerhalb des Hauses oder auf dem Balkon. "Von der Brandgefahr ganz abgesehen, kann es hier zu schweren Schockerscheinungen oder Verletzungen kommen", warnt der Kreisbrandmeister.
Ein weiteres Problem: Trotz des absoluten Verkaufsverbotes schaffen es Kinder immer wieder, an das gefährliche "Spielzeug" zu gelangen. Dies gilt auch für den Neujahrsmorgen, wenn sie nicht gezündete Blindgänger aufsammeln und damit herumspielen. Häufig werden aus den Resten auch neue Knaller gebastelt. Dabei ist die Explosionsgefahr dann besonders groß. Deshalb sollten versagende Feuerwerkskörper sofort mit Wasser unschädlich gemacht werden. "Auch sollten Eltern ihren Kindern deutlich machen, welche Gefahren mit Knallern, Krachern und Raketen verbunden sind", rät Ulrich Peukmann.
{fshare}
- Details
- Lesezeit: 5 Minuten
Kreis Unna. Gut ist, wenn es uns gut geht. Deshalb setzt der Kreis schon bei Kindern und Jugendlichen auf Vorsorge. Doch das Angebot kommt nicht überall an. Mehr noch: Die Gesundheit des Nachwuchses könnte besser sein.
Das ist zusammengefasst das Ergebnis einer 2013 vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises durchgeführten Schulausgangsuntersuchung. Untersucht und befragt wurden dabei 357 Schülerinnen und 458 Schüler der neunten Jahrgangsstufen in Förderschulen (122 Schüler), Hauptschulen (290) und Gesamtschulen (403) in allen Städten und Gemeinden (außer Bergkamen).
Die J1, eine Vorsorgeuntersuchung für Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren, gibt es seit 1998. "Aber trotz zwischenzeitlich positiver Tendenzen und intensiver Werbung hat 2013 nur jeder dritte Schüler das kostenlose Angebot der Krankenkassen genutzt", berichtet Dr. Petra Winzer-Milo, die Leiterin des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes beim Kreis.
Probleme beim Sehen
Die Medizinerin geht davon aus, dass die Schulärztinnen deshalb bei fast jeder vierten Untersuchung (193) zu behandlungs- bzw. kontrollbedürftigen Befunden kamen. Zusätzlich dazu wurde 167 Jugendlichen (20,5 Prozent) der Besuch beim Augenarzt und 13 Jugendlichen eine Überprüfung der Hörfähigkeit beim HNO-Arzt empfohlen.
Zu viele dicke Schüler
Auch das Körpergewicht bereitet zunehmend Sorgen. So hatten 113 Kinder und Jugendliche (13,8 Prozent) Übergewicht, 87 (11 Prozent) waren sogar adipös. "Insgesamt brachten also 25 Prozent der Schüler zu viel Gewicht auf die Waage, wobei die Mädchen mit fast 30 Prozent mehr betroffen waren als die Jungen mit 21 Prozent", informiert Dr. Petra Winzer-Milo.
Impfschutz nicht vollständig
Die Schulärztinnen haben sich auch die Impfbücher der 815 untersuchten Kinder und Jugendlichen angesehen. Insgesamt wurden 546 (67 Prozent) Impfbücher ausgewertet. Hierbei handelte es sich teilweise um Ersatzimpfbücher, in denen nicht alle Impfungen dokumentiert worden waren. Bei
16 Prozent fehlte die vierte Impfung gegen Polio
4 Prozent hatten keine Masernimpfung
6 Prozent hatten nur eine Impfung gegen Masern
48 Prozent hatten keine Impfung gegen Meningokokken
19 Prozent hatten keine Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten
64 Prozent der Mädchen hatten keinen Nachweis für einen Impfschutz gegen humane Papillomaviren (HPV), eine Mitursache von Gebärmutterhalskrebs
nur knapp 50 Prozent der Jugendlichen hatten nachweislich einen altersentsprechenden Impfschutz (gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Pertussis, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis B und Meningokokken)
143 ließen sich spontan impfen
Es gab aber auch spontane Erfolge. "143 der untersuchten Schüler und Schülerinnen erhielten mit Einverständnis der Eltern während der Untersuchung eine oder mehrere Impfungen durch die Schulärztin", freut sich Dr. Winzer-Milo.
Verhalten in der Freizeit erfragt
Die Ärztinnen des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes beim Kreis fragten bei der Schulausgangsuntersuchung auch nach dem Freizeitverhalten der Kinder und Jugendlichen.
