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Dr. Dieckmann referierte in der Pulsschlagreihe
Kamen. Dass der Körper Bluthochdruck nicht durch Warnhinweise signalisiert, sei ein Konstruktionsfehler in einer sonst gelungenen Schöpfung, so Dr. Hermann-Josef Dieckmann, Chefarzt am Hellmig-Krankenhaus. Im Rahmen der Vortragsreihe Pulsschlag von VHS und Klinikum Westfalen warnte er vor den Folgen, die daraus entstehen können: Acht Millionen Menschen sterben weltweit jährlich in Folge von Bluthochdruck.
Herzinfarkt, Schlaganfall und schwere Organschäden können von zu hohem Blutdruck ausgelöst werden, so Dr. Dieckmann im gut gefüllten Hellmigium, dem Vortragsraum des Krankenhauses im angrenzenden Severinshaus. Ein Problem: Nicht nur offensichtliche Symptome fehlen, in etwa 90 Prozent der Fälle sei auch keine direkte Ursache für den Bluthochdruck festzustellen. In den anderen Fällen sind zum Beispiel Nierenerkrankungen, Hormonstörungen, schlafbezogene Atemstörungen oder Gefäßmissbildungen Auslöser zu hohen Blutdrucks.
Starken Einfluss auf den Blutdruck aber hat unser Lebensstil, warnt Dr. Dieckmann. Legte ein Mann im Zeitalter der Jäger und Sammler noch bis zu 19 km am Tag zurück, sind es heute oft nur noch wenige hundert Meter. Fett- und salzreiche Ernährung kommen hinzu, Nikotin und Alkohol aber auch Lärm, Reizüberflutung und Stress.
Änderungen des Lebensstiles seien deshalb ein wichtiger therapeutischer oder präventiver Ansatz. Einmal erkannt könne Bluthochdruck heute in vielen Fällen medikamentös behandelt werden. Da es unterschiedliche Wirkstoffgruppen gibt, müsse das individuell wirksame Medikament oder eine sinnvolle Kombination gefunden werden.
Dr. Dieckmann sprach sich dafür aus, eher konservativ zu verfahren und nicht jedes neue Medikament oder jede neue Therapie zu preisen, solange umfassende Studiendaten und Langzeitbewertungen noch fehlen. Kritisch zu sehen seien therapeutische Verfahren, die trotz Zweifeln an der Wirksamkeit praktiziert und beworben würden.
"Ein Medikament sollte gut erprobt und dokumentiert sein, wenig Nebenwirkungen haben und über Jahre unbedenklich eingenommen werden können", fordert Dr. Dieckmann. Unproblematisch seien in der Regel Ersatzmedikamente bei Wirkstoffgleichheit, die deutlich preiswerter sein könnten als das Original. In jedem Fall sollte ein Patient versuchen, durch eigenes Bemühen in Sachen Ernährung, Bewegung oder Entspannung einem Bluthochdruck entgegen zu wirken. In vielen Fällen könne dann die Medikamentation zumindest verringert werden.
Info: Die Reihe Pulsschlag wird am 11. Juni fortgesetzt. Dann referiert ab 19 Uhr im Hellmigium Chefarzt Dr. Burkhard Thiel zum Thema "Schlüssellochchirurgie - wer guckt wann wohin."
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von Christoph Volkmer
Kamen. Große Resonanz im Kunstraum: Michael Peschke eröffnete hier gestern Abend seine Ausstellung „Abstract Nature“. Rund 80 interessierte Besucher erhielten dabei eine persönliche Einführung in die künstlerische Arbeit des Unternehmers aus Schwerte.
Weiterlesen: Alles andere als gewöhnlich - Neue Ausstellung im Kunstraum eröffnet
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Kamen/Niedermehnen. Auf einem Pokalturnier in Niedermehnen hat die Radballschülermannschaft des RV Methler einen hervo rragenden 2. Platz belegt. Erst im Finale mussten sich Finn Berkemeier und Philipp Golda dem Pokalsieger Aschendorf (Niedersachden)mit 0:2 geschlagen geben. In der Vorrunde blieb das Team ungeschlagen und setzte sich mit 4:1 gegen Oberneuland (Bremen), 2:0 gegen Niedermehnen 4 und 1:0 gegen Niedermehnen 2 durch. Auch im Halbfinale gegen den Tabellenzweiten der Gruppe B Leeden sprang ein klarer 3:0 Sieg heraus. Für die junge Methleraner Mannschaft war dies nach einem Einsatz in einem Anfängerturnier erst der 2. Einsatz, umso bemerkenswerter dieser 2. Platz. In der kommenden Saison wird die Mannschaft dann auch in der Landesmeisterschaft an den Start gehen.
