Anzeigen

bannerbecher516

VOS1120 500

Roettgerbis130120

Venencenter19

 

brumbergxxl500
wolff 2016 web

sporty 500 9

sporty 500 9

alldente17 500
 

-Anzeige-

200 289 onli Premiumslider 500x280px lay01 02

 

reweahlmann517

VOS1120 500

Rettungskette für Menschenrechte: Hand in Hand am Samstag

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Kreis Unna. "Rettungskette für Menschenrechte – Hand in Hand": Unter diesem Slogan setzen Menschen aus gleich drei europäischen Staaten am Wochenende ein Zeichen gegen das Flüchtlingselend in Europa. Im April gab es bereits eine symbolische Menschenkette durch eine Corona konforme Malaktion, am Samstag, 18. September ist es nun soweit, die "echte" Menschenkette wird gebildet.

Die Städte Bönen und Unna liegen auf der Route der Menschenkette, die am kommenden Samstag ab 12 Uhr entstehen und von Hamburg bis Chioggia (Italien, Nähe Venedig) reichen soll. "Gruppen aus Schwerte, Kamen und Bergkamen haben ihr Kommen bereits angekündigt. Wir laden alle Menschen aus dem Kreis Unna ein dabei zu sein und mit uns für sichere Fluchtwege und die Bekämpfung von Fluchtursachen zusammen zu stehen", unterstreicht Sevgi Kahraman-Brust aus dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna (KI).

Streckenübersicht
In Unna startet die Menschenkette am Zentrum für Information und Bildung an der Massener Straße und reicht über den Marktplatz und das Rathaus bis zur Platanenallee in Richtung Bönen. In Bönen wollen sich viele Gruppen mit kreativen Aktionsformen an der Kette beteiligen. Die Stecke führt hier durch die Fußgängerzone, über den Bahnübergang zum Jugendtreff Go In und geht weiter auf der Bahnhofsstraße, soweit wie möglich. Gebildet wird die Menschenkette von 12 bis 12.30 Uhr, das KI empfiehlt den Teilnehmern sich bereits um 11.40 Uhr einzufinden.

Hygienekonzept
Vor Ort gilt es ein Hygienekonzept einzuhalten, es gelten die 3G-Regeln, ein Abstandsgebot und eine Maskenpflicht während der Bildung der Menschenkette. Um die Abstände zwischen zwei Personen zu überbrücken, sollen Jacken, Pullover, Schals und ähnliche Kleidungsstücke gehalten werden. Baustellenabschnitte auf der Route der Rettungskette werden symbolisch mit Bildern und Bändern gestaltet. Um die Einhaltung der Regeln und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten sind für jeden Streckenabschnitt freiwillige Ordnerinnen und Ordner vor Ort.

Weitere Informationen gibt es beim KI, wo Teilnehmer sich auch für bestimmte Abschnitte anmelden können. Ansprechpartnerin ist Sevgi Kahraman-Brust (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Informationen über die gesamte Aktion gibt es hier: www.rettungskette.eu. PK | PKU

Musikkritik: 1. Sinfoniekonzert der Spielzeit 2021/2022 der Neuen Philharmonie Westfalen: Mehr Auftakt war niemals - und grandios dazu

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

von Dr. Götz Loos

Musik Datei176696959 Urheber abstract fotoliaDatei: #176696959 | Urheber: abstract | fotolia.comKamen. Fast ein Jahr lag das letzte Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen zurück. Die Pandemie hatte allen zwischenzeitlichen Versuchen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch am jetzigen Mittwoch gab es einen neuen Anfang mit der neuen Saison. Michael Makiolla, neuer Vorsitzender des Fördervereins der NPW, thematisierte nach Roland Vespers Einführungsvortrag die  Problematik und plädierte leidenschaftlich für Kultur, Musik und das Orchester - das ihm schon in seiner Zeit als Landrat besonders am Herzen lag.
 
