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Physiker spricht über Wissenschaft, Weltanschauung und Bibel
Die Stadtmission Kamen lädt am Donnerstag, 11. Juni, und Freitag, 12. Juni 2026, jeweils um 19:00 Uhr zu zwei besonderen Vortragsabenden mit Dr. Markus Blietz ein.Kamen. Die Stadtmission Kamen lädt am Donnerstag, 11. Juni, und Freitag, 12. Juni 2026, jeweils um 19:00 Uhr zu zwei besonderen Vortragsabenden mit Dr. Markus Blietz ein. Der Physiker und Referent beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen im Spannungsfeld von Wissenschaft, Weltanschauung und biblischem Glauben.
Am Donnerstag, 11. Juni, spricht Dr. Blietz zum Thema „Die letzte Diktatur“. Am Freitag, 12. Juni, folgt der Vortrag „Moderne Genetik und der ‚Affenmensch‘“. Beide Abende greifen grundlegende Fragen nach Herkunft, Menschenbild, Wahrheit und Verantwortung auf.
Die Stadtmission Kamen möchte mit den Vorträgen Menschen einladen, sich mit aktuellen wissenschaftlichen und weltanschaulichen Fragen auseinanderzusetzen und diese auch aus biblischer Perspektive zu bedenken. Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit zum Gespräch.
Die Veranstaltungen finden in den Räumen der Stadtmission Kamen, Derner Straße 12, 59174 Kamen, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.
Veranstaltungsdaten im Überblick:
Donnerstag, 11. Juni 2026, 19:00 Uhr
„Die letzte Diktatur“Freitag, 12. Juni 2026, 19:00 Uhr
„Moderne Genetik und der ‚Affenmensch‘“Ort: Stadtmission Kamen, Derner Straße 12, 59174 Kamen
Eintritt frei · Keine Anmeldung erforderlich
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von Andreas Milk
Kamen. Am frühen Abend des 27. November 2025 fürchtete eine Frau in Bergkamen sich so sehr vor ihrem Mann, dass sie die Polizei rief. Auch nach Eintreffen der Beamten wurde es erst mal nicht besser: Er wolle seiner Frau "am liebsten die Fresse kaputt schlagen" und sie danach "in der Erde verbuddeln", rief Mario D. (41, Name geändert). Es folgte eine so genannte Gefährderansprache. Weil auch die keinen großen Eindruck zu machen schien, hielt die Streifenbesatzung eine Ingewahrsamnahme für angebracht: D. sollte mit zur Wache. Er wehrte sich, trat um sich, traf dabei eine Polizistin am Schienbein. Folge war jetzt eine Verurteilung vor dem Kamener Amtsgericht wegen Widerstands und vorsätzlicher Körperverletzung: sechs Monate Haft - ohne Bewährung.
Dass D. nach dem Willen des Strafrichters "einfahren" soll, hat mit der Vorgeschichte zu tun. Nicht bloß eine, sondern gleich zwei Bewährungsfristen aus früheren Verurteilungen sind noch offen.
Das pralle Vorstrafenregister wiederum hängt mit D.s Suchtgeschichte zusammen. Schon früh konsumierte er Cannabis; neben dem charakteristischen Geruch nahmen die Beamten bei ihrem Einsatz am 27. November auch herumstehende Alkoholflaschen wahr. D. sagt, er habe Wodka intus gehabt. Das Einsatzprotokoll vermerkt erhebliche Stimmungsschwankungen.
Positiv: D. redete nicht drumrum - er legte ein Geständnis ab, bat um Entschuldigung. Er hält Kontakt zu seiner Frau - inzwischen leben sie getrennt - und zu seiner Tochter. In seinem Vollzeit-Job in der Landwirtschaft arbeitet er mehr Stunden als vorgegeben. Auch seine Bewährungshelferin ist zufrieden: Termine halte Mario D. zuverlässig ein.
