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Versprochener Preis mit Zusatzkosten ab sofort Niete
Kamen. Zur Zeit gehen wieder Firmen mit Glückwünschen auf Kundenfang: „Firmen, die eine Reise, ein Auto oder einen Geldgewinn zu verschenken haben, wollen mit ihrer Mitteilung meist nur Kasse machen“, erklärt Elvira Roth von der Verbraucherzentrale in Kamen. Den Benachrichtigungen liegt häufig ein Warenkatalog mit Bestellformular gleich bei. Eine beliebte Ankündigung ist auch der Gewinn einer Reise – oft ein teurer Preis, weil einige Extras wie Einzelzimmer- und Saisonzuschlag, Bearbeitungsentgelte, Kautionen zusätzlich zu zahlen sind.
Diesen Praktiken soll nun mit einem Richterspruch des Europäischen Gerichtshofs das unlautere Handwerk gelegt werden: „Wer etwas gewonnen hat, muss dafür nichts zahlen – keine Briefmarke, keinen Rückruf oder sonstige Zuschläge und Gebühren“, erläutert 'Elvira Roth die nun europaweit gültigen Regeln. Verbraucher sollten jedoch folgende Tipps beachten:
• Nichts zahlen: Vermeintliche Glückspilze sollten niemals mit geforderten Beträgen in Vorkasse treten – weder in bar noch per Nachnahme. Es sollte auch keine Ermächtigung zur Abbuchung vom persönlichen Konto erteilt werden. Das Geld ist meist verloren, während Betroffene auf den Gewinn vergeblich warten.
• Mit Daten zur Person geizen: Da viele Firmen es darauf anlegen, an persönliche Daten zu kommen, um Namen und Adressen weiter zu verkaufen, müssen Freigiebige damit rechnen, bald mit erneuter lästiger Werbung und weiteren Gewinnbenachrichtigungen überhäuft zu werden.
• Finger weg vom Hörer: Wegen weiterer Auskünfte sollten keine teuren Telefonnummern unter 0900- bzw. 0137 angewählt werden. Sonst droht den Anrufern, dass sie bei ratterndem Gebührenzähler möglichst lange hingehalten werden und bei der nächsten Telefonrechnung zahlen müssen – meist ohne einen Gewinn zu erhalten.
• Absender prüfen: Wichtig ist, dass die Gewinnfirma mit einer vollständigen Anschrift auftritt! Fehlende Absenderangaben oder lediglich Postfachadressen hindern glückliche Teilnehmer später, berechtigte Ansprüche durchzusetzen bzw. Ware zurückzusenden.
Weitere Auskünfte und persönliche Hilfe zu Gewinnmitteilungen gibt es in der örtlichen Beratungsstelle.
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von Edith Sujatta
Der Hanenpatt ist eine Torstraße, wenn er heute auch gar nicht mehr danach aussieht. Auf der linken Seite von der Bahnhofstraße aus gesehen, hinter dem kleinen Fachwerkhaus, (ein sogen. Gadum, das zum Hanenhof gehörte) stand bis etwa 1855 der Burgmannshof der Familie von Hane, er beschützte das„Rennentor“ (auch Mühlentor). Der Hanenhof heißt nach mündlicher Überlieferung auch „Elysenhof“
Es gab aber vorher schon andere Bezeichnungen für den Weg vom Hanenhof zum „Wünnentor“an der langen Brücke, z.B. Langebrüggen-Patt, oder Glampatt. „Glam“ kommt von Klamm, das sind tiefe Geländeeinschnitte. Die sind aus den Bergen bekannt.
Hier war ein schmaler, sehr tiefer Graben, der das von der Seseke drückende Grundwasser abfing und gleichzeitig ein Teil des Wassergrabens war, der den Grafenhof und die Severinskirche (heute: Pauluskirche) mit ihrem Kirchhof schützte. Der Weg gehörte bis zur Schließung des Langebrüggentores zur gleichnamigen Schicht, später zur Mühlenschicht. „Schichten“ hießen in Kamen die Nachbarschaften.
In der Kaiserzeit wurde der Glampatt, der Mode der Zeit folgend, in Wilhelmstraße umbenannt.
Da seit der Kommunalreform von 1968 eine Heerener Siedlung mit männlichen Vornamen zu Kamen gehört, die auch eine Wilhelmstraße hat, hat man sich, um Verwechslungen zu vermeiden, in Kamen auf den historischen Namen „Hanenpatt“ besonnen.
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Kreis Unna. „Kinderleicht – Geschichten vom Sammeln, Sortieren und Verwerten“, so lautet der Titel der Lesefibel, die die GWA-Abfallberatung den Grundschulen im Kreis Unna kostenlos zur Verfügung stellt. Dazu sind vor einigen Wochen bereits alle Grundschulen im Kreisgebiet angeschrieben worden.
