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Perspektiven für eine familienfreundliche Stadt

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Jugendhilfe1017cvIm Rahmen eines Pressegespräches haben die Erste Beigeordnete Elke Kappen (r.), Fachbereichsleiter Jürgen Dunker (l.) und Jugendhilfeplanerin Nicole Börner den Entwurf vorgestellt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Eine bessere Nutzung der gemeinsamen Potenziale von Jugendhilfe und Schule, die Verbesserung der Chancengleichheit und Eröffnung möglichst optimaler Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen, eine bedarfsorientierte Weiterentwicklung von Strukturen und Angeboten sowie die Stärkung der kommunalen Präventionskette - das sind die Ziele, die aus dem Entwurf „Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung“ für die Stadt Kamen hervorgehen, der gestern Abend im Rahmen der gemeinsamen Sitzung von Jugendhilfe-, Schul- und Sportausschuss vorgestellt worden ist.

Im Rahmen eines Pressegespräches haben die Erste Beigeordnete Elke Kappen, Jürgen Dunker, Fachbereichsleiter Jugend, Soziales, Schule und Sport und Jugendhilfeplanerin Nicole Börner bereits vorher einen Einblick in den Entwurf gegeben, der die theoretische Grundlage für die Planungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit für die nächsten vier bis fünf Jahre darstellen soll.
2012 erreichte die Zahl der Geburten in Kamen mit 290 Kindern den niedrigsten Wert innerhalb der vergangenen zehn Jahre. Doch von einem Geburtenrückgang kann aktuell erfreulicherweise keine Rede sein. 2016 lag die Zahl der vom Einwohnermeldeamt erfassten Geburten bei 358. Tendenz weiter steigend. „Die Wirtschaftslage ist gut, dazu hat sich die Wertigkeit der Familie in den vergangenen Jahren verändert. Viele wünschen sich wieder eine Familie“, so Elke Kappen über die steigenden Zahlen.

Ein weiterer Grund, so vermutet Jürgen Dunker, ist zudem die Möglichkeit auf Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf. „Die Möglichkeit einer flexiblen Betreuung spielt eine wichtige Rolle“. Nicht zuletzt sei der vor einigen Jahren nicht erwartete Kinder-Boom auch den Trägern der Kitas zu verdanken, die auf die Bedürfnisse der Eltern reagiert und so beispielsweise die Öffnungszeiten ihrer Einrichtungen bedarfsgerecht ausgeweitet haben.

Auch im Grundschulbereich ist die Nachfrage nach einer Ganztagsbetreuung stark gestiegen. Im Schuljahr 2007/08 nahmen dieses Angebot lediglich 32,6 Prozent der Kinder an, im vergangenen Schuljahr waren es schon 60,1 Prozent. „Die Quote hat sich in zehn Jahren verdoppelt“, rechnet Elke Kappen vor und definiert daraus neue Ziele. „Wir müssen mit Augenmaß darauf gucken und den Raumbedarf im Auge behalten, denn die Kinder brauchen zum Aufhalten nicht nur ihren eigenen Klassenraum“. Mehr Sportvereine mit ins Boot zu holen, die in einer OGS ein spezielles Bewegungsangebot anbieten, ist nur eine der Ideen.

Schon im Kindergartenalter sollen dazu mit den Leitungen der Einrichtungen und dem Gesundheitsamt Fördermaßnahmen entwickelt werden, die dazu beitragen können, dass den Kindern ein einfacherer Übergang in den Schulbereich möglich ist.

Änderungs- oder Ergänzungsvorschläge des insgesamt 85 Seiten starken Arbeitspapiers seitens der Politik nimmt Nicole Börner bis zum 24. Oktober entgegen, damit nach den Sitzungen im November dem Rat der Stadt am 6. Dezember ein beschlussfähiges Papier vorgelegt werden kann.

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