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Kamen. Gästeführer Siegfried Selle gibt, in Zusammenarbeit mit der VHS Kamen / Bönen, auf einem Rundgang einen historischen Rückblick auf die lange Bergbautradition in Kamen.
• Wie war das damals?
• Wie fing alles an?
• Wie entwickelte sich der Bergbau bei uns?
• Was ist heute noch davon zu sehen?
110 Jahre Bergbaugeschichte in 120 Minuten – ein Angebot an alle interessierten Kamener Alt- und Neubürger.
Treffpunkt ist das Schachtgerüst auf der ehemaligen Zeche Monopol, am Sonntag, 21.09.14 um 14.00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Kreis Unna. Kreisdirektor und Kämmerer Dr. Thomas Wilk hat Eckdaten für den Kreishaushalt 2015 vorgelegt. Größter Ausgabeposten bleiben die vom Kreis nicht zu beeinflussenden Sozialleistungen. Nach ersten Berechnungen werden dafür rund 178,8 Millionen Euro aufgebracht werden müssen (Haushalt 2014 = 163,6 Millionen Euro).
Zu diesem Betrag kommen weitere rund 92 Millionen Euro, die als Umlage an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zur Finanzierung weiterer sozialer Leistungen zu zahlen sind (2014 = 87,5 Millionen Euro). Mit einem unbeeinflussbaren Anteil von über 60 Prozent wird damit auch der Kreishaushalt 2015 deutlich durch die Sozialausgaben geprägt.
Größter Einzelposten sind einmal mehr die Kosten der Unterkunft für Bezieher von Arbeitslosengeld II (Hartz IV). Kreisdirektor und Kämmerer Wilk rechnet hier mit einer neuerlichen Steigerung, und zwar auf über 99 Millionen Euro. Selbst nach Abzug der Bundesbeteiligung (26,4 Prozent) wird der Kreisetat mit rund 70,5 Millionen Euro belastet (2014 = 69,3 Millionen Euro). Eingerechnet ist dabei bereits der Anteil des Kreises von rund 3,3 Millionen Euro an der sogenannten „Übergangsmilliarde“. Sie wird auf Basis des Koalitionsvertrages vom Bund ab 2015 an die Kommunen zur Entlastung bei der Finanzierung der Eingliederungshilfe gezahlt.
Ein Grund für die Mehrausgaben ist insbesondere die Anfang 2015 geplante Anhebung der Hartz IV-Regelsätze um fünf bis acht Euro pro Bedarfsgemeinschaft (aktuell 20.700 im Kreis). Ebenfalls mit Mehrausgaben rechnet Wilk bei anderen Sozialleistungen wie z.B. der stationären Hilfe zur Pflege (knapp 30 Millionen Euro), Leistungen und Hilfen bei Behinderung (rund 7,2 Millionen Euro) oder der Hilfe zum Lebensunterhalt (2,4 Millionen Euro). „Die Betroffenen haben ein verbrieftes Recht auf diese Leistungen, deren Finanzierung jedes Jahr teurer wird“, unterstreicht Kreisdirektor und Kämmerer Dr. Thomas Wilk.
Da der Kreis zu wenig eigene Einnahmen hat und auch die für 2015 angekündigten Schlüsselzuweisungen des Landes an den Kreis mit 21 Millionen Euro weiter im Sinkflug sind, müssen die finanziell selbst schwer angeschlagenen Städte und Gemeinden über die Kreisumlage die Hauptlast der Finanzierung tragen. „Eine Alternative gibt es nicht, denn der Kreis ist per Gesetz gezwungen, eine seine Ausgaben deckende Kreisumlage zu erheben“, erläutert Dr. Wilk.
Auf Basis der Eckdaten für 2015 wird die Allgemeine Kreisumlage bei 48,34 v.H. liegen (2014 = 46,70 v.H.). Dramatisch für die Städte und Gemeinde ist die sich dahinter verbergende Zahllast: Sie wird nach aktueller Kalkulation um 14,5 Millionen auf 254,9 Millionen Euro steigen müssen.
Wichtigste Grundlage für die Berechnungen der Eckdaten ist die sogenannte „1. Modellrechnung“ des Landes zum Gemeindefinanzierungsgesetz 2015. Allerdings ist absehbar, dass die dort zugrundegelegten Zahlen aufgrund zu hoch kalkulierter Steuereinnahmen bis Ende des Jahres noch einmal nach unten korrigiert werden müssen.
Der Entwurf des Haushaltsplanes für 2015 wird am 4. November in den Kreistag eingebracht werden. Die Verabschiedung des Haushaltes ist für den 16. Dezember terminiert.
Details zu den Etat-Eckdaten 2015 finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de (Kreis & Region, Kreishaushalt).
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Kamen. Auch in diesem Jahr findet in ungewöhnlichem Ambiente der Industriehalle des Natursteinwerkes Otto im Ortsteil Heeren-Werve die 8. blues time 20:14 statt.