Sogar die Staatsanwältin fand: Die erfreulichen Umstände rechtfertigten eine weitere - die dritte - Bewährungschance. Anders der Richter: Solche Aussetzer wie im November dürften nicht passieren. Punkt. D. kann gegen das Hafturteil Berufung am Landgericht Dortmund einlegen. Bis dort verhandelt wird, vergehen noch einige Monate. Und wenn er diese Zeit absolut alkohol- und drogenfrei hinter sich bringt, könnten die Dortmunder Richter am Ende doch noch eine Bewährung ermöglichen.
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Kamen-Methler. Musikfreunde dürfen sich auf einen abwechslungsreichen Nachmittag freuen: Die Chorgemeinschaft aus dem Männerchor 1875 Wasserkurl und den Sangesfreunden Kamen lädt am Samstag, 4. Juli 2026, um 15 Uhr zum traditionellen Sommerkonzert in das Bürgerhaus Methler ein.
Unter der Gesamtleitung von Wolfgang Bitter, der zugleich am Klavier begleitet, erwartet die Besucher ein vielfältiges musikalisches Programm. Unterstützt werden die Chöre von namhaften Instrumentalisten: Hermann Hupe (E-Bass), Dirk Trebing (Saxophon) und Sven Lehmkämper (Schlagzeug).
Das Konzert findet in Zusammenarbeit mit der Stadt Kamen statt und verspricht einen unterhaltsamen musikalischen Sommernachmittag für Jung und Alt. Im Anschluss an das Konzert sind die Gäste eingeladen, bei Gegrilltem und kühlen Getränken noch einige gesellige Stunden miteinander zu verbringen.
Der Eintritt beträgt 10 Euro. Eintrittskarten sind im Vorverkauf beim Schuhhaus Schmidt in Methler erhältlich.
Sommerkonzert der Chorgemeinschaft
Samstag, 4. Juli 2026, 15 Uhr
Bürgerhaus Methler, Kamen-Methler
Eintritt: 10 Euro
Vorverkauf: Schuhhaus Schmidt, MethlerDie Chorgemeinschaft des Männerchors 1875 Wasserkurl und der Sangesfreunde Kamen gehört seit vielen Jahren zu den festen Größen im kulturellen Leben der Stadt Kamen und begeistert ihr Publikum regelmäßig mit anspruchsvollen und abwechslungsreichen Konzertprogrammen.
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Monatliche Niederschlagsauswertung von Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emscher-Lippe-Region. Der Mai 2026 war in den Einzugsgebieten von Emschergenossenschaft und Lippeverband deutlich niederschlagsreicher als im langjährigen Durchschnitt. Das geht aus den aktuellen hydrologischen Auswertungen der beiden Wasserwirtschaftsverbände hervor. Bis auf eine achttägige Trockenphase im letzten Monatsdrittel wurde nahezu täglich Niederschlag registriert. An fünf Tagen wurden zudem Starkregenereignisse gemessen.
Im Emscher-Gebiet erreichte der Mai eine durchschnittliche Niederschlagssumme von 98,7 Millimetern und gehört damit zu den zehn niederschlagsreichsten Mai-Monaten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1931. Der langjährige Mittelwert liegt bei 60 Millimetern. Im Gebiet des Lippeverbandes wurden durchschnittlich 98,4 Millimeter gemessen. Dort belegt der Mai 2026 Platz sechs der zehn niederschlagsreichsten Mai-Monate. Das langjährige Mittel beträgt 58 Millimeter.
Die gemessenen Monatssummen lagen in den Verbandsgebieten zwischen 66,2 Millimetern an der Station Pumpwerk Wesel-Kasselweg und 136,5 Millimetern am Pumpwerk Dortmund-Oespeler Bach.
Die höchste Tagessumme im Emscher-Gebiet wurde am 30. Mai an der Station Bauhof Dortmund-Adelenstraße im Stadtteil Schüren mit 27,2 Millimetern registriert. Im Lippe-Gebiet wurde der höchste Tageswert am 31. Mai an der Kläranlage Hamm-Mattenbecke gemessen. Dort fielen 29,0 Millimeter Niederschlag.
