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Kamen. Am Sonntag, den 24. August führt der ADFC Kamen – Bergkamen – Bönen die nächste Sonntagsradtour: „Zum Alten Forsthaus nach Heessen“ durch. Treffpunkt ist um 10:00 am Rathausvorplatz. Es ist eine leichte Tour allerdings mit einigen Steigungen. Sie führt vorwiegend über asphaltierte Radwege und wenig befahrene Straßen; es werden ca. 65 km gefahren. Eine Einkehr ist vorgesehen. Gäste sind, wie immer, herzlich willkommen. Der ADFC empfiehlt, immer mit Helm Rad zu fahren.
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Kreis Unna. Nach längerer Abwesenheit kann es sein, dass zu Hause ungebetene Gäste warten: Kleine Vorratsschädlinge nisten sich gerne in offenen Tüten von Lebensmitteln wie Müsli, Mehl oder Rosinen ein und fressen sich auch durch geschlossene Verpackungen aus Papier oder Plastik. Tipps zum Schutz vor den hungrigen Insekten gibt der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises.
Die Aktivitäten der winzigen Tiere führen in erster Linie zu Fraßschäden, aber auch Verschmutzungen kommen vor. Tote Insekten, Larven, Kot, Spinnfäden oder Haare von Nagern verunreinigen die Nahrungsmittel und machen diese für den menschlichen Verzehr ungeeignet. Werden solche Verunreinigungen nicht bemerkt, drohen Gesundheitsschäden.
So können beispielsweise die Dörrobstmotte und der Speckkäfer Hauterkrankungen oder Bindehautreizungen hervorrufen. Die Getreidemotte und verschiedene Arten von Rüsselkäfern lösen Allergien der Augen und der Atmungsorgane aus, während die allgegenwärtigen Milben Darmerkrankungen, Hautausschläge und Allergien der Atemwege verursachen können.
Abgesehen von der Beeinträchtigung von Aussehen, Geruch und Geschmack der Lebensmittel übertragen Vorratsschädlinge auch Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze, die kohlehydrat-, fett- oder eiweißreiche Nahrung zersetzen. Dadurch wird wiederum anderen Organismen die Ansiedlung erleichtert: Schimmelpilze, Milben und Schimmelkäfer verderben die Nahrung dann vollends. Fliegen, Schaben oder auch Ratten können unter anderem Salmonellen, Streptokokken oder Typhusbakterien übertragen.
Schon unter diesen Gesichtspunkten ist Vorbeugung sehr wichtig. Den Tieren sollte gar nicht erst die Möglichkeit geben werden, in die Nähe der Nahrungsmittel zu gelangen. Dabei gilt: Schädlingsbekämpfung mit chemischen Mitteln sollte weitgehend vermieden werden. Oft reicht es schon, die befallenen Lebensmittel zu entfernen und die Schränke gründlich zu reinigen.
Achtet man auf die Hygiene in Vorratsräumen, kann Schädlingsbefall im Haushalt von vornherein vermieden werden. Vorratskammern in Wohnung und Keller sollten öfter kontrolliert und gereinigt werden. Offene Dosen und Tüten sind eine Einladung an hungrige Vorratsschädlinge. Besser geeignet sind dicht verschließbare und aromadichte Vorratsbehälter. Bevor man das frisch gekaufte Mehl oder Müsli einfüllt, sollte jedoch die Ware auf Befall kontrolliert werden. Hier hilft eine Lupe, da manche Schädlinge sehr klein sind. Befallene Ware kann dann sofort reklamiert werden.
In Vorratsschränken erleichtert ein heller Untergrund das Auffinden der Tiere. Ideale Verstecke sind mit Papier oder Wachstuch bespannte Ablageflächen. Vorteilhafter sind vollabwasch- und desinfizierbare Oberflächen. Abfälle ziehen durch ihren Geruch Insekten an, sie sollten daher schnell entfernt werden. In den warmen Monaten kann man beispielsweise Fenster mit Fliegengittern schützen.
Wegen der hohen Temperaturen und der erhöhten Luftfeuchtigkeit ist die Küche kein geeigneter Ort zur Aufbewahrung für lang haltbare Lebensmittel, denn hier kommt es auf möglichst kühle und trockene Lagerung an. Lässt sich die Aufbewahrung der Lebensmittel in der Küche aber nicht vermeiden, muss zumindest für ausreichende Durchlüftung gesorgt werden. Stehende, feuchte Luft begünstigt die Ansiedlung von Schimmelpilzen, die einigen Vorratsschädlingen als Nahrung dienen.
