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Kreis Unna. Ob Fragen zum Zahnersatz, zu Implantaten oder rund um die Kieferorthopädie: Seit 2004 gibt der Zahnärztliche Dienst des Kreises darauf Antwort. Im September feiert die unabhängige zahnmedizinische Patientenberatung ihr zehnjähriges Bestehen.
Das Angebot rund um die Zähne ist beliebt: Aller Voraussicht nach wird zum zehnten Geburtstag die Marke von 4.000 Personen, die Hilfe bei der zahnmedizinischen Patientenberatung gesucht haben, geknackt werden. Die spezielle Sprechstunde, in der sich Bürger des Kreises kostenlos untersuchen und beraten lassen können, ist nach wie vor einmalig in Nordrhein-Westfalen.
Die unabhängige zahnmedizinische Patientenberatung wird gern genutzt, um eine Zweitmeinung einzuholen und im „Dschungel“ der Heil- und Kostenpläne, Festzuschüsse und Privatleistungen den Überblick zu behalten. Allerdings ersetze der Service nicht den Gang zum Zahnarzt, sagt Dr. Claudia Sauerland, Leiterin des Zahnärztlichen Dienstes: „Erst kommt die Untersuchung und Beratung beim niedergelassenen Arzt, dann kommen wir.“
Vor allem Implantate sind nicht nur sprichwörtlich in aller Munde. Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu geplanten Zahnarztbehandlungen bilden den inhaltlichen Schwerpunkt der Beratung. Hier geht sowohl um Art und Umfang der Versorgung und mögliche Alternativen als auch um die zu erwartenden Kosten und die Höhe der Kassenleistungen. Mängelgutachten und Rechtsberatung bietet das zahnärztliche Beratungsteam allerdings nicht an.
Termine können in den Kreishäusern in Unna und Lünen wahrgenommen werden. 65 Prozent der Anfragen kommen von Bürgern aus Unna, Holzwickede, Schwerte, Fröndenberg, Bönen und Kamen, 35 Prozent aus Lünen, Selm, Werne und Bergkamen. „Aus den Rückmeldungen der Patienten wissen wir, dass wir in der großen Mehrzahl der Fälle wertvolle Hilfestellung geben“, berichtet Dr. Claudia Sauerland.
Weitere Informationen und Terminvereinbarung beim Zahnärztlichen Dienst des Kreises Unna montags bis freitags von 8.30 bis 11.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 13.30 bis 15.30 Uhr unter Tel. 0 23 03 / 27-53 53 und per E-Mail an
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Kamen. In der Nacht zu Dienstag (05.08.2014) brachen unbekannte Täter in einen metallverarbeitenden Betrieb an der Wilhelm-Bläser-Straße ein. Sie durchsuchten die Werkstatt sowie das Büro. Nach ersten Feststellungen entwendeten sie eine noch unbekannte Menge an Messing und Kupfer. Wer hat etwas bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
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Kamen. In der Reihe SUMMERlife verschiebt sich der Auftritt der Marinekameradschaft Kamen Bergkamen gegenüber der Platane auf dem Platz bei Parfümerie Pieper von Samstag, 09.08.2014 auf Samstag, 16.08.2014 von 11:30 Uhr bis ca. 13:30 Uhr.
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Kamen. Am Montag, 04.08.2014 wollte die Ordnungsbehörde der Stadt Kamen einen 55jährigen Kamener auf Beschluss des Amtsgerichts einweisen. Beamte der Kreispolizeibehörde Unna wurden zur Unterstützung eingesetzt. Der Kamener wurde in seiner Wohnung angetroffen. Er bedrohte die eingesetzten Beamten von Polizei und Stadt Kamen mit einem Messer. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Der Kamener zog sich in seine Wohnung zurück und drohte den eingesetzten Kräften. Das Mehrfamilienhaus, in dem der 55jährige wohnt, wurde evakuiert. Die Polizei ist mit Spezialeinsatzkräften vor Ort. Der Einsatz dauert an.
