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von Edith Sujatta, Ortsheimatpflegerin und Gästeführerin
Diese Handelsfreunde des „Lübecker Kreises“ gehörten auch den ersten Kreisen Stockholms an. Eine natürliche Folge des äußerst intensiven Handels war, dass eine Anzahl Verwandter, die im Dienst de Camens oder in Anlehnung an seinen Handel tätig waren, in Stockholm sesshaft wurden. Tideman van Camen, Johan Sparenberg und Albert Mentße lebten mit ihren Familien in Stockholm. Mit Claus de Camen verwandt waren auch Hannus Camen, der 1663 bezeugt ist, Lubbert de Camen, der 1383 als Bürger von Stockholm nachweisbar ist und schließlich ein Berend de Camen, der 1383 im Dalarner Kupferbergbau tätig war. Die Liste der Kaufleute, die direkt aus Kamen nach Stockholm gelangten oder über den Umweg Lübeck dorthin kamen, handelten und es zu Amt und Würden brachten, ist groß.
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Kreis Unna. Wissenswertes über den Kreis und seine Städte und Gemeinden in Buchform – das ist das Ziel der elf Autoren, die am 15. Band der Reihe „Städte und Gemeinden in Westfalen“ arbeiten. Ein ambitioniertes Buch-Projekt.
Das neue Buch der Geographischen Kommission für Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) soll im Herbst 2015 erscheinen. „Es richtet sich nicht an ein wissenschaftliches Fachpublikum“, erläutert Dr. Carola Bischoff, wissenschaftliche Referentin der Geographischen Kommission für Westfalen, „sondern bereitet geographische Themen für die breite, interessierte Öffentlichkeit auf.“
Nach einer Einleitung, die den Kreis Unna als Ganzes vorstellt, werden detaillierte Einzeldarstellungen der einzelnen Kommunen folgen. Eine Vielzahl von Tabellen, Grafiken, Luftbildern, Fotos und thematischen Karten ergänzen die Beiträge.
Die elf Autoren haben sich im Kreishaus erstmalig für dieses Projekt getroffen. Sie bringen umfassende Fachkenntnisse aus der Geographie, der Raumplanung und der Geschichte ein.
Folgende Autoren sind an dem Band über den Kreis Unna (in Klammern die jeweiligen Schwerpunkte) beteiligt: Dr. Peter Kracht (Human- und physisch-geographischer Einleitungsbeitrag und Text über Fröndenberg/Ruhr), Dr. Götz Loos (Human- und physisch-geographischer Einleitungsbeitrag und Text über Kamen), Dr. Manfred Nolting (Bergkamen), Kathrin Fennhoff (Bönen), Jochen von Nathusius (Fröndenberg/Ruhr), Marc Gottwald-Kobras (Holzwickede), Andreas Beilein (Lünen), Moritz Schmidt (Schwerte), Dr. Friedhelm Pelzer (Selm), Dr. Carola Bischoff (Unna), Patrick Frescher (Werne).
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Kreis Unna. Schwanger und niemand darf es wissen? Seit Anfang Mai gibt es mehr Hilfen für Schwangere. Per Bundesgesetz geregelt wird die vertrauliche Geburt. Außerdem gibt es ein anonymes Hilfetelefon.
Das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere bietet werdenden Müttern jetzt die Möglichkeit, ihr Kind sicher und auf Wunsch vertraulich in einer Klinik oder bei einer Hebamme zur Welt zu bringen.
„Mit den Hilfsangeboten soll die Zahl der nach der Geburt ausgesetzten oder getöteten Kinder verringert werden“, betont Sengül Ersan, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Unna.
Die Gleichstellungsbeauftragte weist in dem Zusammenhang auf das vom Bund eingerichtete anonyme Hilfetelefon „Schwangere in Not“ hin. Es hat die Telefonnummer 0 800 40 40 020, ist kostenfrei, barrierefrei, mehrsprachig und 24 Stunden lang besetzt.
Am anderen Ende der Leitung gibt es eine kostenlose und qualifizierte Erstberatung und rund um die Uhr auch eine Vermittlung zu den Beratungsstellen vor Ort.
Im Internet ist das Hilfsangebot unter www.geburt-vertraulich.de erreichbar.
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Kreis Unna. Jede Stimme zählt: Am 25. Mai können im Kreis rund 326.000 Wahlberechtigte entscheiden, wer als Landrat die Kreisverwaltung führt und wer in den Kreistag einzieht und dort die politische Zukunft mit gestaltet.
