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Kreis Unna. Der Angelsport erfreut sich großer Beliebtheit. Doch bevor ein Petrijünger die Angel schwingen darf, muss er die Fischerprüfung bestanden haben. 278 Teilnehmer absolvierten die Prüfung im Jahr 2013 im Kreis Unna mit Erfolg.
Naturverbundenheit, Erholung und Entspannung am Gewässer - das waren die Motive für insgesamt 295 Teilnehmer, sich im vergangenen Jahr zur Fischerprüfung anzumelden. 278 von ihnen bestanden sie auch. Damit lag die Durchfallquote bei 5,76 Prozent und damit etwas höher als 2012 (5,03 Prozent). Das geht aus der Jahresstatistik der Unteren Fischereibehörde hervor.
An der Frühjahrsprüfung 2013 nahmen 163 Personen teil. Davon fielen acht durch. Im Herbst stellten sich 132 Teilnehmer der Herausforderung, neun von ihnen bestanden die Prüfung nicht.
Die Prüfung besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Mindestalter für die Teilnahme ist 13 Jahre. Im schriftlichen Teil müssen die Prüflinge jeweils zehn Fragen aus sechs Prüfungsgebieten - von Allgemeiner Fischkunde über Natur- und Tierschutz bis Gesetzeskunde - beantworten. Im praktischen Teil müssen die Teilnehmer vor dem Prüfungsausschuss beweisen, dass sie die Angelgeräte waidgerecht zusammenstellen können. Außerdem müssen sie eine ausreichende Artenkenntnis über die heimischen Fische, Neunaugen und Krebse nachweisen. Nach bestandener Prüfung erhält jeder Teilnehmer ein Prüfungszeugnis der Unteren Fischereibehörde des Kreises Unna.
Um ihrem Hobby nachgehen zu dürfen, benötigen die frisch gebackenen Angler einen gültigen Fischereischein, den die Stadt oder Gemeinde ausstellt.
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von Oliver Wojcik
Kamen. Aus der Sicht vom CVJM Kamen kommt man nicht umher das Wochenende als perfekt zu bezeichnen. Am Samstag und Sonntag sicherte sich das Mixed-, sowie das Damen- und Herrenteam jeweils den Meistertitel der Norddeutschen Meisterschaft und damit die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft.
Das Damenteam um Trainerin Nathali Boese musste sich lediglich im ersten Spiel gegen den ATV Haltern in einem Satz geschlagen gegeben, nach Punkten konnte das 2-Sätze-Spiel jedoch am Ende als Sieg verbucht werden. Die Spiele gegen Reckenfeld und Großbeeren konnten die Kamener Damen ebenfalls für sich mit 2:0 entscheiden. Spannend wurde es nochmal im letzten Spiel gegen GW Hausdülmen. Doch am Ende hieß der Sieger nach einem verdienten 2:0 CVJM Kamen. Durch eine hervorragende Mannschaftsleistung konnte der Tabellen Fünfte der Oberliga bei den Norddeutschen Meisterschaften in Mühlheim den ersten Platz sichern und nimmt damit an den Deutschen Meisterschaften in Dülmen teil.
Bei den Herren, welche parallel zu den Damen spielten, galt ebenfalls eine gute Platzierung zu erreichen oder im bestmöglichen Fall den Titel zu sichern. Das Team kam im ersten Spiel nur sehr schwer in die Gänge und gewann nur knapp gegen Großbeeren. Die weiteren Spiele gegen den ATV Haltern, TVE Mühlheim und CVJM Pivitsheide gewann das Team alle mit 2:0. Beim wichtigen Spiel gegen den TVK Wattescheid ging nach dem ersten gewonnen Satz der zweite Satz dann mit 29:31 an den TVK. Im Endeffekt gewann das Team der Herren den Norddeutschen Titel dann aber im entscheidenden letzten Satz souverän. Somit fährt der CVJM Kamen als Mitfavorit auf das Finale zur Deutschen Meisterschaft. Immerhin sind alle heiß darauf sich für das Finale und den World Cup 2015 in Japan zu qualifizieren.
Am Sonntag wollten die Kamener das Triple dann auch perfekt machen und starten motiviert in die Mixedspiele. Die Vorrunde konnte direkt sicher mit jeweils 2:0 gewonnen werden. Im Halbfinale kam es zu einem erwartungsvollen spannenden Spiel gegen Wattenscheid, was die Kamener für sich entscheiden konnten. Der Finalgegner hieß ATV Haltern. In einem engen 3-Satz-Spiel machten die Kamener den Traum wahr und gewannen auch hier den Titel der Norddeutschen Meisterschaft und damit das Ticket zu der Deutschen Meisterschaft.