Nach gescheiterten Verhandlungsversuchen wurde der 55jährige Kamener um 15:40 Uhr durch Spezialeinsatzkräfte überwältigt. Hierbei wurde er leicht verletzt und nach ärztlicher Versorgung der Ordnungsbehörde zur Einweisung überstellt.
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Kreis Unna. Wie heißen Sie bitte? Wenn ein wichtiger Grund vorliegt, können Bürger beim Kreis eine Namensänderung beantragen. Das können zum Beispiel erhebliche Schwierigkeiten bei Aussprache und Schreibweise des Namens sein.
Im vergangenen Jahr sind 56 Anträge (2012: 58) auf öffentlich-rechtliche Namensänderung von der Kreisverwaltung genehmigt worden, davon ergingen in 39 Fällen Namensänderungsbescheide (2012: 37), Vornamensänderungen erfolgten für 17 Personen (2012: 21). In Kamen erfolgten 6 Namensänderungen der Vornamen und 2 Änderungen der Namen.
Wem sein alter Name nur nicht mehr gefällt, hat allerdings keine Aussicht auf eine Namensänderung. Es muss ein wichtiger Grund vorliegen. Insbesondere bei schwieriger Schreibweise und Aussprache, anstößig oder lächerlich klingenden sowie sehr langen und umständlichen Namen ist dies der Fall. Die Zahl der Anträge eingebürgerter Personen, die aus Migrationsgründen einen deutschen oder internationalen Namen annehmen möchten, steigt.
Es gibt auch Anlässe zur Änderung des Familiennamens, die im Interesse eines Kindes liegen können. Davon betroffen sein können Pflegekinder oder Kinder aus geschiedenen Ehen, wenn der oder die Sorgeberechtigte den Geburtsnamen wieder annimmt. Beteiligte an diesen Verfahren sind immer beide Elternteile.
Die Gebühren betragen für eine Namensänderung 1.000 Euro - bei minderjährigen Kindern 375 Euro - und bei der Änderung des Vornamens 250 Euro. Eine Gebührenermäßigung erfolgt bei Vorliegen eines öffentlichen Interesses an der Namensänderung und kann auch Personen in besonderen wirtschaftlichen Verhältnissen gewährt werden. Die Namensänderung eines Pflegekindes ist kostenlos.
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Bochum. Wenn die Ferien enden, beginnt für viele Schüler wieder die Hölle. Dann ist es erneut an der Zeit sich möglichst unsichtbar zu machen, auf dem Schulweg nicht aufzufallen, sich in der Pause auf dem Klo zu verstecken und den Sportunterricht zu schwänzen. Sie sind Opfer von Mobbing-Attacken. Mobbing ist gerade in Schulen weit verbreitet und macht das Leben vieler Kinder zum Spießrutenlauf. Oft leiden Mobbing-Opfer ihr Leben lang an den Folgen der systematischen körperlichen und seelischen Misshandlung. Dass Mobbing kein harmloser Kinderspaß ist, zeigen die Beispiele von Hannah Smith aus London, der Kanadierin Rehtaeh Parsons und anderer, die ihrem Leben ein Ende setzten, weil sie die Attacken nicht länger ertragen wollten. Eltern und Lehrer müssen sich rechtzeitig einmischen, um dramatische Entwicklungen zu verhindern.
Mobbing ist unter Kindern ein weitverbreitetes Phänomen. Untersuchungen unter Schülern zeigen, dass - in Abhängigkeit von der Altersstufe - jedes dritte bis zehnte Kind bereits einmal Opfer war. In der Grundschule ist Mobbing meist körperlicher Natur. Was als Hänselei beginnt, eskaliert oft und schnell. Es wird ganz offen geschubst, gekniffen, verprügelt. In den weiterführenden Schulen - und besonders unter Mädchen - geht es dann subtiler zu und die Methoden werden raffinierter. Die Bandbreite reicht von Ignorieren und Lästern über den Ausschluss von Gruppenaktivitäten bis hin zum Vorenthalten wichtiger Informationen und Verbreiten von Gerüchten. Effektives und grausames Werkzeug von Mobbing-Kampagnen ist das Internet. Anonyme Beschimpfungen, peinliche Fotos und Videos sowie Verleumdungen werden über soziale Netzwerke im Internet veröffentlicht und verbreiten sich in Sekunden.
