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50 Jahre Kamen: Abschied vom Bürgermeister

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

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Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Andreas Milk | Fotostrecke >>>

Kamen. Zwei Sorten von Leuten saßen heute in der Stadthalle beisammen: Solche, die sich von Berufs wegen um die Stadt kümmern - und solche, die das unentgeltlich tun, weil ihnen an der Stadt was liegt. "Bürger treffen Bürger" war der Vormittag im Rahmen der Feierlichkeiten zum "50-Jährigen" Kamens überschrieben. Bürgermeister Hermann Hupe begrüßte "das prägende Stück Stadtgesellschaft". Zugleich war es ein Abschied - denn Ende des Monats geht Hupe in den Ruhestand.

Politiker, Verwaltungsleute, Repräsentanten von Vereinen und Institutionen waren da. Und in seiner Festrede machte das scheidende Stadtoberhaupt deutlich: So eine Stadt steht nicht für sich allein. Es gebe sieben internationale und nationale Partnerschaften, "auf die wir stolz sind"; sie seien ein Beitrag zu einem geeinten Europa. Es gebe die Gemeinschaftsstadtwerke als Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit, es gebe die Sparkasse UnnaKamen ("mit das Beste, was wir getan haben"), es gebe ein Krankenhaus, das in einen größeren Klinikverbund eingefügt worden sei und dem es "investiv und baulich besser" gehe denn je.

Die Stadt, sagt Hupe, soll Orientierung bieten in einer Zeit, in der Populismus um sich greife. Dieser Populismus "lässt wesentliche Tatsachen aus" - oder behaupte falsche. Aktiv, integrativ und zum ehrlichen Dialog fähig - so solle Kamen sein und dabei gerade auch auf Menschen achten, denen es nicht gut gehe. Dazu passt, dass Hupe gebeten hatte, keine Geschenke mitzubringen - sondern für die Aktion gegen Kinderarmut zu spenden. "Für die letzten 15 Jahre danke ich - auf die nächsten 15 freue ich mich", sprach's und verließ unter standing ovations die Bühne.

Hupes Nachfolgerin Elke Kappen lud die Gäste zur Besichtigung des eben fertig gewordenen Bürgerratssaals ein. Der heißt so, weil er zum Beispiel auch Vereinen für Empfänge zur Vefügung stehen soll. Im übrigen gelte: Die gewählten Ratsvertreter stünden für alle Bürger ein. Für eine engere Beteiligung der Kamenerinnen und Kamener an Planungen und Entscheidungen "werden wir neue Formate suchen", kündigte Kappen an. Als sie ihren Vorgänger Hupe das erste Mal während eines Urlaubs vertreten habe, sei sein Auftrag an sie gewesen: "Pass gut auf meine Stadt auf!" Das kleine Wörtchen "meine" habe sie als Ausdruck von Verantwortungsgefühl genommen - und dieser Verantwortung wolle nun auch sie gerecht werden.

Zum Stadtleben gehöre, "gerne gemeinsam zu feiern". Das taten die Bürgerinnen und Bürger bei Häppchen und Musik von den "Pilspickers", nachdem das Kammerorchester der Kamener Musikschule den offiziellen Teil bereichert hatte.

Weiter gefeiert wird unter anderem am 22. September: Beim Kamener Familienfest soll sich die Bahnhofstraße in eine Partymeile verwandeln.

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