43 Prozent waren nach eigenen Angaben im Sportverein organisiert (39 Prozent Mädchen | 46 Prozent Jungen)
"Jugendlichen mit Problemen wie etwa Rückenschmerzen haben die Schulärztinnen Vereinssport oder ambulanten REHA-Sport mit Unterstützung der Krankenkasse und nach Verordnung durch niedergelassene Ärzte empfohlen", so Dr. Winzer-Milo.
20 Prozent der Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren nahmen nach eigenen Aussagen die Pille
Rauchen - Alkohol - Drogen
Noch vor zehn Jahren gab es bei einer ähnlichen Befragung zumeist zustimmende Antworten zum Zigarettenkonsum, zum Alkoholgenuss und auch zum Drogenkonsum. "Auch wenn wir davon ausgehen, dass nicht alle wahrheitsgemäß geantwortet haben, können wir hier kreisweit eine deutliche und erfreuliche Trendwende verzeichnen", weist Dr. Petra Winzer-Milo auf ein positives Ergebnis der Schulausgangsuntersuchung hin.
20 Prozent der Mädchen gaben an zu rauchen
15 Prozent der Jungen griffen regelmäßig zum "Glimmstengel"
38 Prozent der Jungen räumten gelegentlichen Alkoholkonsum ein
32 Prozent der Mädchen tranken nach eigenem Bekunden ab und an
13 Kinder und Jugendliche bezeichnen sich selbst als regelmäßige Trinker
16 Kinder und Jugendliche hatten nach eigenem Bekunden Drogenerfahrungen
Computer - Spielkonsole - Handy - Fernseher
Während klassische Süchte eher rückläufig sind, nimmt das technikgebundene Suchtverhalten bei Mädchen und Jungen deutlich nach Auswertung der stichprobenartigen Befragung unter den 12- bis 14Jährigen deutlich zu.
70 Prozent verbringen mindestens zwei Stunden täglich mit technischen Geräten
50 Prozent davon sitzen sogar fünf Stunden und mehr an PC und Co.
80 Prozent surfen mit dem Handy im Internet
Nur 4 Prozent der Befragten nutzen privat weder PC noch Spielkonsole oder Handy
"Der reine Fernsehkonsum geht im Vergleich zu Vorjahren wohl eher zurück. Oft läuft der Fernseher nebenbei als Geräuschkulisse, wobei die Sendung selbst nicht wirklich gesehen wird", schließt die Leiterin des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes aus der Umfrage.
Mehr als 40 Prozent gaben an, täglich maximal zwei Stunden fern zu sehen
Nur 24 Prozent schauen täglich länger in "die Röhre"
Großer Beratungsbedarf
"Die Einzelgespräche mit den Kindern und Jugendlichen haben gezeigt, dass ein großer Bedarf im Hinblick auf Beratung und auch bei der medizinischen Betreuung besteht", zieht Dr. Petra Winzer-Milo ein Fazit der Schulausgangsuntersuchung für 2013.
{fshare}
- Details
- Lesezeit: 1 Minuten
Kamen. In der Zeit von Mittwochmittag (25.12.2013) bis Freitagmorgen (27.12.2013) brachen unbekannte Täter in die Arbeitsräume einer Autowaschanlage an der Westicker Straße ein. Sie durchsuchten den Schreibtisch und entwendeten Bargeld. Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
{fshare}
- Details
- Lesezeit: 1 Minuten
Kamen. Am Donnerstag (26.12.2013) brachen unbekannte Täter in der Zeit von 13.50 Uhr bis 22.30 Uhr in ein Einfamilienhaus am Römerweg ein. Sie durchsuchten das Haus und entwendeten Schmuck. Ebenfalls Schmuck erbeuteten Unbekannte am gleichen Tag zwischen 17 Uhr und 19.15 Uhr bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Richard-Wagner-Straße. Hinweise in beiden Fällen bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
{fshare}
- Details
- Lesezeit: 4 Minuten
Zum Jahresbeginn 2014 treten in der Einkommensteuer und bei der Sozialversicherung zahlreiche Änderungen in Kraft. Der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine e.V. (NVL) erläutert die wichtigsten Neuerungen für Arbeitnehmer.
Reisekosten leichter gemacht. Wer beruflich außerhalb der regelmäßigen Tätigkeitsstätte mehr als acht Stunden unterwegs ist, kann eine Pauschale von 12 Euro für den erhöhten Verpflegungsmehraufwand geltend machen, bei ganztägiger Abwesenheit sind es weiterhin 24 Euro. Die bisherige „Zwischenstufe“ bei Abwesenheit von 14 bis 24 Stunden entfällt aus Vereinfachungsgründen.