Wie der Titel verrät, dreht sich hier alles um das Trennen, Sortieren und Verwerten von Abfällen, aufgelockert mit farbenfrohen Illustrationen. Das Lesen von „Kinderleicht“ ist sicherlich der richtige Einstieg, wenn im Unterricht das Thema Abfall behandelt wird“, meint GWA-Abfallberaterin Dorothee Weber. Die beiden Figuren Anna und Ben führen die Schüler durch die Geschichte. Sie beginnt in der Küche und nach den Stationen Wertstoffhof, Biogarten, Spielplatz und Umweltbrummi endet sie schließlich in einem Cafe. „Unsere kleine Lektüre ist altersgerecht aufbereitet und eignet sich besonders für das dritte und vierte Schuljahr“, betont die Abfallberaterin.
Auch für die diesjährige siebte Auflage war die Nachfrage schon recht groß. „Bisher meldeten sich 18 Schulen, über 2000 Exemplare haben wir bereits verschickt“, freut sich Dorothee Weber. Die Lektüre eigne sich für den Sachunterricht, zur Vorbereitung von Projekttagen oder einfach als Lesestoff für den Unterricht.
Noch ist „Kinderleicht“ in Klassensätzen bei der GWA-Abfallberatung erhältlich – solange der Vorrat reicht. Die Lesefibel steht übrigens auch als kostenloser Download zur Verfügung >>>
Bestellmöglichkeiten:
telefonisch unter 0 800 400 1 400 (gebührenfrei, aus dem Festnetz im Kreis Unna)
oder (02303) 284-200
per E-Mail unter
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Kamen. In der Nacht zu Sonntag (14.04.2013) parkte in der Zeit von 0.15 Uhr bis 0.50 Uhr ein blauer Audi A 6 an der Lessingstraße. Als der Halter zu seinem Fahrzeug zurück kam, war die komplette Fahrerseite stark beschädigt. Der Sachschaden beträgt etwa 3 000 Euro. Wer kann Angaben zum Unfall oder zum Unfallverursacher machen? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
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Beim Rückwärtsfahren Elektromobil übersehen
Kamen. Am Samstagmorgen (13.04.), gegen 10.40 Uhr, befuhr ein 84jähriger Kamener mit seinem Elektromobil die Straße Im Roten Busch in östlicher Richtung und beabsichtigte nach links in eine Grundstückseinfahrt einzufahren. Zur gleichen Zeit wollte ein 50jähriger Kamener mit seinem Pkw rückwärts aus einer Grundstücksausfahrt zurücksetzen. Der Pkw-Fahrer übersah dabei den hinter dem Pkw befindlichen 84jährigen und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Fahrer des Elektromobils wurde hierbei leicht am Kopf verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden. Zeugen werden gebeten,sich mit der Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307-921-3220 oder 02307-9210 in Verbindung zu setzen.
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Kamen. Das Kamener Kneipen Kwiz wird am 19. April pünktlich um 20:00 Uhr in der Gaststätte Mocca starten. Zum zweiten Mal werden dann wieder knifflige Fragen zu allen denkbaren und kuriosen Wissensgebieten gestellt, die dann im Team beantwortet werden müssen.
Beim letzten Kwiz stritten 20 Teams mit jeweils sechs Personen um den Tagessieg, der sehr knapp vom Team "Beauty and the Nerds" errungen wurde. Es gab drei Mannschaften, die punktgleich auf dem zweiten Platz lagen und die bei der zweiten Auflage der Veranstaltung um den Jahressieg kämpfen werden.
Weiterlesen: Kamen rätselt weiter! 2. Kamener Kneipen Kwiz am 19. April
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von Christoph Volkmer
Kamen. Der anhaltende Winter in Verbindung mit Bodenfrost führte fast überall zu Baustopps. Jawohl führte - denn das Wochenende zwischen der 15. und 16. Kalenderwoche scheint nun endlich das Ende des Winters zu bedeuten. Auch die Fertigstellung des Sesekeprogramms verzögert sich durch die kalten Temperaturen.
Nach der bereits erfolgreich umgesetzten naturnahen Umgestaltung der Seseke zwischen Kamen und Lünen sowie der ökologischen Verbesserung im Zentrum Kamens ruhen derzeit auch die Arbeiten am Bauabschnitt an der Derner Straße (Foto). Seit dem vergangenen Jahr ist an dem insgesamt 7 km langen Flussabschnitt zwischen Bönen und Kamen schon viel passiert. So soll an der Seseke ein Radweg entstehen. Bis dort gemütlich geradelt werden kann, wird es aber noch etwas dauern. „Derzeit ist der Boden durch den zurückliegenden Frost noch wässrig und zu weich“, erklärt Lippeverband Pressesprecher Michael Steinbach. Eine Fertigstellung während des späten Frühjahrs 2013 ist trotzdem fest geplant.