Am Freitag, 12.09.2014 spielt der Cologne Blues Club, der sich 2009 gegründet hat. Mittlerweile gilt der Club als die vielversprechendste Newcomer-Band der deutschen Bluesszene (WDR2).
Die Band liebt die Bühne, das Publikum und die Emotionen. Sie hat unzählige Club-Auftritte gehabt und auch auf großen Festivals bereits Akzente gesetzt, wie beim Dresdener Bluesfestival, wo sie sich gegen internationale Konkurrenz behaupten konnte.
Der Frontmann Géza Tényi gilt als außergewöhnlicher Sänger und virtuoser Harp-Spieler (Bluesnews), Thilo Hornschild ist einer „der kommenden Blues-Gitarristen in Deutschland“ (Rocktimes), Bassist Michael Gebhart und Drummer Frank Bruns bieten den Jungs das nötige Fundament (Eclipsed).
Der Cologne Blues Club arbeitet an seiner eigenen Art, den Blues zu spielen: authentisch - leidenschaftlich - energiegeladen - und immer für ihr Publikum!
Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Einlass ab 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr
Eintrittskarten zum Preis von 5,00 € gibt es im Fachbereich Kultur der Stadt Kamen, Zimmer 421 oder an der Abendkasse.
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Kamen. Virtuoser klassischer Jazz an 2 Flügeln ist wieder einmal das Motto, wenn es um Chris Hopkins geht. Mit dabei sein Piano Freund Jonny Varro aus dem USA. Stücke von George Gershwin bis Duke Ellington stehen auf dem Programm.
Das Konzert findet statt am Sonntag, den 21. September 2014 in der Klavier & Flügel Galerie Maiwald.
Beginn ist 17.00 Uhr
Um Reservierung wird aufgrund der begrenzten Platzzahl gebeten. Per Telefon: 02307/12125 oder per E-Mail:
Eintritt: 21 Euro Ermäßigt: 18 Euro.
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Kamen. Ein noch unbekannter Täter betrat am 17.06.2014 ein Wohnhaus am Bolteweg in Kamen-Methler und entwendete eine Geldbörse, während die Wohnungsinhaberin gerade im Vorgarten arbeitete. Anschließend wurde mit der EC - Karte der Geschädigten Bargeld an einem Geldautomaten in Kamen - Methler abgehoben. Dabei wurde der männliche Täter von der Überwachungskamera aufgenommen. Auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlicht die Polizei nun Fotos des Täters. Wer kann Hinweise zu der abgebildeten männlichen Person geben? Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307/921-3220 oder 921-0 entgegen.
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Innenminister Jäger: Bessere Sichtbarkeit bringt mehr Sicherheit für die Polizisten in NRW
Düsseldorf. Die Autobahnpolizei in NRW setzt ab sofort 27 neue Polizeiwagen mit einer neuen Farbkombination ein. „Durch die markante Farbgebung in gelb und blau sind die Streifenwagen auf den Autobahnen deutlich besser zu erkennen“, erklärte Innenminister Ralf Jäger heute in Düsseldorf. „Die neongelben Streifen verbessern die Sicherheit der Polizistinnen und Polizisten.“
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Verkehrsteilnehmer viel schneller auf gelb-blau reagieren. Die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer bei der neongelben Farbkombination steigerte sich ohne eingeschaltetes Blaulicht um mehr als ein Drittel und mit eingeschaltetem Blaulicht sogar um über die Hälfte. „Die neuen Folien führen nicht nur zu einer verbesserten Tageserkennbarkeit. Auch bei Dunkelheit reflektiert die markante dreieckige Folienform am Fahrzeugheck“, betonte der Minister.
„Gerade bei Polizeiwagen auf der Autobahn ist es besonders wichtig, dass sie schnell erkannt und gesehen werden. Die Polizistinnen und Polizisten sind hier im fließenden Verkehr, im Stau oder zur Absicherung von Hindernissen auf den Seitenstreifen unterwegs“, stellte Jäger fest. In der Vergangenheit kam es bei solchen Situationen immer wieder zu schweren Unfällen.
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von Christoph Volkmer
Kamen. Normalerweise feiert das DRK-Familienzentrum Monopoli einmal im Jahr ein Sommerfest mit den Kindern aus der Einrichtung und deren Familien. Am vergangenen Wochenende wurde die Feier erstmals ausgeweitet - so fand an der Gertrud-Bäumer-Straße ein Seseke-Auen Siedlungsfest statt.
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Kreis Unna. Integrativer Unterricht in einem inklusiven Schulsystem – das ist erklärtes Ziel im Kreis Unna. Um am Unterricht teilnehmen zu können, benötigen viele Kinder mit Behinderung Schulbegleiter. Das Interesse steigt – und damit auch die Kosten.
