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Vahle baut im Zuge der Unternehmensentwicklung bis zu 100 Arbeitsplätze ab

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Kamen. Die Paul Vahle GmbH & Co. KG hat am Mittwoch den nächsten Schritt des vor drei Jahren begonnenen Transformationsprozesses bekanntgegeben. Durch die Neuaufstellung unterschiedlicher Unternehmensbereiche werden nach aktuellem Stand bis zu 100 Arbeitsplätze abgebaut.

Im Rahmen einer Modernisierungsstrategie befindet sich der einstige Komponentenlieferant in der Entwicklung hin zu einem Systemanbieter für mobile Industrieanwendungen. Nun ist beabsichtigt, an den Standorten personelle Strukturen zu verschlanken. Um den globalen Vertrieb effizienter unterstützen zu können, sollen unterschiedliche Unternehmensbereiche neu aufgestellt werden. Aktuell geht die Geschäftsleitung davon aus, dass dies mit einem Abbau von bis zu 100 Arbeitsplätzen einhergehen wird. Ziel dieser Maßnahme sei es, die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft des Gesamtunternehmens auf Dauer sicherzustellen, teilt Vahle in einer Mitteilung mit.

Die Pläne sollen wegen der wirtschaftlich negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie zügig vorangetrieben werden. Über das weitere Vorhaben hat die Geschäftsführung am Mittwoch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern informiert und wird die Details in den nächsten Wochen mit dem Betriebsrat verhandeln. „Wir haben uns im Jahr 2017 auf einen Innovationskurs begeben, um die Ertragskraft und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens für die Zukunft zu sichern. Nun ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen“, erklärt Achim Dries, Geschäftsführer der Paul Vahle GmbH & Co. KG.

Im Rahmen einer sogenannten Lean-Management-Strategie optimiert das Kamener Unternehmen sämtliche Prozesse entlang der Wertschöpfungskette. „Die Konkurrenz schläft nicht. Ziel der beabsichtigten Umstrukturierung ist, unsere jährlichen Kosten zu senken und so nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen“, so der Geschäftsführer.

Die Modernisierung des Unternehmens umfasst zum einen Investitionen in eine innovative technologische Ausstattung der Werke. Im vergangenen Sommer wurde dazu am Kamener Standort eines der fortschrittlichsten automatischen Kleinteilelager in Europa in Betrieb genommen. Aktuell baut der Systemanbieter ein Wabenlager für ein automatisiertes und platzsparendes Handling von Langgütern. „Diese Maßnahmen sind klare Bekenntnisse zum Standort Kamen“, wird Dries zitiert.

Die Strategie sieht zudem eine Verschlankung der personellen Strukturen vor. Aufgrund der Corona-Pandemie beabsichtigt Vahle diesen Schritt nun früher als ursprünglich geplant zu vollziehen. Wie nahezu alle Industriebetriebe ist auch das Kamener Unternehmen von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise betroffen. „Viele Märkte sind eingebrochen oder, wie der Automobilsektor, zeitweise völlig zum Erliegen gekommen. Zudem ist Vahle als exportabhängiges Unternehmen auch in besonderem Ausmaß von den globalen Auswirkungen der Krise betroffen“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Ursächlich für die nun zur Diskussion stehenden Veränderungen sei das aber nicht, betont Dries: „Die Transformation und die dafür notwendige Verschlankung unserer Prozesse standen grundsätzlich fest. Das Coronavirus hat unseren Zeitplan allerdings beschleunigt. Diese Krise haben wir nicht verursacht, aber wir müssen uns der Situation nun stellen.“
Die Neuausrichtung werde sich auch auf die Personalstruktur auswirken. „Bedauerlicherweise ist das bei einer solch tiefgreifenden Umstrukturierung unvermeidbar. Wir beabsichtigen den Stellenabbau aber rein an sachlichen Notwendigkeiten auszurichten und so sozialverträglich wie möglich zu gestalten“, versichert Dries. Aktuell laufen dazu Gespräche mit dem Betriebsrat sowie Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden. Auch die Gesellschafter und der Beirat der Vahle Group stehen laut Mitteilung hinter dieser Entscheidung, um das Unternehmen nachhaltig und langfristig für die Zukunft aufzustellen.

Vahle teilt weiter mit, dass der Ausbildungsstart am 1. August nicht von den Auswirkungen betroffen sein wird. Der Spezialist für mobile Energie- und Datenübertragung wird also auch in diesem Jahr wie gewohnt Nachwuchskräfte ausbilden.

Die Vahle Group erzielt weltweit einen Umsatz von über 140 Mio. Euro. Von den mehr als 750 Mitarbeitern sind etwa 630 an den Standorten in Kamen und Dortmund sowie in zwölf nationalen Vertriebsbüros tätig.

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