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Kreis Unna. Bei dem anhaltend kalten Wetter dieser Tage nehmen grippale Infekte und Erkältungskrankheiten zu. Besonders betroffen sind Kleinkinder, ältere Menschen und Personen, bei denen die körpereigene Abwehr gestört ist.
"Kühle Zugluft in warmen Räumen erhöht das Risiko einer Erkältung", so Kreis-Mediziner Dr. Bernhard Jungnitz. Wegen der warmen Raumtemperatur wird die Abkühlung vom Körper zu spät wahrgenommen und der Körper kühlt aus. Als Folge wird das Immunsystem gedrosselt und die Erkältungsviren haben leichtes Spiel.
Der Ratschlag des Kreis-Mediziners: Das Immunsystem durch körperliche Aktivität wie Spaziergänge stärken. "Dabei sollte eine physische Überbelastung natürlich vermieden werden", rät Dr. Jungnitz. Regelmäßige Saunabesuche - ebenfalls in Maßen - sind dazu geeignet, die körpereigene Abwehr zu stärken.
Auch UV-Strahlung kann Infekten erfolgreich vorbeugen. Wichtig ist das richtige Maß: Geringe Strahlendosen können das Immunsystem aktivieren, zu hohe Dosen schwächen es eher. Deshalb sollte die Sonnenbank - nach individueller Beratung zur Festlegung der Nutzungsintensität - auch in den Wintermonaten nur ab und zu genutzt werden.
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RAA nun kommunales Integrationszentrum
Kreis Unna. Nordrhein-Westfalen hat 2012 als erstes Flächenland ein Integrationsgesetz verabschiedet. Danach soll das Zusammenwachsen von Menschen verschiedener Kulturkreise auch mit Hilfe kommunaler Integrationszentren vorangebracht werden. Der Kreis ist ganz vorn dabei.
Das von der RAA Kreis Unna erarbeitete und vom Kreistag Ende Oktober 2012 verabschiedete Konzept zur organisatorischen Umwandlung und inhaltlichen Weiterentwicklung der Integrationsarbeit im Kreis hat das Land bereits überzeugt: Die RAA Kreis Unna wurde zur Jahreswende als kommunales Integrationszentrum Kreis Unna (kiz) anerkannt und entsprechend umbenannt.
"Damit kann das nach den Vorgaben des Landes fortgeschriebene Integrationskonzept auch umgesetzt werden", freut sich Sozialdezernent Rüdiger Sparbrod. Stolz ist er auch, weil die RAA Kreis Unna unter den ersten fünf landesweit war, die das Land mit ihrer Neuausrichtung überzeugten.
Das Integrationskonzept sieht neben der Weiterentwicklung der beiden Handlungsfelder "Integration durch Bildung" und "Kommunale Integration" als dritten Baustein die Verstärkung der Netzwerkarbeit und strategische Steuerung des Integrationsprozesses vor.
Dazu soll ein Netzwerk "Kommunale Integration Kreis Unna" aufgebaut werden. Es soll sich u.a. um die Aktualisierung der Integrationsleitziele und das Integrationskonzept Kreis Unna kümmern und die Integrationsarbeit vor Ort miteinander vernetzen, abstimmen und befördern helfen. "Es geht dabei z.B. um mehr Transparenz. Wir wollen gucken, wo es was gibt, wo was fehlt oder wo Angebote unbekannt bzw. ungenutzt sind", erklärt Marina Raupach, alte RAA-Leiterin und nun für das kommunale Integrationszentrum verantwortlich.
Wie die Arbeit konkret aussehen wird, war Thema bei einem Gespräch der Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke und Rüdiger Weiß (beide SPD) mit Vertretern des Kreises. Die Politiker machten sich damit auch ein Bild davon, welche Arbeit mit den vom Land bereitgestellten 170.000 Euro plus zweier vom Land finanzierter Lehrerstellen geleistet wird.
Ganzke und Weiß würdigten nicht nur die erfolgreiche Integrationsarbeit der "alten" RAA Kreis Unna durch das Team rund um Marina Raupach und ihre Stellvertreterin Anne Nikbin, sondern auch das Engagement des Kreises: "Rund 240.000 Euro fließen aus dem Kreishaushalt in Richtung kommunales Integrationszentrum. Das macht sehr deutlich, wo wir als Kreis einen Schwerpunkt setzen", so die ebenfalls im Kreistag tätigen Landtagsabgeordneten.
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Aktuelle Warnung der Unwetterzentrale Nordrhein-Westfalen.