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Kamen. Am Mittwoch (14.05.2014, gegen 12.20 Uhr, wollte eine 69 jährige Fahrzeugführerin aus Hattingen auf dem Parkplatz eines Teppich-und Tapetenmarktes im Kamen Karree ihr Fahrzeug wenden. Beim Zurücksetzen übersah sie einen 47 jährigen Fahrzeugführer, der am Kofferraum seines Fahrzeugs stand und fuhr diesen an. Der Mann verletzte sich und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
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von Klaus Holzer
Heute, am 15. Mai, gibt es für Kamen ein kleines Jubiläum zu feiern: vor genau 200 Jahren wurde die Quadriga, die auf dem Brandenburger Tor in Berlin steht, im Triumphzug durch Kamen gefahren. Wie war es dazu gekommen?
Weiterlesen: Heute vor 200 Jahren - Ein (kleines) Kamener Jubiläum
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Kamen. Weltmeister im Entdecken sind die Kids ja schon lange, was der Kids-Club auf so mancher Entdeckungsfahrt in den letzten Jahren bewiesen hat.
Der Kids-Club war Gast im Fotostudio, in einer Druckerei, in der Weihnachtsbäckerei, in der Sparkasse, beim Optiker, in einer Fleischerei. im Hellmig-Krankenhaus, im Supermarkt, im Haus der Stadtgeschichte. Es wurde eine erste Kids-Club Zeitung gedruckt, eine Autowerkstatt besucht und gebastelt was das Zeug hält: Karnevalsutensilien, Kostüme zu Halloween, und natürlich Christbaumschmuck, Weihnachtsdeko und Knusperhäuschen.
Es stand der Besuch von Bad und Sauna Bönen und den Servicebetrieben der Stadt Kamen auf dem Programm. Im Gartencenter Dehner wurde die Kleintierabteilung unter die Lupe genommen. Im Winter
besuchten die Kids die Eissporthalle Bergkamen-Weddinghofen. Zum Osterfest gab es „österliche Leckereien aus der Backstube“, zum Muttertag wurden Muttertagsherzen gebacken.
Es wurde hinter die Kulissen einer Hotelküche geschaut, alles rund um den Garten und den richtigen Umgang mit Pflanzen unter die Lupe genommen und ein Picknick gemacht.
Und wie sollte es auch anders sein – auch der Nikolaus war schon Gast im Kids-Club.
Im September 2013 haben die Kids unter dem Motto „Lesedetektive auf neuer, geheimer Knabbermission“ in Zusammenarbeit mit Rewe Nüsken, der Firma Bahlsen und dem Duden Verlag Detektiv gespielt und waren zu einer interaktiven Lesedetektivstunde Gast in der Stadtbücherei in Kamen. Mit „ Gruseligen Leckereien aus der Hexenbackstube“ hat sich der Kids-Club im Oktober auf Halloween vorbereitet.
Veranstaltungstipp: Am 20. Mai 2014 trifft sich der Kamener Kids-Club um 15.00 Uhr vor der Schneiderei Erkan am Willy-Brandt-Platz in Kamen
Der Kids-Club trifft sich in diesem Monat ausnahmsweise an einem Dienstag.
In der Schneiderei werden die Kids in kleine Gruppen aufgeteilt. Dann geht es los. Es wird zugeschnitten, zusammengesteckt und genäht was das Zeug hält. Wer jetzt glaubt, dass ist nur was für Mädchen, der irrt sich gewaltig. Genäht werden allerlei tolle Sachen in Schwarz Rot Gold. Zum Beispiel Fahnen und Stirnbänder, damit die kleinen Fans das große Fußballereignis im nächsten Monat mit selbst genähten Fanartikeln so richtig feiern können.
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Kamen. Für alle tanzbegeisterten Salseros und Salseras bietet das Café Mocca eine spezielle Tanzveranstaltung an. Am Samstag (17.05.) startet im Café Mocca in der Bahnhoftstraße die nächste "Cuba Party". Wer Cubaton, Timba, Reggaeton, Merengue electronico, Dembow, Latin Pop, Latin House, Bachata und moderne Salsa Tunes mag, der ist hier genau richtig. DJ Diego sorgt an diesem Tag für den typisch kubanischen Sound in Kamen. Ein spezielles Getränkeangebot bringt zusätzlich karibisches Feeling in der Bahnhofstraße.
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Oft dürfen Hunde nicht mit ins Büro – nicht so am bundesweiten Aktionstag „Kollege Hund“. Am 26. Juni 2014 ruft der Deutsche Tierschutzbund bereits zum siebten Mal den tierischen Schnuppertag aus. Hundebesitzer, Mitarbeiter und Chefs können sehen und erleben, wie die vierbeinigen Kollegen den Arbeitsalltag bereichern: Stress wird abgebaut, die Motivation steigt, und die Auswirkungen auf das Arbeitsklima sind überaus positiv. Der Kollege Hund ist ein Gewinn für das ganze Team, und möglicherweise lässt es sich doch einrichten, dass der Hund dauerhaft zum Arbeitsplatz des Herrchens mitkommen kann – als verlässlicher, treuer Freund im Arbeitsalltag.
Weit über tausend Betriebe quer durch die Republik nehmen jedes Jahr an diesem Schnuppertag teil. Interessierte können sich unter www.kollege-hund.de anmelden und werden vom Verband mit einer Urkunde als tierfreundliches Unternehmen ausgezeichnet.
