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    Stählerner Koloss: Maibaum auf dem alten Markt läutet wieder den Wonnemonat ein

    Unter tatkräftiger Mitarbeit von Erstem Stellvertretendem Bürgermeister Manfred Wiedemann (3.v.l.) wurden die mehr als 30 Einzelteile des Maibaums zusammengesetzt - darunter auch der Kranz. Fotos: Alex Grün für KamenWeb.deUnter tatkräftiger Mitarbeit von Erstem Stellvertretendem Bürgermeister Manfred Wiedemann (3.v.l.) wurden die mehr als 30 Einzelteile des Maibaums zusammengesetzt - darunter auch der Kranz. Fotos: Alex Grün für KamenWeb.de

    von Alex Grün

    Am Nachmittag wurde der Maibaumkranz um einen Kunststoffring herum mit Tannenzweigen gebunden, wobei die Mitglieder des Kamener Maibaumvereins sichtlich Spaß hatten.Am Nachmittag wurde der Maibaumkranz um einen Kunststoffring herum mit Tannenzweigen gebunden, wobei die Mitglieder des Kamener Maibaumvereins sichtlich Spaß hatten.Kamen. Endlich hat's doch noch geklappt: Der Maibaum auf dem alten Markt steht wieder wie eine Eins.

    Nachdem die ursprünglich für den 19. April geplante Aktion wetterbedingt abgeblasen werden musste, wurde zunächst der 3. Mai anberaumt, der Maibaumverein entschied sich dann aber doch noch für den vorletzten Apriltag. "Wenigstens zum Ersten Mai wollten wir den Baum aufgestellt haben", so Erster Stellvertretender Bürgermeister Manfred Wiedemann, der bei der Aufstellung auch als Vereinsmitglied dabei war und kräftig mit anpackte. Es sei bedauerlich genug, dass der Frühlingsmarkt nicht im Schatten des 16 Meter hohen und 350 Kilogramm schweren Edelstahlgiganten stattfinden konnte - "aber zum 1. Mai muss das einfach sein", sagt Wiedemann.

    Es sei trotzdem schade, dass es mit dem Rahmenprogramm nicht geklappt hat. Einen Partyabend mit Live-Musik vom "Kleinen Dicken Jungen" gab es diesmal terminbedingt nicht, und auch das Westfalenorchester blieb in diesem Jahr daheim - dafür wurde das Steigerlied von den anwesenden Maibaumverein-Mitgliedern improvisiert, während die Stahlkonstruktion in die Vertikale gehievt wurde. Dies geschah mit leichter Verspätung, erst gegen 17.45 Uhr rückte der Transport bei regenfreiem Wetter und wenig Wind auf dem alten Markt an, weil für das neue, von den GSW zur Verfügung gestellte Fahrzeug erst ein passender Anhänger gefunden werden musste, auf den die mehr als 30 Einzelteile des glänzenden Kolosses passten, ohne überzustehen.

    Um kurz nach 18 Uhr wurde der Sockel des stählernen Riesen im Bodenloch versenkt, anschließend wurden Kugel, Kranz und Bürgerring samt Schildern, auf dem in diesem Jahr erstmals auch das neue Logo des Bündnis „Vielfalt verbindet Kamen“ prangt, mit dem altbewährten Kranwagen des Technischen Hilfswerks in die Höhe gezogen. Um 18.45 Uhr waren die letzten Feinarbeiten zeitplangemäß abgeschlossen, was mit Steigerlied, Schmalzstullen und Bratwurst gefeiert wurde.

    Schmerzlich vermisst wurde bei der Maibaumaktion Vereinsvorsitzender Bernhard Büscher, der kurz vor dem Termin erkrankt war und dem nicht nur seine Vereinskameraden an dieser Stelle "Gute Besserung" wünschen.

    Bis Ende Juni wird der Maibaum auch in diesem Jahr den alten Markt um eine Attraktion bereichern, bevor er wieder abgebaut und in sein "Winterquartier" an der Lünener Straße zurücktransportiert wird.

    Mit dem Steigerlied auf den Lippen verfolgten die Mitglieder des Maibaumvereins die festliche Aufstellung der Stahlriesen, in dessen Schatten sich auch in diesem Jahr bis Ende Juni das Leben auf dem alten Markt abspielen wird.Mit dem Steigerlied auf den Lippen verfolgten die Mitglieder des Maibaumvereins die festliche Aufstellung der Stahlriesen, in dessen Schatten sich auch in diesem Jahr bis Ende Juni das Leben auf dem alten Markt abspielen wird.

     

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