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Kreis Unna. Der Kreis führt vom 10. bis 25. März in allen Städten und Gemeinden Gewässerschauen durch. Er prüft dabei die ordnungsgemäße Unterhaltung der Flüsse bzw. veranlasst dafür notwendige Maßnahmen. Ein besonderes Augenmerk wird auf der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie liegen.
Die Gewässerschau ist nach dem Landeswassergesetz jährlich vorgeschrieben und wird von der Unteren Wasserbehörde beim Kreis durchgeführt. An der Begehung nehmen die Vertreter der Unteren Wasserbehörde und der jeweiligen Kommune teil. Ebenfalls mit dabei sein können die zur Gewässerunterhaltung Verpflichteten, die Eigentümer und Anlieger der Gewässer, die zur Benutzung des Gewässers Berechtigten, die Fischereiberechtigten und Vertreter der Unteren Landschaftsbehörde beim Kreis.
Neben dem Unterhaltungszustand der Fließgewässer werden bei der Gewässerschau auch unzulässige Ablagerungen am Ufer wie beispielsweise Grünschnitt, Gehölze oder Müll, ungenehmigte Abwassereinleitungen, Bauvorhaben am oder in unmittelbarer Nähe zum Gewässer sowie Möglichkeiten der ökologischen Aufwertung überprüft.
Termin in Kamen: Dienstag, 25.03.2014 08.30 Uhr
Treffpunkt: Rathaus Stadt Kamen (Rathausplatz) Eingangsbereich
Gewässer: Heerener Mühlbach u.a.
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Dortmund/Kamen. "Der Mensch ist mehr, als nur ein defektes Organ", betont Dr. Peter Ritter, Onkologe im Klinikum Westfalen. Er fordert für die palliativmedizinische Begleitung von Patienten mit nicht heilbaren Erkrankungen den Blick auf den Patienten als Ganzes: "Menschliche Zuwendung ist entscheidend, nicht die Apparatemedizin".
Dr. Peter Ritter sprach beim Gesundheitsforum im Knappschaftskrankenhaus Dortmund über ethische Probleme am Lebensende und die Bedeutung der Palliativmedizin. Ritter ist Chefarzt am Hellmig-Krankenhaus in Kamen, Teil des interdisziplinären Teams der Palliativabteilung am Knappschaftskrankenhaus Dortmund und zudem Philosoph mit Themenschwerpunkt Ethik. Er stellte vor vielen interessierten Zuhörern klar, dass eine Tötung auf Verlangen keine Option für den behandelnden Arzt sein könne und zudem in Deutschland unter Strafe gestellt sei. Er ist überzeugt: "Wir müssen uns nicht mit der Frage der Tötung eines Patienten beschäftigen, denn unsere Hilfe richtet sich an den lebenden Menschen."
Auf Palliativabteilungen zum Beispiel am Knappschaftskrankenhaus Dortmund gehe es auch nicht allein um das Sterben. "Ziel der Behandlung ist die Entlassung nach Hause oder wenn das nicht möglich ist in ein Hospiz." Weil er als Arzt dem Leben verpflichtet sei, sei es Aufgabe des Palliativmediziners, dem Patienten das Leben bis zum Tod mit möglichst hoher Lebensqualität zu sichern. Die Medizin biete heute alle Möglichkeiten, dem Patienten Schmerzen, Atemnot und andere Begleitsymptome zu nehmen und auch das Sterben selbst zu erleichtern.
Durchaus möglich sei es, wenn dies klarer Wille des Patienten sei, nicht jede Behandlungmöglichkeit auszuschöpfen, um das Leben eines unheilbar Kranken zu verlängern. Der Patientenwille sei entscheidend. Der Arzt müsse Patientenverfügung, Patientenvollmachten und die aktuelle Entscheidung des Patienten beachten. Die wahrhaftige Aufklärung des Patienten und seiner Bevollmächtigten sei dabei Pflicht. Das einfühlsame Gespräch sei ein wichtiger Teil der Palliativmedizin.