„Hunde am Arbeitsplatz haben einen positiven Einfluss auf die Motivation der Angestellten und sorgen damit für ein gutes Betriebsklima und bessere Leistung – und somit profitieren nicht nur die Hundebesitzer vom neuen tierischen Kollegen“, so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Ein weiterer positiver Effekt: „Wenn Hunde am Arbeitsplatz zugelassen sind, erhöht das sicher auch die Chancen für viele Hunde aus Tierheimen, ein neues Zuhause zu finden“, erklärt Schröder.
Neben dem Einverständnis des Chefs und der Kollegen muss selbstverständlich auch sichergestellt sein, dass die Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden. Der Hund sollte Rückzugsmöglichkeiten und einen Platz mit seiner Decke, seinem Napf und seinem Spielzeug haben. Die Pausen sollten dem Hund gewidmet werden. Dann steht einem erfolgreichen gemeinsamen Arbeitstag nichts mehr im Wege. Denn Hunde fühlen sich am wohlsten, wenn sie bei Herrchen und Frauchen sind. Aber auch Chefs und Mitarbeiter profitieren vom „Kollegen Hund“, da ein Hund positiv auf das Arbeitsklima wirkt: Wenn zum Beispiel ein Kollege kurz innehält, um mit dem Hund zu spielen oder auch beim Gassi gehen einspringt, hebt das die allgemeine Stimmung.
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Kreis Unna. Die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW und der Regionalverband Ruhr bieten in Kooperation mit dem Kreis Unna und der Stadt Hamm einen Lehrgang „Zertifizierte/r Natur- und Landschaftsführer/in für das östliche Ruhrgebiet“ an. Anmeldungen sind bis 30. Mai möglich.
Die künftigen Botschafter der Region erfahren durch Exkursionen, Vorträge, Gruppen- und Projektarbeit, wie sie die ökologische Vielfalt, Kultur- und Landschaftsgeschichte mit den heimischen Tier- und Pflanzenarten lebendig vermitteln können. Darüber hinaus lernen sie Methoden zur Gestaltung von zielgruppenspezifischen Führungen und Naturerlebnisveranstaltungen kennen.
20 Ausbildungsplätze stehen zur Verfügung. Zielgruppe sind Personen aus der Region, denen es Spaß macht, mit Menschen umzugehen und Natur zu vermitteln. Eine gute Voraussetzung, um bei der Bewerbung berücksichtigt zu werden, sind Kenntnisse aus den Bereichen Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Touristik, Freizeitsport, Jagd und Umweltbildung. Auch Lehrer, Wanderführer oder Heimatkundler bringen gute Grundlagen mit. Die Teilnehmer sollten bereit sein, künftig Exkursionen anzubieten.
Der Lehrgang „Zertifizierte/r Natur- und Landschaftsführer/in für das östliche Ruhrgebiet“ beginnt im Juni und umfasst 70 Unterrichtsstunden, die in drei Blöcken stattfinden. Termine sind 13. bis 15. Juni (in Hamm), 7. bis 11. Juli (in Bergkamen) und 17. bis 19. Oktober 2014 (Schulungsort im Kreis Unna oder Hamm wird noch mitgeteilt). Die erfolgreiche Teilnahme wird durch eine Teilnahmebestätigung und eine Urkunde der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW als staatlicher Zertifizierungsstelle bescheinigt.
Die Teilnahme am Lehrgang kostet 150 Euro zuzüglich 30 Euro Prüfungsgebühr. Anmeldungen sind bis Freitag, 30. Mai möglich. Anmeldeformulare können auf der Internetseite der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW heruntergeladen www.nua.nrw.de oder per Post angefordert werden: Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA), Siemensstraße 5 in 45659 Recklinghausen, E-Mail:
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Jobcenter unterstützt bei Umwandlung in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse
Kreis Unna. Minijobs sind ein erster Schritt in die Arbeitswelt. Auch für Berufsrückkehrende bietet ein Minijob die Möglichkeit, wieder Fuß zu fassen in den oft erlernten Beruf. Häufig sind Minijobber aber auch auf Sozialleistungen angewiesen.
Die Umwandlung eines Minijobs in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung kann für sie eine Perspektive bieten, langfristig in Arbeit einzumünden und somit den Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. In über 1.360 Fällen konnten seit 2011 Kunden des Jobcenters Kreis Unna auf diese Weise vermittelt werden.
Die Vorteile einer Umwandlung liegen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen auf der Hand. Arbeitgeber binden bereits eingearbeitetes Personal und schaffen eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit. Die bisherigen Nebenverdienstler bauen eine eigene soziale Absicherung auf und verbessern gleichzeitig ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Das Team Arbeitgeberservice des Jobcenters Kreis Unna berät Arbeitgeber sowie Minijobber gern über die Möglichkeiten einer Umwandlung und unterstützt sie bei Bedarf sowohl finanziell als auch personell beim Übergang in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit (Kontakt: 02303 273747 oder per E-Mail:
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