Für den CVJM Kamen spielten:
Damen: Nathali Boese, Sandra Denninghoff, Nadine Heßler, Nicole Janetzki, Sina Kiszka und Frederike Schmidt
Herren: Alexander Goebel, Christian Ewald, Daniel Marquardt, Mark Potthoff, Matthias Vollmer, Alexander Weber
Mixed: Nathali Boese, Christian Ewald, Yvonne Kremer, Mark Potthoff, Frederike Schmidt, Matthias Vollmer und Alexander Weber
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Kamen. Die GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH weist alle Anlieferer der Inertstoffdeponie Kamen-Heeren-Werve darauf hin, dass am Dienstag, den 22.04.2014, eine Waage geeicht wird. Die im Zuge des Umbaus Ende letzten Jahres eingebaute zweite Waage bleibt in Betrieb, so dass dennoch Verwiegungen möglich sind. Jedoch ist an diesem Tag mit zeitlichen Beeinträchtigungen bei Verwiegungen zu rechnen.
Je nach Länge eines möglichen Rückstaus müssen eventuell auch Nutzer des Wertstoffhofes mit Wartezeiten rechnen, obwohl sie nicht verwogen werden.
Die GWA empfiehlt deshalb, nach Möglichkeit auf andere Tage auszuweichen.
Bei Fragen hilft die GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter 0 800 400 1 400 (gebührenfrei, aus dem Festnetz im Kreis Unna) – montags bis donnerstags von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr und freitags von 8.30 bis 16.00 Uhr.
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Die VKU achtet auf Wirtschaftlichkeit
Kreis Unna. Jetzt, in der Ferienzeit, fällt es verstärkt auf: Viele Busse sind oftmals mit nur wenigen Passagieren besetzt. Können die Verkehrsbetriebe nicht wirtschaftlich denken? Warum werden in den Ferien, an den Wochenenden oder zu anderen Zeiten, wenn nur wenig Betrieb herrscht, keine kleineren, effizienteren Busse eingesetzt, um Geld zu sparen? Diese Fragen werden der VKU häufig gestellt.
Die Antwort darauf ist vielschichtig. Ralf Greulich, VKU-Betriebsleiter: „Als kommunales Unternehmen achten wir sehr darauf, mit den uns zur Verfügung stehenden öffentlichen Mittel so verantwortungsvoll und wirtschaftlich wie möglich umzugehen.“ Dabei hat die VKU in erster Linie mit Investitionskosten für die Anschaffung von Bussen und mit laufenden Kosten für Diesel, Personal sowie Wartung und Reparatur zu tun.
„Die Idee, immer wenn möglich, kleine Busse fahren zu lassen, hat Charme“, findet Ralf Greulich, ergänzt aber sofort: „Ohne große Busse geht es nicht.“ An Schultagen bringt die VKU rund 35.000 Schüler zur Schule. Und zusätzlich zu den Schülern sind insbesondere morgens auch noch Berufspendler und Menschen unterwegs, die frühe Besorgungen oder Arztbesuche erledigen. Mittags und am frühen Nachmittag müssen insbesondere die Schüler und später am Tag dann die Berufspendler wieder zurück nach Hause gebracht werden. Diesen enormen Platzbedarf, zu ganz unterschiedlichen Zeiten, kann die VKU nur mit großen Bussen decken. Das Unternehmen hält dafür 75 eigene Omnibusse vor und mietet etwa 100 von heimischen Unternehmern an.
„Natürlich gibt es zwischendurch immer Situationen, da sind die Busse relativ leer“, weiß der VKU-Betriebsleiter. „Die großen Fahrzeuge dann gegen kleine zu tauschen ist aber ineffizient, obwohl die kleineren Busse weniger Diesel verbrauchen würden.“ Zum einen kostet so ein Tausch natürlich Arbeitszeit. Viel stärker fällt jedoch ins Gewicht, dass die VKU einen doppelten Fuhrpark vorhalten müsste: große Busse für die nachfragestarken Zeiten und kleine Busse für Fahrten mit geringer Besetzung. Neben den erheblichen Investitionskosten würden auch doppelte Wartungsarbeiten und Reparaturen anfallen. Darüber hinaus gäbe es bei den Personalkosten keinen Unterschied. Egal ob groß oder klein: Der Bus braucht einen Fahrer. Selbst bei geringer Nachfrage ist es deshalb für die VKU alles in allem wirtschaftlicher, die großen Busse einzusetzen. In denen finden Fahrgäste mit Kinderwagen oder Rollatoren besser Platz.