Die Demütigungen, die Betroffene dadurch erleiden – manchmal sogar von vermeintlichen Freunden – sind oft so schwerwiegend, dass ihr Selbstwertgefühl dauerhaft Schaden nimmt. Behandlungsbedürftige psychische und psychosomatische Erkrankungen sind eine Folge. Die Schuld für ihre Ausgrenzung suchen Mobbing-Opfer meist bei sich selbst. Sie glauben den Tätern und fühlen sich tatsächlich zu dick, zu dumm, völlig wertlos. Aus Scham und Angst vor weiteren Repressalien suchen sie nur selten Hilfe bei Erwachsenen. Stattdessen ziehen sie sich zurück, schwänzen die Schule und versuchen, sich unsichtbar zu machen, um den Tätern möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. In extremen Fällen erscheint den Opfern ein Suizid als einziger Ausweg aus der aussichtslosen Situation.
Weil Mobbing über die Zeit zum Teufelskreis wird und sich über viele Jahre erstrecken kann, ist es wichtig, dass Eltern sofort einschreiten, wenn sie bei ihrem Kind Veränderungen bemerken, die auf Mobbing-Situationen hinweisen könnten. Typische Anzeichen sind neben sozialem Rückzug, Niedergeschlagenheit, Schulunlust und Leistungsabfall auch häufige blaue Flecken, wenige Freunde sowie Beschwerden wie Kopf-, Bauch- oder Rückenschmerzen und Übelkeit, besonders morgens vor der Schule.
Was können Eltern tun?
Zunächst sollten Eltern ihr Kind auf gemachte Beobachtungen ansprechen und sich genau schildern lassen, was in der Schule abläuft. Um eine dauerhafte Lösung zu finden, ist es unumgänglich auch das Gespräch mit einem vertrauensvollen Lehrer zu suchen. Von einer direkten Konfrontation mit Tätern oder deren Eltern raten Experten ab.
Eltern von Tätern sollten ihr Kind offen darauf ansprechen und ihnen klar machen, dass dieses Verhalten nicht in Ordnung ist und welche Konsequenzen es für andere Kinder und sie selbst haben kann. Sie sollten aber auch ergründen, warum ihr Kind mobbt. Vielleicht weiß es Konflikte nicht anders auszutragen, wurde selbst gemobbt oder wird gezwungen, zu mobben.
Grundsätzlich sollten Eltern die Stärken, Besonderheiten und Talente ihrer Kinder fördern. Das steigert das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein und macht stark gegen Mobbing.
Infos im Netz unter:
http://bkkvorort.portal-gesundheitonline.de
http://www.nordrheinwestfalendirekt.de/specials/mobbingline-nrw/
http://mobbing-schluss-damit.de
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Kamen. Rihanna schmückt sich damit, Mesut Özil auch. Mittlerweile findet jeder zehnte Bundesbürger Gefallen daran, seine Haut mit mehr oder weniger kunstvollen Tätowierungen zu dekorieren. Der Gang in ein Tattoo-Studio, um sich dort unwiderruflich Tinte und Farbpigmente unter die Haut stechen zu lassen, sollte nicht einer vorübergehenden Laune entspringen, sondern vorher gut überlegt und sorgfältig geprüft sein. Denn die resistenten Sticheleien zieren den eigenen Körper nicht nur lebenslang, sondern sie sind auch vielfach mit gesundheitlichen Risiken verbunden. „Wer etwa damit liebäugelt, die Körperkunst irgendwann wieder entfernen zu lassen, sollte wissen, dass trotz Lasertechnik und anderer moderner Verfahren Narben zurückbleiben können und die Farben unter der Haut nicht immer völlig verschwinden. Zudem kann eine Entfernung auch zusätzliche Gesundheitsschäden auslösen“, warnt die Umweltberaterin Heike Herzig der Verbraucherzentrale NRW. Sie empfiehlt deshalb vor dem Griff zur Nadel, folgende Stichpunkte mit im Blick zu haben:
• Keine Haftung bei Komplikationen: Professionelle Tätowierer sollten Kunden vor dem ersten Stich ausführlich mündlich und schriftlich über mögliche Risiken, Komplikationen, Allergien und Tattoo-Wundpflege informieren. Künftige Tattoo-Träger müssen im Gegenzug Folgekosten auftretende Komplikationen oder für Tattoo-Entfernungen ganz oder größtenteils selbst zahlen. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel hierfür keine Kosten.