Natürlich gelinge es nicht immer ohne weiteres, in den Zwängen des Krankenhausalltages die Zeit und Ruhe zu finden, einen unheilbar kranken Patienten und seine Angehörigen so zu begleiten, wie er sich das wünsche. Ziel aber müsse genau das sein. Wenn ein Patient bis zum Lebensende in einem Palliativnetzwerk unter Einbeziehung der Familie begleitet werde dann trage dies einer wichtigen Erkenntnis Rechnung: "Der Tod ist kein Betriebsunfall, sondern gehört zum Leben."
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Die Päpste in modernen Zeiten
Kamen. Am Dienstag, den 4.3., setzt die VHS um 19.30 Uhr im Haus der Kamener Stadtgeschichte, Bahnhofstr. 21, ihre Vortragsreihe zur Geschichte des Papsttums mit einem Vortrag von Manfred von Horadam fort.
Im 19. Jahrhundert stand das Papsttum vor dem scheinbaren Ende: Die Aufklärung, die Französische Revolution 1789, das Ende der geistlichen Fürstentümer, die Säkularisation des Kirchenbesitzes, die Revolutionen von 1830 und 1848, die stürmische Entwicklung der Wissenschaften, das Aufkommen der Arbeiterbewegung im Zuge der Industrialisierung, demokratische, kommunistische oder sozialistische Bewegungen veränderten die geistige Situation und die kirchliche Ordnung Europas grundlegend. Die bisherigen Glaubenswahrheiten gerieten ins Wanken, religiöse Zweifel wurden durch wissenschaftliche Erkenntnisse (z.B. Darwin!) geweckt, die Trennung von Staat und Kirche/Religion war weit verbreitete Forderung. Die Katholische Kirche, organisatorisch und geistig dem Absolutismus verhaftet, stand im 19. Jahrhundert auf der Seite der politischen und gesellschaftlichen Restauration, des Antimodernismus und Antiliberalismus. Dieser kirchliche Abwehrkampf gegen damals moderne Auffassungen von Staat, Politik, Menschenrechten, politischer Teilhabe usw. gipfelte im Ersten Vatikanischen Konzil (1870/71): Papst Pius IX. verkündete das Dogma der "Unfehlbarkeit des Papstes" in Glaubensfragen! Das wiederum führte u. a. zur Kirchenspaltung (Bildung der Altkatholischen Kirche) und zum verheerenden Kulturkampf mit dem Deutschen Reich unter Bismarck. Schließlich ging sogar der Kirchenstaat unter! Andererseits nahm die Katholische Kirche endlich am Ende des Jahrhunderts die unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen des Proletariats zur Kenntnis. 1891 wurde durch "Arbeiterpapst" Leo XIII. in der Enzyklika "Rerum Novarum" die katholische Soziallehre formuliert, mit der die Kirche hoffte, die Distanz zu großen Teilen des Volkes durch Kritik an Armut und Ausbeutung überwinden zu können.
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Kamen. In der Nacht zur Freitag (28.02.2014) machten gegen 4 Uhr verdächtige Geräusche aus einem Mobilfunkladen an der Weststraße eine Zeugin aufmerksam. Sie sah zwei männliche Personen aus dem Geschäft herauskamen und mit einer dritten Person, die vor dem Geschäft stand, davon liefen. Die Alarmanlage vor dem Geschäft blinkte. Die informierte Polizei stellte fest, dass die Scheibe der Eingangstür fehlte. Aus dem Laden wurde zahlreiche Mobiltelefone entwendet. Wer hat noch Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
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„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, heißt es in dem bekannten Karnevalsschlager. Nicht wenige Menschen nehmen dies mittlerweile ernst – und sagen dem Fleisch „Lebewohl“. Es ist Fastenzeit 40 Tage bis Ostern.
Viele Menschen nutzen die Fastenzeit zum freiwilligen Verzicht auf Dinge, die man sonst für unverzichtbar hält oder gedankenlos konsumiert. Der bewusste, freiwillige Verzicht kommt dem Grundgedanken des Fastens sehr nahe. Auch wenn die eigentlichen Ziele der Fastenzeit dadurch nicht unbedingt erreicht werden, der freiwillige Verzicht kann doch gesundheitsfördernde Auswirkungen haben.
