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Kamen. Haben Sie auch schon manchmal im Urlaub geseufzt: „Wie schön ist es doch hier“? Gästeführer Klaus Holzer möchte den Teilnehmern an dieser Rundfahrt zeigen, daß auch unsere Region eine Reise wert ist.
Vom Treffpunkt auf dem Alten Markt in Kamen geht es zur Fünfbogenbrücke, dann immer die Seseke entlang, bis zu ihrer Mündung in die Lippe in Lünen. Dort biegen wir nach Süden ab, radeln bis zum Bahnhof Kurl und folgen dann der Körne zurück nach Kamen. Unsere letzte Station ist die Vinckebrücke in Kamen.
Unterwegs gibt es an 22 Haltepunkten Informationen zu Geschichte, Herrenhäusern und Kunst; Industrie und Technik, dem Strukturwandel; der renaturierten Seseke und der dahinter stehenden Technik.
Bitte Proviant für ein Picknick mitbringen. Außerdem kehren wir in Lanstrop im Roten Café ein und machen eine ausgiebige Kaffeepause. Dennoch ist diese Tour ist recht anspruchsvoll, da sie über 36,5 km geht und etwa 8½ Stunden dauert.
Interessenten treffen sich am Sonntag, 13. Juli 2014 um 9.30 Uhr am Brunnen auf dem alten Markt in Kamen. Die Kosten betragen € 8,00 pro Person. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen über die Gästeführer-Gilde Kamen unter
www.gaestefuehrer-gilde-kamen.de
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Auf dem Weg in den Urlaub wird das Auto oft bis unter das Dach vollgepackt. Das kann jedoch gefährliche Folgen haben: Bei einem Frontalcrash mit gerade einmal 50 km/h schießt jeder ungesicherte Gegenstand sofort nach vorne. Dabei kann er Kräfte entwickeln, die dem 30 bis 50-fachen des Eigengewichts entsprechen. Die Insassen können hierbei schwerste Verletzungen davon tragen. Der ADAC informiert, wie Urlauber ihr Fahrzeug richtig und sicher beladen.
Generell gilt: Zeit nehmen für die Ladungssicherung. Koffer und andere schwere Gegenstände sollten auf dem Kofferraumboden direkt an der Rücksitzlehne platziert werden. Leichtere Gegenstände können darauf gestellt werden. Der Club empfiehlt, ein Laderaumgitter oder Netz anzubringen, falls die Ladung über die Rücksitzlehne reicht. Die Ladung im Kofferraum kann mit einer Decke abgedeckt und mit Hilfe von Zurrgurten gesichert werden. Diese werden über Kreuz und eingefädelt in die Zurrösen am Ladeboden befestigt.
Die Rücksitzlehne sollte besser nicht umgeklappt werden, da sie als schützende Trennwand dient. Wenn dort niemand sitzt, ist es ratsam, die Gurte diagonal darüber zu verschließen. So wird die Rückenlehne zusätzlich gestützt. Wer zum Beispiel Klappstühle oder andere Gegenstände auf der Rückbank verstaut, sollte diese mit den Fahrzeuggurten befestigen. Besonders schwere Gegenstände können außerdem auch im Fußraum untergebracht werden
Fahrräder sollten auf geeigneten Trägersystemen transportiert werden. In Dachboxen besser nur leichte Güter verstauen. Sie können sonst den Schwerpunkt und somit das Fahrverhalten des Autos negativ beeinflussen. In jedem Fall muss beachtet werden, dass das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs durch die Ladung nicht überschritten wird.
Sollten sich unter dem Kofferraumboden wichtige Dinge wie Warnwesten, Verbandkasten und Warndreieck befinden, empfiehlt der ADAC, diese vor dem Beladen an einem leicht zugänglichen Ort zu verstauen, damit diese im Notfall griffbereit sind.
