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Kamen. Informationen und individuelle Beratung erhalten Frauen in Elternzeit und Berufsrückkehrerinnen in der nächsten Woche im Rathaus. Am Mittwoch, 17. April, von 9 bis 12 Uhr, bietet Anke Jauer von der Koordinierungsstelle Frau und Beruf im Büro der Gleichstellungsbeauftragten, Rathaus, 3. Obergeschoss, Raum 311, eine kostenfreie Beratung an.
Frauen erhalten Informationen zur Gestaltung der Elternzeit, zum Erhalt der beruflichen und betrieblichen Qualifikation und zur beruflichen Entwicklung. Der Wiedereinstieg nach Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen sollte gezielt geplant und vorbereitet werden. Anke Jauer gibt Tipps zur Erarbeitung individueller Strategien zur Berufsrückkehr und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gründungsinteressierten Frauen nennt sie Ansprechpartner auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Für berufliche Weiterbildung kann eine finanzielle Förderung durch Bildungsscheck oder Bildungsprämie möglich sein, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Zuschüsse zu Weiterbildungskosten sind auch für Frauen in Elternzeit und für Wiedereinsteigerinnen möglich.
Für die persönliche Beratung ist eine Terminabsprache bei der Gleichstellungsbeauftragten, Martina Grothaus unter Tel. 02307/148-1700 erforderlich.
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Kreis Unna. Zum zweiten Mal hat die Kreisentsorgungsgesellschaft GWA Gesundheitstage für ihre gesamte Belegschaft aller Betriebsstellen und der Verwaltung durchgeführt. In diesem Jahr war das Thema „Gesunder Rücken“.
Die meisten der Menschen in Deutschland haben mindestens einmal im Leben mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Oft sind die Schmerzen nur vorübergehend, bei einigen werden sie aber zum Dauerzustand. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Vorsorge ist deshalb besonders wichtig.
Daher hat die GWA ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kooperation mit der Barmer GEK und Lexamed, Institut für Gesundheit und Wohlbefinden, vor Ort auf ihren Betriebsstellen und in der Verwaltung eine Vermessung der Wirbelsäule angeboten. Jeder interessierte Mitarbeiter erhielt eine 3-D-Darstellung seiner Wirbelsäule mit entsprechender fachmännischer Auswertung. Außerdem stand Herr Dr. Balschun vom Werkarztzentrum Unna für eine ärztliche Beratung und Rückfragen zur Verfügung. Alle Teilnehmer erhielten individuelle Anregungen und Tipps.
Firmenchef Ulrich Husemann: „Ich freue mich, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gesundheitstage auch in diesem Jahr wieder so gut angenommen haben. Wer nach dem Ergebnis der Wirbelsäulenvermessung bewusst etwas für seinen Rücken tut, profitiert sicherlich nicht nur am Arbeitsplatz davon, sondern auch im privaten und persönlichen Bereich.“
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100 Tage für 100 Jahre - Jede Woche hochwertige Preise im Gesamtwert von über 5.000,- €
Kamen. Fast alle Preise für das 100-tägige Gewinnspiel sind bereits eingesammelt. Die Mitglieder der Kamener Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden (KIG e.V.) haben sich wirklich tolle Gewinne und Überraschungen einfallen lassen. Unter dem Motto "100 Tage für 100 Jahre" werden Preise im Gesamtwert von über 5.000,- € verlost. Mitmachen lohnt sich!
Zahlreiche KIG-Mitglieder planen in den 100 Tagen des KIG-Jubiläums einige Sonderaktionen in ihren Fachgeschäften und Firmen.
Weiterlesen: Die Vorbereitungen für das 100 jährige Jubiläum der KIG laufen auf Hochtouren
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Kamen. Die Bürgerinitiative "Zivilcourage für Kamen" lädt in Kooperation mit dem Jugend Kultur Café der Stadt Kamen zu einem Benefizkonzert ins JKC an der Poststr. ein. Verschiedene Bands und Musiker/Innen, wie z.B. die bekannte Powerband "Hitzefrei" oder auch "Honeybadger" und "Captain Horst", die auf Gagen verzichten, werden dort am 13. April 2013 ab 16.30 Uhr auftreten und für einen interessanten unterhaltsamen Abend sorgen.
