Anzeigen

VBTerminvereinbarung Online 500X280

bft2021 500

FC2020 500

JC18 500

 

brumbergxxl500
RZ Anzeige WEB 2019 4 GROSS
 
wolff 2016 web

Venencenter19

 

-Anzeige-

200 289 onli Premiumslider 500x280px lay01 02

 

Anzeige: Brumberg Reisemobile

Roettgerbis130120

sporty922 500

bannerbecher516

Neuer Manager: Stadt setzt beim Klimaschutz verstärkt auf technisches Know-How

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

klimamanager822AGAls neuer Klimaschutzmanager der Stadt Kamen geht Gerald Müller (m.) mit gutem Vorbild voran und lädt ein E-Fahrzeug der Servicebetriebe an der städtischen "Strom-Tanke" auf dem Rathausparkplatz auf. Bürgermeisterin Elke Kappen und Erster Beigeordneter Dr. Uwe Liedtke freuen sich über den Neuzugang. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Der neue Klimaschutzmanager der Stadt Kamen heißt seit dem 1. August Gerald Müller und arbeitet künftig mit einem insgesamt vierköpfigen "Team Klimaschutz" zusammen an der Erarbeitung von Klimaanpassungsstrategien auf kommunaler Ebene. Der Vorteil, den der 48-Jährige mitbringt: eine Menge Erfahrung im technischen Bereich. Und auf die wird es künftig immer stärker ankommen. Darauf setzt die Stadt mit einer Neuausrichtung ihres Klimaschutzkonzeptes.

Müller ist nämlich von Haus aus nicht wie die meisten im neu gebildeten Team Raumplaner, sondern diplomierter Energie- und Umwelttechniker mit Fachrichtung Regenerative Energien. Diese Kompetenzen will die Stadt mit den bereits vorhandenen Erfahrungen verknüpfen, die die anderen Teammitglieder Stefanie Haake, Andreas Dörlemann und Carsten Harrach im Laufe der letzten fünf Jahre unter der Leitung des ehemaligen Klimaschutzmanagers Tim Scharschuch gesammelt haben, um das Klimaschutzkonzept der Stadt Kamen, welches landesweit als eines der ersten erstellt wurde, auch künftig stetig weiter zu entwickeln und umzusetzen. Für Müller ist nur der Job neu, nicht die Aufgabe: zuletzt war er als Klimaschutzmanager im münsterländischen Ochtrup tätig. Davor arbeitete er in der freien Wirtschaft als Entwicklungs- und Projektingenieur und sammelte dort Erfahrungen im Bereich Kollektorentechnik, mit denen er, so Bürgermeisterin Elke Kappen, in Kamen sehr gut anknüpfen könne.

Die Umsetzung des kommunalen Klimaschutzes, sagt Müller, sei ohne das Mitwirken von Lokalpolitik und Bevölkerung nicht machbar. Daher, so erster Beigeordneter Dr. Uwe Liedtke, sei es auch sinnvoll gewesen, keine Stabsstelle einzurichten, wie es von der Bündnisgrünen-Fraktion beantragt wurde. Eine im Dezernat Planung, Bauen, Umwelt und Servicebetriebe angesiedelte Planstelle gewährleiste als thematische Schnittstelle nicht nur kurze Wege innerhalb der Verwaltungsspitze, sondern auch eine größere Nähe zu den ausschlaggebenden Fachausschüssen, nämlich dem Umwelt- und Klima-, dem Planungs- und Stadtentwicklungs- und dem Mobilitäts- und Verkehrsausschuss. Dies sind die entscheidenden Gremien, denen das "Team Klimaschutz" künftig Rede und Antwort stehen müsse und somit näher an der Politik dran sei als eine Stabsstelle. "Eine enge politische Beratung ist bei diesem wichtigen Zukunftsthema dringend geboten", begründet Bürgermeisterin Elke Kappen die Entscheidung über die organisatorische Einbettung des Teams. Davon abgesehen sei der städtische Klimaschutz eine Querschnittsaufgabe, die sich mehr oder weniger durch alle Fachbereiche und auch die meisten Fachausschüsse ziehe. Die Bürgermeisterin verspricht sich von der Neuausrichtung und -aufstellung des Klimaschutzkonzeptes spürbare Effekte: durch die Ausweitung der Stellenanteile würden zusätzliche Ressourcen aktiviert, um den Herausforderungen des Klimawandels künftig noch besser begegnen zu können, so Kappen.

Die Aufgabe, die ganz oben auf Müllers frisch bezogenem Schreibtisch liegt, werde die Erstellung einer Klimaschutzbilanz für das Stadtgebiet sein. Ein Status Quo der aktuellen CO2-Ersparnis solle in Zusammenarbeit mit dem RVR festgestellt und mit dem städtischen Klimaschutzkonzept abgeglichen werden. Anschließend gelte es, die Bürger mit in die Planungen einzubeziehen, "ohne die es nicht geht", so Müller. Denn: "Die Stadt alleine kann nicht alles leisten", sagt der Spezialist für die Herstellung regenerierbarer Energien. Die Einbindung der Bevölkerung in Planung wie Umsetzung sei ein unverzichtbarer Baustein für den Erfolg des neuen Klimaschutzkonzeptes der Stadt.

Anzeigen

kamenlogo 

stiftungslogo rot200

hintergrund entfernen