Sozialdezernent Rüdiger Sparbrod erinnerte im Ausschuss für Soziales, Familie und Gleichstellung unter Vorsitz von Angelika Chur (SPD) an den Grundsatzbeschluss des Kreistages vom 30.10.2012. Danach soll ein Konzept darstellen, wie qualitativ gute Schulbegleitung zu einem Standardangebot an allen Schulen im Kreis Unna gemacht werden kann. Ein aktuell vorgelegter Bericht zur Schulbegleitung gilt als erste Bestandsaufnahme und dokumentiert unter anderem ein sprunghaftes Ansteigen der Schulbegleiter: Wurden 2012 für Kinder mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung noch 138 Kräfte eingesetzt, waren es ein Jahr später schon 196.
Die Steigerung bei den zumeist speziell für die Bedürfnisse von Kindern mit seelischer Behinderung ausgebildeten Schulbegleitern ist sogar noch deutlicher: Hier gab es im Jahr 2013 bereits 154 Schulbegleiter (2012: 91).
Schulbegleiter (früher „Integrationshelfer“) sind keine Lehrkräfte. Sie begleiten Kinder und Jugendliche mit Behinderung vielmehr im Unterricht und unterstützen sie wo nötig. Sie helfen Schülern beispielsweise beim An- und Ausziehen, unterstützen sie in den Pausen oder stehen zur Seite, wenn es um den Schwimmunterricht geht, den ein Kind im Becken nicht allein absolvieren soll. Gefragt sind sie auch, ihren Schützlingen Lernaufträge zu verdeutlichen oder sie in ihrer Konzentrationsfähigkeit zu fördern.
Seit Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention 2008 und der gesetzlichen Verankerung des inklusiven Schulsystems auf Landesebene im Jahr 2013 wächst der Bedarf an Schulbegleitern.
Für die Sozialhilfeträger, die die Leistungen für Schüler mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung gewähren, sind die Kosten für die Schulbegleiter innerhalb eines Jahres von rund 1,70 Millionen (2012) auf 2,17 Millionen Euro (2013) gestiegen.
Die Jugendhilfeträger, die für Schüler mit einer reinen seelischen Behinderung zuständig sind, verzeichnen eine Kostensteigerung um etwa 1 Million Euro von rund 1,37 Millionen (2012) auf 2,37 Millionen Euro (2013). Dieser deutliche Anstieg hängt damit zusammen, dass hier fast ausschließlich Fachkräfte eingesetzt werden, die höhere Vergütungssätze bekommen.
Dezernent Rüdiger Sparbrod wies im Ausschuss darauf hin, dass derzeit über einen Schulbegleiterpool auch an Regelschulen diskutiert werde und zusammen mit den Jugendhilfeträgern Modellschulen gesucht werden. Dazu ermutigten auch die bereits an kreiseigenen Förderschulen gemachten guten Erfahrungen.
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von Julian Eckert
Kamen. Die internationale Künstlervereinigung „Der Rote Faden e.V.“ lädt zur Ausstellungseröffnung „andersARTig“ in der Galerie Zapatero ein. Insgesamt 16 Künstler stellen Ihre Werke aus.
Neben den der Künstlervereinigung angehörigen Künstlern Scheugenpflug, Kissling, Schiemann, Zapatero, Windolph, Abts, Hildebrandt, Rubenzer und Schwaigler stellen auch jeweils drei Mitglieder des „jungen Roten Fadens“ und drei Gastaussteller aus.
Weiterlesen: Kunstausstellung „andersARTig“ – von Fotografie über Malerei bis zu Musik
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Berlin. Auf der diesjährigen zentralen bundesweiten Veranstaltung zum Weltalphabetisierungstag der Vereinten Nationen am Montag in Berlin hat der Bundesverband für Alphabetisierung und Grundbildung den SPD-Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek als Botschafter für Alphabetisierung ausgezeichnet. Kaczmarek nahm die Auszeichnung stellvertretend für das gesamte Netzwerk Alphabetisierung im Kreis Unna an. Grund für die Auszeichnung ist das jahrelange Engagement des SPD-Bundestagsabgeordneten und der lokalen Volkshochschulen, die im März letzten Jahres gemeinsam das parteiübergreifende Netzwerk gegründet haben und damit Vorbild für andere Städte und Kreise sind.
„Unser Ziel ist eine Verbesserung des Alphabetisierungs- und Grundbildungsangebotes, denn allein im Kreis Unna können schätzungsweise 35.000 Menschen nicht richtig lesen und schreiben“, so Kaczmarek. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung als Botschafter und die Würdigung unserer gemeinsamen Arbeit vor Ort. Ich hoffe, dass sich noch viele Menschen engagieren werden, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Der Kampf gegen Bildungsarmut in Deutschland ist nicht auf das Kindes- und Jugendalter beschränkt. Alphabetisierung ist altersunabhängig der Schlüssel zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe.“
Der Bundesverband zeichnet seit 2003 Botschafter für Alphabetisierung aus, die sich in besonderem Maße für die Belange von Erwachsenen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten einsetzen. Bisher gibt es bundesweit 27 Botschafter. Vorgänger im Jahr 2013 waren der Schauspieler Heio von Stetten und der Verein Lesen und Schreiben e.V.
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