Bereits am 5. und 10. Mai wurden in den Verbandsgebieten Tagesniederschläge von mehr als 20 Millimetern verzeichnet.
Meteorologischer Frühling ebenfalls über dem Mittel
Auch die Bilanz des meteorologischen Frühlings fällt niederschlagsreicher aus als im langjährigen Vergleich. Im Emscher-Gebiet wurden von März bis Mai durchschnittlich 193 Millimeter Niederschlag gemessen. Das 130-jährige Mittel liegt bei 169 Millimetern. Im Lippe-Gebiet wurden im gleichen Zeitraum 180 Millimeter registriert, gegenüber einem langjährigen Durchschnitt von 161 Millimetern.
Trotz des trockenen Aprils lag die Niederschlagsmenge im meteorologischen Frühling damit insgesamt über dem Durchschnitt. Ausschlaggebend dafür waren der niederschlagsreiche Mai sowie ein leicht überdurchschnittlicher März.
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Methler. Der RV Wanderlust Methler 1900 e.V. veranstaltet am Fronleichnamstag seine traditionelle Pättkesfahrt und lädt alle Fahrradfreunde zur Teilnahme ein.
Gestartet wird am Donnerstag, 4. Juni, um 10 Uhr vor dem Vereinsheim an der Otto-Prein-Straße 29. Die rund 45 Kilometer lange Tour wurde von „Pfadfinder“ Holger Locke ausgearbeitet und führt auf abwechslungsreichen Wegen durch reizvolle Landschaften der Region.
Zur Mittagsrast ist eine Pause eingeplant, bei der sich die Teilnehmer mit kühlen Getränken stärken können, bevor die Fahrt fortgesetzt wird.
Gegen 15.30 Uhr endet die Tour an der Schützengerätehalle „Bunte Kuh“ in Methler. Dort erwartet die Radler ein gemütlicher Ausklang mit Kuchenbuffet, Bratwürstchen und kühlen Getränken. Auch Gäste, die nicht an der Fahrradtour teilnehmen, sind herzlich eingeladen, zur Schlussrast dazuzukommen und gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen.
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Kamen. Der Vorfall auf dem Gelände des Märkischen Berufskollegs in Unna liegt fast ein Jahr zurück. Am 16. Juni 2025 gerieten Malik T. (heute 19, Namen geändert) und der gleichaltrige Samir M. aneinander. Malik T. soll bei der Prügelei Unterstützung von zwei namentlich nicht bekannten Tätern gehabt haben. Wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung stand er nun in Kamen - seinem Wohnort - vor dem Jugendrichter. In der Anklage war von Faustschlägen die Rede und von Tritten, die Samir M. abgekriegt haben soll, als er schon am Boden lag. Ein Zahn von M. splitterte.
M. habe ihn zuerst angegriffen, sagte der Angeklagte Malik T.: "Ich habe mich nur gewehrt." Es gebe eine Vorgeschichte aus dem Jahr 2024. Damals waren beide noch am Hansa-Berufskolleg - und hatten angeblich Stress wegen einer Übelkeit erregenden Vape, die Samir M. dem Malik T. angedreht haben soll.
Samir M. lebt mittlerweile in Hamburg. Für seine Zeugenaussage zum Geschehen am 16. Juni 2025 war er aus Norddeutschland angereist. M. versicherte: Vor jenem Junitag habe es keinerlei Knatsch mit Malik T. gegeben. T. habe ihn ohne Anlass im Vorbeigehen angemacht: "Was guckst du so?" M. hatte gerade auf Weisung eines Lehrers Müll weggebracht. Kurz danach sei die Attacke losgegangen.