Unter den Wahlberechtigten finden sich fast 18.000 Erstwähler und rund 8.030 EU-Bürger. Gewählt wird in 33 Wahlbezirken. Dabei ist der Kreiswahlbezirk 19 in Kamen mit rund 10.250 Einwohnern der kleinste und der Kreiswahlbezirk 09 in Lünen mit knapp über 15.420 Einwohnern der größte.
Bei der parallel zur Kommunalwahl stattfindenden Europawahl können im Kreisgebiet rund 314.370 Menschen ein Kreuz auf dem Stimmzettel machen, darunter sind rund 17.000 Erstwähler und rund 7.870 EU-Bürger.
Weitere Informationen rund um die Landratswahl und Kreistagswahl sowie zur Europawahl finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de.
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Zinsen und Dividenden werden seit 2009 „abgeltend besteuert“. Damit müssen viele Anleger in der Einkommensteuerklärung diese Einkünfte - an sich - nicht mehr eintragen. Warum dies dennoch oft ratsam ist, erklärt der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine e.V. (NVL) in Berlin.
Viele Anleger verschenken Geld, wenn sie in der Steuererklärung nicht das entsprechende Kreuz zur Neu-berechnung ihrer Kapitalerträge setzen. Eine Überprüfung der einbehaltenen Abgeltungsteuer durch das Finanzamt bietet sich beispielsweise an, wenn der Sparerpauschbetrag von 801 Euro bzw. 1.602 Euro für Verheiratete nicht ausgeschöpft wurde. „Das ist oft bei ungünstig verteilten oder überhaupt nicht in Anspruch genommenen Freistellungsaufträgen der Fall“, ergänzt Uwe Rauhöft, Geschäftsführer des NVL. Da Gewinne und Verluste verschiedener Kreditinstitute nicht miteinander verrechnet werden, bietet sich auch hier eine Prüfung durch den Fiskus an.
Darüber hinaus gilt bei der Abgeltungsteuer zwar ein „Standardtarif“ von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und eventueller Kirchensteuer. Steuerpflichtige mit geringem steuerpflichtigem Einkommen können aber beantragen, dass ihre Kapitalerträge dem persönlichen Steuersatz unterworfen werden. Ein Risiko besteht nicht: Ist die Abgeltungsteuer am Ende doch vorteilhafter, bleibt es dabei. Von der Günstigerregelung profitieren typischerweise Rentner, Personen mit Lohnersatzleistungen oder Bezieher steuerfreier aus-ländischer Einkünfte. Der Antrag kann bis zur Unanfechtbarkeit des Steuerbescheids gestellt werden, also auch noch im Einspruchsverfahren.
Anleger über 64 Jahre können mit der Steuererklärung zudem ihren Altersentlastungsbetrag bis zu 1.900 Euro geltend machen. Arbeitnehmer können ebenfalls einen Steuervorteil erhalten. Wenn sie keine weiteren Nebeneinkünfte haben, bleiben Kapitalerträge über dem Sparerpauschbetrag hinaus bis zu 410 Euro völlig steuerfrei und bis zu weiteren 820 Euro teilweise. Für diese Personengruppen, ältere Sparer und Arbeitneh-mer, lohnt sich deshalb eine Versteuerung ihrer Kapitalerträge über das Finanzamt auch bei höheren indivi-duellen Steuersätzen.
Im Übrigen haben auch Minderjährige Anspruch auf den Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro. „Werden also Kapitalanlagen auf den Nachwuchs übertragen, lässt sich die Pauschale neben den Eltern nochmals zum Steuern sparen ausnutzen“, empfiehlt Uwe Rauhöft.
Wer keine Einkünfte über dem Grundfreibetrag von derzeit 8.354 Euro hat, kann sich alternativ vom Finanz-amt eine sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung ausstellen lassen. Mit Vorlage dieses Dokuments behält die Bank auch bei höheren Zinsen und Dividenden keine Steuern ein.
Die Anlage KAP müssen auf jeden Fall Steuerpflichtige ausfüllen, die Kapitaleinnahmen ohne Abgeltungs-teuer bezogen haben, obwohl keine Freistellung erfolgte. Dies ist bei zinspflichtigen Privatdarlehen oder Kapitaleinnahmen aus dem Ausland der Fall. Gleiches gilt für Anleger in ausländische thesaurierende Fonds. Wer seiner Bank seine Religion nicht mitgeteilt hat, muss außerdem zur Erhebung der Kirchensteuer die Anlage KAP ausfüllen. In vielen Fällen ist deshalb bei Kapitalerträgen Expertenwissen in der Einkom-mensteuererklärung gefragt.
