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Bündnis für Familie zeichnet aus - „Pluspunkt Familie“ für 15 Unternehmen und eine Stadt

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

181972P1000Yvonne Flechsig (Fleischerei Flechsig GmbH & Co. KG) mit der Auszeichnung. Foto: Max Rolke Kreis Unna

Kreis Unna. Ein guter Tag für zukunftsorientierte Unternehmen: Das Bündnis für Familie Kreis Unna vergab zum vierten Mal den „Pluspunkt Familie“. Zu „familienfreundlichen Unternehmen 2017“ gekürt wurden 15 Unternehmen und die Kreisstadt Unna.

Die Auszeichnung überreichten Petra Buschmann-Simons als Sprecherin des Bündnisses für Familie Kreis Unna und Sabine Leiße. Sie leitet beim Kreis die Stabsstelle Planung und Mobilität, bei der die Geschäftsführung des Bündnisses angesiedelt ist.

Der stellvertretende Landrat Martin Wiggermann hatte sich zuvor bei der Begrüßung begeistert über das Engagement der teilnehmenden Unternehmen gezeigt. „Einige wurden schon in der Vergangenheit ausgezeichnet und wollen sich offensichtlich noch übertreffen, aber auch sieben „Neue“ haben sich diesmal ins Rennen begeben.“

Bündnissprecherin Buschmann-Simons war ebenfalls voller Anerkennung. „Den Teilnehmenden an „Pluspunkt Familie“ ist Familienfreundlichkeit im Betrieb ein echtes Anliegen und für die vielfältigen Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf finden sich hier im Kreis ebenso viele beispielgebende Lösungsansätze.“

Die teilnehmenden Unternehmen sind nach Überzeugung der Jury in Sachen Familienfreundlichkeit ausnahmslos Vorbilder dafür, wie schon jetzt maßgeschneiderte Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kleinstbetrieb bis zum großen Unternehmen aussehen können. Deshalb gibt es 2017 für alle die Auszeichnung als „familienfreundliches Unternehmen“.

Die Auszeichnung durch die Jury erfolgte dabei in den drei Kategorien „Am Ball bleiben!“ (sechs Auszeichnungen), „Das machen nicht ALLE!“ (sechs Auszeichnungen) sowie „Innovative Ansätze“ (vier Auszeichnungen).

„Pluspunkt Familie“ 2017 | Juryentscheidung und -begründung (Auszug)

Ausgezeichnet in der Kategorie: Am Ball bleiben! - Dauerhaftes Engagement zum Thema

Aurubis AG | Lünen
Die Aurubis AG war bereits 2015 dabei. Die Jury überzeugte diesmal u.a. die nach der Testphase deutlich ausgebauten Gleitzeitregelungen wie z. B. pauschale Langzeitkonten. Ebenfalls gewürdigt wurde die aktive Unterstützung bei der Suche nach Betreuungsplätzen, die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit auch für Führungskräfte und das strukturierte Verfahren zur Unterstützung von Berufsrückkehrern nach der Elternzeit.

Das bestattungshaus Schulte I Martin Schulte GmbH | Bönen
Die Firma bewarb sich nach 2010 und 2015 zum dritten Mal. Auch hier gehören familienfreundliche Arbeitszeitmodelle zur Selbstverständlichkeit. Ausbildung in Teilzeit wurde erfolgreich erprobt und Kinder können beim Ausfall der Betreuung zur Arbeit mitgebracht werden. Es gibt eine betriebliche Gesundheitsvorsorge und ein Wohlfühl-Management. Bei einem Pflege- oder Sterbefall in der Familie hilft zudem ein ausgebildeter Kriseninterventionsmanager.

Evangelisches Krankenhaus Unna | Unna
Das Evangelische Krankenhaus nimmt nach 2015 erneut teil und setzte seitdem Maßnahmen für mehr Familienfreundlichkeit im Betrieb gezielt um. Die Ausbildung in Teilzeit wurde mehrmals erfolgreich erprobt. Es gibt Kooperationen, die die Einstellung von Geflüchteten und Schwerbehinderten ermöglichen und das monatliche Willkommensfrühstück für alle „Neuen“ und ihre Vorgesetzten senkt Hürden und erhöht von Anfang an den „Wohlfühlfaktor“.

