Verkaufsoffener Sonntag in Kamen am 10. September von 13 - 18 Uhr
Katharina Großkraumbach (l. Büroleitung KIG e.V.) und Ralph Bisdorf (r., KIG-Mitglied), Foad Bhoulakrif (Schöne Märkte, 2.v.l.) und Jörg Höning (Kulturreferat der Stadt Kamen, 2.v.r.) freuen sich schon auf den Hansemarkt, der am Samstag um 11 Uhr seine Pforten öffnet. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de
von Alex Grün
Kamen. Das letzte Highlight des städtischen Veranstaltungssommers 2023 wirft seine Schatten voraus: Am kommenden Samstag, 9. September, öffnet der Kamener Hansemarkt wieder seine Pforten, und mit Blick auf das angekündigte Wetter erwarten die Veranstalter Besucherzahlen von bis zu 20.000 Leuten, die sich das beliebte Traditions-Spektakel nicht entgehen lassen wollen.
55 Stände, von der Wursträucherei bis zum Schau-Schmied, werden am kommenden Wochenende wieder für mächtig Wirbel auf dem Alten Markt sorgen. Das Angebot sei im Vergleich zu den Vorjahren sogar noch weiter gewachsen, die Auswahl an Ständen immer größer geworden, berichtet Veranstalter Foad Bolakhrif von der Dortmunder Agentur Schöne Märkte, die die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt Kamen organisiert. So werden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche neue Gesichter an den 16 Handwerks- und rund 40 Schlemmer- und Spezialitätenständen des Kamener Hansemarktes erwartet. Mit dabei sind unter anderem eine Münz-Kunstwerkstatt, in der aus alten D-Mark-Stücken Schmuck hergestellt werden, ein Kinder-Schmied, der dem Nachwuchs die hohe Kunst des Schmiedens vor Augen führt, ein Steinmetz, der vor Ort Hammer und Meißel schwingt, sowie ein Lehmbauer mitsamt Ofen, der sein Handwerk gemeinsam mit einem Tischler im Bereich der Marktuhr auf der Südseite des Marktplatzes vor den Augen der Hansemarkt-Besucher ausüben wird. Natürlich darf am Stand nebenan das Kürbisfratzen-Schnitzen nicht fehlen - denn es geht 'mal wieder auf Halloween zu.
An anderen Ständen werden Seifen hergestellt, Fische geräuchert, Kerzen gezogen, Körbe geflochten, Blaudrucke angefertigt oder Spekulatiusbretter geschnitzt, und die "Steinhexe" stellt Perlenschmuck mit Kindern und für Kinder her - dem Publikum wird wieder einmal ein breites Spektrum altertümlicher Handwerkskunst präsentiert. Bei den kulinarischen Angeboten, deren Duft den Besuchern wieder an allen Ecken und Enden des Marktes um die Nase wehen wird, darf natürlich auch die Taverne nicht fehlen, die sich seit Jahren als zentraler Treffpunkt des Hansemarktes mit Kirschbier und Met bewährt hat und von der man einen guten Blick auf die Schaukämpfe der Rittergruppe "Kvartet" hat. Diese tapferen Recken werden sich viermal täglich spektakuläre Schlachten in voller Montur liefern, musikalisch begleitet von der Kapelle "Peregrin", die mit mittelalterlichen Instrumenten für den entsprechenden Sound sorgen werden. Gaukler wie der "Große Bagetelli" runden das Show-Programm mit ihren Späßen ab. Eine Tierausstellung wird es in diesem Jahr, auch wegen der zu erwartenden hohen Temperaturen nicht geben, das obligatorische Ponyreiten findet aber auch 2023 wieder statt - sogar mit Kutsche.
Der Hansemarkt-Samstag, der um 12 Uhr von Bürgermeisterin Elke Kappen offiziell eröffnet wird, beginnt um 11 Uhr, und wird bis zur Feuer-Show mit Feuerschluckern und sprichwörtlich "heißer" Akrobatik dauern, die nach Anbruch der Dunkelheit das Abschluss-Highlight darstellen wird und bis etwa 22 Uhr läuft. Weiter geht es dann am Sonntag ab 11 Uhr, wobei sich auch die Stadtbücherei mit einem Bücherflohmarkt unter den Arkaden an der Ecke Bahnhofstraße beteiligen wird, der bis in den Nachmittag hinein Bücherwürmer aus der Umgebung anlocken wird. Ab 13 Uhr findet der verkaufsoffene Sonntag in der Kamener Innenstadt statt. Jörg Höning vom Kulturreferat der Stadt Kamen freut sich jetzt schon auf die Fortsetzung der beliebten Veranstaltungsreihe. Am Wetter, sind sich die Veranstalter mit Blick aufs Thermometer sicher, soll es bei der mittlerweile 13. Ausgabe in diesem Jahr auf keinen Fall scheitern.