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von Marie Fuhr
Kamen. In der vollen Konzertaula stehen die Schüler des Gymnasiums. Sie applaudieren für ihren Schulleiter Georg Gahlen, der am Freitag (4. Juli) seinen letzten Schul- und Arbeitstag hatte.
Nach 11 Jahren an der Spitze der Schule hatten sich Schüler und Lehrer gemeinsam eine schulinterne Abschiedsfeier überlegt. Der Chor sag einige Stücke für Gahlen, und die stellvertretende Schulleiterin Remmers, Schülersprecherin Klara Krantz und der Vorsitzender der Lehrerkonferenz Fronius verabschiedeten sich im Namen aller mit ein paar Worten von dem Schulleiter, der vor 38 Jahren als Geschichte und Französisch Lehrer an der Schule anfing. Nachdem sein Vorgänger Hermann Hupe 2003 das Amt an ihn abgab, um Bürgermeister von Kamen zu werden, war Gahlen bereits 7 Jahre stellvertretender Schulleiter gewesen.
Auch kleine Abschiedsgeschenke wurden im Rahmen der Feier überreicht: Ein Buch, in dem sich alle Klassen und Kurse verewigt hatten und einen Schal von Gahlens Lieblingsverein Borussia Dortmund. Außerdem zeigte sich die kulturelle Vielfalt der Schule, als einige Schüler in ihrer Muttersprache einige Worte des Abschiedes an Gahlen richteten. Beispiele waren Spanisch, Polnisch, Chinesisch oder Persisch. Am Ende sagen alle Schüler gemeinsam „Niemals geht man so ganz“ und hielten wie im Fußballstadion Pappen hoch, wodurch man von der Bühne aus „Danke Georg“ lesen konnte. Gahlen war sichtlich gerührt und bedankte sich bei „seiner“ Schule.
Am 31. Juli endet der Dienst von Gahlen offiziell. Nachfolgerin wird zunächst Angelika Remmers, die aber für eine dauerhafte Position noch durch die Schulkonferenz im neuen Schuljahr in einer zweiten Wahl bestätigt werden muss.
Doch heute heißt es einfach nur: Danke Georg Gahlen!
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Berlin. Der Bundestag hat am Donnerstag das Tarifautonomiestärkungsgesetz verabschiedet – und damit auch den flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Von dem Mindestlohn profitieren ab 2015 rund vier Millionen Menschen. Auch für die Einwohner im Kreis Unna rechnen Experten mit Kaufkraftzuwächsen durch die neue Regelung.
Nach über zehnjähriger Kraftanstrengung kommt der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde für vier Millionen Beschäftigte ab 2015. Damit setzt die SPD einen historischen Meilenstein in der Arbeitsmarktpolitik. „Das bedeutet auch für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Kreis Unna mehr Einkommensgerechtigkeit. Mit dem Mindestlohn beenden wir die Dumpinglohnwirtschaft und geben der Arbeit ein Stück Würde zurück“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek.
Im Kreis Unna arbeiten aktuell rund 40.000 Menschen für einen Niedriglohn. Würde jede und jeder in Nordrhein-Westfalen mindestens 8,50 Euro pro Stunde verdienen, bedeutete dies nach Berechnungen des Pestel-Instituts Hannover einen Kaufkraftzuwachs von über 76 Mio. Euro. „Umgerechnet bedeutet das für jeden Geringverdiener etwa 1.800 Euro pro Jahr mehr im Portemonnaie“, so Kaczmarek.
Spätestens ab Januar 2017 gilt der Mindestlohn für alle Branchen einheitlich. „Wer Vollzeit arbeitet, soll von seiner Arbeit leben können – das hat die SPD versprochen und das setzt sie jetzt für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um“, sagt Oliver Kaczmarek.
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Kamen. Biomüll sammeln macht Sinn. Es ermöglicht ein Recycling der organischen Abfälle und die Entstehung von wertvollem Kompost.