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Kreis Unna. Mit dem Frühling kommt bei manchem Gartenbesitzer der Wunsch nach einem Gartenteich auf, denn ein naturnah gestalteter Teich ist schön anzusehen und dient vor allem als Lebensraum für Pflanzen- und Tierarten, insbesondere für Insekten und Lurche.
"Selbst ein kleines Feuchtbiotop mit nur zwei bis drei Quadratmetern Größe ist eine Bereicherung für den Garten und vor allem für die Tier- und Pflanzenwelt", betont Christian Makala von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Unna. Die entstehende biologische Vielfalt richtet sich nach der Größe des Gartenteiches. Kurz gesagt: Je größer, desto besser.
Empfohlen wird, den Teich an einem sonnigen Standort im Garten anzulegen. Vier bis sechs Stunden Sonneneinstrahlung pro Tag sollten es schon sein. Form und Tiefe des Teiches bedingen sich teilweise gegenseitig und sind abhängig von den verwendeten Dichtungsmaterialien und dem zur Verfügung stehenden Platz. Die Uferlinie des Teiches sollte nicht gradlinig verlaufen. Empfehlenswert sind kleine Buchten, Halbinseln und möglichst flache Ufer. Die maximale Gewässertiefe sollte etwa einen Meter betragen.
Beim Bau des Teichkörpers gibt es mehrere Möglichkeiten. Neben dem starren Fertigplastikteich oder dem Teich aus armiertem Beton oder Glasfasermatte kann das Teichbett flexibel mit einer Spezialkunststofffolie von mindestens einem Millimeter Stärke ausgekleidet werden. Bei den Folienteichen ist zu beachten, dass rund um das Gewässer ein etwa 50 Zentimeter breiter und einen Spatenstich tiefer Rand gegraben wird, in dem später die Folie ausläuft. Als Pflanzensubstrat empfiehlt Kreis-Umweltexperte Makala ein Sand-Kies-Lehm-Gemisch von etwa 20 Zentimetern Schichtstärke. Auf keinen Fall darf Gartenerde verwendet werden.
An den Gewässerrand werden Steine unterschiedlicher Größe als Sitzwarten für Amphibien, Libellen und Vögel eingesetzt. "Ein Steinhaufen oder auch ein Baumstumpf bieten neben der gestalterischen Wirkung vor allem einen Unterschlupf für verschiedene Tiere", so Christian Makala. Scharfe Gegenstände oder Steine haben hingegen im Teichbett nichts zu suchen.
Zur Bepflanzung eignen sich bis zu einer Wassertiefe von 20 Zentimetern unter anderem Froschlöffel, Schwertlilie, Sumpfdotterblume, Schwanenblume und Igelkolben. Bei einer Wassertiefe von über 20 Zentimetern können die Weiße Seerose, die Teichrose, das Hornkraut, Wasserknöterich und Wasserhahnenfuß gepflanzt werden.
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Neue Bahn&Bike-Broschüre liegt vor
Kreis Unna. Pünktlich zu Beginn der Fahrradsaison bringt der Kreis Unna wieder die Bahn&Bike-Broschüre heraus. Sieben Touren werden dabei auf übersichtlichen Kartenausschnitten dargestellt.
Die vorgeschlagenen Fahrstrecken starten und enden jeweils direkt an Bahnhöfen, so dass kleine und große Radler bequem, umweltschonend und günstig zum Startpunkt einer Tour und wieder zurück kommen können. Damit sich niemand verfährt, sind die Touren so gewählt, dass sie fast durchgängig auf beschilderten Wegen verlaufen. Anhand von Tourenlogos, die auch auf den Karten vermerkt sind, ist der Routenverlauf außerdem leicht nachvollziehbar.
Weitere Informationen zu Streckenlängen, Höhenprofilen, An-und Abreiseinfos mit der Bahn, ein QR-Code mit direktem Verweis auf die GPS-Daten und Hinweise zu Sehenswürdigkeiten und Gastronomie entlang der Strecke ergänzen die Karten wie gewohnt.
Die seit 2007 aufgelegte Broschüre richtet sich nicht nur an die Radfahrbegeisterten aus dem Kreis Unna. Auch Radler aus den umliegenden Städten wie etwa Dortmund, Hagen, Hamm, Menden, aus Nordkirchen, Werl und Wickede sind besonders angesprochen, denn diese Kommunen wurden mit in die Tourenvorschläge integriert.
Die Broschüre ist kostenlos bei der Kreisverwaltung Unna sowie bei den Städten und Gemeinden erhältlich. Weitere Infos finden sich unter www.kreis-unna.de.
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