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Gespendete Gießkannenstation sorgt für blühende Gräber

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

friedhof920AGBestattungshausinhaber Klaus Schäfer und Friedhofsmitarbeiter Christian Robbert (v.l.) präsentieren die neue Gießkannenstation auf dem Friedhof Kamen-Mitte. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. An Wasser ist auf den städtischen Friedhöfen oftmals schwer dranzukommen - zumindest, wenn die "pflegenden Angehörigen" für die Bewässerung der Gräber keine lange Fußstrecken in Kauf nehmen wollen. Das Bestattungshaus Schäfer-Kretschmer hat auf dem Friedhof Kamen-Mitte jetzt mit einer guten Idee Abhilfe geschaffen.

Dass Gießkannen auf Friedhöfen oft Mangelware sind, liegt nicht an den fehlenden finanziellen Mitteln der Kommune, sondern an Diebstahl, denn solch eine Kanne ist schnell Opfer von Langfingern. Auf dem Kamener Friedhof wurde dieser Zustand vor rund vier Wochen sehr zur Freude der Besucher geändert, denn das Bestattungshaus Schäfer-Kretschmer hat der Verwaltung des Gottesackers eine aus feuerverzinktem Stahl gebaute Gießkannenstation übergeben, die jetzt in der Nähe des Haupteingangs steht. "Wir wollen damit gerade älteren Menschen helfen, die ihre sperrigen Gießkannen nicht mehr von zu Hause mitbringen müssen und sich an der neuen Station und ihren sechs Gießkannen bedienen können", erläutert Klaus Schäfer, Geschäftsführer des traditionsreichen Bestattungshauses an der Oststraße, bei der offiziellen Übergabe der Station an Friedhofsverwaltungsmitarbeiter Christian Robbert. Bedenken wegen möglichem Diebstahl haben die beiden wenig: Der Clou an der Station sind nämlich die Pfandschlösser, mit denen die jeweils zehn Liter fassenden Kannen an Ketten befestigt sind. Ähnlich wie beim Einkaufswagen können darin 50 Cent- oder Ein- beziehungsweise Zwei-Eurostücke eingesteckt werden, worauf die Schlösser die Gießkannen freigeben, die dann für die Bewässerung der Gräber genutzt werden können. Nach Gebrauch kommen die Gießgefäße wieder zurück an die Kette und können vom nächsten Friedhofsbesucher benutzt werden. So sind stets genügend Kannen zur Verfügung und Langfinger gehen leer aus. "Der Bedarf war auf jeden Fall da", erklärt Rüdiger Büscher von der Stadt Kamen, der unter anderem für das Beschwerdemanagement zuständig ist und es daher wissen muss. In unmittelbarer Nähe der neuen Station ist nämlich erst kürzlich ein neues Gräberfeld angelegt worden, das jetzt mithilfe der Gießkannenstation bequem gewässert werden kann. Das Bestattungshaus Schäfer-Kretschmer, das die Spende ermöglichte, wurde übrigens im Jahr 1951 gegründet, Klaus Schäfer leitet es seit 1999. Außer im Stammhaus an der Jahnstraße in Bergkamen-Oberaden steht das Unternehmen in Filialen an der Oststraße, am Hauptfriedhof in Bergkamen-Weddinghofen und in der Kanalstraße in Bergkamen-Rünthe Hinterbliebenen mit Leistungen von der Vorsorge über alle Bestattungsarten bis hin zur Trauerbegleitung rund um die Uhr zur Seite.

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