ExTox Gasmesssysteme GmbH | Unna
Das Unternehmen wollte es zum vierten Mal wissen. Hier steht der Mensch deutlich im Vordergrund. So gibt es einen Elternsprechtag, Kinder können jederzeit mitgebracht werden, alle Kinderbetreuungskosten werden übernommen und bei Bedarf gibt es eine Betreuung in den Sommerferien. Die Gründung einer Firmenband und eines Kinderchores verbindet die Mitarbeiterschaft inzwischen auch musikalisch.

Kreisstadt Unna | Unna
Die Stadt war bereits 2010 dabei und hat sich seitdem richtig ins Zeug gelegt. So wurde die Arbeitsgruppe „Gendergerechte Personalentwicklung“ institutionalisiert und arbeitet fortlaufend für die Chancengerechtigkeit. Teilzeit wird grundsätzlich nur befristet vereinbart und jährlich wird überprüft, ob eine Aufstockung gewünscht ist. Daneben gibt es „Lunchpakete": regelmäßige Informationsrunden bzw. Veranstaltungsreihen in der Mittagszeit rund um die Themen Gesundheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Pflegedienst Busch mit Intensico GmbH | Unna
Nach 2015 nimmt der Pflegedienst Busch zum zweiten Mal am Wettbewerb teil. Er macht sich weiter für individuelle Arbeitszeitmodelle stark. So können Alleinerziehende mit kleinen Kindern ausschließlich Frühdienst machen und Bürokräfte können stundenweise im Homeoffice arbeiten. Auch eine Führungsposition ist in Teilzeit bzw. im Jobsharing möglich. Die 2015 noch geplante betrieblich unterstützte Kinderbetreuung "Buschbande" für unter Dreijährige ist inzwischen Realität.

Ausgezeichnet in der Kategorie: Das machen nicht ALLE! - Gute Beispiele aus der Praxis

Architekturbüro Sickmann | Unna
Das Architekturbüro Sickmann bewarb sich nach 2010 zum zweiten Mal. Die Jury würdigte vor allem die auf Dauer angelegten flexiblen Lösungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So können Kinder zur Arbeit mitgebracht und Arbeitsstunden im Notfall kurzfristig reduziert werden. Durch eine WhatsApp-Bürogruppe bleiben auch die auf dem Laufenden, die Telearbeit machen, also seltener Gelegenheit zum direkten Austausch im Büro haben.

Dreve ProDiMed GmbH | Unna
Das Unternehmen macht erstmals mit. Die Spitze des Betriebes sucht aktiv den Kontakt zur Mitarbeiterschaft. Ein gewählter Vertrauensrat stellt den direkten Draht her. Mit ihm können auch Fragen zur familienfreundlichen Arbeitsgestaltung besprochen werden. Mit werdenden Müttern wird auf Wunsch der berufliche Aus- und Wiedereinstieg strukturiert geplant. In absehbarer Zeit soll es darüber hinaus eine betrieblich unterstützte Kinderbetreuung geben.

Flechsig GmbH | Kamen
Das Unternehmen ist erstmals dabei und überzeugte mit seinen unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen, die Zeit und Raum für die Familie lassen. So können Beschäftigte erst den Nachwuchs zur Betreuungseinrichtung bringen und dann zur Arbeit kommen. Für Wiedereinsteigerinnen gibt es Rückkehrgespräche und die für Eltern von schulpflichtigen Kindern wichtige Urlaubsplanung wird im Team erarbeitet.

Garten-Center Röttger GmbH & Co. KG | Bergkamen
Das Gartencenter Röttger ist ein Familienunternehmen mit weiblicher Führung und erstmals beim Pluspunkt-Wettbewerb dabei. Flexible Arbeitszeiten sind selbstverständlich, bei der Gestaltung der Arbeitspläne verlässt sich die Chefin auf die Absprachen zwischen ihren Beschäftigten und wenn es eng wird, können die Kinder auch mit ins Gartencenter genommen werden. Für eine gute Atmosphäre sorgt darüber hinaus das jährliche Betriebsgrillen mit Familienanhang.