Dann aber endlich wieder Musik auf der Bühne. Auch hier - wie im Publikum - noch die Corona-Vorschriften, weshalb Brahms' “Akademische Festouvertüre“, eigentlich vorgesehen, wegen zu vieler Musiker auf der Bühne nicht gebracht werden konnte. Aber das “Restprogramm“ bot mehr als Hinreichendes. Zunächst die Ouvertüre für Orchester “Sakuntala“ von Karl Goldmark, in Kamen vermutlich erstmals zu hören, da die teilweise zu Lebzeiten Goldmarks sehr populären Werke heute viel zu wenig aufgeführt werden. Dies ist wieder einmal wesentlich dem Nationalsozialismus zu “verdanken“, der die Werke des aus einer jüdischen Familie stammenden Komponisten bannte und dieser Schaden nach 1945 nachwirkte. Umso wichtiger ist es, heute alle Gelegenheiten zu nutzen, dem Publikum die Stücke wieder nahe zu bringen. “Sakuntala“, Goldmarks Durchbruchswerk, ist dazu eine gute Gelegenheit, da es ein gefälliger Ausdruck der Spätromantik ist. Und die Interpretation war einzigartig. Orchester und GMD Rasmus Baumann brachten eine zugleich schwungvolle, tiefgehende und transparente Darbietung.
 
wph 150921DGLFoto: Dr. Götz Loos für KamenWeb.deGoldmarks Ruf brachte Jean Sibelius dazu, bei ihm in Wien Unterricht zu nehmen. Und über dessen Ruhm muss heute kaum mehr geredet werden. Das Konzert für Violine und Orchester d-moll, das nächste Werk auf dem Programm, gehört zu Sibelius' wohl bekanntesten Werken. Freilich ist es in Teilen herb und schroff, bringt aber nicht minder melodiöse, eingängige Motive. Und es verlangt dem Solisten, hier Kirill Troussov, einiges an Virtuosität ab. Jedenfalls begeisterten Troussov und NPW das Publikum - völlig zurecht, denn der charakteristische “Sibelius-Klang“ wurde in glänzender Weise absolut getroffen und Troussovs Spiel wirkte ganz intuitiv, selektiv nach Gefühl des Solisten - gut gewählt - betont und zu keiner Zeit mechanisch. Eine Sonate für Violine solo (Nr. 3) von Sibelius war die nicht minder herausragende Zugabe.
 
Das letzte Werk des mit “Vorbilder“ überschriebenen Abends war Schumanns vierte Sinfonie. Hier ist bei jeder Interpretation insbesondere das gewählte Tempo von Interesse. Während Sibelius also in Goldmark ein Vorbild sah (jedenfalls in Teilen), war Schumann an Beethoven orientiert - und schuf mit dieser Sinfonie, eigentlich schon früh (da die später so genannte Vierte in erster Fassung kurz nach seiner Ersten komponiert worden war), doch etwas Eigenes: Eine Folge der Sätze ohne Pausen (“attacca“) und zudem eine in Vielem eigene Handschrift, die die musikalische Romantik erheblich voranbrachte. Die Einleitung dieser Sinfonie in d-moll wird in vielen Einspielungen langsam vorgetragen, wodurch das feierliche Thema aber wie eine Trauermusik klingen kann, was Schumann gewiss nicht intendiert hat. Rasmus Baumann wählte hier wie für die ganze Sinfonie ein schnelleres Tempo, was sehr gut tat. Manches klang dadurch kantiger, wilder, ungezähmter - bei generell bester Aufführungskonformität und souveräner Einsatzsicherheit der Stimmen (also wie gehabt!). Der vierte Satz (Presto) geriet dadurch zum reinsten Feuerwerk. Das leichte Innehalten in der Romanze (zweiter Satz) war nur kurzes Intermezzo im sonst rastlosen Spiel. Dafür gab es stehende Ovationen - bravissimo für den Auftakt, den Neuanfang!
 