Ein Lehrer war es nun auch, der im Prozess bei der Entscheidungsfindung half. Er hielt sich seinerzeit im Schulgebäude auf, hatte aber einen guten Blick aufs Geschehen draußen auf dem Hof. Und er bestätigte als Zeuge vor Gericht die Version von Samir M.: Der sei - den Müllsack in der Hand - am Angeklagten vorbei gegangen. Auf einmal habe sich ein "wildes Menschenknäuel" gebildet: Mehrere seien auf einen los. Die Jungs wurden voneinander getrennt. Ein Krankenwagen wurde geholt.
Malik T. hat zwei Einträge im Bundeszentralregister: einen wegen Körperverletzung, einen wegen sexueller Belästigung. Beide Verfahren waren eingestellt worden. Diesmal sieht die Sache anders aus: Am Tattag gerade 18 Jahre alt, bekam T. für den Angriff auf Samir M. zwei Wochenenden Freizeitarrest vom Richter aufgebrummt. Dafür wurde noch einmal das Jugendstrafrecht angewandt. Nach Erwachsenenrecht wäre eine Freiheitsstrafe ab sechs Monaten fällig gewesen - die dann allerdings höchst wahrscheinlich zur Bewährung ausgesetzt worden wäre.
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Max von der Grün lebte von 1951 bis 1963 im damaligen Bergbaudorf Heeren. Eine Gedenkveranstaltung zum 100. Geburtstag des Schriftstellers beleuchtet sein Leben und Werk. Foto: Archiv Kamen. Anlässlich des 100. Geburtstags des Schriftstellers Max von der Grün lädt die VHS Kamen-Bönen gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Kamen und dem Stadtteilbüro Heeren-Werve zu einer besonderen Gedenkveranstaltung ein. Unter dem Titel „Wie war das eigentlich? Max von der Grün und Heeren – Ein Schriftsteller im Zechendorf“ erinnert der Kamener Autor, Zeichner und Pädagoge Gerd Puls am Mittwoch, 17. Juni 2026, an Leben und Werk des bedeutenden Schriftstellers.
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Vortragsraum des Hauses der Bildung an der Bergstraße 13 in Kamen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.vhs-kamen-boenen.de ist jedoch erwünscht.
Max von der Grün zählt zu den bedeutendsten deutschen Nachkriegsschriftstellern. Seine Bücher wurden in 25 Sprachen übersetzt und erreichten allein in Deutschland eine Auflage von mehr als vier Millionen Exemplaren. Sein literarisches Schaffen war geprägt von dem Anspruch, die sozialen und menschlichen Herausforderungen der industriellen Arbeitswelt realistisch darzustellen. Sein Credo „Nichts als gegeben hinnehmen!“ begleitete ihn dabei ein Leben lang.
Besonders eng verbunden war Max von der Grün mit dem heutigen Kamener Stadtteil Heeren-Werve. Von 1951 bis 1963 lebte und arbeitete er im damaligen Bergbaudorf Heeren. Hier entstanden unter anderem seine bekannten Bergbauromane „Männer in zweifacher Nacht“ und „Irrlicht und Feuer“, die er in seinem Wohnhaus am Grünen Weg schrieb.
Gerd Puls, der den Autor bereits in dessen frühen Heerener Jahren persönlich kennenlernte, wird in seiner Lesung den Fokus auf diese prägende Zeit legen. „Es ist eine erinnernde Lesung mit Heeren als Schwerpunkt“, betont Puls. Neben Auszügen aus Werken Max von der Grüns wird er auch aus seinem aktuellen Essay sowie aus älteren Aufsätzen lesen.
Dabei soll deutlich werden, wie intensiv der Schriftsteller das Leben im Dorf beobachtete und literarisch verarbeitete. Als Arbeitsimmigrant habe Max von der Grün das Geschehen in Heeren aufmerksam verfolgt und zahlreiche Eindrücke in seine Romane und Erzählungen einfließen lassen. Viele Szenen seiner Werke ließen sich bis heute konkreten Orten in Heeren zuordnen.