Doch in heißen Tagen mehren sich in der Verbraucherzentrale "Hilferufe" und Beschwerden zu Problemen bei der Müllsammlung. Maden und Gestank machen das Sammeln und Sortieren unappetitlich und schwer. 'Das muß aber nicht sein', meint Fachfrau und Umweltberaterin Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale Kamen. "Der Biomüll sollte aber so trocken wie möglich sein - das heißt, Fleischreste und Lebensmittelabfälle in Zeitungspapier einwickeln - einmal mehr als sonst." Das gilt besonders für Grillreste.
Ihr Tipp: "Flüssiges, wie Suppen- und Saucenreste in eine Plastiktüte oder in eine leere Shampooflasche geben und verschlossen in die graue Restmülltonne werfen."
Auch die Wertstofftonne kann faulig stinken, wenn noch Essensreste oder Tierfutter in den Dosen und Bechern bleiben. Der Verpackungsmüll sollte an heißen Tagen gründlich geleert werden und besser in einer verschlossenen Tüte in die gelbe Tonne geworfen werden.
Letztendlich rät Eickelpasch die Tonne, wenn möglich, aus der prallen Sonne zu nehmen. "Ich weiß, dass vielen Leuten da einfach der Platz fehlt, aber es gibt genug andere kleine Maßnahmen, die den Problemen vorbeugen." Die hat sie jetzt in einem kompakten Flyer zusammengefasst, der ab sofort kostenlos in der Verbraucherzentrale erhältlich ist.
Auf Wunsch wird er auch zugeschickt: Schicken Sie einen frankierten Rückumschlag mit dem Stichwort "Flyer Biotonne" an die Verbraucherzentrale Kamen, Kirchstrasse 7, 59174 Kamen
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Leverkusen/Gelsenkirchen. Wenn Freitagmittag NRW in die großen Ferien startet, rollt die erste große Reisewelle in diesem Sommer an. Viele Urlauber wollen so schnell wie möglich aufbrechen und treffen auf die vielen Berufspendler, die am Freitag ins Wochenende fahren. Erfahrungsgemäß droht gerade an diesen ersten Tagen, aber auch zum "Bettenwechsel" in der Mitte und zum Ende der Ferien, ein Kapazitätsengpass auf den großen Reiseautobahnen. Damit die Autofahrer so stressfrei wie möglich an ihr Urlaubsziel gelangen, die Leistungsfähigkeit der Autobahnen voll ausgenutzt wird und ein Stau möglichst vermieden wird, fährt Straßen.NRW alle vermeidbaren Baustellen zurück. Daneben setzt der Landesbetrieb mit seiner Verkehrszentrale auf die "Telematik".
"Es wird uns sicher nicht gelingen, jeden Stillstand zu vermeiden", ist sich Hanno Bäumer, Leiter der Verkehrszentrale bewusst, "aber Telematik leistet mittlerweile einen guten Beitrag, um den Verkehrsfluss störungsfreier zu gestalten und bestenfalls sogar Staus zu vermeiden." Die NRW-Verkehrszentrale ist deshalb - nicht nur zu Ferienzeiten - rund um die Uhr besetzt, an sieben Tagen in der Woche.
Tagsüber beobachten vier "Operatoren" auf 65 Monitoren die stauanfälligsten Autobahnabschnitte in NRW. Nachts und an den Wochenenden arbeiten in der Regel zwei der Fachleute im Kontrollraum. Vor den Monitoren, auf denen u.a. Kameras die Verkehrssituation von den kritischen Autobahn-Abschnitten übertragen, steuern sie den aktuellen Verkehrsablauf. Dazu setzen sie auf die "Werkzeuge" der Telematik: temporäre Standstreifenfreigabe, Anordnung von Geschwindigkeitsbeschränkungen und Lkw-Überholverboten mittels Streckenbeeinflussungsanlagen, Schaltung von Stau- und Unfallhinweisen in Verbindung mit - sofern verfügbar - Umleitungsstrecken an wichtigen Autobahnkreuzen. Hierzu stehen die Operatoren in unmittelbaren Kontakt zu den Leitstellen der Polizei und zu den Rundfunkanstalten, die die Verkehrsmeldungen über das Radio ausstrahlen.
