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Praktisch keine Kaufleute dabei: Umsetzungswerkstatt des "Innenstadtdialogs" abgebrochen und auf später verschoben

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

von Alex Grün

Kamen. Vorerst keine Ergebnisse erzielt wurden am Montag bei der Veranstaltung "Erlebnisraum Innenstadt" im Rahmen des städtischen Projekts "Innenstadtdialog - Zukunft findet Stadt".

Eigentlich sollten die Ergebnisse der zweiten Fokusrunde des Innenstadtdialogs in einem Umsetzungsworkshop für die im August gesammelten Ideen erörtert und auf ihre Machbarkeit geprüft werden. Doch von den knapp 30 Kamenern - die meisten aus den grafik.pngBei den wenigen Teilnehmern am Innenstadt-Workshop machte sich schnell Ratlosigkeit breit. Die Vorschlagszettel auf den Pinnwänden der drei gebildeten Beratungsteams blieben leer, folgerichtig stand wenig später fest: Die Veranstaltung wird "nochmal neu" gemacht. Foto: Alex Grün für KamenWeb.deReihen von Ratsfraktionen und Verwaltung -, die in die Stadthalle gekommen waren, waren bis auf wenige Mitglieder des KIG-Vorstands praktisch keine Vertreter aus Kaufmannschaft und Gewerbe dabei. Und so entschied man sich für das wahrscheinlich Vernünftigste: Die Veranstaltung wurde abgebrochen und auf später verschoben.

Schon nach einer halben Stunde stand fest, dass es wenig Sinn hatte, sie fortzusetzen. Die Vorschlagslisten an den drei Pinnwänden blieben ebenso leer wie die Konferenztische, an denen eigentlich in Teamsitzungen die Machbarkeit von Pop-Up-Spielplätzen, kulturellen Angeboten in Leerständen oder kostenloser Kinderbetreuung während des Einkaufsbummels diskutiert werden sollte. Frustriert machten sich KIG-Vorsitzender René Hanck und KIG-Geschäftsstellenleiterin Katharina Großkraumbach schon frühzeitig aus dem Staub, was Wirtschaftsförderin Ingelore Peppmeier und den Moderatoren Alfred Körbel und Liberto Balaguer vom beauftragten Planungsbüro PlanLokal etwas sauer aufstieß. In der Einladung vom 13.01.2023 lautet es: "Gemeinsam mit Ihnen als Einzelhändler/in, Gastronom, Immobilieneigentümer/in oder Bürger/in wollen wir diskutieren und ausloten inwieweit Projektideen in weiteren Schritten umsetzbar sind." Andererseits: "Warum sollte man eine Veranstaltung, die sich in erster Linie an die Händler, Gastronomen und Akteure der Innenstadt richtet, fortsetzen, wenn keiner von denen da ist?", fragte sich Hanck. Aus seiner Sicht sei für den Termin zu wenig Außenwerbung gemacht worden. Großkraumbach, langjährige Inhaberin des Schuhhauses Wolter und Immobilienbesitzerin in der Innenstadt, wunderte sich wenig über den fehlenden Zulauf seitens der Kaufmannschaft - 18 Uhr sei für eine Veranstaltung, an der vor allem Händler teilnehmen sollten, einfach zu früh. "Wer hat heute noch genug Personal, um montags 'mal eben ein, zwei Stunden vor Ladenschluss sein Geschäft verlassen zu können?", fragt sie sich.

Der Termin und die Uhrzeit seien bewusst gewählt worden, erklärt Moderator Liberto Balaguer. Erstens, um nicht allzu viel Publikum aus der Bürgerschaft anzuziehen, weil diesmal keine neuen Ideen gefragt waren, sondern Vorschläge zur Umsetzung der vorhandenen - daher habe man sich bei der Werbung für die breite Öffentlichkeit auf kleine Plakate im Umfeld des Rathauses beschränkt. Zum anderen sei der Montag für den Workshop ausgesucht worden, um auch die City-Gastronomen mit ins Boot zu holen, die montags weitestgehend geschlossen haben, so Balaguer. Etwas enttäuscht sei er von der Kaufmannschaft, die "durchaus mehr Engagement hätte zeigen können", wie er findet. Die rund 80 Teilnehmer an der letzten Innenstadtdialog-Runde, die sich als Ideengeber ins Spiel gebracht hatten, seien allesamt persönlich angeschrieben worden, versichert der PlanLokal-Moderator. Dass davon weniger als 30 Leute erschienen waren, sei schon ernüchternd, denn "städtebaulicher Wandel kann nur im Zusammenschluss aller Akteure gelingen", ist er überzeugt. Natürlich habe auch er sich mehr von der Veranstaltung versprochen, bedauert Balaguer, und hofft, dass noch im Frühjahr ein neuer Termin gefunden wird, für den dann mehr Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden und der eventuell an einem Sonntag stattfinden soll. "Denn die Zeit drängt", weist Balaguer auf das baldige Auslaufen der dringend benötigen Förderprogramme von Bund und Land hin.

Archiv: Mehr als 70 Teilnehmer am Workshop "Innenstadt Dialog" - viele interessante Ideen landeten auf Stellwänden

Innenstadt Dialog: Veranstaltung zum Thema „Erlebnisraum Innenstadt“ wird wegen großer Nachfrage in die Stadthalle verlegt

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