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Mutwillig ist eine der Sitzmöglichkeiten im Kamener Stadtparkt zerstört worden. Seit der vergangenen Woche ist der Bereich um den eigentlich robusten Zweisitzer abgesperrt, um zu verhindern, dass sich jemand an der offenbar von oben herausgetretenen Sitzfläche verletzt. „Die Kraft und Energie, die für diese Aktion aufgewendet wurde, hätte die Person besser zum Nachdenken genutzt“, kommentiert Stadt-Pressesprecher Peter Büttner die Aktion. Die gute Nachricht ist, dass der Schlosser der städtischen Servicebetriebe die Fläche in Kürze wieder anschweißen wird, damit Stadtpark-Besucher dort zu Ostern wieder Platz nehmen können.
Die beschädigte Bank im Stadtpark wird in Kürze repariert. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
Archiv: Investition von über 60 Millionen: Spatenstich für Vahle-Campus erfolgt
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Kamen. Die Stadtbücherei und die Volkshochschule (VHS) laden im Mai zu zwei Lesungen mit unterschiedlichem Programm ein. Den Auftakt macht am Donnerstag, 7. Mai, die Autorin Stella Gaitano mit einer Premierenlesung ihres Romans „Eddos goldenes Lächeln“.
Die aus dem Südsudan stammende Schriftstellerin, die seit 2022 in Kamen lebt, stellt ihr Debüt vor, das zeitgleich im Verlag Kiepenheuer & Witsch erscheint. Das Buch erzählt von zwei Frauen und ihren Familien im von Konflikten geprägten Sudan. Gaitano liest sowohl auf Deutsch als auch auf Arabisch, die arabischen Passagen werden übersetzt. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt beträgt 8 Euro.
Am Mittwoch, 20. Mai, folgt ein humorvoller Abend mit dem Comedian Hennes Bender. Er präsentiert seinen neuen Ruhrdeutsch-Asterix-Band „Der Mond von Wanne-Eickel“. Bender überträgt seit Jahren die bekannten Comics in die Sprache des Ruhrgebiets und sorgt damit für eine besondere Form der Lesung. Beginn ist ebenfalls um 19.30 Uhr, der Eintritt kostet 16 Euro.
Beide Veranstaltungen sind Kooperationen von VHS und Stadtbücherei. Karten sind vor Ort sowie über die VHS auch online erhältlich.
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Mit Plakaten und bewusstem Schweigen machten Kita-Mitarbeitende und Eltern in Kamen auf ihre Kritik am KiBiz aufmerksam.
Kamen. Mitarbeitende und Eltern mehrerer katholischer Kindertageseinrichtungen in Kamen haben mit einer Protestaktion auf den aktuellen Entwurf zur Überarbeitung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) reagiert. Beteiligt waren Einrichtungen aus den Gemeinden Herz Jesu, St. Marien, Heilige Familie und St. Christophorus.
Die Aktion fand im Rahmen einer landesweiten Kampagnenwoche statt, zu der Mitarbeitervertretungen und Träger katholischer Kindertageseinrichtungen aufgerufen hatten. In Kamen machten die Teilnehmenden mit einer stillen Demonstration auf ihre Kritik aufmerksam. Mit Plakaten und begleitenden Informationen wiesen sie auf aus ihrer Sicht bestehende Probleme im Gesetzentwurf hin.
Nach Angaben der Beteiligten stehen insbesondere pädagogische und strukturelle Aspekte im Mittelpunkt der Kritik. So wird befürchtet, dass durch eine geplante stärkere Aufteilung der Betreuungszeiten in Kern- und Randzeiten häufiger wechselndes Personal eingesetzt werden könnte. Dies könne sich negativ auf die Kontinuität der Betreuung und die Bindung der Kinder auswirken.
Auch sehen Mitarbeitende und Träger die Gefahr, dass im Alltag weniger Zeit für Gespräche mit Eltern bleibt. Der regelmäßige Austausch beim Bringen und Abholen der Kinder gilt als wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit.
Darüber hinaus wird auf finanzielle Herausforderungen hingewiesen. Nach Einschätzung der Träger reicht die derzeit vorgesehene Finanzierung nicht aus, um insbesondere kleinere Einrichtungen langfristig zu sichern. Auch steigende Kosten für Energie, Instandhaltung und Ausstattung stellten die Kitas vor zunehmende Probleme.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Rolle der Kindertageseinrichtungen als Bildungsorte. Die Beteiligten betonen, dass neben der Betreuung auch die pädagogische Förderung der Kinder im Mittelpunkt stehen müsse und im Gesetzentwurf aus ihrer Sicht nicht ausreichend berücksichtigt werde.