Mittlerweile gehören etwa die "dWiSta"-Tafeln (dynamischer Wegweiser mit integrierten Stauinformationen), die u.a. vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 eingeführt wurden, fast schon zum gewohnten Straßenbild. Anders als mit herkömmlichen Blechschildern erhalten die Autofahrer auf diesen digitalen Anzeigetafeln vor Autobahnkreuzen veränderbare Informationen, etwa Warnhinweise oder Umleitungsempfehlungen, um ihre Route situationsgerecht anpassen zu können. Rund 70 "dWiSta"-Tafeln bedient die Verkehrszentrale bislang landesweit, weitere 40 sind derzeit für die Verkehrslenkung im Ruhrgebiet vorgesehen (Baubeginn 2016). Aktuell in Bau sind zudem Streckenbeeinflussungsanlagen und neue "dWiSta"-Tafeln entlang der A61 im Bereich Köln/Bonn. Ebenfalls in Vorbereitung ist eine Streckenbeeinflussungsanlage auf der A3 zwischen Leverkusen und Oberhausen. Hinweise auf den digitalen Displays dieser Anlagen harmonisieren die Geschwindigkeit auf den einzelnen Fahrstreifen und warnen vor witterungsbedingten Gefahren wie Nebel, Glätte oder Regen - aber auch vor Stau.
Eine sehr effiziente Methode zur Bewältigung von kurzzeitig auftretenden Spitzenbelastungen stellt die zeitweilige Nutzung des Standstreifens dar, sofern der Streckenabschnitt dafür geeignet ist. Dies ist derzeit auf Abschnitten der A4, der A57 und der A45 der Fall. "Hier haben wir bislang recht gute Erfahrungen gemacht", sagt Bäumer. In Vorbereitung sind temporäre Standstreifenfreigaben auf der A3 zwischen Hilden und Mettmann (Baubeginn 2015) sowie auf der A52 zwischen Neersen und Mönchengladbach-Nord (Planung wird derzeit durch den Bund geprüft).
Autofahrer als Partner
Doch egal, ob Warnhinweise über "dWiSta-Tafeln", Zuflussregelungsanlagen oder Streckenbeeinflussungsanlagen - am Ende funktioniert das Verkehrsmanagement nur im Zusammenspiel mit dem Autofahrer. Bäumer: "Wir können den Verkehrsteilnehmer mit möglichst aktuellen und schnell verfügbaren Informationen versorgen - die Hinweise berücksichtigen kann nur der Autofahrer selbst. Unser Ziel ist es darum, die Verkehrsinformationen so zuverlässig wie möglich zu machen. Nur wenn sich der Autofahrer auf die Angaben verlassen kann, wird er sie auch beachten und kann so dazu beitragen, Verkehrsstörungen zu vermeiden."
Vor dem Reiseantritt können sich die Urlauber auf der Internetseitewww.autobahn.nrw.de informieren. Hier erhalten die Verkehrsteilnehmer Informationen für ihre Reiseplanung bzw. für ihre Fahrtroute oder den Reiseantritt und können sich ein Bild von der aktuellen und prognostizierten Verkehrslage verschaffen.
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Kreis Unna. Schöne lange Sommerabende sind ideal, um in gemütlicher Runde bei kühlen Getränken im Garten zu sitzen und zu grillen. Das Kreis-Gesundheitsamt gibt Tipps, damit der Abend zu einem ungetrübten Genuss wird.
