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Frühjahrsputz: Weniger Müll und weniger Helfer

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Putz1 319CVDie größte Gruppe beim Frühjahrsputz am Samstag stellte der THW Ortsverband Kamen-Bergkamen. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Weniger Müll, aber auch weniger Teilnehmer - so lässt sich der zweite Teil der diesjährigen Frühjahrsputzaktion in Kamen zusammenfassen. Nachdem es jüngst bei der Aktion in den Stadtteilen - mit der Ausnahme von Heeren-Werve - noch konstante Zahlen an Helfern gegeben hatte, verzeichneten die Organisatoren bei der Aktion am Samstag einen recht deutlichen Rückgang an Müllsammlern. Lediglich knapp 100 Helfer waren unterwegs.

„Manchmal passt der Termin einfach nicht in den Jahresplan der Vereine“, vermutet Katja Herbold. Das Wetter sei dagegen kaum ein Grund, nicht an der traditionellen Reinigungsaktion teilzunehmen, so die Organisatorin aus dem Rathaus. Das habe die Resonanz bei den Aktionen in der Vorwoche gezeigt, als bei regnerischem Wetter rund 200 Helfer in den Stadtteilen unterwegs waren. „Egal ob in Methler, Wasserkurl oder Südkamen - da haben wir eine konstante Anzahl an Unterstützern gehabt“, so Herbold. Lediglich in Heeren-Werve sei die Beteiligung schlechter als üblich gewesen.
Eins haben beide Aktionen gemeinsam - es sind in erster Linie Vereinsmitglieder, die mithelfen. Spontane Einzelhelfer gab es bei beiden Terminen kaum. Am Samstag fungierten die Pfadfindergruppe des Stammes „Gralsritter“ und die Jugendabteilung des THW als Quotenretter und besserten die Teilnehmerzahl entscheidend auf.

Der Ortsverband Kamen-Bergkamen des Technischen Hilfswerk stellte mit 24 Personen die größte Gruppe. Für die Jugendgruppe startete der Tag mit einer Übung aus der Grundausbildung, bevor es an der Bahntrasse und zwischen Kupferberg und Stormstraße auf Müllsuche ging. Schon vorher hatten die Kinder und Jugendlichen sich darüber unterhalten, wie wichtig es ist, die Natur von Plastikmüll und Kunststoff zu befreien. „Die Kinder waren gut darüber informiert, dass es viele Jahre dauert bis Mikroplastikpartikel kleiner, aber dennoch nicht vollständig abgebaut werden“, so der Ortsbeauftragte Uwe Hauptreif.

Dass Müllsammeln nicht nur pädagogisch wertvoll ist, sondern auch noch Spaß bereiten kann, erlebten die THWler ebenfalls. „Die Kinder haben einen Wettbewerb daraus gemacht, wer am meisten Müll findet“, berichtet Jugendleiterin Larissa Kirsten.

Zu den Fundstücken gehörten wieder einmal kleine und große Wodkaflaschen, Verpackungen aller Art und - vor allen Dingen am Galgenberg - Hygieneartikel. Den ungewöhnlichsten Fund entsorgten die Sammler um Maibaum-Experte Bernhard Büscher - die Gruppe entdeckte an der Rottumer Straße ein weggeworfenes Autolenkrad. Insgesamt sei das Müllaufkommen schon einmal größer gewesen, da waren sich die Helfer einig.
Ein Gegenstand ist aus den Gräben aber nahezu gänzlich verschwunden - die Getränkedose aus Blech. „Die findet man gar nicht mehr. Dafür aber liegt an den Stellen besonders viel Müll, wo Ampeln stehen und Autos halten“, hat Siegfried Zapf vom Schützenverein festgestellt, der zusammen mit Joachim Schultebraucks, Dieter Grundmann und weiteren Schützenbrüdern im Einsatz war.

Während die helfenden Schützen bereits im wohlverdienten Ruhestand sind, war mit einigen Vorstandmitgliedern der Musikerinitiative „Laut & Lästig“ auch die „reifere Jugend“ im Einsatz. Eine Mischung, die im kommenden Jahr wieder verstärkt in den Fokus genommen werden soll. Das kündigte der stellvertretende Bürgermeister Manfred Wiedemann an, als er sich beim Abschluss der Aktion im Freizeitzentrum bei den Helfern bedankte: „Wir alle müssen im nächsten Jahr noch mehr Leute persönlich ansprechen, vielleicht können wir dann wieder mehr Helfer generieren.“

Putz2 319CVIm Freizeitzentrum an der Lüner Höhe stärkten sich viele Helfer nach ihrem Einsatz.

Archiv: Geschrumpfte Helferschar trotzt beim Frühjahrsputz tapfer Wind und Wetter

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