Pendlerpauschale ausgeweitet. Schlechtere Karten haben Arbeitnehmer, die langandauernd bei Kunden außerhalb ihres Betriebs eingesetzt werden. Bislang konnten sie die Fahrtkosten zur fremden Betriebsstätte als Reisekosten absetzen. Damit waren die Hin- und Rückfahrt und für drei Monate Verpflegungsmehraufwendungen steuerlich abzugsfähig. Ist der Arbeitnehmer ab 2014 dauerhaft einer Einrichtung des Kunden zugeordnet, gilt fortan nur die Pendlerpauschale. Allerdings muss der beabsichtigte Einsatz grundsätzlich mehr als 48 Monate betragen, anderenfalls sind weiterhin Reisekosten absetzbar.
Für Studenten wird der Studienort wie eine erste Tätigkeitsstätte behandelt. Damit kann nur eine Fahrt pro Tag mit der Entfernungspauschale zum Ansatz gebracht werden. Außerdem entfallen Verpflegungspauschalen und Übernachtungskosten, wenn kein doppelter Haushalt vorliegt.
Vereinfachungen bei doppelter Haushaltsführung. Wer auswärts berufsbedingt einen doppelten Haushalt führt, kann ab 2014 für seine Unterkunftskosten monatlich bis zu 1.000 Euro steuermindernd absetzen. Bislang richtete sich die Obergrenze nach der ortsüblichen Miete für eine 65 Quadratmeter große Zweitwohnung.
Positiv für Pendler: Die Finanzämter sind angewiesen, geringere Aufwendungen mit höheren Kosten anderer Monate zu verrechnen. Beispiel: Im Januar 2014 werden 1.200 Euro aufgewendet, im Februar nur 800 Euro. Dennoch kann der Steuerpflichtige für beide Monate 1.000 Euro ansetzen. Hinzu kommen die Kosten für eine wöchentliche Heimfahrt und in den ersten drei Monaten Verpflegungsmehraufwendungen.
Altersvorsorge wird attraktiver. Mit dem Jahr 2014 steigt auch die steuerliche Abzugsfähigkeit von Beiträgen zur Altersvorsorge, wie zum Beispiel zur Deutschen Rentenversicherung oder zu den berufsständischen Versorgungswerken, auf 78 Prozent der Einzahlungen. Auch RürupSparer profitieren davon. Begünstigt werden bis zu 20.000 Euro Beiträge. Somit können alle ab 2014 bis zu 15.600 Euro (31.200 EUR bei Verheirateten bzw. eingetragenen Lebenspartnerschaften) als Sonderausgaben geltend machen.
Rentenfreibeträge sinken. Rentner, die im Jahr 2014 in den Ruhestand gehen, müssen mit einer höheren Steuerbelastung rechnen. Für sie errechnet sich der lebenslange Rentenfreibetrag nur noch aus 32 Prozent der Jahresrente. Ob Betroffene tatsächlich Einkommensteuer zahlen müssen und damit erklärungspflichtig sind, muss individuell ermittelt werden. Faustformel: Wer seit Jahresbeginn 2014 Rente bezieht und darüber hinaus keine weiteren Einkünfte hat, muss sich ab einer Monatsrente von 1.230 Euro intensiver mit dem Thema „Steuern und Rente“ beschäftigen. Für Rentner früherer Jahrgänge bleibt eine höhere Rente steuerfrei.
Grundfreibetrag steigt – kalte Progression auch. Für jeden Steuerpflichtigen bleibt zur Sicherung seines Lebensbedarfs vom Einkommen ein jährlicher Grundfreibetrag steuerfrei. Dieser steigt in 2014 von 8.130 auf 8.354 Euro. Daraus ergibt sich pro Person eine geringfügige Entlastung bis zu rund 45 Euro. Die kalte Progression wird damit allerdings nicht bekämpft. Im Gegenteil: Da der „Korridor“ zwischen dem Grundfreibetrag und der nächsten Tarifstufe schmaler wird, steigt die Steuerkurve in diesem Bereich abermals steiler an. Einkommenssteigerungen werden damit noch schneller aufgezehrt. „Die Große Koalition darf daher das Problem der kalten Progression auf keinen Fall länger ignorieren“, fordert Uwe Rauhöft, Geschäftsführer des NVL in Berlin.