• Keine Tattoos für Risikogruppen: Für Schwangere oder Patienten, die Antibiotika oder immunschwächende Medikamente einnehmen, ist die Tattoo-Prozedur aufgrund des Infektionsrisikos ungeeignet. Bei Herzerkrankungen, Diabetes oder Blutgerinnungsstörungen ist ebenfalls von einer Tätowierung abzuraten. Dies gilt auch bei einer Neigung zu Allergien, Ekzemen oder offenen Wunden. Vorsicht gilt auch bei einer Nickel-Allergie, da der vielfach hautunverträgliche Stoff bislang in vielen untersuchten Tattoo-Farben gefunden wurde.
• Sterile Hygiene im Studio: Der Körperschmuck sollte von einem Experten aufgetragen werden, der eine Hygieneschulung absolviert hat und penibel auf Sauberkeit achtet. Denn bei unsachgemäßen Nadelstichen ist die Entzündungs- und Verletzungsgefahr groß. Mangelnde Hygiene kann HIV-, Hepatitis- oder andere Infektionen auslösen. Stechwillige sollten vor einer Behandlung fragen, ob im Studio ein separater Raum mit abwischbaren Oberflächen und Liegen mit frischen Einwegtüchern vorhanden ist und ob sterile Nadeln und Instrumente verwendet werden. Der Tätowierer sollte auch nur zu sterilen Einmal-Farbtuben greifen. Das Wasser zum Verdünnen der Farben sollte ebenfalls aus sterilen Einwegpackungen stammen.
• Stiche und Farben haben es in sich: Durch die Stichelei mit der Tätowiernadel in tieferliegende Hautschichten können Entzündungen, Allergien und bleibende Hautschädigungen auftreten. Einige Tattoo-Tinten weisen allergieauslösende Stoffe oder problematische Azofarbstoffe auf. In einigen gelben Tinten wurden zum Beispiel Cadmiumsalze nachgewiesen, die bei Sonnenbestrahlung starke Hautreizungen auslösen können. Schwarze Tinten, die vor allem den Ruß-Farbstoff „Carbon Black“ enthalten, sind häufig mit krebserregenden aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet.
• Auf Prüfzertifikat bei Tattoo-Tinten achten: Gewissenhafte Körperkünstler benutzen nur unbedenkliche Farben mit Prüfzertifikat. Um auf Nummer sicher zu gehen sollten sich Anhänger des farbigen Körperkults vom Tätowierer ihrer Wahl schriftlich bestätigen lassen, dass die verwendeten Tinten den gültigen Vorgaben entsprechen und keine krebserregenden aromatischen Amine, Nitrosamine, PAK oder Schwermetalle enthalten. Chargennummern auf den vorgelegten Zertifikaten und dem Tintenbehältnis müssen übereinstimmen. Die Farben sollten zudem mindestens Name und Anschrift des Herstellers, sämtliche Inhaltsstoffe, die Chargennummer, ein Mindesthaltbarkeitsdatum und Angaben zur Haltbarkeit nach dem Öffnen tragen.
Weitere Infos zum trendigen Körperkult gibt’s im Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale NRW unter www.checked4you.de/tattoos oder bei den Umweltberaterinnen der Verbraucherzentrale Kamen, Kirchstr. 7 oder unter: www.vz-nrw.de/umweltberatung/kamen.