Unterstützung kommt auch aus der Kommunalpolitik. Beigeordnete Christine Kappen erklärte, die Demonstration setze ein wichtiges Zeichen. Kindertageseinrichtungen leisteten einen zentralen Beitrag für Kinder und Familien. Voraussetzung dafür sei jedoch eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung. Aus Sicht vieler Kommunen reiche der vorliegende Gesetzentwurf dafür nicht aus. Die Stadt stehe an der Seite der Träger und Beschäftigten, so Kappen.
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Kamen. Im Stadtteilbüro in Heeren-Werve stehen im April wieder verschiedene Beratungs- und Informationsangebote für Bürgerinnen und Bürger auf dem Programm. Die Veranstaltungen finden überwiegend in den Räumen an der Mittelstraße 14 in Kamen statt.
Den Auftakt bildet am 7. April von 10 bis 12 Uhr eine Bürgersprechstunde des ehrenamtlichen Stadtteilmanagements „Rund ums Dorf“. Eine weitere Beratung folgt am 9. April: Von 14.30 bis 16.30 Uhr informiert Abfallberaterin Dorothee Weber über Themen wie Abfallsortierung, Verwertung und Entsorgung.
Am 13. April lädt die Verbraucherzentrale von 14 bis 16 Uhr zu einer Umweltsprechstunde ein. Im Mittelpunkt stehen praktische Tipps rund um eine „Frühlingsküche“ mit Kräutern und selbstgezogenem Gemüse. Zudem werden klimafreundliche Brotaufstriche vorgestellt.
Eine Bürgersprechstunde des Ortsvorstehers Friedhelm Lipinski findet am 14. April von 10 bis 12 Uhr statt. Am selben Tag um 18 Uhr veranstaltet der Evangelische Männerdienst im Lutherzentrum (Mittelstraße 66–68) einen Vortrag zum Thema „Pflege im Hospiz oder assistierter Suizid?“. Referent ist Stephan Bergmann vom Christlichen Hospiz Hamm.
Am 15. April bietet die Stadt Kamen im Rahmen von „ViLLA FiB vor Ort“ eine Familienberatung von 10 bis 12 Uhr an.
Weitere Bürgersprechstunden des Stadtteilmanagements „Rund ums Dorf“ sind für den 21. und 28. April, jeweils von 10 bis 12 Uhr, geplant. Am 23. April lädt zudem „Unser Dorfsheriff“ zur Sprechstunde ein.
Den Abschluss bildet am 28. April um 19 Uhr ein monatliches Treffen für Vereine, Organisationen und Interessierte im Stadtteilbüro.
Ergänzende Informationen und aktuelle Hinweise veröffentlicht das Stadtteilmanagement auch über seinen Instagram-Kanal.
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Die Künstlerinnen Anita Wieczorek und Rosa Graßhoff zeigen ihre Werke in der Ausstellung „Alles nur Fassade“.
Kamen. Unter dem Titel „Alles nur Fassade“ präsentieren die Künstlerinnen Anita Wieczorek und Rosa Graßhoff ihre Arbeiten in den Räumen des Künstlerbund Schieferturm Kamen e.V.. Die Ausstellung widmet sich unterschiedlichen künstlerischen Auseinandersetzungen mit Oberflächen, Strukturen und architektonischen Motiven.
Anita Wieczorek zeigt Werke aus dem Bereich des Farbholz- und Linolschnitts. Sie arbeitet mit der Technik der sogenannten verlorenen Platte, bei der nach jedem Druckvorgang Teile der Druckform entfernt werden. Auf diese Weise entstehen vielschichtige Arbeiten mit besonderer Tiefe und differenzierten Farbverläufen. Inhaltlich greifen ihre Motive oft Alltägliches auf und laden dazu ein, vermeintlich Vertrautes neu zu betrachten.
