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Entscheidung über Severinsmarkt fällt bald

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Sim Jue für Kamen 921CVEnde Oktober findet wieder Sim-Jü in Werne statt. In Kürze soll in Kamen die Entscheidung fallen, ob die Severinskirmes vom 15. bis 18. Oktober stattfinden kann. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. 2019 hat in Kamen der letzte Severinsmarkt stattgefunden. Danach erlaubten die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie eine Durchführung der Herbstkirmes in der Innenstadt nicht mehr. Ende der laufenden Woche fällt die Entscheidung, ob es im Oktober wieder eine Kirmes geben wird.

Selbst wenn die Corona-Einschränkungen bis heute spürbar sind, hat das NRW-Gesundheitsministerium Kirmes-Veranstaltungen - unter Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen - grundsätzlich zugelassen. Freunde von Fahrgeschäften, gebrannten Mandeln und Co. duften sich schon in der vergangenen Woche freuen, als sich in Werne die Politik für die Durchführung von Sim-Jü in der Zeit vom 23. bis 26. Oktober ausgesprochen hat. Traditionell findet am Wochenende vor dem größten Volksfest an der Lippe der vergleichsweise überschaubare Severinsmarkt in Kamen statt.

Ob die Kirmes in der Innenstadt vom 15. bis 18. Oktober durchgeführt wird, entscheidet sich in diesen Tagen. „Wir sind bereit, die Veranstaltung zu organisieren und zu unterstützen. Aktuell liegt der Ball aber im Spielfeld der Schausteller“, erklärte die Beigeordnete Ingelore Peppmeier auf Anfrage. Denn nachdem die Stadt grünes Licht für die Durchführung gegeben hat, müssen  die Schausteller nun mitteilen, wie viele Fahrgeschäfte und Buden an der Severinskirmes teilnehmen können.

„Es ist die Frage, ob eine ansprechende Veranstaltung gelingen kann oder nicht“, so Peppmeier. Im Schnitt locken auf der herbstlichen Kirmes bis zu 60 Buden, hinzu kommen einige größere Fahrgeschäfte sowie spezielle Attraktionen für kleine Kinder. Bis zum Ende der Woche wird im Rathaus eine Rückmeldung erwartet, damit im Falle des Falles die entsprechenden Werbemaßnahmen eingeleitet werden können.

Schaustellersprecher Thomas Wendler beurteilte den derzeitigen Planungsstand am Dienstag durchaus optimistisch. „Auch unser Ziel ist es, eine attraktive Kirmes auf die Beine zu stellen. Nur für ein Kinderkarussell und einen Autoscooter muss man das Ganze nicht machen“, sagte Wendler im Gespräch mit KamenWeb.de.

Telefonische Zusagen von zwei bewährten, großen Fahrgeschäften liegen ihm bereits vor, in den kommenden Tagen erwartet Wendler weitere positive Rückmeldungen. Eine abgespeckte Version möchte Wendler in der Sesekestadt nicht präsentieren: „Für eine Kirmes in einem eingezäunten Bereich bin ich nicht zu haben. Entweder richtig oder gar nicht.“

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