Trotzdem steht die VKU einem flexiblen Einsatz von Kleinbussen sehr offen und positiv gegenüber. „Dort, wo es geht und wirtschaftlich sinnvoll ist, arbeiten wir bereits mit Pkw oder Kleinbussen“, erläutert Ralf Greulich. Ein Beispiel dafür sind die TaxiBusse. Dabei handelt es sich um Taxen oder Kleinbusse, die im Auftrag der VKU ganz wie ein großer Bus nach Fahrplan und zum normalen Tarif unterwegs sind. Der TaxiBus bleibt unauffällig, denn man sieht ihm äußerlich nicht an, dass er ein Teil des öffentlichen Nahverkehrs ist.
Die Frage, ob und wann große oder kleine Busse sinnvoll sind, beantwortet Ralf Greulich abschlie-ßend so: „Wir schauen uns die Situation genau an. Je nach Kapazitätsbedarf und nach Abwägung aller wirtschaftlichen Gesichtspunkte werden entweder große Busse, kleine Busse oder die bedarfsgesteuerte TaxiBusse eingesetzt – die VKU ist da ganz flexibel.“
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Tel. 0 180 3 / 50 40 30 (0,09 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Min.)l.
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Berlin. "Ich bin erstaunt, wie groß hier alles ist", erzählt Kinga Golomb, Studentin aus Kamen, die im März und April 2014 ein Praktikum beim heimischen CDU-Abgeordneten Hubert Hüppe in seinem Berliner Bundestagsbüro absolvierte, und meint damit nicht nur die Stadt und das Gebäude rund um die Reichstagskuppel, sondern vor allem die weiten Tätigkeits- und Wirkungsbereiche der Politik auf Bundesebene.
Besonders spannend war es, den Prozess von der Entwicklung bis hin zur Verabschiedung eines Gesetzes mitzuverfolgen. Vor jeder Gesetzesänderung wird sich in den einzelnen Arbeitsgruppen und Ausschüssen beraten. Dabei treffen vielerlei Interessen aufeinander. Die Debatten im Plenarsaal des Reichstages seien dabei nur der letzte Schritt. "Während der Sitzungen des Ausschusses für Gesundheit wurden die Ziele der Beschlüsse ausführlich diskutiert", erzählt die Praktikantin. Die unterschiedlichen Meinungen und Interessen wurden an dieser Stelle gebündelt. Die Plenarsitzungen selbst durfte Kinga Golomb von der Besuchertribüne aus verfolgen. Vor allem die Debatte zum Haushaltentwurf war aufregend.
Wenn eine Gesetzesänderung erst einmal medial diskutiert wurde, füllte sich das E-Mail-Postfach des Abgeordnetenbüros von Hubert Hüppe. Viele Bürger seines Wahlkreises wollten Antworten zu Fragen über Themen wie das neue Renten-Paket oder zur geplanten Reform der Bewertungsreserven in der Lebensversicherung. Zu diesen und weiteren Themen wurde die Studentin von Hubert Hüppe beauftragt Recherchen anzustellen.
Ein Highlight ihres Berlin-Aufenthalts war auch der Besuch des 26. Bundesparteitags der CDU am 5. April 2014. Inmitten der Delegierten konnte Kinga Golomb die Rede der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit verfolgen. "Ich durfte ihr zum Schluss sogar die Hand schütteln", berichtet die Kamenerin.
Informationsabende, Podiumsdiskussionen und Kompaktseminare waren außerdem Teil des Terminkalenders. "Das erlaubt einem viel tiefgründiger in Thematiken einzusteigen", so Kinga Golomb. Gerade bei gesundheits- und sozialpolitischen Themen habe die Studentin sich einiges an Fachwissen erarbeiten können. Deswegen seien die drei Wochen wie im Flug vergangen.
"Ich kann ein Praktikum bei Herrn Hüppe im Bundestag nur empfehlen" bekräftigt die Studentin abschließend.
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Osterfeuer gehören vielerorts zur Tradition des Osterfestes - zum Leidwesen vieler Wildtiere. Der Grund: Jedes Jahr sterben tausende Wildtiere in den Großfeuern. In der Regel werden die großen Reisighaufen bereits Wochen vor Ostern aufgeschichtet. Viele Wildtiere nutzen diese als Unterschlupf und sogar als Brutstätte. Doch der vermeintlich sichere Rückzugsort wird für Kleintiere wie Igel, Mäuse, Kröten oder Vögel schnell zu einer tödlichen Falle. Der Deutsche Tierschutzbund rät allen, die nicht auf die Ostertradition verzichten wollen, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen: Das Brennmaterial erst kurz vorher auf- und unbedingt vor dem Anzünden noch einmal umschichten, um den Tieren die Möglichkeit zur Flucht zu geben. Es reicht nicht, nur am Brennmaterial zu rütteln, da die meisten Tiere es so nicht wagen, aus ihrem Versteck zu kommen.