Bekannt wurde Max von der Grün einem breiten Publikum vor allem durch sein Kinderbuch „Vorstadtkrokodile“. Doch auch seine Romane, Hörspiele und Fernsehspiele wie „Feierabend“ oder „Smog“ sowie sein Erinnerungsbuch „Wie war das eigentlich? Kindheit und Jugend im 3. Reich“ haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.
Die Frage „Wie war das eigentlich?“ dient deshalb auch als Motto und Ausgangspunkt der Veranstaltung. Sie lädt dazu ein, nicht nur auf das Leben und Werk des Autors zurückzublicken, sondern auch die gesellschaftlichen Fragen zu betrachten, die Max von der Grün bewegten und die bis heute relevant geblieben sind.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 17. Juni 2026, von 19 bis 20.30 Uhr im Haus der Bildung in Kamen statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Das GSW Kamen Klassik Open Air zählt zu den Höhepunkten des SUMMERlife-Programms. Am 18. Juli verwandelt sich das Außengelände der Konzertaula wieder in eine große Bühne für klassische Musik. Foto: AG
2026: Stadt Kamen präsentiert sommerliche Kultur-Highlights
Kamen. Mit einem abwechslungsreichen Programm startet die Stadt Kamen in den Kultursommer 2026. Die Veranstaltungsreihe SUMMERlife bietet in den kommenden Wochen zahlreiche kostenlose Open-Air-Angebote für Jung und Alt. Musik, Theater und Familienaktionen stehen dabei im Mittelpunkt und machen verschiedene Orte im Stadtgebiet zu Bühnen unter freiem Himmel.
Im Sesekepark setzt SUMMERlife 2026 auf ein Doppelprogramm für die ganze Familie – mit Kindertheater am Nachmittag und Pop, Soul und Funk am Abend.Den Auftakt bildet am Sonntag, 5. Juli, das Maritime Shanty-Chor-Festival im Koppelteichpark. Ab 14 Uhr sorgen mehrere Shanty-Chöre mit traditionellen Seemannsliedern für nordisches Flair. Für die jüngsten Besucher wird zudem Modellbootfahren angeboten.
Weiter geht es am Mittwoch, 15. Juli, mit einem Auftritt des Kinder- und Jugendchors Kamen. Die jungen Sängerinnen und Sänger präsentieren ab 17 Uhr ihr Können in der Kamener Fußgängerzone. Das Konzert im Herzen der Innenstadt ist kostenlos und lädt zum Verweilen ein.
Ein musikalischer Schwerpunkt folgt am Samstag, 18. Juli. Bereits um 11 Uhr treten die Sangesfreunde Kamen gemeinsam mit dem Männerchor Wasserkurl in der Fußgängerzone auf. Mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire möchten die Chöre die Besucherinnen und Besucher der Innenstadt unterhalten und für Chormusik begeistern.
Im Anschluss wechseln die Sänger nach Kamen-Methler. Dort beginnt gegen 12.30 Uhr ein weiterer Auftritt vor dem REWE-Markt an der Einsteinstraße. Auch hier ist das Zuhören kostenlos. Die beiden Konzerte bilden einen musikalischen Doppeltermin im Rahmen des SUMMERlife-Programms.
Am Abend desselben Tages wartet ein weiterer Höhepunkt auf die Besucher. Ab 19 Uhr findet auf dem Außengelände der Konzertaula das GSW Kamen Klassik Open Air statt. Die Veranstaltung zählt seit Jahren zu den beliebtesten Kulturereignissen des Sommers und verspricht klassische Musik in besonderer Atmosphäre.
Am Samstag, 15. August, geht es im Sesekepark weiter. Um 17 Uhr beginnt dort das Kindertheater Open Air unter der Hochstraße. Anschließend folgt um 19 Uhr „SOMMER POP im Sesekepark LIVE“ mit Papa’z Finest, die Pop, Soul, Funk und Groove auf die Bühne bringen.