„Zum Anzünden der Holzkohle eignen sich am besten spezielle Grillanzünder. Auf keinen Fall sollte man Spiritus oder gar Benzin benutzen, denn dann drohen gefährliche Verbrennungen“, so Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann. Zum Grillen sollte ausschließlich Holzkohle verwendet werden, denn beim Verbrennen von Holz oder Papier entsteht das krebserregende Benzopyren. Das Grillgut selbst sollte erst auf den Grill gelegt werden, wenn die Holzkohle gut durchgeglüht ist. Dafür muss man zwischen 30 und 60 Minuten einplanen. Dann sollte es auf eine Alufolie gelegt oder in die Folie gewickelt werden.
Besondere Vorsicht ist beim Grillen auf dem Balkon geboten: Durch Funkenflug kann leicht der Dachstuhl oder der Balkon der nächsten Etage Feuer fangen, Rauch und Qualm ziehen in die eigene Wohnung und in die der Nachbarn durch Fenster und Türen. Wer auf seinem Balkon regelmäßiger grillen möchte, sollte dazu z.B. einen Tischelektrogrill verwenden. Er verursacht keinen Funkenflug, benötigt weniger Platz und die Rauch- und Qualmentwicklung ist bei korrekter Anwendung beinahe gleich Null. Vor dem Grillvergnügen sollte ein Blick in den Mietvertrag klar stellen, ob und wie oft auf dem Balkon überhaupt gegrillt werden darf.
Zur ungetrübten Grillparty gehört auch die sorgfältige Auswahl des Fleisches. Das Kreis-Gesundheitsamt rät, Schinken, Kasseler, Dauerwurst oder Pökelfleisch nicht zu grillen, da bei diesen Fleischsorten die Bildung der krebserregenden Nitrosamine unter Hitzeeinwirkung beschleunigt wird.
„Damit die Grillparty nicht zu einer ernsten Gesundheitsgefahr wird, sollte grundsätzlich auf ausreichende Hygiene und die richtige Zubereitung geachtet werden“, empfiehlt Dr. Anja Dirksen, beim Kreis unter anderem für den Verbraucherschutz verantwortlich. So muss das Grillfleisch immer gut durchgegart werden. Bei Geflügel sollte darauf geachtet werden, dass das Fleisch auch am Knochen eine weiße bis graue Farbe hat. Salate und Grillsoßen sollten immer gut gekühlt und erst kurz vor dem Verzehr aufgetragen werden.
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von Marie Fuhr
Kamen. Zugegeben, momentan wird ziemlich viel über das Gymnasium berichtet, aber es ist einfach auch unglaublich viel an der Schule los.
In den vergangenen drei Tagen haben die Schülerinnen und Schüler nämlich in über dreißig Gruppen in der Projektwoche „Schule mit Courage – Wir ziehen alle an einem Strang“ gearbeitet. Es wurde getanzt, gesungen und diskutiert.
An der Wand in der 1. Etage hat ein Kurs eine riesige Weltkarte an die Wand gemalt, auf der man erkennen kann, welche ausländischen Wurzeln die Schüler haben. Auch der Schulgarten wird komplett auf den Kopf gestellt und an anderer Stelle eine Schülerzeitung entworfen. Neue Streitschlichter werden ausgebildet und Zeilen und Bilder gegen Rassismus entworfen.
Am letzten Tag der Projektwoche stellten die Schüler ihre Ergebnisse vor. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion, die eine Projektgruppe der Oberstufe vorbereitet hatte. Die Schüler hatten mit ihren betreuenden Lehrern fünf Gäste zum Thema „Wie viele Regeln brauchen Schüler?“ eingeladen. Der ehemalige Kamener Polizeichef Büscher diskutierte unter anderem mit dem Jugendoffizier der Bundeswehr Hauptmann Rogge über Themen wie Leistungsdruck in der Schule. Mit dem stellvertretendem Bürgermeister Wiedemann, sowie dem Sozialarbeiter Brandhorst und dem Schulpsychologen Hunke wurden außerdem Themen wie der „Elternführerschein“ oder bereits bestehende Regeln an Schulen diskutiert. Moderator und Schüler Jan Göttker führte mit vielen verschiedenen Impulsen durch die Diskussion und gab auch dem Publikum, bestehend aus Eltern, Schülern und Lehrern, in der Aula die Möglichkeit, sich ebenfalls einzubringen, wobei die deutliche Kritik an G8 von einem der Schüler viel Zustimmung und Applaus erntete.