Bemessungsgrenzen: Teurer wird es für gut verdienende Arbeitnehmer. Ab 2014 steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung von 5.800 Euro auf 5.950 Euro im Monat, in den neuen Bundesländern von 4.900 auf 5.000 Euro. Bei der Kranken- und Pflegeversicherung gilt eine Beitragsbemessungsgrenze von 4.050 Euro, 2013 waren es noch 3.937 Euro.
Wer als Angestellter in die private Krankenversicherung wechseln möchte, muss ab 2014 mindestens 53.550 Euro jährlich verdienen.
Keine Erleichterung bei Rentenbeiträgen. Der Rentenbeitragssatz von 18,9% soll über den 31.12.2013 hinaus unverändert bleiben. „Die bereits in Aussicht gestellte Beitragssenkung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bleibt damit aus“, bedauert Uwe Rauhöft, Geschäftsführer des NVL. Grund sind geplante Ausgabensteigerungen, beispielsweise für die sogenannte Mütterrente und Rente ab 63.
Mehr Steuern für Wehrdienst und Bufdis. Für freiwillig Dienstleistende endet mit Ablauf des Jahres 2013 eine Übergangsregelung. Bis dahin konnten die jungen Männer und Frauen ihre Geld- und Sachbezüge sowie die truppenärztliche Heilfürsorge steuerfrei vereinnahmen. Für alle ab 2014 beginnende Dienstverhältnisse ist damit Schluss. Steuerfrei bleiben nur noch der Wehrsold und das an Bundesfreiwilligendienstleistende gezahlte Taschengeld. Viele Wehrdienstleistende und Angehörige des Bundesfreiwilligendienstes dürften aber im Endeffekt dennoch keine oder nur sehr wenig Steuern zu zahlen haben, sofern nicht weitere steuerpflichtige Einkünfte im Jahr, beispielsweise aus Monaten vor Dienstbeginn oder beim Ehegatten, vorliegen.
{fshare}
-Anzeige-

- Details
- Lesezeit: 1 Minuten
Kamen. Die „dunkle“ Jahreszeit ist die Zeit für Einbrecher! Deshalb hat das LKA NRW und die Kreisbehörden die Aktion zum „Einbruchschutz“ gestartet.
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Wohnungseinbrüche weiter angestiegen. Die hohe Mobilität der Täter führt dazu, dass es kaum Schwerpunkte gibt und fast alle Städte und Gemeinden betroffen sind. Mehr als 54.000 Wohnungseinbrüche sind für 2012 registriert.
Kern der Kampagne der NRW-Polizei ist der dreifache Riegel gegen Einbrecher: Wohnung sichern, aufmerksam sein, Polizei via 110 rufen.
Gute Riegel vor Fenstern und Türen führen häufig dazu, dass Täter ihre Einbrüche schon frühzeitig abbrechen. Einbrecher wollen schnell ins Haus einsteigen. Eine gute Sicherung bedeutet Verzögerung und damit ein erhöhtes Risiko für die Täter.
Die Polizei berät gerne, welche Sicherungsmethoden individuell am besten passen.
Jeder Bürger kann zusätzlich auch einen aktiven Beitrag zur Verhinderung von Einbrüchen leisten. Dabei gilt immer: aufmerksam sein! Eine Kultur des Hinsehens und Handelns macht es den Dieben schwer. Wer seine Umgebung und Nachbarschaft im Auge behält, verdächtige Personen oder Geschehnisse wahrnimmt, sollte dies sofort der Polizei via 110 mitteilen. Dieses Verhalten hilft sehr effektiv, den Tätern noch vor der Tat das Spiel zu verderben.
Eines muss jedem klar sein:
Einbrecher steigen nicht nur nachts und zu Urlaubszeiten in Häuser ein. Häufig geschieht dies gerade dann, wenn die Bewohner „nur mal kurz weg“ sind. Die Täter haben es eilig und nutzen jede günstige Gelegenheit.
In jeder Polizeibehörde werden maßgeschneiderte und ortsspezifische Konzepte umgesetzt. Darüber hinaus arbeiten die Polizeidienststellen auch überregional zusammen, um den Informationsfluss zu optimieren. So sind Tatzusammenhänge und Tatserien leichter erkennbar.
Beratungsstelle in Kamen:
Kreispolizeibehörde Unna
Kriminalkommissariat KP/O
Am Bahnhof 12
59174 Kamen
02307 / 921 - 4400
Mehr Informationen (PDF) >>>
{fshare}
- Details
- Lesezeit: 1 Minuten
Aktuelle Warnung der Unwetterzentrale Nordrhein-Westfalen.