Mit dem Erlös aus der Veranstaltung wird die Familie einer politisch verfolgten Person, die hier Asyl erhielt, unterstützt und zusammengeführt. Die betreffende Person ist seit langer Zeit von der Familie zwangsgetrennt, schwer an Krebs erkrankt und erwerbsunfähig, somit auch nicht in der Lage, die Reisekosten für die Familie aufzubringen. Ein Wohlfahrtsverband hat sich bereit erklärt, den größten Teil der Reisekosten für die Familie zu übernehmen, ein Teil der Reisekosten ist aus eigenen Mitteln zu bestreiten. Um die restlichen Barmittel zusammenzubekommen hat die Zivilcourage die Patenschaft für den Fall übernommen und ruft zur regen Teilnahme an der Veranstaltung auf, auch Spenden sind willkommen.
Folgende Bands und Musiker/Innen haben ihre Unterstützung auf der Bühne zugesagt:
DER KLEINE DICKE JUNGE
LUCID ACID
WAM
CHANNEL FIVE
BENSA wie BENSA
JOYNS
HONEYBADGER
CAPTAIN HORST
HITZEFREI
REFUSE YOUR HEROES
Spenden mit dem Vermerk: `Meine Familie´
Auf das Konto der Sparkasse UnnaKamen
Kontoinhaber: Zivilcourage Kamen
Konto-Nr.: 63743
BLZ: 443 513 80
Veranstaltungstipp: Korrekte Aktion im Kulturtreff JKC: BENEFIZkonzert "WICHTIG & RICHTIG", Poststraße, 13. April 2013 ab 16.30 Uhr, Einlass ab 16.30 Uhr
Eintritt gegen Spende
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Landrat weist auf bundesweit einheitliches Hilfetelefon hin
Kreis Unna. 40 Prozent der Frauen in Deutschland wurden schon einmal Opfer von Gewalt, doch nur 20 Prozent von ihnen suchen Hilfe oder Beratung. "Ein rund um die Uhr erreichbares Hilfetelefon soll das ändern", erklärt Landrat Michael Makiolla und macht auf das ab sofort bundesweit geschaltete Hilfetelefon mit der Nummer 08000 / 116 016 aufmerksam.
Landrat Makiolla und die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Sengül Ersan, unterstützen die Aktion von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Im Kreishaus Unna hängen deshalb nicht nur Plakate zum Thema aus. Faltblätter und Abreißzettel mit der Telefonnummer eröffnen Frauen die Möglichkeit, sich beim Kreishausbesuch "im Vorbeigehen" mit Informationen zu versorgen und die Telefonnummer einzustecken und ggf auch an andere weiterzugeben.
Am Hilfetelefon sitzen kompetente Ansprechpartnerinnen, die nicht nur den betroffenen Frauen selbst, sondern auch deren Angehörigen oder Freunden helfen. "Die ortsunabhängige und bei Bedarf mehrsprachige Beratung schließt eine Lücke im Netzwerk der Unterstützungseinrichtungen", unterstreicht die Gleichstellungsbeauftragte Sengül Ersan.
Weitere Informationen zum Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" finden sich im Internet unter www.hilfetelefon.de. Über diese Adresse ist auch eine gesicherte, anonyme und barrierefreie Kontaktaufnahme mit den Beraterinnen möglich.
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Maulwurf ist wichtiger „Untergrundaktivist“
Kreis Unna. Auch wenn dieser Winter sehr lang war: Der Frühling naht! Und gerade in dieser Zeit bietet "Talpa europaea", besser bekannt als Maulwurf, mit seiner unübersehbaren Grabetätigkeit immer wieder Anlass zu Diskussionen bei Gartenbesitzern. Den meisten Menschen ist der samtpelzige, walzenförmige "Untergrundaktivist" durchaus sympathisch, doch wird die Gastfreundschaft an der heimischen Gartenpforte auf eine harte Probe gestellt. Dabei ist das unter besonderen Artenschutz gestellte Tier nach Mitteilung des Fachbereiches Natur und Umwelt beim Kreis Unna für das biologische Gleichgewicht im Garten sehr nützlich.