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Kamen. Ab 1. September übernimmt Marcus Liebig, Rechtsanwalt des Mietervereins Kreis Unna e.V., die Mietrechtsberatung in der Verbraucherzentrale in Kamen. Er berät zu allen Themen "rund um das Mietrecht", ob es um Auseinandersetzungen mit dem Vermieter geht, um die Einhaltung der Hausordnung, Mängel in der Wohnung oder Kündigungsfristen. Aktuell steigen wieder die Fragen zur Nebenkostenabrechnung und zu Feuchtigkeit und Schimmel in der Wohnung.
Alle 14 Tage jeweils Mittwochs bietet die Verbraucherzentrale in Kamen eine persönliche Mietrechtsberatung an. Eine vorherige Terminvereinbarung ist unbedingt erforderlich unter der Telefonnummer: 02307 - 4380101.
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Kamen. Gut vorbereitet startet eine Spielerin aus der Kamener Jugend in die neue Saison. Alexandra Waßmuth nahm kurzfristig beim Jugendworldcup in Luxemburg teil und erreichte sogar den Vizetitel.
Perfekt ausgerüstet gehen auch die beiden Jugendmannschaften des CVJM Kamen in Zukunft an den Start.
Nachdem die Jugendmannschaft des ATV Haltern doch noch als Nachrücker beim Jugendworldcup in Luxemburg nominiert wurden, kam die Anfrage an den CVJM Kamen, ob Jugendspielerinnen und –spieler dafür zur Verfügung stehen könnten. Innerhalb einer Woche fuhr somit Alexandra Waßmuth, die sich voller Vorfreude direkt dafür gemeldet hatte, zu ihrem bisher größten Turnier. Als Mittelangreiferin war sie dann in jedem Spiel gesetzt und zog mit 2 gewonnenen Spielen gegen den Ausrichter aus Luxemburg und gegen die Schweiz ins Finale ein. Dort musste sich die Mannschaft aus Haltern dann nur der zweiten mitgereisten Mannschaft aus Deutschland, Malterdingen, geschlagen geben. Eine tolle Zeit also für unsere Jugendspielerin, welche nun voller Motivation nach den Sommerferien ins Training in Kamen einsteigen wird.
Eine tolle Unterstützung haben auch die beiden Kamener Jugendmannschaften von der Firma Koepe&Tebbe OHG bekommen. Diese werden in der kommenden Saison mit neuen Trikots, gesponsert von der Firma Koepe&Tebbe, bei ihren Ligaspielen auflaufen. Zu diesem Anlass fand die Trikotübergabe in der Trainingshalle des CVJM Kamen mit Frau Martina Tebbe von der Koepe&Tebbe OHG, sowie Christian Kunze, dem 2. Vorsitzenden des CVJM Kamen und der beiden Jugendteams, inklusive deren Trainer Jannah Wilkens und Christian Ewald, statt.
Am kommenden Sonntag (24.08.) findet in Halle 2 des Schulzentrums Kamen der erste Spieltag der Mixed Oberliga statt. Die erste und zweiteMixedmannschaft des CVJM Kamen tragen dort ihre ersten Spiele aus. Spielbeginn ist 10 Uhr und wie immer sind Zuschauer herzlich willkommen, um die Kamener Teams lautstark zu unterstützen!
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von Christoph Volkmer
Kamen. 82West - das bedeutet seit nunmehr drei Jahren Spaß haben, nette Menschen treffen sowie reichlich Musik. Ob bei Live-Konzerten oder Veranstaltungen zu speziellen Anlässen und Events - dem Team von 82West geht es stets darum, dass sich alle Gäste wohlfühlen.
Am kommenden Samstag (23. August) lädt die Einrichtung an der Weststraße 82 zur Jubiläumsparty ein. Natürlich gibt es auch dann - wie an jedem zweiten Mittwoch im Monat - Live-Musik. Für die Feier zum dreijährigen Bestehen konnte das Duo „Dos Hombres“ verpflichtet werden, dass puren und mitreißenden Acoustic-Rock bietet. Die erfahrenen Musiker werden bei der Jubiläumsparty ab 20 Uhr aufspielen - bei gutem Wetter sogar draußen. Neben Cocktails, Longdrinks und anderen Getränken wird - wenn es trocken bleibt - auch ein Grill aufgebaut, von dem es dann leckere Snacks und Gegrilltes geben wird. Nach der Show von „Dos Hombres“ darf natürlich noch weiter gefeiert werden; dann übernimmt bei DJ Dauki die Regler und wird für Musik sorgen - einer langen Partynacht im 82West steht also nichts im Wege.