Unwetterwarnung Stufe Orange vor Sturm/Orkan
gültig von: Freitag, 27. Dezember 2013, 09:48 Uhr
gültig bis: Samstag, 28. Dezember 2013, 02:00 Uhr
gültig für: alle Höhenstufen
zeitweise frischer Südwestwind mit lokalen Sturmböen bis etwa 80 km/h aus Südwest
{fshare}
- Details
- Lesezeit: 1 Minuten
von Christoph Volkmer
Kamen. Knapp 1700 Gäste in der restlos ausverkauften Stadthalle - die After X-Mas Party hat ihrem Namen als Publikumsmagnet auch in diesen Jahr in der Nacht auf den zweiten Weihnachtstag alle Ehre gemacht.
Weiterlesen: After X-Mas Party: „Wie ein großes Klassentreffen“
- Details
- Lesezeit: 1 Minuten
Kamen. Am 25.12.2013, zwischen 13.45 Uhr und 19.50 Uhr, kam es zu einem Einbuch in ein freistehendes Einfamiliehaus im Bereich Otto-Prein-Straße in Methler. Unbekannte Täter hebelten die Terrassentür auf und konnten so in das Haus eindringen. Sie durchsuchten die Wohnräume und erbeuteten Bargeld und Schmuck. Hinweise nimmt die Polizei in Kamen (Tel.: 02389/921-3220) entgegen.
{fshare}
- Details
- Lesezeit: 2 Minuten
von Christoph Volkmer
Kamen. Das weihnachtliche Orchester- und Chor-Konzert in der evangelischen Kirche Heeren gehört für viele längst zu einem festen Termin. Auch in diesem Jahr wurde hier musikalisch wieder einiges geboten.
Den Auftakt in der Schlosskirche gestaltete wie gewohnt das Schulorchester des Kamener Gymnasiums unter der Leitung von Katrin Stengel. Aktuell gehören 48 Kinder und Jugendliche zum Ensemble - jedes Jahr gibt es hier eine Reihe schulbedingter Neuzugängeund Abgänge zu verzeichnen. Die aktuelle Besetzung, in der auch einige Jugendliche spielen, die bereits Preise bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ einheimsten, überzeugte wie gewohnt das Publikum.
Mit in Heeren dabei war auch der Chor „Bodelswingers“, der die Zuhörer zum Mitsingen animierte. Der Chor ist ein Kirchenchor der Ev. Kirchengemeinde in Bergkamen, der sich ursprünglich im Bodelschwingh-Haus traf. Dieser Chor singt nicht nur geistliche Musik, sondern auch Spirituals, Gospels oder Oldies. Beim Konzert in der Schlosskirche standen natürlich Weihnachtslieder im Vordergrund. Die musikalische Leitung hatte Josef Meinolf Opfermann, ehemaliger Lehrer des Gymnasiums, der in mehreren Chören aktiv ist.
{fshare}
Weitere Beiträge …
- Heute startet die legendäre After X-Mas Party in der Stadthalle
- Das war der KamenWeb.de Adventskalender 2013
- "Die Alm ruft!" - Heiligabend Christmasparty in der S-Alm ab 21 Uhr
- „SELBST und VERSTÄNDLICH“ erschienen
- Sicher in das Neue Jahr 2014
- Stürmische Weihnachten - Warnung der Unwetterzentrale NRW
- Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen: Ziehung der Losnummern vom 24. Dezember 2013
- Schmuck und Bargeld bei Wohnungseinbruch in der Heidestraße entwendet
- 1. Bratpfannen-Cup auf der Winterwelt-Eisfläche
- Wissen Sie noch? - Kreis Unna stellt Eckdaten für 2013 zusammen
- Was ändert sich 2014 für Verbraucher?
- 36 Nordmanntannen auf dem Kaufland-Parkplatz entwendet
- ADAC SkipassIndex ermittelt das Preis-Leistungsverhältnis für 100 europäische Skigebiete
- Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen: Ziehung der Losnummern vom 23. Dezember 2013
- Kinderweihnachtsfeier der Turnabteilung des VfL Kamen
- Wohnungseinbruch in der Straße Im Winkel
- Straßenraub in der Marktstraße
- NIEMAND und Feuerwerk auf der Winterwelt
- Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen: Ziehung der Losnummern vom 22. Dezember 2013
- Team des Vereins Laut & Lästig e.V. ist Stadtmeister im Eisstockschießen 2013