Die meiste Zeit seines Lebens verbringt der lichtscheue Geselle unter der Erde, wo er ein weit verzweigtes System von Jagdröhren anlegt. Als Lebensraum bevorzugt er Wiesen, Laubwald und selbst feuchte Auen. Außer zur Paarungszeit im Frühjahr lebt er als Einzelgänger und betätigt sich als Fallenjäger. Während seiner Grabetätigkeit findet er eher zufällig Nahrung. Seine hauptsächliche Futtersuche besteht darin, sein Gangsystem regelmäßig zu patrouillieren und die hereingefallenen Tiere zu fressen. Als Räuber greift der Maulwurf damit regulierend in die Lebensgemeinschaft Boden ein. Zusätzlich sorgt der "Inspektor des Bodens" aber auch für eine starke Durchmischung des Bodens, schließlich verfrachtet er Humussubstanzen in größere Tiefen. Die gelockerte Erde wird von Zeit zu Zeit aus den Gängen herausgeschoben, wobei die berüchtigten Maulwurfshügel entstehen, die als Pionierfläche für die Neubesiedlung von Pflanzen dienen.
Deshalb sollte sich jeder Gartenbesitzer eigentlich über Maulwürfe im eigenen Garten freuen. Außerdem: Fangen, Verletzen oder Töten der geschützten Tiere ist nach Auskunft des Fachbereiches Natur und Umwelt verboten.
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Kamen. Die Gästeführer-Gilde Kamen gibt es seit 2002, doch noch nie in ihrer Geschichte war sie erfolgreicher als im vergangenen Jahr. Waren es im Jahre 2011 noch 55 Führungen mit 910 Teilnehmern, waren es ein Jahr später schon 74 mit 1250 Interessierten, jeweils eine Steigerung um ca. 25% . Durch Kamen und seine Ortsteile, zu Fuß und per Fahrrad, an Körne und Seseke, sogar bis nach Lünen und Dortmund. Das berichtete Maria Luise Steffan ihren Kollegen in der Jahreshauptversammlung der Gilde am letzten Montag. Und das Interesse der Kamener scheint sogar noch zuzunehmen. Immer mehr interessieren sich für die Geschichte ihrer Heimatstadt, und die renaturierte Seseke mit ihren gut ausgebauten Radwegen, die zudem noch bestens in ein viel größeres Radwegenetz eingebunden sind, lockt zunehmend mehr Besucher an.
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Kamen. Am Dienstag (09.04.2013) fuhr gegen 17 Uhr ein 51 jähriger Fahrzeugführer aus Unna auf der Schillerstraße und wollte nach links auf die Werver Mark in Richtung Unna abbiegen. Beim Abbiegen übersah er einen von links kommenden 57 jährigen Bönener Rollerfahrer. Dieser konnte durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern, verlor aber auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Roller und stürzte. Dabei verletzte er sich so schwer, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
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Düsseldorf. Derzeit ist es in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens noch selbstverständlich, dass der Rettungsdienst und der Katastrophenschutz flächendeckend eine hohe Einsatzqualität gewährleistet. Dabei stützen sich die Träger von Rettungswachen in vielen Fällen auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der privaten und öffentlichen Katastrophenschutzorganisationen. Nach Auffassung der CDU-Landtagsfraktion droht allerdings das bewährte Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamtlichen im Zivilschutz in NRW zu zerbrechen:
In zahlreichen Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen laufen derzeit Bestrebungen, die Organisation des Rettungsdienstes auszuschreiben oder in die eigenen Hände zu übernehmen. Hintergrund ist, dass sich viele Kommunen in NRW aufgrund eines Erlasses des Gesundheitsministeriums vom 6. August 2010 gezwungen sehen, ihren Rettungsdienst neu zu organisieren. Das Landesgesundheitsministerium hat mit diesem Erlass zuvor gefällte Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes und des Bundesgerichtshofes in Bezug auf die Vergabe rettungsdienstlicher Leistungen für NRW ausgelegt. Unberührt von der Ausschreibungspflicht für den Rettungsdienst bleibt nach Auffassung der Landesregierung u.a. die Aufgabenerledigung durch eigene Kräfte (Kommunalisierung). Die Landesregierung hat indes auf eine Kleine Anfrage der CDU-Abgeordneten Ina Scharrenbach klargestellt, dass der Erlass keine Empfehlung und keinen Aufruf an die Kommunen darstelle, den Rettungsdienst durch eigene Kräfte auszuüben. Darüber hinaus verweist die Landesregierung darauf, dass die Durchführung des Rettungsdienstes im Übrigen in der Organisationshoheit der Kommunen liege. Ein Zwang zur Rekommunalisierung bzw. zur Ausschreibung des Rettungsdienstes, hervorgerufen durch den Erlass aus 2010, bestehe daher keineswegs.
