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Digitale Inhalte wie Software, Apps oder Spiele kann man längst nicht mehr allein auf festen Datenträgern wie etwa DVD oder CD-ROM erwerben. Vieles gelangt mittlerweile direkt über das Internet auf die Festplatte des Computers oder Smartphones. Bei Musik- oder Videodateien ist ein vollständiges Herunterladen gar nicht erst notwendig. Filme und Hits können auch in Echtzeit konsumiert werden, ohne dass eine Datei dauerhaft auf der Festplatte verbleibt (so genanntes Streaming). Das ist praktisch, weil keine langen Lieferzeiten anfallen.
Käufer halten bei solchen Geschäften allerdings keine Ware in den Händen. Für sie gibt es lediglich eine Datei, die erst nach der Installation nutzbar ist. Dabei stellt sich oftmals die Frage, ob das digitale Produkt mit den eigenen Geräten überhaupt kompatibel ist. Stellt sich heraus, dass dies nicht der Fall ist oder dass das Produkt die Erwartungen nicht erfüllt, stehen Käufer häufig im Regen. Da es für diese Vertriebsformen keine ausdrücklichen gesetzlichen Regelungen gab, weigerten sich Anbieter in der Regel, einen Widerruf zu akzeptieren oder den Kaufpreis zu erstatten.
Mit der Umsetzung einer EU-Richtlinie über Verbraucherrechte ändert sich dies in Deutschland zum 13. Juni. Ab diesem Stichtag müssen Anbieter digitaler Inhalte auf ihrer Internetseite klare und verständliche Angaben über deren Funktionsweise und Kompatibilität machen. Darüber hinaus steht Verbrauchern künftig ab Vertragsschluss ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Doch Vorsicht: Dies bedeutet nicht, dass Käufer das Produkt in der Zwischenzeit ausführlich testen können. Denn das Widerrufsrecht erlischt in der Regel bereits, sobald mit dem Download oder Streaming begonnen wird. Das neue Widerrufsrecht hilft somit nur, wenn ein Fehlgriff rechtzeitig vor dem Herunterladen auffällt.Wer Ärger bei Download- oder Streaming-Diensten vermeiden will, sollte folgende Tipps der Verbraucherzentrale NRW beherzigen:
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Kreis Unna. Der Kreistag hat Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Unna und den Selbsthilfegruppen im Kreisgebiet beschlossen. Die auf Initiative der SPD-Fraktion getroffenen Regelungen wurden in einen Vertrag gegossen, der im Rahmen der 10. Selbsthilfekonferenz im Kreishaus Unna von Landrat Michael Makiolla unterschrieben wurde.
Festgelegt wird in dem Papier unter anderem, dass die zwei Gesundheitshäuser in Lünen und Unna sowie der Treffpunkt Schwerte weiter Ankerplätze für die Selbsthilfe bleiben. Außerdem wird bis zum Jahr 2020 ein jährlicher Zuschuss für die Selbsthilfegruppen in Höhe von 20.000 Euro sichergestellt. Festgeschrieben wurde zudem die weitere organisatorische Unterstützung der Selbsthilfe durch die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.).
Neben dem Landrat setzten auch Kreis-Gesundheitsdezernent Norbert Hahn sowie Burckhard Elsner, Anne Schrei, Christian Baran, Walter Görlitz, Rudi Knegt und Klaus Thielker als Sprecher der Selbsthilfe im Kreis Unna ihre Unterschrift unter die Vereinbarung.
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Kreis Unna. Kultur und Sport, Musik und Theater - der Kreis Unna bietet eine Vielzahl touristischer Anziehungspunkte. Doch sind diese auch für Menschen mit Behinderung erreichbar? Viele sind vorbildlich, es gibt aber auch Verbesserungspotenzial.