Unwetterwarnung Stufe Orange vor Glatteisregen
gültig von: Sonntag, 20. Januar 2013, 14:57 Uhr
gültig bis: Montag, 21. Januar 2013, 00:00 Uhr
gültig für: alle Höhenstufen
Unwetterwarnung Stufe Orange vor Starkschneefall
gültig von: Sonntag, 20. Januar 2013, 10:00 Uhr
gültig bis: Montag, 21. Januar 2013, 10:00 Uhr
gültig für: alle Höhenstufen
Sonntag vorübergehend Schneefall, Nacht zu Montag neuer Schnee, 8-12 cm, lokal mehr
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Kamen. Nach zwei Jahren auf Tour, mit über 100 Liveauftritten in deutschen Rock- und Bluesclubs (u.a. mit der Blues Company, Rudy Rotta, Peewee Bluesgang) und 700 verkauften EPs, veröffentlicht die MariusTillyBand im Herbst 2012 ihr erstes Album: „Blue Colors, Red Lights“. Die energiegeladenen Songs des Trios entfachen sowohl live, als auch im Studio, eine fesselnde Dynamik, die ihres Gleichen sucht. Mit dem Songwriting im Mittelpunkt hat Marius Tilly über die Jahre zu einer ganz eigenen Stimme gefunden, die genauso authentisch wie zeitlos wirkt. Die Ausnahmetalente Benjamin Oppermann und Max Wastl wissen es wie keine zweite Rhythmusgruppe das musikalische Konzept der Band umzusetzen. Mit Timo Gross, einem der wohl angesehensten Bluesmusiker dieser Zeit, hätten sie keinen passenderen Produzenten finden können. Durch diese Zusammenarbeit hat die Band es geschafft das einzigartige Feeling ihrer Konzerte auf einen Tonträger zu übertragen: keine Fragezeichen, keine Scheuklappen einfach einen frischen, eigenen Sound…
Veranstaltungstipp: Marius Tilly Band Live im "en place"
Wann: 19.01.2013 ab 21:00 Uhr, Eintritt frei!
Veranstaltungsort: "en place", Markt 20, Kamen
Eintritt frei!
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Kamen. Im Kreuzungsbereich der Germania- und der Königstraße sowie der Straße „In der Kaiserau“ wird am kommenden Montag eine halbseitige Sperrung eingerichtet. Die halbseitige Sperrung wird nach Baufortschritt im Bereich des Einmündungsbereiches der Straße „In der Kaiserau“ bzw. Königstraße eingerichtet. Die Sperrung wird witterungsabhängig rd. vier Wochen gelten. Der Kfz- und Fußgängerverkehr wird mit einer Lichtzeichenanlage geregelt. Die Sperrung wird erforderlich, da der Eigenbetrieb Stadtentwässerung in diesem Bereich Kanalbauarbeiten durchführt.
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Preisverleihung im Rathaus
Kamen. Von September bis November 2012 hat die Stadt Kamen eine Mobilitätsbefragung unter Kamener Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. Insgesamt wurden 3.000 zufällig ausgewählte Haushalte angeschrieben. Als Motivation und als Dank für die Beteiligung wurden attraktive Preise bereitgestellt. Am Donnerstag (17.01.) übergab Bürgermeister Hermann Hupe den 1. Preis an Karin Pause. Die glückliche Gewinnerin konnte sich über einen Gutschein für ein i-Pad im Wert von 400 Euro freuen. Die übrigen Gewinner werden in den kommenden Tagen schriftlich benachrichtigt.
Die Auswertung der Befragung wird am 21. Januar in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschuss durch das beauftragte Ingenieurbüro Helmert aus Aachen vorgestellt. Zudem ist ein umfangreicher Abschlussbericht in der Vorbereitung.
Die Stadt verfolgt mit dieser Untersuchung und der erzielten Ergebnisse mehrere Ziele: So wird eine Bestandsaufnahme der werktäglichen Verkehrsteilnahme gewonnen, die den Status-Quo zum aktuellen Zeitpunkt festhält. Diese liefert Erkenntnisse darüber wann, wie, womit und zu welchem Zweck Aktivitäten unternommen werden. Außerdem lässt die Analyse Rückschlüsse auf die Verkehrszusammensetzung, Abhängigkeiten und Verlagerungspotentiale der Bevölkerung in der Stadt zu. Aufgrund der großen Mitwirkungsbereitschaft der Bevölkerung ist es gelungen, repräsentative Ergebnisse (mind. 1.000 Personen) zu erzielen, mit denen die genannten Fragestellungen zuverlässig beantwortet werden können.
