
von Julian Eckert
Kamen. „Meinen Job als Maler und Lackierer habe ich an den Nagel gehängt“, sagt der 35-jährige Kamener Kai David. „Jetzt spraye ich Graffitiauftragsarbeiten.“
Sein alter Job als Maler und Lackierer sei ihm zu monoton gewesen, sagt David. „Ich wollte einfach raus aus dem Hamsterrad“. Als er 1996 den Film „Beatstreet“ gesehen hatte, packte David das Fieber des Sprayens. Mittlerweile hat der Kamener im Signal Iduna-Park, in diversen Diskotheken und Fitnessstudios gesprayt. „Ich möchte den Leuten einfach zeigen, dass Graffiti mehr als nur Schmiererei ist.“ Als bisher größte Herausforderung erinnert sich Kai David an einen Muldenkipper, den er im Auftrag einer Garten- und Landschaftsbaufirma besprayt hat. Die bisherigen Projekte und Sprayarbeiten von Kai David finden Sie unter www.fremd-art-ich.de.