In ihrer Projektarbeit haben sechs Studierende der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung, Abteilung Gelsenkirchen (Außenstelle Dortmund), den Tourismus im Kreis Unna im Hinblick auf die Barrierefreiheit genau unter die Lupe genommen. Herausgekommen ist ein differenziertes Bild. Neben wahren Musterbeispielen in Sachen Barrierefreiheit wie beispielsweise die Attraktionen Heinz-Hilpert-Theater und Seepark in Lünen besteht andernorts Nachholbedarf.
So sind barrierefreie Wanderwege Mangelware. Ein Dilemma, wie Jutta Pauels aus der Stabsstelle Planung und Mobilität beim Kreis erläutert: „Sie lassen sich besser vermarkten, je naturbelassener sie bleiben.“
Doch die Studenten mahnen, Menschen mit Handicap als Zielgruppe nicht aus den Augen zu lassen. Denn, so schreiben sie in ihrer Arbeit: „Als Wirtschaftsfaktor bieten Touristen mit Behinderungen neue Perspektiven.“ Sie reisten weitestgehend saisonunabhängig, die durchschnittliche Reisedauer sei länger, und sie wählten ihre Ziele häufiger in Deutschland.
Vanessa Kramer, Malte Kühn, Elisabeth Kurte, Niklas Nettelnbreker, Nina Vorsmann und Mareike Winzler betonen, dass moderne Medien eine große Rolle im barrierefreien Tourismus spielten: „Menschen mit Behinderung treffen ihre Reise-Entscheidung übers Internet.“ Wenn Attraktionen mit Barrierefreiheit punkten, solle dies deshalb unbedingt auch im Internetauftritt vermerkt sein.
Der Kreis wird die Projektarbeit nun im Arbeitskreis Tourismus vorstellen, in dem die einzelnen Städte und Gemeinden vertreten sind. Außerdem wird sie dem Fachbeirat Inklusion vorgelegt.
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Kamen. Am Fronleichnamstag (19. Juni) veranstaltet der Radsportverein Wanderlust Methler wieder für jedermann seine traditionelle Pättkesfahrt. Zur beliebten Radeltour, die von der BarmerGEK auch wegen ihrer gesundheitspolitischen Bedeutung maßgeblich unterstützt wird, sind Jung und Alt herzlich eingeladen. Die Abfahrt erfolgt um 10:00 Uhr vom üblichen Platz an der Margare-tenkirche in Methler.
Gerd Schelkmann, Vorsitzender des RV Wanderlust: „Lassen Sie das Auto einfach mal stehen und entdecken Sie das Radfahren als natürlichen Ausgleich von den Anforderungen der tägli-chen Arbeit.“ Die Kamener BarmerGEK-Chefin Claudia Höll: „Radfahren ist eine selbstver-ständliche Art gesund zu bleiben und dazu eine der vergnüglichsten Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie. Das frische Grün der jungen Natur ist Balsam für die Seele, während die Bewegung für das körperliche Wohlbefinden sorgt.“
„Vereinspfadfinder“, Jochen Wasser, hat einen wunderschönen Weg ausgekundschaftet. Er führt größtenteils über den Sesekeradweg von Methler aus über Kamen und Heeren bis nach Bönen und eröffnet den Radlern die ganze Schönheit der grünen Natur. Die schöne und flache Strecke ermöglicht es, dass die ganze Familie mitfahren kann. Interessiert Radler aus Kamen und Heeren, können sich unterwegs anschließen.
Die Teilnahme für jedermann ist kostenlos. Bei der Mittagsrast am Förderturm in Bönen wer-den vom Verein Grillwürstchen angeboten. Für Interessierte wird eine Turmführung des Bau-denkmals aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts möglich sein. Der Panoramablick aus einer Höhe von ca. 55 Metern über die Hellweg-Region und das östliche Ruhrgebiet ist atemberaubend. Natürlich gibt es auch kühle Getränke. Gegen 15:30 erreichen die Teilnehmer die Schlussrast an der Schützenhalle in Methler an der „Bunten Kuh“. Hier können die Radler und auch andere Gäste, die nicht mitgeradelt sind, bei selbstgebackenen Kuchen und Kaffee den Tag gemütlich ausklingen lassen. Dabei werden von der BarmerGEK wieder attraktive Preise verlost, die zur gesundheitsbewussten Lebensweise animieren sollen.