Lazarus - medizinischer Pflegedienst GmbH | Kamen
Das Unternehmen ist erstmals dabei. Es wird von einer Frau geführt, die das Thema Familie und Beruf entschlossen anpackt. So gibt es individuelle Arbeitszeitregelungen auf Basis einer „Elternregelung“ (wie bei AUK Alten- und Krankenpflege), Arbeitszeitkonten, finanzielle Unterstützung bei der Kinderbetreuung, ein großes und großzügig eingerichtetes Spielzimmer und bei Dienstbesprechungen können Kinder mitgebracht werden.

Stadtwerke Schwerte | Schwerte
Für die Stadtwerke ist die Bewerbung eine Premiere. Der Versorger punktete mit seinen Angeboten zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Das Unternehmen gibt Hilfestellung bei schwierigen Lebenslagen durch einen externen systemischen Berater, bietet eine Teilzeitberufsausbildung an, kümmert sich um die Altersvorsorge und ist auch in Sachen Gesundheitsförderung aktiv.

Ausgezeichnet in der Kategorie: Und das funktioniert tatsächlich? Innovative Ansätze

AUK Alten- und Krankenpflege zu Hause Born GmbH | Bergkamen
Das Unternehmen AUK Alten- und Krankenpflege zu Hause Born GmbH bewarb sich zum ersten Mal. Hier können Eltern z. B. aus einem Katalog ein bis zwei Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie - etwa ein späterer Arbeitsbeginn - aussuchen. Es gibt eine eigene Personalentwicklerin, während der Elternzeit wird intensiv Kontakt gehalten, das Unternehmen bietet eine Teilzeitberufsausbildung an und beteiligt sich auch an den Kinderbetreuungskosten.

Diagramm Halbach GmbH & Co. KG | Schwerte
Der Familienbetrieb war bereits 2015 dabei. Er fördert Auslandspraktika, lebt die Integration von Geflüchteten im Unternehmen praktisch vor und setzt in absehbarer Zeit mit Partnern wie den ebenfalls ausgezeichneten Stadtwerken Schwerte die betrieblich unterstützte Kinderbetreuung in einem Betriebskindergarten mit Belegplätzen um.

MAXIMAGO GmbH | Lünen
Das Motto des Hauses lautet: „Arbeitszeit ist Lebenszeit“. Deshalb gibt es flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice, Job-Sharing und auch Führen in Teilzeit wird begrüßt. Ein Eltern-Kind-Büro ist ebenso selbstverständlich wie die Übernahme der kompletten Kinderbetreuungskosten. Außerdem haben Eltern Priorität bei der Berücksichtigung und Erfüllung von Urlaubswünschen.

UNIQ GmbH / Urlaubsguru | Holzwickede
Das Unternehmen setzt auf das Zusammengehörigkeitsgefühl und bietet konkrete Unterstützung an. Es gibt beispielsweise Elternsprechtage, eine Firmen-WG erleichtert den Einstieg auswärtiger Beschäftigter, eine Paket-Station nimmt private Pakete an und erspart Lauferei nach Feierabend. Außerdem wird mit verschiedenen Angeboten auf die Einhaltung der Work-Life-Balance geachtet.

Die Jury vom „Pluspunkt Familie“ 2017

Petra Buschmann-Simons (Pfarrerin in Bergkamen | Sprecherin Bündnis für Familie Kreis Unna)
Hans-Jürgen Isselmann (Handwerkskammer Dortmund)
Michael Dannebom (Wirtschaftsförderung Kreis Unna)
Susanne Raths (Unternehmensverband Westfalen-Mitte e.V.)
Andreas Kramer (Deutscher Gewerkschaftsbund, Kreis Unna)
Birgit Mescher (Gleichstellungsbeauftragte Fröndenberg, für die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten)
Sandra Schröder (Industrie- und Handelskammer zu Dortmund)
Daniela Walkenhorst (Jugendamtselternbeirat Unna)


Kooperationspartner des Bündnisses für Familie Kreis Unna
Agentur für Arbeit, Hamm Deutscher Gewerkschaftsbund Evangelischer Kirchenkreis Unna Handwerkskammer Dortmund Industrie- und Handelskammer zu Dortmund Jobcenter Kreis Unna Kommunale Gleichstellungsbeauftragte aus dem Kreis Unna Unternehmensverband Westfalen-Mitte e.V. Wirtschaftsförderung Kreis Unna

Archiv: Flexibles Familienunternehmen nimmt an Wettbewerb teil

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