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Kreis Unna. In Schuppen, Kellern oder Garagen finden sich oft Chemikalienreste aus der Hobbywerkstatt, Klebstoffe, Holzschutz-, Rost- und Frostschutzmittel, alte Lacke, Lösemittel und viele andere Stoffe, die nicht über die Restmülltonne entsorgt werden dürfen. Die GWA-Abfallberatung weist darauf hin, dass es sich dabei um Sonderabfall handelt. Wer Platz in Haus und Garten schaffen möchte und beim Entrümpeln auf derartige Problemabfälle stößt, kann sie kostenlos bei der stationären oder mobilen Schadstoffsammlung der GWA abgeben.
„Während der Gartensaison werden besonders viele der giftigen Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel abgegeben“, berichtet GWA-Wertstoffhofleiter Ralf Thiemann. Hobbygärtner geben eine Menge Geld aus, um Blattläusen und anderen Plagegeistern mit der chemischen Keule den Garaus zu machen. Laut BUND werden über 500 Tonnen Pestizide pro Jahr in privaten Gärten verteilt.
„Die giftigen Mixturen als Sondermüll abzugeben und nicht irgendwo zu entsorgen ist auf jeden Fall ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz“, weiß GWA-Abfallberaterin Regine Hees. „Noch besser wäre es, bereits beim Einkauf etwas kritischer zu sein!“ Umweltfreundliche Alternativen gebe es reichlich: Pflanzenschutzmittel auf Basis natürlicher Wirkstoffe, der Einsatz von selbst erstellten Pflanzenjauchen, das Ansiedeln von Nützlingen, mechanische Maßnahmen wie das Abbrennen der Pflanzen mit einem Gasbrenner oder das Entfernen mit einem Fugenkratzer und vieles mehr.
Sollte der Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln unbedingt erforderlich sein, sei es wichtig auf die richtige Dosierung zu achten. Weil die angegebenen Mengen sehr klein scheinen, neigen die meisten Anwender zur Überdosierung. Dem Motto "viel hilft viel" zu folgen ist verlockend, hat an dieser Stelle jedoch fatale Folgen für Kleinstlebewesen und die nähere Umwelt. Was nicht direkt von den Pflanzen aufgenommen wird, gelangt mit dem Regen über den Boden ins Grundwasser oder in die Kanalisation. Das ist auch der Grund, warum die Nutzung von Unkrautvernichtungsmitteln auf privaten Wegen und befestigten Flächen verboten ist.
Pestizide sind Sondermüll und dürfen nicht über den Ausguss oder die Restmülltonne entsorgt werden. Die kostenlose Abgabe an den GWA-Sammelstellen ist der richtige und umweltfreundliche Entsorgungsweg.
Weitere Fragen beantwortet die GWA-Abfallberatung unter der gebührenfreien Telefonnummer 0 800 400 1 400 montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr und freitags von 8.30 bis 15 Uhr. Infos gibt es auch unter www.gwa-online.de.
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Kamen. Neben dem Römerweg brannte ein Teil eines Stoppelfeldes. Alarmiert wurde die Löschgruppe Westick um 20:09 Uhr. Nach wenigen Minuten konnte das brennende Feld durch die Löschgruppe Westick, welche mit 13 Kameraden im Einsatz war mit einem S-Rohr gelöscht werden. Der Einsatz war um 20:45 beendet.
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Kamen. Wer gern nascht, der war am Freitag genau richtig in der Ferienwerkstatt für Bonbons und Schokolade im Bürgerhaus Methler. Während am Vormittag die Kinder an den Töpfen standen, rührten am Nachmittag die Jugendlichen kräftig im Schokoladentopf. Denn Rühren ist das A und O der Herstellung der süßen Leckereien. Sahne-Karamell-Bonbon und Schoko-Pralinen standen auf dem Programm der städtischen Ferienaktion. Nach Erkalten der feinen Köstlichkeiten ging es gleich ans Probieren. „Seeeehr süß, aber leeeecker!“, so die einhellige Meinung der jungen Süßigkeiten-Hersteller.
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