Ina Scharrenbach MdL: „Zahlreiche Aufgabenträger, die bisher ihren Rettungsdienst über Hilfsorganisationen und im Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamtlichen organisiert haben, sind verunsichert und haben angesichts der Erlasslage des Landes den Rettungsdienst erstmals ausgeschrieben oder ihn kommunalisiert. Infolge von Kommunalisierungen oder Anbieterwechsel im Rettungsdienst fallen für viele Ehrenamtliche Möglichkeiten für Übungen und Fortbildungen in der Einsatzpraxis weg. Damit wir aber im Bedarfsfall über ein schlagkräftiges System zur Gefahrenabwehr verfügen, brauchen wir die zahlreich ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfer und die benötigen Fortbildungsmöglichkeiten und Einsatzpraxis. Insofern ist die Klarstellung der Landesregierung, dass ein Zwang zur Kommunalisierung bzw. Ausschreibung aufgrund ihrer Erlasslage nicht besteht, hilfreich. Da aber für die Organisation des Katastrophenschutz jedes Bundesland selbst verantwortlich ist, erwartet die CDU, dass bis zur Klärung europarechtlicher Fragestellungen in Bezug auf die Ausschreibung von Rettungsdienstleistungen die Landesregierung alles unterlässt, was zu einem weiteren Zerschlagen von ehrenamtlichen Strukturen im Katastrophenschutz beiträgt. Denn: Ein bewährtes System zerschlägt man nicht. Die CDU erwartet darüber hinaus, dass die Landesregierung jetzt endlich ihren Entwurf für ein neues Rettungsdienstgesetz in den Landtag einbringt und damit die ihr obliegenden Rechte zur Sicherung des haupt- und ehrenamtlichen Zivilschutzes wahrnimmt.“
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Wegmarken für die zukünftige Entwicklung im Kreis Unna debattieren – Wahlkämpfe vorbereiten
Kreis Unna. Am kommenden Freitag und Samstag geht der Vorstand des SPD-Unterbezirks Unna unter der Leitung des Vorsitzenden und heimischen Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek in Sundern in Klausur.
Dabei soll die Debatte über die zukünftige Kreisentwicklung im Vordergrund stehen.
Als Diskussionspartner über Zukunftsthemen für den Kreis Unna haben sich die Sozialdemokraten die DGB-Vorsitzende Jutta Reiter, den Chefredakteur des Hellweger Anzeigers Volker Stennei sowie den Chef der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna Dr. Michael Dannebom eingeladen.
„Wir wollen diskutieren, wie der Kreis Unna in den nächsten Jahren und Jahrzehnten durch die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Umbrüche kommt und welche Politik für größten Fortschritt und Gerechtigkeit sorgt. Dabei wollen wir eben nicht nur im eigenen Saft schmoren, sondern den Sachverstand von außen in unsere Diskussion einbeziehen.“, erläutert Oliver Kaczmarek die Zielsetzung.
Der zweite Tag der Klausur stehe dann ganz im Zeichen der Vorbereitung der anliegenden Wahlkämpfe in Bund, Kommunen und Europa. Dabei wird neben dem Feinschliff für den weitgehend schon vorbereiteten Bundestagswahlkampf insbesondere der Blick auf den doppelten Wahlgang für Europa und die Stadt-, bzw. Gemeinderäte sowie den Kreistag gerichtet.
Der SPD-Unterbezirksvorstand wird dafür den Entwurf für das Kreiswahlprogramm sowie Personalvorschläge für den Kreistag erarbeiten.
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