Rosa Graßhoff stellt Fotografien sowie foto-basierte digitale Arbeiten aus. Ihr Zugang zum Ausstellungsthema ist vielseitig: Neben naturalistischen Aufnahmen zeigt sie auch stärker verfremdete und abstrahierte Darstellungen. Dabei entstehen Bildserien, die architektonische Fassaden aus unterschiedlichen Perspektiven interpretieren – von realitätsnah bis hin zu beinahe malerischen oder rhythmisch wirkenden Kompositionen.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 12. April 2026, um 15 Uhr eröffnet und ist bis zum 26. April zu sehen. Geöffnet ist jeweils sonntags von 15 bis 18 Uhr. Begleitend finden zwei Veranstaltungen statt: Am 19. April wird eine kleine Druckwerkstatt angeboten, am 26. April lädt ein „Lieblingsbilder-Salon“ mit Führung und Kaffeetrinken zum Austausch ein.
Veranstaltungsort sind die Galerieräume des Künstlerbund Schieferturm Kamen e.V. in der Hammer Straße 21 (Nebeneingang der ehemaligen Diesterwegschule) in Kamen.
Die Termine im Überblick:
12.4.2026 - 15.00 Uhr - Vernissage der Ausstellung “Alles nur Fassade”
19.4.2026 - 15.00 Uhr - kleine Druckwerkstatt im Rahmen der Ausstellung “Alles nur Fassade”
26.4.2026 - 15.00 Uhr - Lieblingsbilder-Salon mit einem Kaffeetrinken und einer Führung durch die Ausstellung “Alles nur Fassade”
Ort: Galerieräume des Künstlerbund Schieferturm Kamen e.V., Hammer Str. 21 (Nebeneingang Diesterwegschule), Kamen
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Kreis Unna. Das nächste Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) steht an: Die Vorführung mit dem Titel „Erzählungen“ findet am Mittwoch, 15. April statt.
Rocksongs und Blockflöte? Aber ja! "A Tribute to Genesis" hat Fabrice Bollon sein spektakuläres Konzert " Your Voice Out of the Lamb” genannt. Verschiedenste Blockflötengrößen und Live-Elektronik blättern ein imposantes Spektrum auf. Hier kann sich Stefan Temminghs Virtuosität so richtig austoben. Der Opus-Klassik-Gewinner aus Südafrika zeigt mit seiner lebendigen Bühnenpersönlichkeit und frischen Ideen, welche atemberaubenden Möglichkeiten in der Blockflöte stecken.
Spannend und erzählerisch geht es auch in den beiden "Wasserwerken" des Programms zu. In seiner mächtigen sinfonischen Dichtung lässt Antonín Dvořák den Wassermann aus einer tschechischen Ballade auftauchen: ein packendes Miniaturdrama um das Geisterwesen und sein Opfer. Eine der wunderbarsten Partituren des Jugendstils ist Alexander von Zemlinskys "Die Seejungfrau". Die schillernde Version von Andersens Märchen über das traurige Wassergeschöpf schlägt hohe Wellen. Wie Andersens Märchengestalt sich opfert, indem sie willentlich in Sprachlosigkeit versinkt, so war auch Zemlinskys farbenprächtige Vertonung lange Zeit verstummt. Erst 1984 wurde das verschollen geglaubte Werk wieder aufgeführt. Seitdem hat sich "Die Seejungfrau" in ihrer orchestralen Opulenz als besonderer Publikumsliebling behauptet.
Unter Leitung von Evan Christ beginnt das Konzert am 15. April um 19.30 Uhr in der Konzertaula, Hammer Straße 19 in Kamen.
Tickets im Online-Vorverkauf
Karten gibt es über den Online-Ticketshop unter: https://ticketservice.kreis-unna.de. Als Ansprechpartnerin steht Doris Erbrich vom Kulturbereich des Kreises entweder telefonisch unter Fon 0 23 03 / 27 - 14 41 oder per E-Mail an
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KIM Koordinatorin Frida Bosch (links) und Elham Pourmahmood, KIM Case Managerin, haben die digitale Infomappe zum Thema Wohnen erstellt. Foto Kreis UnnaKreis Unna. Eine Wohnung finden, einziehen, ankommen – das klingt einfach. Doch wer dabei auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen ist, muss viele bürokratische Schritte beachten. Das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) des Kreises Unna hat dafür jetzt eine praktische Lösung: die digitale Informationsmappe „Wohnen".