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Kamen. Bereits in der Nacht zum 19.07.2014 stellte die Polizei an der Lünener Straße ein Fahrrad sicher. Zeugen hatten zwei Jugendliche beobachtet, die das Rad gegen einen Zaun warfen und anschließend davon liefen. Bis heute liegt der Polizei keine entsprechende Diebstahlsanzeige vor. Der Eigentümer des schwarz-blauen Rades wird gebeten, sich mit der Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0 in Verbindung zu setzen.
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Die Situation der Binnenflüchtlinge im Norden des Irak bleibt dramatisch. Davon berichten Helfer aus Deutschland, die vor Ort die Hilfsmaßnahmen koordinieren. Vor allem die Gesundheitsversorgung bei 45 Grad im Schatten stellt die humanitären Helfer vor große Probleme. „Es zeigen sich insbesondere Krankheitsbilder wie Hitzschlag und Austrocknung, bedingt durch die Hitze und die beschwerliche Flucht. Durchfallerkrankungen und Hautinfektionen deuten auf mangelnde Wasserversorgung hin“, so Dr. Joost Butenop, Gesundheitsexperte eines Teams von Malteser International. Viele der neu entstandenen Lager seien noch ohne Gesundheits- und Wasserversorgung. „Wir werden mit unseren Partnern dringend benötigte Medikamente, Trinkwasser und Hygieneartikel organisieren“, sagt Butenop.
„Viele Familien, mit denen wir in Erbil und Sulaymaniah gesprochen haben, sind traumatisiert“, sagt Kathryn Taetzsch von World Vision. „Die Menschen benötigen Nahrungsmittel, Trinkwasser und Unterkünfte.“ Kinder, Frauen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung seien besonders betroffen – hinzu kämen chronisch Kranke, die kein Geld mehr haben, um ihre Medikamente nachzukaufen. Kathryn Taetzsch: „Ein konstant anhaltender Flüchtlingsstrom muss in vielen Kommunen über einen längeren Zeitraum hinweg versorgt werden. Dies ist eine Mammutaufgabe, für die auch Hilfe aus Deutschland notwendig ist.“ World Vision steht mit allen relevanten Partnern vor Ort in Kontakt, um Hilfsmaßnahmen zu planen und insbesondere den genannten Gruppen zu helfen.
Friedhelm Simon, Nothilfekoordinator von „Help – Hilfe zur Selbsthilfe“, traf in einem Lager an der türkischen-irakischen Grenze auf jesidische Flüchtlingsfamilien: „Das Lager existiert erst seit einer Woche. Die Menschen, die ich getroffen habe, haben panische Angst vor den Kämpfern des Islamischen Staates (IS). Da viele von ihnen ein Handy besitzen, haben sie noch Kontakt mit Familienangehörigen oder Freunden im Irak. Die Flüchtlinge berichteten über einen Überfall von IS-Kämpfern auf ein Dorf am Freitag. Dabei sollen etwa 300 Männer getötet worden sein. Alle Frauen und Kinder wurden von den IS-Kämpfern entführt“, so Friedhelm Simon. „Keiner will je wieder zurück in den Irak.“
Neben Malteser International, World Vision und Help sind noch weitere Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft im Nordirak im Einsatz, um die Menschen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Materialien für Unterkünfte oder medizinischer Hilfe zu unterstützen – unter anderem action medeor, der Arbeiter-Samariter-Bund, Islamic Relief und Handicap International.
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Bönen/ Kreis Unna. Am kommenden Sonntag, dem 24. August, bietet der LIPPEVERBAND wieder eine kombinierte ökologische und kunsthistorische Fahrradtour im Rahmen des Kunstprojektes ÜBER WASSER GEHEN an. Die vierstündige Exkursion beginnt in Bönen und und führt durch Unna und Kamen.
Bei der geführten Fahrradexkursion wird Wissenswertes zur Flora und Fauna der umgebenden Landschaft durch Hermann Hofmann (Lippeverband) und zu den Kunstwerken von ÜBER WASSER GEHEN entlang der Strecke durch die Kunsthistorikerin Nicole Hohmann vermittelt.