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Einrichtungshaus unterstützt mit Spende das Projekt „Unter uns“
Kamen. Dinah Radeck, Einrichtungschefin von IKEA in Kamen, überreichte am Vormittag einen Scheck in Höhe von rd. 5.500 Euro an Jürgen Dunker vom Förderverein für Jugendhilfe. Das Geld stammt aus der Aktion „Weihnachtsbäume für Kinderträume“, bei der das schwedische Einrichtungshaus für jeden verkauften Weihnachtsbaum einen Betrag spendet. Bereits im letzten Jahr unterstützte IKEA Kamen den Förderverein mit 4.800 Euro.
Mit der Spende wird das Projekt „Unter uns“ unterstützt. Das Projekt richtet sich an Kinder, die im Bereich Bewegung und Koordination gefördert werden. Der Förderverein für Jugendhilfe (Förju) beabsichtigt das Angebot im Bereich Bewegung, Spiel, Sport und Beratung für Kinder weiter auszubauen. Aktuell wird das Projekt an den drei Grundschulen einmal wöchentlich unmittelbar nach Schulschluss angeboten.
Bereits seit fünf Jahren wird das Projekt von IKEA Kamen nachhaltig gefördert. Förju-Vorsitzender Klaus Güldenhaupt bedankte sich bei Dinah Radeck und hob das seit Jahren bestehende Engagement des Einrichtungshauses für gehandicapte Kinder hervor.
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Westick. Stolz präsentierte Ulli Neumann vom Gasthaus Schulze-Beckinghausen in Westick sein eigenes Bier für Westick. Neumanns Urtyp, ein süffiges, herbes Pils, gebraut mit Aromahopfen, ist ein Pils mit einem eigenen Charakter, welcher Westick eine weitere heimatliche Note verleiht. Natürlich können auch Kamener stolz auf das sein, was es dort auf dem Lande vor den Toren der Stadt gibt. Uli Neuman beschreibt sein Bier kurz: "Würzig, süffig, lecker - frisch vom Fass!" Diese Meinung teilten am heutigen Abend alle Gäste, die zu dieser außergewöhnlichen Bierpremiere erschienen waren und passend zu dem neuen Pils mit Grünkohl von der deftigen deutschen Landküche verwöhnt wurden. Auch Bürgermeister Hermann Hupe begrüßte den neuen Bürger der Stadt - Neumann´s Urtyp!
Mehr Infos gibt es unter: www.schulze-beckinghausen.de
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Achtung, gefrorener Müll macht Probleme!
Kamen. Die Umweltberatung der Verbraucherzentrale weißt darauf hin, dass bei Schnee und frostigen Temperaturen der Müll schon mal in der Tonne fest friert. "Viele
Leute riefen uns in den letzten Tagen verärgert an und berichten, dass ihr Müll nach der Abfuhr immer noch in der Tonne war, vermuten, dass ihre Tonne
übersehen wurde", erzählt Umweltberaterin Jutta Eickelpasch. Tatsächlich klebte noch feuchter Abfall an der Tonnenwand und erschwerte Leerung. Teilweise war die
Mülltonne noch dreiviertel voll. Ihr Tipp: " Am Abfuhrmorgen den festgefrorenen Müll vom Rand lösen - mit einem Stock oder Spaten."
Besonders betroffen ist natürlich die Biotonne, hier kann es helfen, den Abfall möglichst trocken zu halten: Nasses wie Teebeutel und Kaffeefilter erst
antrocknen lassen oder anschließend einmal mehr in Zeitungspapier einwickeln. Auch eigens für Biomüll gedachte Papiertüten können hilfreich sein. Flüssiges,
wie Saucen uns Suppenreste überhaupt nicht hinein geben! Und alternativ auch nicht in's Klo kippen, wie es noch zu oft praktiziert wird. Eickelpasch:
"Stattdessen in eine leere Flasche oder Plastiktüte damit - Knoten rein und in die graue Restmülltonne schmeißen". So bleibt beim nächsten Frost der
(Müll-)Frust aus.
Fragen oder Anregungen bitte an die Umweltberatung der Verbraucherzentrale
Jutta Eickelpasch und Heike Herzig Fon 79990 oder
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Kamen. Am Montag, 21. Januar, 15 Uhr, veranstaltet der Stadtseniorenring seine traditionelle Karnevalsfeier in der Stadthalle Kamen. Mit Musik, Tanz, Aufführungen, Kostümprämierung und bei Kaffee und Kuchen können die Gäste der jecken Feier einen unterhaltsamen und fröhlichen Nachmittag erleben. Eine Kostümierung ist ausdrücklich erwünscht. Die Veranstaltung ist öffentlich, insofern sind alle am Karneval interessierten Seniorinnen und Senioren herzlich eingeladen.
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