Das alljährliche Osterfeuer soll böse Geister und den Winter vertreiben. Allerdings wird der Brauch für viele Tiere zum Verhängnis. Reisighaufen sind für verschiedene heimische Tiere ein idealer Lebensraum. Vogelarten wie z. B. Zaunkönig und Rotkehlchen dienen diese künstlich angelegten Holzhaufen als scheinbar sichere Brutstätte. Kleintiere wie Igel, Mäuse, Kröten, aber auch unzählige Insekten, verwenden den Astschnitt als Versteck und Wohnraum. Die Gefahr ist sehr groß, dass sie sich in die teilweise seit mehreren Wochen liegenden Brennguthaufen verkriechen. Wird das Osterfeuer entzündet, gibt es für die Tiere kaum eine Möglichkeit, den Flammen zu entkommen.
Viele der getöteten Tiere sind vor allem im eigenen Garten wichtige Helfer bei der Vertilgung unerwünschter Insekten. Zusätzlich sind sie ein notwendiger Faktor zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts. Daher empfiehlt der Verband auf Wiesen oder auch im Garten Reisighaufen zu errichten - selbstverständlich ohne diese dann niederzubrennen. Auch das Pflanzen von Hecken und Büschen hilft vielen Tieren. Für diese sind sie insbesondere dort von Bedeutung, wo der natürliche Lebensraum durch die Ausweitung der bebauten Flächen zunehmend reduziert wurde.
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Kreis Unna. Falsches Verhalten im Straßenverkehr führt häufig zu Unfällen. Allein 2013 bearbeitete die Bußgeldstelle beim Kreis rund 113.700 Ordnungswidrigkeiten. Fahrverbote wurden gegen 1.069 Raser und Drängler verhängt.
"Im vergangenen Jahr gab es gleich mehrere traurige Spitzenreiter", sagt Thomas Brötzmann, Sachgebietsleiter in der Straßenverkehrsbehörde, und verweist auf die Statistik 2013: Jeweils um mehr als das Doppelte überschritten Verkehrsteilnehmer an drei Starenkästen im Kreisgebiet die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Mit 155 bei erlaubten 70 km/h wurde ein Temposünder auf dem Westenhellweg in Bergkamen geblitzt, 148 bei ebenfalls erlaubten 70 km/h fuhr ein Autofahrer auf der Ruhrtalstraße in Schwerte, und mit 118 bei erlaubten 50 km/h wurde ein Raser auf der Straße Hillering in Unna erwischt.
Deutlich zu schnell waren auch die Fahrer, die die Rangliste der höchsten Verstöße der kreiseigenen mobilen Geschwindigkeitsüberwachung anführen: Auf der Lünener Straße in Werne (B 54) wurde ein Autofahrer mit 137 bei erlaubten 70 km/h gemessen, auf der Kreisstraße in Selm drückte jemand so kräftig aufs Gas, dass er mit 110 bei erlaubten 50 km/h geblitzt wurde, und auf der Ostbürener Straße in Fröndenberg fuhr der Schnellste 109 bei erlaubten 50 km/h.
In den beiden kreiseigenen Messfahrzeugen leisteten Mitarbeiter im vergangenen Jahr 3.896 Stunden und damit 53 mehr als im Jahr 2012.
Mit insgesamt 113.685 Ordnungswidrigkeitsverfahren aus der kreiseigenen Geschwindigkeitsüberwachung und den von der Kreispolizei eingeleiteten Verfahren ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 9.693 Verfahren (-7,86 Prozent) zurückgegangen. 49.470 Verfahren (-1.268) resultieren aus der kreiseigenen mobilen Geschwindigkeitsüberwachung, 30.039 Verfahren aus kreiseigenen Starenkästen (-10.367).
Der drastische Rückgang der Fallzahlen hat Gründe, wie Thomas Brötzmann erläutert: "Einzelne Anlagen fielen wegen Straßenbau-Maßnahmen und Vandalismus längere Zeit aus." Als Beispiel nennt er die Anlage an der Hörder Straße in Schwerte, die inzwischen wieder funktioniert.
Erfreut registriert Brötzmann, dass etliche Maßnahmen Wirkung zeigen: Die neue Ampelanlage an der Autobahnauffahrt (Nordlippestraße) in Werne habe den Unfallschwerpunkt entschärft, der Starenkasten-Doppelpack in Unna bremse Raser am Ring effektiv aus.