„Verzichten Sie doch einmal konsequent für eine Woche auf das Fernsehen und gehen Sie stattdessen lieber spazieren oder lassen Sie sich für eine bestimmte Zeit nicht durch den Anblick von Süßigkeiten zum Essen verführen“, fordern die Gesundheitsberater der BKK vor Ort zu bewusstem Verhalten auf. Hilfreich ist, seine Ziele genau zu bestimmen, auch den zeitlichen Rahmen, in dem sie erreicht werden sollen. Die Ziele sollten nicht zu hoch gesteckt werden, damit sie auch wirklich erreichbar sind. „Erzählen Sie möglichst vielen Menschen in Ihrer Umgebung, was Sie sich vorgenommen haben. Das erhöht den Erfolgsdruck und hilft Ihnen, nicht einzuknicken“, so die Gesundheitsberater.
Etwas Besonderes sind Heilfastenkuren. Der Fastende verzichtet während der meist einwöchigen Fastenzeit auf feste Nahrung. Entschlacken und Entgiften sind die wesentlichen Ziele. Der Körper versorgt sich während dieser Zeit aus eigenen Depots. Dabei entledigt er sich seiner Stoffwechselreste und angehäufter Stoffwechselschlacken. Unterstützt wird dieser „Reinigungsprozess“ durch regelmäßige Einläufe. Wünschenswerter Nebeneffekt des Fastens ist ein entsprechender Gewichtsverlust. Oft normalisiert das Fasten erhöhte Blutdruck-, Blutfett-, Blutzucker- und Harnsäurewerte. Eine der wichtigsten Regeln beim Fasten: viel trinken. Je nach der Form des Fastens kann dies Wasser sein oder Tee, aber auch Gemüsebrühe, Obst- oder Gemüsesäfte.
Die heilsame Wirkung des Fastens kennen fast alle Kulturen. Fasten kann man allein, mit dem Partner oder auch in der Gruppe. Dass es sich dabei auch um einen wirtschaftlich interessanten Teil des Gesundheitsmarktes handelt, zeigen eine Fülle von Fastenurlaubs- und –seminarangeboten.
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Kreis Unna. Der "Darmkrebsmonat März" bricht das Tabuthema Krebs auf. Doch immer noch nutzen zu wenige die Vorsorgeuntersuchungen. Dabei sind die Heilungschancen bei frühzeitiger Erkennung sehr gut.
Nach Angaben von Amtsarzt Dr. Bernhard Jungnitz werden in Deutschland jedes Jahr rund 70.000 neue Krebserkrankungen an Dickdarm und Mastdarm diagnostiziert; etwa 26.000 Menschen sterben daran. Dabei kann die rechtzeitige Entdeckung der Erkrankung Leben retten. "Darmkrebs entsteht meistens auf dem Boden von gutartigen Schleimhautwucherungen, den so genannten Polypen. Werden die Vor- oder Frühformen des Darmkrebses entdeckt und entfernt, können bis zu 90 Prozent der Patienten vollständig geheilt werden", unterstreicht Dr. Jungnitz und wirbt für die Wahrnehmung der Vorsorgeangebote.
Auch die Deutsche Krebshilfe weist anlässlich des Darmkrebsmonats März mit dem Faltblatt "Darmkrebs erkennen / Informieren. Nachdenken. Handeln" und dem Merkblatt "Häufige Fragen zum Thema Darmkrebs" auf die Bedeutung der Darmkrebs-Früherkennung hin.
Angesprochen sind Menschen ab 50 Jahren, eine Altersgruppe, die von dieser Krankheit besonders häufig betroffen ist. Das Früherkennungsprogramm der gesetzlichen Krankenkassen bietet vom 50. bis 55. Lebensjahr einen jährlichen Stuhlblut-Test und im 56. Lebensjahr eine kostenlose Darmspiegelung an, die nach zehn Jahren wiederholt werden kann. Wer sich gegen die Darmspiegelung entscheidet, kann alle zwei Jahre den Stuhlblut-Test machen lassen.
