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Luisa ist jetzt auch in Kamen

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Luisa1017JEv.l.: Ingelore Peppmeier, Anne Reichert, Michael Wilde, Martina Grothaus. Foto: Julian Eckert für KamenWeb.de

von Julian Eckert

Kamen. „Ist Luisa hier?“ - stellt eine Frau an der Theke einer Gaststätte diese Frage, wissen die Angestellten sofort Bescheid, dass die Person Hilfe benötigt. Michael Wilde, Wirt der Gaststätte Kümpers beteiligt sich als erster Kamener Gastwirt nun auch an der Aktion.

Mit der Frage „Ist Luisa hier?“ können sich Frauen und Mädchen, die sich genötigt, belästigt oder unwohl fühlen, aus unangenehmen Situationen befreien. An der vom Frauen-Notruf Münster initiierten Aktion beteiligen sich immer mehr Gaststätten und Kneipen in ganz Deutschland. Am heutigen Donnerstag (26.10.) wurde die Aktion in der Kamener Gaststätte Kümpers vorgestellt. „Diese Aktion ist Teil der Sicherheits- und Informationskampagne im Kreis Unna zum sicheren Feiern“, so Ingelore Peppmeier, Beigeordnete der Stadt Kamen. „Wenn eine Frau nach Luisa fragt, wird ihr umgehend geholfen.“ Dies könne, ergänzt Anne Reichert vom Frauenforum Kreis Unna, zum Beispiel durch Rufen eines Taxis oder Hinausbegleiten aus dem Hinterausgang geschehen. „Die Aktion ist ja bereits sehr bekannt und erfolgreich, daher sind wir froh, das Projekt in immer mehr Gaststätten zu bringen“, so Reichert. Nun gehe es darum, beispielsweise an Schulen mit Infobroschüren auf die Aktion aufmerksam zu machen, damit Frauen wissen, mit welcher einfachen Frage sie sich aus einer bedrängenden Situation befreien können.

Dass in bestimmten Situationen Hilfe nötig ist, kann auch Wirt Michael Wilde bestätigen: „Kürzlich wurde vor meiner Gaststätte eine junge Frau mit Baby tätlich bedrängt.“ Er habe sie dann in sein Lokal gebeten und anschließend die Polizei alarmiert. Es sei wichtig, achtsam zu sein, um frühzeitig derartige Situationen erkennen und einschreiten zu können. „Wir wollen auf das Engagement der Wirte mit Aufklebern aufmerksam machen und weitere Wirte gewinnen“, so Anne Reichert. Jedem Wirt und seinen Mitarbeitern werde bei Beginn des Projekts eine kurze Einführung gegeben, damit die schnelle und effektive Befreiung aus der bedrängenden Situation garantiert sei. Martina Grothaus, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kamen ergänzt: „Wirte die sich an der Aktion beteiligen möchten, können sich gerne an das Stadtmarketing oder mich wenden“

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