Innerhalb dieser Radtour werden von Nicole Hohmann folgende kulturelle Sehenswürdigkeiten präsentiert: In Unna-Afferde kann man das „Erscheinen und Verschwinden“ von Wasser anhand der künstlerischen Arbeit von Claudia Schmacke erfahren. Von dort aus geht es weiter zur “Pixelröhre” und zum ehemaligen Kunststandort „Verkehrswesen B.233“ (beide Arbeiten sind von Winter /Hörbelt) in Kamen.
Nach einer kurzen Erholungspause führt die Tour dann entlang der Seseke vorbei an den Kunststandorten „Der wachsende Steg“ des Bureau Baubotanik, „Here comes the rain again“ von Köbberling/Kaltwasser in Kamen-Heeren und „Abnehmende Aussicht“ von Bogomir Ecker an der Rexe. Von dort geht es zurück nach Bönen.
Der Treffpunkt ist am Bahnhof in Bönen (Radstation, Am Bahnhof 2, 59199 Bönen) um 13 Uhr. Die Tour ist ca. 25 km lang und dauert ca. 4 Stunden. Die Teilnehmer benötigen eigene Räder oder können diese bei der Radstation nach Reservierung unter Tel. 02383–1621 mieten.
Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei Jasmin Kowalski, LIPPEVERBAND, Tel. 0201/104-2289 bzw.
Weitere Informationen unter www.UEBERWASSERGEHEN.de
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Internationale Freundschaften sind entstanden
Beeskow/Kamen. Am Samstag, dem 09.08.2014, kehrten vier Kamener Jugendliche gesund, munter und um viele Erfahrungen reicher, vom trilateralen Jugendcamp aus Kamens Partnerstadt Beeskow zurück. Die Berliner Stiftung SPI (Sozialpädagogisches Institut) und die Stadt Beeskow haben dieses Treffen angestoßen und ermöglicht. Die vier Kamener Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren wurden begleitet von den beiden Streetworkern Michél Wegmann und Maximilian Engels. Auf Kamener Seite wurde die Fahrt durch eine Kooperation zwischen dem Jugendamt und dem Förderverein für Jugendhilfe Kamen e.V. ermöglicht. Bereits ab dem Tag der Ankunft begannen sich die Gruppen aus Beeskow, Montreuil-Juigné, Sulecin und Kamen kennen zu lernen und zu mischen. Zum einen resultiert das aus der Bereitschaft der Jugendlichen sich den anderen Teilnehmern gegenüber offen zu verhalten, als auch an der internationalen Zimmerbelegung. Trotz anfänglicher Kommunikationsschwierigkeiten ist am Ende daraus eine interessante sprachliche Mischung aus deutsch, französisch, polnisch, sowie der Zuhilfenahme von Händen und Füßen entstanden. "Es ist unglaublich schön zu sehen, dass selbst eine Sprachbarriere schnell überwunden werden kann, wenn die Menschen sich öffnen und Bereitschaft zur Kommunikation zeigen" resümiert Betreuer und Streetworker Maximilian Engels nach der Fahrt.
Das Programm für die Woche wurde vom Jugendteam Beeskow SPI im Vorfeld vorbereitet. An den ersten beiden Tagen fanden Kanu-Tagestouren auf der Spree statt, sodass die Teilnehmer Zeit hatten sich gegenseitig, als auch die Natur rund um Beeskow, genauer kennen zu lernen. Der dritte Tag lud zu einem Ausflug nach Berlin, der mit einer Graffiti Stadtführung begann und wahlweise durch Sightseeing oder Shopping in Kleingruppen abgerundet wurde. In der zweiten Wochenhälfte begann die Workshoparbeit, die 2 1/2 Tage lange "Arbeitsphase" für die Jugendlichen, in welcher sie wahlweise Teil des Graffiti, Tanz oder Video Workshops wurden. Insgesamt hat die Workshop Teilnahme die Jugendliche noch näher aneinander rücken lassen, denn der Graffiti-Workshop hat unter Anleitung zweier Kunststudenten und Szenekenner, eine ca.30 qm große Wandfläche in direkter Nähe der Beeskower Oberschule gestaltet. Der Tanzworkshop fand sowohl im Jugendzentrum und im urbanen Raum Beeskows statt und hat es geschafft eine knapp 5 minütige Choreographie innerhalb dieser kurzen Zeit zu erarbeiten. Abgerundet wurde die Workshopphase durch eine Videodokumentation der Selbigen, aus der ein Film über das trilaterale Treffen entstand.