Infomaterialien gibt es bei der Deutschen Krebshilfe, Tel 02 28 / 72 99 00, Fax 02 28 / 72 99 011 oder www.krebshilfe.de.
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Kamen. In Kamen gibt es seit Jahren ein funktionierendes Familienbüro in der Familienbande, doch statt dieses Angebot anzuerkennen wird nun Personal im Jugendamt eingesetzt und eine Doppelstruktur geschaffen. 2012 hat die damalige Bundesregierung den Städten Geld zur Verfügung gestellt, um Kindern in schwierigen Lebenssituationen helfen zu können. „Dieses Geld muss effektiv eingesetzt werden, um Kindern, die von Vernachlässigung bedroht sind zu helfen und nicht um Personal im Rathaus zu finanzieren“ fordert Heike Schaumann, Fraktionsvorsitzende der FDP. Die SPD hingegen fordertemit diesem Geld ein Familienbüro zu schaffen, das nun von der Stadtverwaltung eingerichtet wird. Was sich zunächst wie eine familienfreundliche Maßnahme anhört, ist nichts anderes als der Aufbau einer Doppelstruktur. Ein Familienbüro ist dazu da, über sämtliche Angebote für Familien, die es innerhalb der Stadt gibt zu informieren. Das kann die Suche nach einer Krabbelgruppe sein, ein Kurs gegen Legasthenie, bis hin zur Suche nach Erziehungsberatung. Diese Art der Beratung ist bei der Familienbande in guten Händen, denn sie genießt das Vertrauen der Familien. Das Jugendamt hingegen wird von den meisten Familien in erster Linie durch seine Wächterfunktion wahrgenommen, weshalb viele Familien den Weg zum Jugendamt scheuen. Deutlich besser wäre es aus Sicht der FDP-Fraktion, wenn das Geld eingesetzt würde, um Kindern in schwierigen Familiensituationen zu helfen, statt damit Personal und Büroräume zu finanzieren. Eine Möglichkeit für frühe Hilfen sind zum Beispiel die Familienhebammen, die jungen Müttern in schwierigen Situationen mit ihren Babys helfen einen guten Start ins Leben zu bekommen und damit einen Kreislauf von Überforderung der Mutter und Vernachlässigung der Babys vorzubeugen.
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Fotokurs für Kinder im Bürgerhaus Methler
Kamen. Die eigene Digitalkamera richtig kennen lernen, welche Einstellung wählen, wie zoome ich, wie wähle ich die besten Motive aus und wie bearbeite ich die Dateien am PC? Das und noch mehr erlernen Kinder ab 8 Jahren im Fotokurs, jeweils donnerstags vom13. März bis 10. April im Bürgerhaus Methler. Unter der Anleitung des Studenten und Fotografen Kais Woijtas schwirren die Kinder durch Methler auf der Suche nach dem ultimativen Bild. Anschließend werden die Bilder auf einen PC übertragen und bearbeitet. Die kleinen Fotografen suchen dann ihre schönsten Fotos heraus, um diese in einer Ausstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Kurs wird im Rahmen des Projektes Kulturrucksack NRW im Bürgerhaus Methler veranstaltet und ist kostenlos. Anmeldungen unter Tel. 02307-32835 ab 14.00 Uhr im Bürgerhaus Methler möglich.
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von Christoph Volkmer- Details
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Gehwege werden asphaltiert
Kamen. In den Einmündungsbereichen der Danziger-, Dresdner-, Breslauer- und Stettiner Straße werden ab kommenden Dienstag (04.03.) die provisorisch mit Schotter verschlossenen Gehwege asphaltiert. Voraussichtlich werden die Arbeiten bis zum Wochenende beendet sein. In den Bereichen wird ein absolutes Haltverbot ausgeschildert, damit die Arbeiten ohne Behinderungen durchgeführt werden können. Die Stadt bittet die betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
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