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von Christoph Volkmer
Kamen-Methler. Vor zwei Wochen haben die Straßenbauarbeiten in der Germaniastraße in Kamen-Methler (Höhe Bürgerhaus) begonnen. Für die Anwohner und Geschäftsleute kein neues Bild, denn bereits seit anderthalb Jahren prägen hier Bagger und Umleitungsbeschilderungen das Bild.
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Kreis Unna. Das Aktionsbündnis "Raus aus den Schulden" macht weiter Druck. In einem Schreiben wird Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gebeten, die Bundesregierung vor einem Bruch der Zusagen zur finanziellen Entlastung notleidender Kommunen zu warnen.
Das parteiübergreifende Aktionsbündnis wurde Ende 2008 unter Beteiligung des Kreises Unna gegründet. Vor allem Kommunen aus dem Ruhrgebiet und Bergischen Land fechten für eine gerechtere Verteilung der Finanzmittel zwischen Bund, Land und Kommen.
In dem Schreiben an NRW-Ministerpräsidentin Kraft verweisen die Hauptgemeindebeamten und Kämmerer auf ihre Erwartung für "die zeitnahe Umsetzung der im Koalitionsvertrag eindeutig festgeschriebenen Vereinbarungen zur Entlastung der Kommunen durch Bundesmittel", da das "seit Wochen öffentlich befürchtete Verschieben dieser Bundeshilfe vor allem im Sozialbereich gerade die strukturschwachen Kommunen in weitere Schwierigkeiten bringen wird".
Landrat Makiolla hat bereits im Februar in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel auf die dramatisch gestiegenen Sozialausgaben als "wesentlichen Grund für die Schieflage der kommunalen Finanzen im Kreis Unna" verwiesen und betont, dass diese Entwicklung "auch mit Instrumenten der Haushaltssicherung nicht mehr aufzufangen" sei.
Der Landrat forderte nicht nur eine zeitnahe Verabschiedung des Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderungen, sondern auch, dass die angekündigte jährliche Entlastung von fünf Milliarden Euro ab 2015 auch in vollem Umfang bei den Kommunen ankommt.
Aktuell wendet der Kreis 6,3 Millionen Euro für Eingliederungshilfen (z.B. Frühförderung) auf und finanziert zusätzlich über die Umlage an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Höhe von 87,6 Millionen Euro die Betreuung und Unterbringung behinderter Menschen.
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Kreis Unna. Mit dem Frühling kommt die Idee für den Gartenteich: schön anzusehen und Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Was beim Teichbau zu beachten ist, erklärt die untere Landschaftsbehörde.
"Selbst ein kleines Feuchtbiotop mit zwei bis drei Quadratmetern Größe ist eine Bereicherung für den Garten und vor allem für die Tier- und Pflanzenwelt", betont Christian Makala von der Unteren Landschaftsbehörde. Die entstehende biologische Vielfalt richtet sich nach der Größe des Gartenteiches. Kurz gesagt: Je größer, desto besser.
Makala empfiehlt, den Gartenteich an einem sonnigen Standort mit vier- bis sechsstündiger Sonneneinstrahlung anzulegen. Form und Tiefe bedingen sich teilweise gegenseitig und sind abhängig von den verwendeten Dichtungsmaterialien und dem zur Verfügung stehenden Platz. Die Uferlinie des Teiches sollte nicht gradlinig verlaufen und mindestens ein Teil sollte ein Meter tief sein, damit der Teich nicht zufriert.
Bei Folienteichen muss rund um das Gewässer ein etwa 50 Zentimeter breiter und einen Spatenstich tiefer Rand gegraben werden, in dem später die Folie ausläuft. An den Gewässerrand werden Steine unterschiedlicher Größe als Sitzwarten für Amphibien, Libellen und Vögel eingesetzt.
Der Teich sollte mit nährstoffarmem Wasser gefüllt werden. Nährstoffarme Sande und Kiese als Pflanzerde helfen den Wasserpflanzen bei ihrer Entwicklung und halten Algenblüten im Zaum. Als Boden eingebrachte Humuserde kann hingegen - im wahrsten Sinne des Wortes - das Wasser des Teiches ebenso wie die Freude am Teich schnell "trüben".
Zur Bepflanzung eignen sich bis zu einer Wassertiefe von 20 Zentimetern unter anderem Froschlöffel, Schwertlilie, Sumpfdotterblume, Schwanenblume und Igelkolben. Bei einer Wassertiefe von über 20 Zentimetern können die Weiße Seerose, die Teichrose, das Hornkraut, Wasserknöterich und Wasserhahnenfuß gepflanzt werden.
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