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Größter öffentlicher Schnellladepark Europas für alle E-Autos: EnBW baut Flagship-Standort am Kamener Kreuz

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

DCIM\100MEDIA\DJI_0249.JPGEnBW baut Europas größten Schnellladepark - Ende des Jahres können am Kamener Kreuz über 50 Autos schnellladen. (Quelle: EnBW)

Insgesamt entstehen 52 Schnellladepunkte mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt / Eröffnung im vierten Quartal 2021 geplant

Karlsruhe/Kamen. Die EnBW plant einen neuen Flagship-Ladepark am Kamener Kreuz in Nordrhein-Westfalen. Mit 52 Ladepunkten wird der Standort der größte öffentliche Schnellladepark Europas. Die HPC-Ladepunkte (High Power Charger) verfügen über eine Leistung von bis zu 300 Kilowatt. E-Autofahrer*innen können dort je nach Fahrzeug in nur fünf Minuten Strom für 100 Kilometer Reichweite laden. Wie an allen EnBW-Ladepunkten fließt auch hier 100 Prozent Ökostrom. „Der Standort in Kamen ist der nächste Schritt beim Schnellladen, nachdem wir seit mehr als einem Jahr im Schnitt täglich einen neuen Schnellladestandort in Betrieb nehmen. Er zeigt, wie das Laden heute und in Zukunft einfach und schnell funktioniert“, sagt Timo Sillober, Chief Sales and Operations Officer bei der EnBW. Der Schnellladepark soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen.

Die Ladesäulen im neuen Park sind überdacht und beleuchtet. Eine Photovoltaik-Anlage versorgt den Standort mit einer Leistung von bis zu 120 Kilowatt mit Strom und speist überschüssige Energie in das örtliche Netz ein. Zudem gibt es vor Ort eine Toilette – damit kommt die EnBW einem vielfach geäußerten Kundenwunsch nach. Direkt an der Ausfahrt Kamen am Kamener-Kreuz gelegen, befindet sich der Standort an einer hochfrequentierten Fernverkehrsader in der Metropolregion Rhein-Ruhr. In unmittelbarer Umgebung befinden sich Restaurants und Einkaufsgeschäfte.

Bis 2025: mehr Schnellladestandorte als Tankstellen

„Der Standort in Kamen zeigt die Qualität und den Fortschritt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland“, sagt Sillober. „Wo heute noch eine grüne Wiese ist, werden in rund einem halben Jahr über 50 Autos gleichzeitig schnellladen können. Mit unserem konsequenten Ausbau der öffentlichen Schnellladeinfrastruktur treiben wir die Mobilitätswende in Deutschland mit Nachdruck voran.“ Bis 2025 möchte die EnBW bundesweit 2.500 Schnellladestandorte betreiben. Das sind mehr Standorte als es bei Deutschlands führenden Mineralölunternehmen jeweils Tankstellen gibt.

Allein seit Anfang 2020 hat das Unternehmen bundesweit 13 große Schnellladeparks mehr als 350 Schnellladestandorte vor allem im urbanen und suburbanen Raum fertiggestellt. Die EnBW hat zusätzlich 50 Großstandorte in Realisierung und Projektierung und plant weitere 300 bis 400 kleinere Schnellladestandorte. Für den flächendeckenden Ausbau der Schnellladeinfrastruktur investiert sie jährlich 100 Mio. Euro.

„Egal, ob E-Autofahrer*innen schnell was in der Stadt erledigen, einkaufen gehen oder eine lange Fahrt planen: Mit dem EnBW HyperNetz bringen wir öffentliches Laden dorthin, wo E-Mobilist*innen es brauchen“, erklärt Sillober die Ausbaustrategie der EnBW: „Dafür setzen wir sowohl auf eigene Standorte wie in Kamen oder Rutesheim als auch und auf Kooperationen mit starken Partnern aus verschiedenen Branchen.“

EnBW421SKBürgermeisterin Elke Kappen (l.) und GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl (vorne, 2.v.l.) ließen sich jetzt vor Ort über den geplanten Schnellladepark informieren. Foto: Stadt Kamen

Stadt begrüßt Bau von Schnellladepark im Karree

Bürgermeisterin Elke Kappen freut sich über das Vorhaben der EnBW, im Kamen-Karree einen Schnelladepark für Elektrofahrzeuge mit 52 Ladepunkten zu errichten: „Die Anlage ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Förderung der Elektromobilität“, sagt die Bürgermeisterin. Vor Ort hat sie sich jetzt von Vertretern des Unternehmens über das Projekt informieren lassen.

EnBW plant im Kamen-Karree einen Schnellladepark mit 52 Ladepunkten. Mit 52 Schnellladepunkten wird der Standort nach Unternehmensangaben der größte öffentliche Schnellladepark europaweit. Die flüssigkeitsgekühlten HPC-Ladepunkte (High Power Charger) verfügen über eine Leistung von bis zu 300 Kilowatt (kW). E-Autofahrer*innen können dort je nach Fahrzeugkonfiguration in nur fünf Minuten Strom für 100 Kilometer Reichweite laden. Wie an allen EnBW-Ladepunkten fließt auch hier 100 Prozent Ökostrom. Den Netzanschluss realisieren die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen (GSW).

Bürgermeisterin Kappen betont die Bedeutung des Projektes nicht nur für den Fernverkehr, sondern auch für die Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen in Kamen und im Kreis Unna. Ein weiteres Plus aus Sicht der Bürgermeisterin: Für die Station muss keine zusätzliche Grünfläche erschlossen werden – der Ladepark liegt auf einem noch freien Grundstück im südlichen Kamen-Karree. Da er noch im Herbst in Betrieb gehen soll, hat das Projekt kurzfristig an Dynamik zugenommen.

Die Ladesäulen im neuen Park sind überdacht und beleuchtet. Eine Photovoltaik-Anlage versorgt den Standort mit einer Leistung von bis zu 120 Kilowatt mit Strom und speist überschüssige Energie in das örtliche Netz ein. Zudem gibt es vor Ort eine Toilette.

Die Stadt Kamen bearbeitet aktuell den Bauantrag des Unternehmens. Die Fachausschüsse und den Rat der Stadt Kamen hat sie über das Vorhaben schriftlich informiert.

 

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