Mit den Veranstaltungen setzt die Stadt Kamen ihre erfolgreiche SUMMERlife-Reihe fort und schafft zahlreiche Gelegenheiten für Begegnungen, Kulturgenuss und gemeinsame Erlebnisse unter freiem Himmel. Alle genannten Veranstaltungen können kostenfrei besucht werden.
Archiv: Neues Altstadtfestival: Zwei Tage voller Live-Musik auf dem Alten Markt
Wenn Kamen aufdreht: Laut & Lästig Open Air kündigt starkes Line-up an
15. Kamener Shanty-Chor-Festival im Koppelteichpark
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Kreis Unna. Am Freitag (29.05.2026) führte der Verkehrsdienst gemeinsam mit dem Bezirksdienst der Kreispolizeibehörde Unna in der Zeit von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr einen Sondereinsatz zur Verkehrsüberwachung im Kreisgebiet durch. Im Fokus standen insbesondere Geschwindigkeitskontrollen sowie die Überwachung des Verhaltens von Verkehrsteilnehmenden an sensiblen Bereichen wie Schulen, Fußgängerzonen und Bahnübergängen. Insgesamt ließen sich 172 Verkehrsverstöße ahnden.
Im Bereich des Billy-Montigny-Platzes am Marie-Curie-Gymnasium in Bönen, wo eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 7 km/h gilt, registrierten die Einsatzkräfte 14 Geschwindigkeitsverstöße. Der höchste gemessene Wert lag dort bei 30 km/h. Auf der Friedrich-Ebert-Straße in Bönen wurden weitere zehn Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
In der Fußgängerzone der Bahnhofstraße in Bönen ahndeten die Beamtinnen und Beamten zwölf Geschwindigkeitsverstöße sowie einen Handyverstoß. Darüber hinaus wurden vier weitere Maßnahmen getroffen, unter anderem gegen einen Fahrradfahrer, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs war. Besonders auffällig fiel das Ergebnis der Kontrollen in Kamen an der Straße Werver Mark im Bereich der Querung des Sesekeradwegs aus. Dort wurden insgesamt 108 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 57 km/h bei erlaubten 30 km/h.
Am Bahnübergang der Bahnhofstraße in Bönen missachteten zudem zwei Verkehrsteilnehmende die Lichtzeichenanlage. Unter anderem fuhr ein Fahrradfahrer trotz bereits geschlossener Schranken über den Bahnübergang. Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 350 Euro zuzüglich Verwaltungsgebühren.
Bei weiteren Kontrollen an verschiedenen Örtlichkeiten in Bönen und Unna stellten die Einsatzkräfte zusätzlich 19 Geschwindigkeitsverstöße sowie zwei sonstige Verstöße fest, darunter ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie ein Verstoß gegen das Verbot der Durchfahrt.
Die Kreispolizeibehörde Unna wird auch künftig gezielte Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden im Kreisgebiet weiter zu erhöhen.
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Kreis Unna. In Kamen entsteht aktuell eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Neurodivergenz. Im Mittelpunkt stehen Menschen mit der Kombination aus einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und einer Aufmerksamkeitsdefizit- und/oder Hyperaktivitätsstörung (AD(H)S) und solche, die sich mit AuD(H)S identifizieren können.
Die Treffen werden einmal im Monat freitags von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr im Schwesterngang 4 in Kamen stattfinden. Nach Absprache mit der Gruppe können die Zeiten im Nachhinein noch geändert werden.
Die Selbsthilfegruppe soll Betroffenen die Möglichkeit zum Austausch und zu vertrauensvollen Gesprächen innerhalb eines geschützten Raumes geben.
Weitere Informationen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus Unna, Massener Straße 35. Ansprechpartnerin ist Laura Schwarz. Zu erreichen ist sie telefonisch unter 0 23 03 27 28 29 und per E-Mail überDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. . Alle Anfragen werden vertraulich behandelt. PK | PKU
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