Eine neue Ohrenbärgeschichte im NDR und bei Radio Berlin-Brandenburg von Heinrich Peuckmann

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

heinrichpeuckmann19Kamen. Von Sonntag, 19.09. bis 26.09. läuft bei Ohrenbär, der bekanntesten Kinderhörfunkreihe bei Radio Berlin-Brandenburg (RBB) und beim NDR, wieder eine Kindergeschichte von Heinrich Peuckmann. "Fei wartet auf den Panda" heißt sie und spielt in China, wohin Peuckmann mehrfach gefahren ist, um an Universitäten in Shanghai und Xi´an Vorträge über deutsche Literatur zu halten. Peuckmann erzählt die Geschichte eines Mädchens, das vom Land in die Riesenstadt Peking ziehen muss, weil ihr Vater dort Arbeit gefunden hat. Fei findet sich aber zuerst dort nicht zurecht und sehnt sich zurück nach ihrem Dorf, wo sie mal einen Panda gesehen hat. Aber nach und nach gewöhnt sie sich doch an die neue Heimat und irgendwann sieht sie sogar in Peking einen Panda.

Ein bisschen hat die Geschichte auch mit Peuckmann zu tun, denn immer wenn er in China war, haben seine Freunde ihm Pandas gezeigt, weil sie wissen, wie sehr ihm diese Tiere gefallen.

Es ist Peuckmanns 25. Ohrenbärgeschichte, mal in sieben, mal in fünf Teilen erzählt. Die Geschichte ist auch als Podcast zu hören.

Sinnesreise durch den Herbstwald

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Aus den Vereinen

herbst18KWKamen. Die Familienbande, Familiennetzwerk Kamen e.V. lädt zu einer Sinnesreise durch den Herbstwald ein. Das Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 3 Jahren.

An diesem Nachmittag erkundet die Kursleiterin Kathrin Kuhlmann gemeinsam mit interessierten Familien den Kurler Busch. Das Erleben mit allen Sinnen steht hier im Vordergrund. Es werden verschiedenen Wahrnehmungsspielen aus dem Bereich der Psychomotorik angeboten und ein kleines Picknick und eine Kreativaktion stehen auch auf dem Programm.

Das Angebot findet am Samstag, den 25.9.21 von 15:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr im Kurler Busch statt und kostet pro Familie 8€. Anmeldung unter: 02307 28505-10, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nach öffentlichem Aufruf: Eigentümer eines gestohlenen Whirlpools gefunden - Bitte der Polizei!

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

polizeimeldung18KWKamen. Wie bereits polizeilich berichtet, hatte die Polizei im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung bei dem Beschuldigten eines laufenden Ermittlungsverfahrens unter anderem einen gestohlenen Whirlpool sichergestellt und durch einen öffentlichen Aufruf die rechtmäßigen Eigentümer des Sprudelbads gesucht.

Ein 46-jähriger Mann hat sich mittlerweile bei der Polizei gemeldet und den sichergestellten Whirlpool zweifelsfrei als sein Eigentum identifiziert. Dieser wurde ihm aus einem Kleingarten in Bergkamen entwendet. Eine Strafanzeige hatte er nicht erstattet. Die Polizei hat dem Geschädigten das Sprudelbad wieder ausgehändigt.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei potenzielle Geschädigte von Diebstählen in Bergkamen, Kamen und Unna aus den vergangenen Wochen, zunächst von Anfragen abzusehen, ob auch ihr Eigentum sichergestellt worden ist. Derzeit werden die vorhandenen Beweismittelt ausgewertet. Im Laufe der kommenden Tage wird die Polizei Lichtbilder der Gegenstände veröffentlichen.

Darüber hinaus weist die Polizei darauf hin, dass eine individuelle Kennzeichnung (Aufbringen von Namenskürzeln, Initialen oder anderer Zeichen) von persönlichen Gegenständen bei Sachverhalten wie dem vorliegenden eine Zuordnung erheblich vereinfacht. Besonders Werkzeug, das als Massenware verkauft wird, kann nicht ohne Weiteres einer konkreten Straftat zugeordnet werden, wenn keine individuellen Merkmale vorhanden sind.