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Kamen. Das neue Beteiligungsportal „INKA“ (Interaktive Karte) ist ein weiterer Baustein bei der Erstellung des Integrierten Handlungskonzepts für Kamen Heeren-Werve. Bereits beim Stadtteilspaziergang am 29.03.2014 konnten wichtige Informationen über den Stadtteil zusammengetragen werden. Weitere und vertiefende Erkenntnisse brachten der Besuch in Lünen-Gahmen und die Workshops. Nun sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Heeren-Werve erneut eingeladen, der Stadt ihre Sichtweise zum Stadtteil mitzuteilen. „Die intensive Auseinandersetzung mit den Wünschen und Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger ist sehr wichtig“, so der Beigeordnete Reiner Brüggemann; „auf der Internetseite haben sie die Möglichkeit sich darüber zu äußern, was ihnen an Kamen-Heeren-Werve besonders gut gefällt und wo die Knackpunkte liegen.“ Unter http://www.buergerbeteiligung.de/kamen steht ein Kartenausschnitt des Stadtteils zur Verfügung, auf dem einzelne Punkte markiert und auch beschriftet werden können.
Weiterlesen: Bürgerbeteiligungsportal "INKA" für den Stadtteil Kamen Heeren-Werve ist online
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von Marie Fuhr
Kamen. Mobil ohne PKW? Das wird bei den Deutschen immer beliebter. Ein Zeichen dass wir immer mehr aufs Auto verzichten ist die Fahrrad-Sternfahrt, die dieses Jahr in den großen Deutschen Städten stattfindet. Am Sonntag (15. Juni) auch in Dortmund.
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Kamen. Bereits zum sechsten Mal richtet der 1. Pétanque Club 99 Kamen e.V. die Stadtmeisterschaften im Boule aus, die am Sonntag, 29. Juni, auf dem Bolzplatz an der Südschule (Festplatz ) in Kamen stattfinden. Spielberechtigt sind alle Kamenerinnen und Kamener sowie Mitglieder eines Kamener Vereins, auch wenn sie nicht hier wohnen. Sollten sich einzelne interessierte Spieler/innen melden, wird der Verein versuchen, entsprechende Teams zusammenzustellen.
Gespielt wird bei dieser Meisterschaft Doublette (2 gegen 2) mit festen Partnern. Nach 5 Vorrundenspielen mit allen Teilnehmern werden im Anschluss unter den punktbesten Paaren die Sieger im K.O. Modus ermittelt. Beginn ist um 10.00 Uhr.
Die Startgebühr beträgt pro Teilnehmer 5,00 €. Anmeldungen sind möglich über die Internetseite (www.pckamen.de), telefonisch beim 2. Vorsitzenden Jochen Eckmann (02307 9946567) oder persönlich an den Trainingstagen des Vereins (dienstags und freitags ab 16.00 Uhr und sonntags ab 13.00 Uhr) auf dem Bolzplatz an der Südschule. Kurzentschlossene können sich am Turniertag selbst noch bis 9.30 Uhr auf der Anlage bei der Turnierleitung anmelden.
Für das leibliche Wohl der Spielerinnen und Spieler sowie der Zuschauer ist natürlich ebenso gesorgt wie für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Der Spaß soll für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund stehen.
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Kamen. Eine kleine, aber hochinteressierte Truppe ging mit dem Kamener und Bergkamener Gästeführer Klaus Holzer auf eine Tour, die am Kuhbach entlang bis zu seiner Mündung in die Seseke führte und von dort flußaufwärts nach Kamen, wo sie nach gut 4½ Stunden auf der Vinckebrücke endete. An einem großen Teil der Haltepunkte beschäftigte sich der Gästeführer mit dem Thema Kunst, da im Auftrage des Lippeverbandes beide Ufer von extra für ihren jeweiligen Standort entworfenen Kunstwerken gesäumt werden. Vor allem wurde versucht, Verständnis für moderne Kunst zu wecken, indem die Teilnehmer einen ersten kleinen Schlüssel in die Hand bekamen, mit dessen Hilfe es ihnen vielleicht in Zukunft gelingt, sich einen Zugang zu moderner Kunst zu verschaffen.