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Kamen. "Bluthochdruck ist eine der häufigsten Ursachen für Schlaganfall, Herzschwäche oder Herzinfarkt", warnt Dr. Hermann-Josef Dieckmann, Chefarzt am Hellmig-Krankenhaus Kamen. Über neue Medikamente und neue Behandlungsformen und ihre Chancen und Grenzen spricht er am Mittwoch, 14. Mai, im Rahmen der Veranstaltungsreihe Pulsschlag von VHS und Klinikum Westfalen. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Hellmigium, dem Vortragsraum des Hellmig-Krankenhauses im Severinshaus.
Rechtzeitig erkannt, lassen sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft gut behandeln, so Dr. Dieckmann. Hoher Blutdruck gilt als gravierendes Gesundheitsrisiko. Wichtig sei, dies früh zu erkennen und entsprechend vorzubeugen. Für jeden Betroffenen müsse die geeignete Behandlungsform und entsprechende Alternativen erörtert werden. Wichtig sei, den Patienten zu vermitteln, wie er im Alltag mit einem zu hohen Blutdruck umgehen sollte, zum Beispiel wie er sich richtig und gesund ernähren kann.
Im aktuellen Vortrag geht es speziell auch darum, welche medikamentösen Therapien wann zu empfehlen sind, um dem "Killer" Bluthochdruck entgegen zu treten.
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von Christoph Volkmer
Kamen. „Es gibt kein schlechtes Wetter - es gibt nur falsche Kleidung“ - dieses alte Wanderer-Motto genoss am Wochenende kaum Bedeutung, denn bei drei Tagen mit fast durchgehendem Regen nützten irgendwann selbst Gummistiefel und Regenjacke nichts mehr - die Kite glich in diesem Jahr eher einer Schlammschlacht als einem Familienevent.
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- Lokalnachrichten
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Kamen. Bei strömenden Regen und reichlich Gegenwind machten sich Vertreter des Ortsverbandes Kamen am Samstag (10.05.2014) gemeinsam mit dem Grünen Landratskandidaten Jochen Nadolski-Voigt auf den Weg nach Dortmund-Wickede zur Fahrradstafette für einen Radschnellweg Ruhr. Hier übergaben die Grünen Radler aus Dortmund, angeführt von der GRÜNEN Landtagsabgeordneten Daniela Schneckenburger, den symbolischen Grundstein in Form einer Kartenrolle mit Streckenführung und einem ´letter of intent‘. Mit ihren Unterschriften auf der Absichtserklärung verpflichteten sich die OV-Mitglieder Anke Schneider (Verkehrspolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion), Anke Dörlemann (Kreisverbandssprecherin und Spitzenkandidatin der Kamener Grünen), Andreas Dörlemann in seiner Funktion als Ortsverbandssprecher sowie Jochen Nadolski-Voigt (Grüner Landratskandidat) und MdL Herbert Goldmann (Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion),sich ideel für den Radschnellweg im Kreis Unna einzusetzen, der auch Kamener Stadtgebiet queren soll.
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von Christoph VolkmerDie Kinder, die 75 Minuten lang stimmungsvolle Lieder aus verschiedenen Geschichten von Ritter Rost präsentierten, kommen von allen Kamener Grundschulen und nehmen teils erst seit einem Jahr am Projekt „Erlebnis Musik“ oder „Erlebnis Musik mit Instrument“ teil.
„Wir haben aktuell eine gute Mischung aus Neulingen und Kindern, die schon seit zwei oder drei Jahren dabei sind“, so Musikschulleiter Alexander Schröder. Erst am gestrigen Samstag hatte es in der Stadthalle eine erste gemeinsame Probe mit allen Teilnehmern gegeben. „Vorher haben die Kinder in kleineren Gruppen mit Lehrkräften der Musikschule in ihrer Schule geprobt“, erklärte Schröder.
Mit dem Ende der Grundschulzeit entscheiden sich dann viele der teilnehmenden Kinder für die Aufnahme eines Kurses an der Musikschule. „Wir haben in den vergangenen Jahren eine Übertrittsquote von 40 Prozent - das ist sehr viel“, bilanzierte Schröder zufrieden.
Die farbenfrohen Kostüme entwarfen übrigens die Eltern passend zur Aufführung - als kleine Belohnung gaben die Kinder natürlich auch eine Zugabe.
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Kamen-Methler. Mit Sommer hatte das neue Veranstaltungskonzept der Dorfjungs Methler leider nur wenig zu tun. Starker Wind mit Temperaturen um die 12 C° und 80 % Regen ließen dem Neustart nur wenige Chancen. Dennoch ging das Konzept im Gesamtresümee auf. Trotz der extremen Wetterlage konnten im Tagesdurchlauf immerhin ca. 200 Besucher gezählt werden.
Weiterlesen: Feucht und trotzdem fröhlich - „Mit den Dorfjungs in den Sommer“
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