"Innerhalb einer Woche ist diese völlig durchgemischte Gruppe so stark zusammen gewachsen, dass beim Abschied bei fast allen Jugendlichen die Tränen flossen." fast Streetworker Michél Wegmann die emotionale Lage der TeilnehmerInnen zusammen. Insgesamt ist die Fahrt und der damit verbundene Erfahrungsgewinn für die TeilnehmerInnen im Sinne der europäischen Idee, eines zusammen wachsenden Europas, als durchweg positiv zu bewerten. Im Fokus dieser Reise standen die Werte der Menschlichkeit, der Solidarität und Gemeinschaft. Und diesem Anspruch hat das Trilat-Camp-Beeskow in vollem Umfang entsprochen.
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Für Arbeitslose stellt sich die Frage, ob sie eine Steuererklärung abgeben müssen. Wer das gesamte Jahr ausschließlich steuerfreie Leistungen bezogen hat, ist dazu grundsätzlich nicht verpflichtet. Dennoch lohnt sich auch für Arbeitslose oft eine freiwillige Steuererklärung, erläutert der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine e. V. (NVL).
Auch arbeitslose Arbeitnehmer können Werbungskosten geltend machen. Das betrifft mindestens die Aufwendungen für Bewerbungsschreiben und Reisekosten zu Vorstellungsgesprächen. Ebenso zählen Gewerkschaftsbeiträge und Kosten für Bewerbungskurse. Höhere Kosten entstehen meist bei Fortbildungen und Umschulungen. Dazu zählen neben den Teilnahmegebühren die Fahrt- und gegebenenfalls Übernachtungskosten. Bis 2013 können die Fahrten als Reisekosten geltend gemacht werden. Hinzu kommen Verpflegungsmehraufwendungen bei mindestens 8 Stunden Abwesenheit. Ab 2014 gilt für eine „Vollzeitausbildung“ nur noch die Entfernungspauschale, der Abzug von Verpflegungsmehraufwand entfällt. Bei Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und für Mitfahrer ist die Entfernungspauschale jedoch oft sogar günstiger als die früheren Reisekosten.
Wer für seine Aus- oder Fortbildung ein Arbeitszimmer nutzt, kann selbst diese Kosten beim Finanzamt geltend machen. Nur wer überhaupt keine abgeschlossene Erstausbildung hat, kann die Aufwendungen nicht als Werbungskosten absetzen.
In der Einkommensteuererklärung werden die Aufwendungen in der Anlage N als Werbungskosten eingetragen. Ganz wichtig ist, selbst geringere Aufwendungen geltend zu machen, erläutert Uwe Rauhöft, Geschäftsführer des NVL. Diese wirken sich aus, da bei fehlendem Lohn kein ArbeitnehmerPauschbetrag berücksichtigt wird.
Soweit neben dem Arbeitslosengeld nur ein geringer oder gar kein steuerpflichtiger Lohn vorlag, muss das Finanzamt aus den geltend gemachten Werbungskosten einen Verlust feststellen. Im Steuererklärungsvordruck ist hierzu auf der ersten Seite neben der „Einkommensteuererklärung“ auch das Feld zur Verlustfeststellung anzukreuzen.
In einigen Fällen werden die Werbungskosten bei Arbeitslosigkeit im Steuerbescheid nicht berücksichtigt, erläutert Rauhöft. Wichtig ist dann, gegen den Steuerbescheid fristgemäß Einspruch einzulegen und dabei auch auf die gewünschte Verlustfeststellung zu verweisen. Anderenfalls können die Finanzämter den Einspruch mangels „Beschwer“ als unbegründet zurückweisen.
Mit einer erfolgreichen Verlustfeststellung können die Aufwendungen im Folgejahr steuermindernd geltend gemacht werden. Wer länger arbeitslos ist, kann den Verlust auch weiter vortragen. Eine schnellere Steuerersparnis erreichen Arbeitnehmer, die im Vorjahr berufstätig waren und Steuern gezahlt hatten. Für sie muss das Finanzamt den Verlust zurücktragen. Wenn er sich dort nicht oder nur teilweise auswirkt, sollten Arbeitnehmer den Verlustrücktrag jedoch durch eine entsprechende Angabe in der Steuererklärung begrenzen. Damit geht die Steuerersparnis für die Werbungskosten während der Arbeitslosigkeit nicht verloren.
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