Die Mappe gliedert sich in drei Kapitel und begleitet den gesamten Weg in eine neue Wohnung – von der ersten Wohnungssuche bis zum Einzug. Wie bekomme ich einen Wohnberechtigungsschein? Was muss ich beim Mietvertrag beachten? Wo melde ich mich nach dem Einzug um? Diese und viele weitere Fragen werden praxisnah und in einfacher Sprache beantwortet.
Direkte Links zu Formularen und vorformulierte Musternachrichten für Vermieter oder das Jobcenter machen die Mappe dabei zum echten Alltagshelfer – nicht nur für Betroffene, sondern auch für Beratungskräfte.
"Wir hoffen, dass die Informationsmappe sowohl Betroffenen als auch Beratungskräften eine echte Hilfe im Alltag ist. Der Weg in eine eigene Wohnung ist oft komplex – wenn wir dabei etwas Orientierung geben können, freuen wir uns sehr", sagt Frida Bosch, Koordinatorin des Kommunalen Integrationsmanagements im Kreis Unna. Kollegin Elham Pourmahmood, die als Case Managerin tätig ist, ergänzt: "Die Informationsmappe bringt alles Wichtige an einem Ort zusammen. Das erleichtert meine Beratung zu Fragen rund um das Thema Wohnen enorm."
Die Mappe ist kostenlos und abrufbar unter https://www.kreis-unna.de/infomappe_wohnen. Flyer können für die Auslage in der eigenen Institution oder Beratungsstelle unter
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ADAC Auswertung: 31. März bei beiden Sorten teuerster Tag des Jahres / Dieselpreis im März im Schnitt bei 2,164 Euro je Liter, Super E10 bei 2,022 Euro / Österreich-Modell führt zu Preisaufschlägen von fast acht Cent um 12 Uhr
Die Kraftstoffpreise sind im März 2026 massiv gestiegen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostete ein Liter Diesel im Monatsmittel 2,164 Euro – nie zuvor war Diesel im Monatsschnitt teurer! Teuerster Diesel-Monat aller Zeiten war bisher der März 2022, kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs, mit durchschnittlich 2,140 Euro. Auch Super E10 hat sich zuletzt sehr stark verteuert und kostete im März im Schnitt 2,022 Euro. Damit blieb der Preis zwar noch um 4,7 Cent unter dem des Rekordmonats März 2022, als für einen Liter Super E10 im Schnitt 2,069 zu bezahlen waren. Allerdings war der März damit für Super E10 der drittteuerste Monat aller Zeiten.
Wie der Blick auf die jeweils günstigsten und teuersten Tank-Tage des Monats zeigt, ging es bei den Spritpreisen im März fast nur nach oben. So war der 1. März bei beiden Kraftstoffsorten der günstigste Tag zum Tanken. Super kostete im Tagesmittel zum Monatsbeginn 1,794 Euro, Diesel 1,759 Euro je Liter. Teuerster Tag des Monats war mit dem 31. März der letzte Tag des Monats mit 2,107 Euro für einen Liter Super E10 und 2,316 Euro für einen Liter Diesel. Diesel liegt damit nur noch knapp unter dem Allzeithoch aus dem März 2022. Benzin hat sich damit binnen eines Monats um 31,3 Cent verteuert, Diesel um 55,7 Cent je Liter. Anders als üblich liegt der Dieselpreis zudem deutlich über dem Preis von Benzin, trotz einer deutlich geringeren Besteuerung.
Die Bundesregierung hatte zuletzt verschiedene Maßnahmen angekündigt, um Autofahrer zu entlasten. Die erste, unmittelbar feststellbare Maßnahme ist das so genannte Österreich?Modell, das seit heute auch in Deutschland gilt. Preiserhöhungen bei Kraftstoffen dürfen ab sofort nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags vorgenommen werden, während Preissenkungen weiterhin jederzeit möglich sind. Wie eine erste Auswertung der Kraftstoffpreise um kurz nach 12 Uhr am heutigen 1. April zeigt, kletterte der Preis im Vergleich zu kurz vor 12 Uhr für Super E10 um 7,6 Cent auf 2,175 Euro, der Dieselpreis um 7,5 Cent auf 2,376 Euro. Bis zum 2. April, 12 Uhr, dürfen die Spritpreise nach der neuen Regelung nur noch gleichbleiben oder abgesenkt werden, nicht aber steigen.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet die neue Regelung: Besonders der Vormittag vor dem im Tagesverlauf einzig möglichen Erhöhungszeitpunkt dürfte künftig der günstigste Moment zum Tanken sein. Der ADAC wird genau beobachten, wie sich das neue System auf die Preisentwicklung auswirkt und die Autofahrer eng mit Informationen begleiten.
Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.
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Kamen. "Insgesamt eine ziemlich wüste Geschichte", fand am Ende der Richter - eine Geschichte, in der eine schwarze Schreckschusspistole entscheidend war. Dafür, dass er diese Waffe in der Nacht zum 20. Oktober 2024 in Bergkamen unerlaubt mit sich führte, erhielt der Kamener Peter J. (34, Name geändert) eine Geldstrafe. 1.000 Euro (100 Tagessätze à 10 Euro) muss der Bürgergeldbezieher zahlen.
J. hatte in jener Nacht - gegen 23.35 Uhr - auch mit der Pistole geschossen. Dabei soll es sich aber um eine Notwehrsituation gehandelt haben. Mit letzter Sicherheit klären ließ sich das nicht. Gemeinsam mit seinem Bruder und einem Bekannten war J. vor der Wohnungstür eines Paars aufgetaucht. Vorsichtig gesagt: Das Verhältnis zwischen beiden Parteien ist nicht das beste. Hintergrund des Besuchs: Knatsch um ein gestohlenes und/oder verschwundenes Fahrrad. Mehrere Erwachsene hielten sich in der Bergkamener Wohnung auf. Einer von ihnen, behauptet Peter J., sei mit einem Baseballschläger auf ihn zu gekommen. Drum habe er - J. - den Schuss abgegeben, allerdings ohne dabei auf eine Person zu zielen. Entfernung: rund zwei bis drei Meter. Aus solch einer Distanz, so J.s Verteidiger, hätte die Waffe mit der Gaspatrone eh keinen Schaden anrichten können. Bitter nur: In der Wohnung waren Kinder. Das war im Gerichtssaal dem Bekannten, der die Brüder J. begleitet hatte, sichtlich peinlich. Hätte er vorher von den Kindern gewusst, hätte er sich an der Besuchsaktion nicht beteiligt, versicherte er.
Neun Vorbelastungen sind im Vorstrafenregister von Peter J. verzeichnet: Drogengeschichten, Diebstahl, auch schon mal ein Verstoß gegen das Waffengesetz. 2006 ging es bei ihm los. Auch Mitglieder der Gegenpartei sind im Kamener Amtsgericht keine Unbekannten. Aussage gegen Aussage - so sah es jetzt letztlich im Verfahren um die Schreckschusspistole aus. Ob es den Baseballschläger tatsächlich gab, gegen den J. sich gewehrt haben will, wissen nur die Beteiligten.
Die Geschichte ist juristisch erledigt: Seine Geldstrafe hat Peter J. akzeptiert.
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Spiel, Spaß und Action zum Abschluss der Osterferien
Bergkamen. Am Sonntag, den 12. April 2026, verwandelt sich das Häupenbad Bergkamen zum Abschluss der Osterferien in eine bunte Eventlocation. Bei der großen Pool-Party gibt es Action, Musik und Spaß für die ganze Familie – ein unvergesslicher Tag, der das neue Bad mit Leben füllt. Ein professioneller DJ sorgt von 13:00 bis 17:00 Uhr für familiengerechte Unterhaltung, legt aktuelle Charthits auf und erfüllt Musikwünsche der Badegäste. Im Wasser laden aufblasbare Großspielgeräte in vielen bunten Farben und Formen zum Spielen und Toben ein. Ob Seeungeheuer, Wasserschildkröten oder Riesenkraken – hier ist für jeden etwas dabei. Die Li-La-Laufmatte fordert Geschicklichkeit, und auf den Aqua-Inseln können Teams um die Wette paddeln. In den farbenfrohen Water-Globes erleben Gäste das Gefühl, wie ein Hamster im Laufrad über das Wasser zu rollen.
Das Event bildet den Abschluss der bunten Ferien im Häupenbad. Bis einschließlich 11. April dürfen alle Actionbegeisterte ihr Können auf einem riesigen Aquatrack im Sportbecken unter Beweis stellen.
Das Häupenbad freut sich auf zahlreiche Besucher.
Weitere Informationen zur GSW Wasserwelt finden Sie hier: www.gsw-wasserwelt.de
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