Archiv: Whirlpool sichergestellt: Polizei sucht rechtmäßige Eigentümer

Öffnungszeiten der GSW-Bäder ändern sich an diesem Wochenende

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

hallenbadkamenKW

Kamen. Am Freitag, 17. September 2021, schließen alle GSW-Bäder und die Sauna in Bönen aufgrund einer internen Veranstaltung bereits ab 17:00 Uhr.

Das Hallenbad Bergkamen bleibt am Samstag, 18.09.2021 und Sonntag, 19.09.2021 für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Wasserfreunde TuRa Bergkamen veranstalten an diesem Wochenende einen Vereinswettkampf.

Weitere Informationen zu den GSW-Bädern finden Sie auf www.gsw-freizeit.de.

Über 2100 Tage Stau im Reisesommer 2021

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

ADAC Sommerstaubilanz: Deutlich mehr Staus an den Reisewochenenden als im Vorjahr

kamenerKreuz14Die Urlauber waren in diesem Sommer deutlich mehr auf den deutschen Autobahnen unterwegs als noch im Sommer 2020. Der ADAC verzeichnete knapp 60 Prozent mehr Staus an den Reisewochenenden (Mitte Juni bis Mitte September) als im Vorjahr. Die Reiselust scheint groß gewesen zu sein, denn auch im Vergleich zu 2019 gab es mehr Verkehrsbehinderungen. 92.079 Staus zählte der ADAC an den 13 Ferienwochenenden, im Vorjahr waren es 58.400 und 2019 60.100 Staus. Mehr Urlauber und auch mehr Baustellen haben zu den stark angestiegenen Zahlen beigetragen. In diesem Sommer gab es durchschnittlich 90 Baustellen mehr auf den Autobahnen (840), als im Sommer 2020 (durchschnittlich 750).

Auch die Staulängen haben die Werte aus dem Vorjahr deutlich überschritten: 151.803 Kilometer Stau gab es an den 13 Reisewochenenden, im Vorjahreszeitraum waren es ebenfalls an 13 Ferienwochenenden rund 46 Prozent weniger (98.357 Kilometer). Insgesamt standen Autofahrer damit über 2.100 Tage oder 5,8 Jahre im Stau.

Das staureichste Wochenende war vom 3. September bis 5. September 2021 mit insgesamt 8.263 Staus auf 14.267 Kilometern. In vier Bundesländern waren zu diesem Zeitpunkt noch Ferien. In Sachsen, Thüringen war es das letzte Ferienwochenende, in Bayern und Baden-Württemberg das vorletzte Wochenende. Das schöne Spätsommer-Wetter sorgte zusätzlich für viele Tagesausflügler.

Der staureichste Tag über die ganze Ferienzeit war, wie schon in den Jahren zuvor, der Freitag. An Samstagen und Sonntagen gab es insgesamt rund 24.700 Staus, an den Ferienfreitagen waren es mit knapp 42.600 Staus rund 72 Prozent mehr. Auch der Tag mit den insgesamt meisten Staus war ein Freitag. Am 28. August zählte der ADAC 3646 Staus. Die stauträchtigste Autobahn war die A7 mit 7.792 Staus auf knapp 23.000 Kilometern. Danach folgten die A1 (6.831/15.121 km) und die A3 (6.470/17.086 km).

Die Zahl der Staus, ihre Längen und die Dauer berechnet der ADAC aus Positions- und Geschwindigkeitsinformationen, die ihm direkt aus den Fahrzeugen über Online-Navigationsgeräte und Smartphone-Apps mit der Funktion „Staudaten übertragen“ ständig anonymisiert und automatisiert übertragen werden. Aus diesen Live-Daten ergibt sich – bezogen aufs Autobahnnetz – die Verkehrslage in Deutschland.

Nasse Felder: Getreideernte dauerte länger als üblich

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

ernte 921CVZwei Besonderheiten des Ernte-Sommers 2021 auf einen Blick: Viele Getreidefelder wurden sind vom Regen regelrecht plattgedrückt worden und der Mais ist so hoch gewachsen wie selten. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Das Wetter hat in diesem Jahr einmal mehr maßgeblichen Einfluss auf die Ernte heimischer Landwirte gehabt und dazu geführt, dass Trecker und Erntemaschinen länger als gewohnt im Einsatz gewesen sind.

