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Fachzeitschrift "Lehrer NRW": Kamener Hauptschule ein Paradebeispiel für das Zukunftspotenzial dieser Schulform

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Hauptschule2020KWDie Kamener Hauptschule wird von der Fachzeitschrift "Lehrer NRW" als Musterbeispiel für inklusives Lernen „gefeatured“. Foto: Archiv KamenWeb.deKamen. (AG) Die Pädagogen-Verbandszeitschrift "Lehrer NRW" ist auf die Qualitäten der Kamener Hauptschule aufmerksam geworden und hat einen Bericht über die vielfältigen Besonderheiten und Vorzüge der Lehranstalt veröffentlicht. Nicht ohne Stolz machte Rektorin Dr. Beatrix Günnewig im Rahmen der letzten Sitzung des Schul- und Sportausschusses auf die Veröffentlichung aufmerksam.

Herangezogen wurde die Kamener Lehranstalt als Musterbeispiel dafür, dass die Hauptschule kein totgesagtes Modell sein muss, sondern durchaus Potenzial für die Zukunft hat. In der Tat hat die Hauptschule Kamen insbesondere in Sachen Berufsvorbereitung einiges an Pluspunkten zu bieten, die dafür sorgen, dass viele Eltern ihre Kinder gezielt dort anmelden. So gibt es im zehnten Schuljahr die Möglichkeit, in eine Praktikumsklasse zu kommen, die parallel zur klassischen Hauptschullaufbahn läuft. Statt den üblichen beiden vierzehntägigen Betriebspraktika können die Schüler in diesem Modell einmal wöchentlich in ihrem Praktikumsbetrieb arbeiten. Bewerben müssen sich die interessierten Schülerinnen und Schüler mit einem Motivationsschreiben, in dem sie erklären, warum sie den Schwerpunkt auf der Praxis bevorzugen. Eine Chance sei dies insbesondere für leistungsschwächere Schüler, oft auch aus Flüchtlingsfamilien, die besonderen Förderbedarf mitbringen und auf diese Weise ihren potentiellen künftigen Arbeitgebern zeigen können, welches Potenzial in ihnen steckt. Mit Erfolg: rund 60 Prozent der Absolventen der sogenannten P-Klassen haben zum Ende ihrer Hauptschulzeit nicht nur einen Abschluss, sondern auch gleich einen Ausbildungsvertrag in der Tasche, darunter auch viele mit schlechter Eingangsprognose – der Inklusionspreis 2018 des Landes NRW bestätigt den Erfolg des Konzeptes. Das Lob geht nicht zuletzt an die beiden Beraterinnen im BOB, dem schuleigenen Berufswahlorientierungsbüro. Die guten Beziehungen der Schule zur heimischen Wirtschaft sorgen nicht nur für die Auswahl an Praktikumsplätzen, sondern schaffen auch lehrreiche Synergieeffekte im Rahmen von Schülerfirmen. So wurde nicht nur ein komplett in Schülerregie geführter Kiosk, sondern auch eine Seifenfirma gegründet, die kosmetische Flüssigseife in Kooperation mit etablierten Firmen produziert, vermarktet, verkauft und vertreibt – näher an der kaufmännischen Praxis geht’s kaum. Auch für diese Innovationen gab es einen Preis im Bereich Wirtschaftswissenschaft, den die IHK 2017 an die Kamener Schule vergab. Aber auch auf das soziale Miteinander werde großer Wert gelegt, versichert Rektorin Günnewig. Was etwa Gewalt auf dem Schulhof betrifft, herrsche hier eine Low-Tolerance-Einstellung, die auch Erfolg zeige. Von den 310 Schülerinnen und Schülern, die die Hauptschule Kamen zurzeit unterrichtet, haben 45 besonderen Förderbedarf, der vom insgesamt 37-köpfigen Kollegium durch intensive und individuelle Betreuung gewährleistet wird. NRW-weit existieren derzeit 175 Hauptschulen, an denen mehr als 52000 Schüler von rund 6300 Lehrkräften unterrichtet werden. Obwohl die Tendenz sinkend ist, ist Schulleiterin Beatrix Günnewig überzeugt: „Wenn es um individuelle Förderung geht, hat die Hauptschule mehr Expertise als alle anderen Schulformen.“ Darum sei die Hauptschule als Schulform unentbehrlich, so Günnewig.

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