Am Ende gab die Diskussion den beteiligten einen abschließenden Denkanstoß zum Thema Schule und war so auch das perfekte Ende für eine gelungene Projektwoche.
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von Marie Fuhr
Kamen. Nach langer, harter Arbeit ist es endlich soweit: Das Städtische Gymnasium Kamen ist nun offiziell eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
Am Donnerstag (3. Juli) wurde die Auszeichnung an die Schule übergeben. Schulleiter Gahlen eröffnete die kleine Feier im Innenhof der Schule, an der alle Schüler und Lehrer teilnahmen, mit ein paar Begrüßungsworten. Anschließend erklärten die Schüler, die das Projekt an die Schule geholt hatten, was es eigentlich heißt jetzt diese Auszeichnung zu tragen. Jede Schule braucht dazu auch einen Paten oder eine Patin. Das Gymnasium konnte die international erfolgreiche Tennisspielerin Dinah Pfitzenmaier für sich gewinnen. Die 22-jährige war vor drei Jahren selbst Abiturientin an der Schule und weiß, dass Rassismus auf ihren Reisen zu Turnieren immer wieder zu Problemen führt: „Deshalb unterstütze ich dieses Projekt sehr gerne und habe sofort zugesagt, als ich gefragt wurde.“
Große Probleme mit Rassismus sieht das Gymnasium bei sich nicht, deshalb habe man die Auszeichnung durchaus verdient. Sevgi Kahramann-Brust von der kommunalen Integrationsstelle im Kreis Unna, die die Auszeichnung übergibt, weiß aber auch: „Das Projekt ist jetzt nicht zu Ende. Es wird weitergeführt und jedes Jahr wird es an der Schule neue Aktionen zum Thema Rassismus oder Diskriminierung geben.“
Jetzt ist es wichtig, das das Schild „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nicht einfach so in der Schule hängt, sondern alle Schulmitglieder die Werte, die dahinter stehen, auch einhalten. Schließlich haben 86% der Leute an der Schule für das Projekt unterschrieben.
Die Ereignisse am Gymnasium überschlagen sich also weiter und es ist noch lange nicht Schluss, denn morgen ist der letzte Tag des Schulleiters Georg Gahlen.
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von Christoph Volkmer
Kamen. Endlich!!! Die Ferien in NRW haben begonnen. Auch am Städtischen Gymnasium Kamen wurden heute die Zeugnisse bzw. die Bescheinigungen über die Schullaufbahn ausgegeben.
Wer mit den Noten auf seinem Schulzeugnis nicht zufrieden ist oder Fragen zur Schullaufbahn hat, kann sich auch in der schulfreien Zeit Hilfe und Unterstützung holen. Bereits seit gestern haben die Bezirksregierungen in NRW ihre Zeugnis-Telefone eingerichtet.
Für alle Kinder und Jugendlichen aus Kamen ist das Zeugnistelefon der Bezirksregierung Arnsberg unter Tel. 02931- 820 erreichbar.
Alternativ dazu gibt es auch die bundesweite „Nummer gegen Kummer“, die Hilfestellungen für Schüler bei Problemen wie Angst oder Unsicherheit anbietet. Die „Nummer gegen Kummer“ für Kinder- und Jugendliche ist 0800 - 1110333. Auch besorgte Eltern können anrufen, für sie gibt es das Elterntelefon unter der Nummer 0800 - 1110550.
Weiterlesen: Ferienstart mit Zeugnis-Telefon und akuter Staugefahr
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