Aber natürlich ging es auch um die Seseke und ihre zwei Umgestaltungen in den letzten 90 Jahren und die Technik, ohne die der heutige, „natürliche", d.h., renaturierte Fluß gar nicht funktionieren würde. Ein Fluß war früher ohne Mühle nicht vorstellbar. Wie das System Mühle funktionierte, welche Bedingungen es erst ermöglichten, das war Gegenstand der Erläuterungen an der Hilsingsmühle. Und am Seseke-Körne-Winkel gab es auch noch einen Ausflug in die ganz frühe Geschichte unserer Region, zu den Germanen und ihren Kontakten zu den Römern auf dem Bergkamener Römerberg.
Und nachdem das Wetter auch noch mitspielte – ein kleiner Schauer gleich zu Beginn der Tour störte da kaum – kann man sagen: ein rundherum gelungener Ausflug.
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von Marie Fuhr
Kamen. Kurz vor den Sommerferien lud die Q1 (Stufe 11) des Gymnasiums am Samstag (14. Juni) zum ersten Sommerfest auf den Schulhof.
Das Veranstaltungskomitee der Stufe hatte die letzten Wochen intensiv an der Organisation gearbeitet und einiges auf die Beine gestellt. Zunächst gab es ein tolles Spielangebot für die kleinen Besucher in Form einer Rallye mit Spielen wie „Torwandschießen“, „Schwammwerfen“ oder „Bobbycarrennen“. Außerdem war natürlich mit Würstchen vom Grill, Waffeln, Kuchen, Getränken und Eis für reichlich Verpflegung gesorgt. Da das Wetter am Nachmittag eindeutig zu wünschen übrig lies, kamen nicht ganz so viele Besucher wie erwartet. Dennoch ist das Komitee mit der Veranstaltung sehr zufrieden, denn alle Altersgruppen der Schule waren vertreten. Für Unterhaltung sorgte die Schülerband „All Ends Begin“ und weitere Livemusikacts.
Trotz des miesen Wetters hatten die Besucher und organisierenden Schüler jede Menge Spaß und daher ist eine Wiederholung des Weihnachtsmarktes auf dem Schulhof vom letzten Jahr für den Winter in Planung.
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von Marie Fuhr
Kamen. Ein randvoller Markt mit einer der bekanntesten Bands Deutschlands auf der Bühne? Am Samstag (14. Juni) war eindeutig wieder Altstadtparty in Kamen!
Nach den tollen Auftritten von Andreas Bourani und Stefanie Heinzmann in den letzten beiden Jahren wollten diesmal die Bochumer Band Frida Gold die Menschen auf dem Marktplatz zum Tanzen bringen. Im letzten Jahr besuchten etwa 5000 Menschen die Party. Dieses Jahr dürfte die Zahl deutlich höher gewesen sein, was nicht nur am Wetter lag, das sich gegen Abend doch stark verbessert hatte, obwohl es immer mal wieder ein paar Tropfen gab. Auch der Hauptact Frida Gold war begeistert von dem Besucheransturm. „Es ist toll zu sehen wie sich ein Platz so schnell füllen kann! Lasst uns gemeinsam feiern“, sagt Frontfrau Alina zu den Fans. Die Band aus Bochum sorgte aber nicht nur allein für ordentlich Stimmung. Im Vorfeld hatten die Radiomoderatoren Patrick Fuchs und Lothar Baltrusch den Kamenern die Bands '& Band' aus Schwerte, 'Klangpoet' aus Dortmund und die Sängerin 'Lucia Carogioiello' aus Hamm präsentiert, während die Menschen auf dem alten Markt dazu richtig feierten.
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