Das wechselhafte Wetter hat dazu geführt, dass die Bauern in der Region Ruhr-Lippe, zu der auch Kamen gehört, viele Zwangspausen bei den Erntearbeiten hätten einlegen müssen, sagt Hans-Heinrich Wortmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes. „Haben die trockenen Sommer der letzten Jahre dazu geführt, das wir teilweise schon Anfang August mit der Ernte so gut wie durch waren, sind in diesem Jahr vereinzelte Restflächen erst Anfang September gedroschen worden“, berichtet der Methleraner.

Zwischenzeitlich prägten Getreidefelder, die vom Regen plattgedrückt worden sind, ebenso das Bild wie Mais in selten gesehener Größe. Regelmäßige Regenfälle und niedrigere Temperaturen haben in der nun beendeten Erntezeit dazu geführt, dass Landwirte oft nur in kurzen Zeitfenstern ernten konnten. „Wer dann das Korn trocken eingefahren hatte, schaffte es oft nicht mehr vor dem nächsten Regen das Stroh zu pressen und musste wieder auf besseres Wetter warten“, sagt Wortmann.

Die gute Wasserversorgung im Mai und Juni hatte auf gutes Ernte-Ergebnis hoffen lassen, das am Ende aber nicht ganz erfüllt worden ist. „In diesem Jahr haben wir zwar viele, aber dafür kleine Körner geerntet, so dass das mengenmäßige Ergebnis leicht unterdurchschnittlich war“, bilanziert Wortmann. Besonders im Bereich des Backgetreides haben die viel zu großen Regenmengen Folgen gehabt. „Da der reife Weizen und Roggen häufig zu lange bei der feuchten Witterung nicht geerntet werden konnte und auf dem Halm verblieben ist, hat das die Backqualität beeinträchtigt“, erklärt Wortmann.

Erfreulich gut ist dagegen die Grasernte ausgefallen. „Grünland braucht Feuchtigkeit und die hatten wir im Frühjahr und Sommer“, sagt Wortmann. Die Landwirtsfamilien mit Rindern, Pferden und Schafen müssten sich folglich jetzt im Vergleich zu den letzten drei Dürrejahren keine Sorgen um das Futter machen. Auch wer Futtermais angepflanzt hat, konnte sich über hoch gewachsene Pflanzen freuen. Dass die Sonne sich deutlich weniger als in den zurückliegenden Jahren gezeigt hat, hat jedoch dazu geführt, dass auch hier die Körner in den Kolben kleiner ausgefallen sind als gewohnt.

Archiv: Unwetter beschäftigt Kamener Feuerwehr bis in den frühen Morgen

Getreideernte in Methler und Umgebung: Beschwerden über Staub und Schmutz

 

Gefährdungslage: Wohnung gestürmt - Spezialeinsatzkommando nimmt 34-Jährigen fest

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

Nach SEK-Zugriff: 34-jähriger Festgenommener einer JVA zugeführt

polizeiKWJEBergkamen. Wegen einer Gefährdungslage in Bergkamen hat es am Mittwochabend (15.09.2021) einen Großeinsatz der Polizei gegeben. Im Laufe des späten Nachmittags hatte die Polizei Hinweise erhalten, dass sich in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Gedächtnisstraße mindestens eine Person befinden würde, gegen die ein Haftbefehl vorliegt und die eventuell bewaffnet sein könnte. Aus diesem Grund ist ein Spezialeinsatzkommando angefordert worden, das die besagte Wohnung stürmte. In den Räumlichkeiten trafen die Spezialeinsatzkräfte einen 34-Jährigen an, der polizeibekannt ist und per Haftbefehl gesucht wird.

Zur Vollstreckung des offenen Haftbefehls, der gegen den Mann vorlag, ist er einer Justizvollzugsanstalt zugeführt worden.

 

Anzeigen

kamenlogo  stiftungslogo rot200

kamengutschein240

ko logo

technoparkkamen